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16.12.2019 | 13:29

Ballard Power, NEL ASA, dynaCERT - einer der größten Logistiker stockt auf

  • Wasserstoff

Der Wasserstoff-Nachrüster dynaCERT hat heute in einer Unternehmensmeldung bekanntgegeben, dass einer der größten europäischen Automobillogistiker, Mosolf SE & CO. AG, mit konkreten Maßnahmen die Markteinführung der HydraGEN (TM) Geräte unterstützt. Darüber hat CEO Dr. Jörg Mosolf seinen privaten Anteil an dynaCERT mit nun 4 Mio. Aktien auf 1,2% aller ausstehenden Aktien erhöht und folgt damit dem kanadischen Milliardär Eric Sprott, der rund 10% am Nachrüster hält.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Bundeswehr und Ministerien im Fokus

Der Unternehmer Dr. Mosolf hat gemäß der heutigen Mitteilung bereits Verhandlungen mit dem deutschen Verkehrsministerium aufgenommen und auch das Wirtschaftsministerium gehört zu den Gesprächspartnern für eine bundesweite Einführung der HydraGEN-Technologie von dynaCERT. Die Bundeswehr steht ebenso im Fokus der Vertriebsunterstützung des deutschen Logistik-Experten. Mosolf beschäftigt mehr als 2.800 Mitarbeiter und verfügt über ein Netz von 38 technischen Zentren. Mit der HydraGEN-Technologie von dynaCERT können Dieselmotoren bis zu 19% Treibstoff sparen und zugleich den Ausstoß von Schadstoffen deutlich reduzieren.

Zusammenarbeit mit Reederei Grimaldi Group

Ab Januar 2020 werden in mehr als einem Dutzend europäischer Städte in Ausstellungsräumen von Mosolf die HydraGEN-Technologie von dynaCERT präsentiert. Der Logistiker Mosolf hat laut Mitteilung auch bereits die Zusammenarbeit mit der Grimaldi Group, einer der größten europäischen Reedereien, eingeleitet. Ziel sei die Installation der Wasserstoff-Technologie des Unternehmens auf Kurzstreckenschiffe im Mittelmeer.

Reduktion der Umweltbelastung

Dr. Jörg Mosolf sagte: „Mosolf investiert Betriebskapital in die Zukunft der HydraGEN-Technologie von dynaCERT, da diese für die Reduzierung der Umweltverschmutzung in Europa von entscheidender Bedeutung ist. Mosolf ist bestrebt, in vielen Ländern und mit vielen Regierungen auf allen Ebenen eine Vorreiterrolle bei der Reduzierung schädlicher Emissionen von Transportfahrzeugen einzunehmen. Dieses Bestreben ist unsere höchste Priorität für das Jahr 2020. Wir beabsichtigen, noch viele Jahre in diese Technologie zu investieren.“

GBC Research erhöhte Kursziel

Die Aktie von dynaCERT kann heute im Handelsverlauf in Deutschland auf zuletzt 0,378 EUR zulegen und dies entspricht einem Anstieg von 9,88% bzw. 0,034 EUR im Vergleich zum Vortag. Auch die Aktie des Wasserstoff-Unternehmens NEL ASA legte zum Wochenbeginn um 1,56% auf 0,779 EUR zu. Auch Ballard Power kann auf Tradegate einen Kursanstieg von 3,09% auf zuletzt 5,81 EUR verzeichnen. dynaCERT ist mit einem Börsenwert von 127 Mio. EUR im Vergleich zu Ballard Power mit 1,3 Mrd. EUR und NEL ASA mit 927 Mio. EUR noch ein Leichtgewicht. Die Analysten von GBC Research haben in ihrer Studie in der vergangenen Woche ihr Kursziel für die dynaCERT Aktie von 1,90 CAD auf 2,00 CAD für 2020 erhöht.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

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Kommentar von André Will-Laudien vom 21.09.2020 | 04:50

Daimler, Nikola, dynaCERT: Wer Liefern kann, macht das Geschäft!

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Wasserstoff ist die bessere Batterie - Kein anderes Thema, wie das des Wasserstoffs lässt die Wogen an der Börse so stark schlagen wie zuletzt. Die Anhänger von sauberer Luft, CO2-Reduktion und andauernder Treibhausgas-Diskussionen sehen in der Batterie nur einen vorübergehenden Hype, den v.a. Tesla in Gang gesetzt hat. Längst weiß man in der Industrie, dass die Batterie immer „unsauber“ bleiben wird, denn allein deren Produktion und anschließende Entsorgung verbrauchen ein Vielfaches an Ressourcen im Vergleich zu längst verfügbaren Technologien wie z.B. die Wasser-Elektrolyse, also die Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Betrachtet man den Treibstoff Diesel, mit einem Anteil im Transport von über 90%, so lässt sich durch den Einsatz dieser hochreaktiven Elemente ein wesentlich effizienterer und umweltschonender Verbrennungsprozess gestalten. Der energetische Wirkungsgrad der Elektrolyse von Wasser liegt bei über 70%. Dass also Unternehmen wie Tesla und Nikola sich aktiv um diese Erkenntnisse bemühen, ist angesichts weitläufiger Nachhaltigkeits-Diskussionen unabdinglich. Aber auch Daimler erklärte jüngst, dass man den verschlafenen Trend zur E-Mobilität nicht so einfach stehen lassen will und auf die Zukunftstechnologie Wasserstoff setzen wird.

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Kommentar von Mario Hose vom 10.08.2020 | 05:50

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In Europa rückt Wasserstoff als Energieträger in den Mittelpunkt der Diskussionen und bietet damit eine umweltfreundlichere und praktikablere Alternative zur Batterie als Energiespeicher in der Mobilität. Die Herstellung von Batterien ist eine Umweltsünde par excellence. Rohstoffe müssen aufwendig abgebaut werden, für die Herstellung wird jede Menge zusätzliche Energie benötig und am Ende des Lebenszyklus bleibt nicht wiederverwertbarer Sondermüll. Wasserstoff kann hingegen durch Elektrolyse mit CO2-neutralem Strom hergestellt und wieder in Strom gewandelt werden. Während in Frankreich die saubere Transformation der Mobilität gemeistert werden kann, befindet sich Deutschland in einer selbstverschuldeten und teuren Sackgasse.

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Kommentar von Mario Hose vom 09.07.2020 | 05:50

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