Menü schließen




22.07.2019 | 07:53

Aurora Cannabis, Canopy Growth, EXMceuticals - beginnt die Umschichtung?

  • Cannabis
  • CBD
  • Afrika
Bildquelle: pixabay.com

Aurora Cannabis und Canopy Growth gehören weltweit zu den bekanntesten Unternehmen im Bereich Cannabis. Das Handelsvolumen der Aktien an verschiedenen Börsen rund um den Globus ist bereits etabliert und Investoren können in Frankfurt, Toronto und New York die Anteile an diesen Firmen handeln. Aurora weist einen Börsenwert von über 5 Mrd. EUR und Canopy von über 10 Mrd. EUR vor. Zuletzt kam der Aktienkurs dieser Unternehmen in eine Schwächephase und neue Player mit innovativen Ansätzen kommen auf den Markt. EXMceuticals gewinnt mit seinem Anbau von Cannabis in Afrika die Aufmerksamkeit von Investoren und die Aktie konnte im Juli 2019 bereits von 1,16 CAD auf zuletzt 1,66 CAD zulegen.

Lesezeit: ca. 1 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: CA05156X1087

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Stephan Dorfmeister, Finanzressort, Deep Nature Project GmbH
    "[...] Seit 2014 haben wir die ersten Kooperationen mit Bio-Landwirten in Österreich und Deutschland begonnen und diese kontinuierlich weiterentwickelt. [...]" Stephan Dorfmeister, Finanzressort, Deep Nature Project GmbH

    Zum Interview

     

    Welche Cannabis Aktie jetzt kaufen?

    Im Einkauf liegt bekanntlich der Gewinn. Aktien, die schon eine Weile gestiegen sind und aufgrund bereits erreichter Größe nur noch wenig Wachstumspotential vorweisen können, verlieren irgendwann an Sexappeal. Erfahrene Investoren ziehen dann weiter und suchen sich eine neue Perle, um auf Kursverdoppelungen zu setzen.

    EXMceuticals ist eine junge Gesellschaft, die erst in 2019 durch einen Reverse-takeover, also eine Mantelneuausrichtung, an die Börse gekommen ist. Die Aktien werden mittlerweile an verschiedenen Börsen in Deutschland und in Kanada gehandelt. Der Börsenwert der Gesellschaft notiert noch unter 50 Mio. EUR.

    Management mit Erfahrung

    Im vergangenen Quartal kam Jonathan Summers als Chairman an Bord von EXMceuticals. Summers war zuvor in seiner Karriere 15 Jahre lang bei Goldman Sachs tätig, zuletzt als Geschäftsführer für Corporate Finance. Durch diesen Zugewinn konnte das junge Cannabisunternehmen bedeutende Kapitalmarkterfahrung mit einem bereits etablierten Netzwerk in eine wichtige Position holen.

    Die Besonderheit des Unternehmens ist der Fokus auf den Anbau großer Mengen Cannabis in Afrika, insbesondere in Uganda und Malawi. Das Unternehmen plant die extrahierten Cannabisprodukte als reines CBD und ihre Bestandteile vor allem nach Europa zu verkaufen. Die Extraktion findet im Labor und den Anlagen in Lissabon, Portugal, statt.

    Sozialer Verantwortung bewusst

    „Wir sind bestrebt, in den Ländern, in denen wir tätig sind, eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Wann immer es auch möglich ist, kaufen wir lokal und mieten lokal. Hunderte von Arbeitsplätzen werden in jeder Phase unserer Geschäftstätigkeit vor Ort geschaffen, aber wir werden auch die Talente der lokalen Arbeitskräfte erheblich erweitern, was dazu beiträgt, das Umfeld für weiteres Wirtschaftswachstum zu erhalten. In den Ländern, in denen wir tätig sind, werden wir auch bedeutende Verarbeitungs- und Extrahierungsanlagen sowie Zentren für manuellen Anbau errichten, die wirklich qualifizierte lokale Arbeitskräfte erfordern“, so Jonathan Summers kürzlich im Interview.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH behält sich im Übrigen vor, künftig entgeltliche Auftragsbeziehungen mit dem Unternehmen oder mit Dritten in Bezug auf Berichte zu dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird einzugehen. Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Nico Popp vom 09.03.2026 | 05:00

    Afrikas härteste Währung: Neue Perspektiven durch Barrick Mining, Compass Gold und Desert Gold

    • Afrika
    • Rohstoffe
    • Gold
    • Mali

    Im afrikanischen Bergbau vollzieht sich derzeit ein spürbarer Wandel, bei dem Bodenschätze zunehmend als die härteste Währung des Kontinents verstanden werden. Diese Entwicklung wurde auf der African Mining Indaba im Februar dieses Jahres in Kapstadt durch die Vision einer "Bank of African Settlements" untermauert. Das erklärte Ziel dieser Initiative ist es, Bodenschätze als bankfähige Werte zu etablieren, um die Abhängigkeit von volatilen Fiat-Währungen wie dem US-Dollar zu reduzieren. Für afrikanische Staaten ist dies eine direkte Antwort auf die harte Realität, in der lokale Währungen in den vergangenen zwei Jahrzehnten bis zu 900 % gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren haben. Gleichzeitig stützen Marktdaten diesen Trend, da die Goldbestände ausländischer Zentralbanken erstmals seit dem Jahr 1996 die Bestände an US-Staatsanleihen übertreffen. Zusammen mit dem Streben nach politischer Selbstbestimmung und einer verlässlichen Infrastruktur eröffnet dieser Wandel Anlegern lukrative Perspektiven. In diesem Umfeld festigt der Branchenriese Barrick Mining die industrielle Basis in Mali, während aufstrebende Explorer wie Compass Gold und Desert Gold gezielt nach neuen Vorkommen suchen.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Armin Schulz vom 02.03.2026 | 05:20

    Die Kosten sind der Schlüssel: Wie Barrick Mining, Kobo Resources und B2Gold Ihnen Rekordmargen bescheren

    • Barrick Mining
    • Kobo Resources
    • B2Gold
    • Gold
    • Goldpreis
    • Mali
    • Afrika
    • Elfenbeinküste
    • Exploration
    • Gesamtkosten

    Die Rekordjagd des Goldpreises kennt kein Halten mehr. Während die Edelmetallmärkte von geopolitischen Spannungen und Zinssenkungserwartungen befeuert werden, zeichnet sich unter der Oberfläche ein entscheidender Wandel ab. Die Ära der einfachen Gewinne in etablierten Minenregionen neigt sich dem Ende zu. Steigende Förderkosten und schrumpfende Gehalte setzen die Margen vieler Produzenten unter Druck. Die eigentlichen Gewinner sind jene, die Projekte in Afrika haben. Ein genauer Blick auf die operative Basis von Barrick Mining, Kobo Resources und B2Gold offenbart, warum genau diese Unternehmen das Potenzial haben, den laufenden Goldrausch in bare Münze zu verwandeln.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Armin Schulz vom 17.02.2026 | 05:30

    Von 0,10 CAD auf 0,81 CAD? Warum Desert Gold jetzt vor der Neubewertung steht

    • Desert Gold
    • Gold
    • Goldproduktion
    • Mali
    • Elfenbeinküste
    • Afrika
    • Goldproduzent

    Die Übergänge zwischen Hoffnung und Substanz sind im Rohstoffsektor oft fließend. Bei Desert Gold Ventures zeichnet sich jedoch eine klare Zäsur ab. Das Unternehmen mit Projekten in Mali und der Elfenbeinküste hat die Phase der reinen Spekulation hinter sich gelassen. Während der Markt die Aktie noch im Explorationssegment verortet, laufen die Vorbereitungen für die Goldproduktion am vollständig genehmigten SMSZ-Projekt in Mali bereits auf Hochtouren. Eine überzeichnete Finanzierung, solide Wirtschaftlichkeitszahlen und ein klarer Zeitplan – die Weichen sind auf Produktion gestellt. Für Anleger, die rechtzeitig den Übergang vom Explorer zum Produzenten erkennen wollen, lohnt jetzt der genaue Blick.

    Zum Kommentar