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16.12.2019 | 13:29

Ballard Power, NEL ASA, dynaCERT - einer der größten Logistiker stockt auf

  • Wasserstoff
Bildquelle: pixabay.com

Der Wasserstoff-Nachrüster dynaCERT hat heute in einer Unternehmensmeldung bekanntgegeben, dass einer der größten europäischen Automobillogistiker, Mosolf SE & CO. AG, mit konkreten Maßnahmen die Markteinführung der HydraGEN (TM) Geräte unterstützt. Darüber hat CEO Dr. Jörg Mosolf seinen privaten Anteil an dynaCERT mit nun 4 Mio. Aktien auf 1,2% aller ausstehenden Aktien erhöht und folgt damit dem kanadischen Milliardär Eric Sprott, der rund 10% am Nachrüster hält.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Mario Hose

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Sebastian-Justus Schmidt, Vorstand und Gründer, Enapter AG
"[...] Warum soll denn ein modularer Elektrolyser mehr kosten als ein Motorrad? [...]" Sebastian-Justus Schmidt, Vorstand und Gründer, Enapter AG

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Bundeswehr und Ministerien im Fokus

Der Unternehmer Dr. Mosolf hat gemäß der heutigen Mitteilung bereits Verhandlungen mit dem deutschen Verkehrsministerium aufgenommen und auch das Wirtschaftsministerium gehört zu den Gesprächspartnern für eine bundesweite Einführung der HydraGEN-Technologie von dynaCERT. Die Bundeswehr steht ebenso im Fokus der Vertriebsunterstützung des deutschen Logistik-Experten. Mosolf beschäftigt mehr als 2.800 Mitarbeiter und verfügt über ein Netz von 38 technischen Zentren. Mit der HydraGEN-Technologie von dynaCERT können Dieselmotoren bis zu 19% Treibstoff sparen und zugleich den Ausstoß von Schadstoffen deutlich reduzieren.

Zusammenarbeit mit Reederei Grimaldi Group

Ab Januar 2020 werden in mehr als einem Dutzend europäischer Städte in Ausstellungsräumen von Mosolf die HydraGEN-Technologie von dynaCERT präsentiert. Der Logistiker Mosolf hat laut Mitteilung auch bereits die Zusammenarbeit mit der Grimaldi Group, einer der größten europäischen Reedereien, eingeleitet. Ziel sei die Installation der Wasserstoff-Technologie des Unternehmens auf Kurzstreckenschiffe im Mittelmeer.

Reduktion der Umweltbelastung

Dr. Jörg Mosolf sagte: „Mosolf investiert Betriebskapital in die Zukunft der HydraGEN-Technologie von dynaCERT, da diese für die Reduzierung der Umweltverschmutzung in Europa von entscheidender Bedeutung ist. Mosolf ist bestrebt, in vielen Ländern und mit vielen Regierungen auf allen Ebenen eine Vorreiterrolle bei der Reduzierung schädlicher Emissionen von Transportfahrzeugen einzunehmen. Dieses Bestreben ist unsere höchste Priorität für das Jahr 2020. Wir beabsichtigen, noch viele Jahre in diese Technologie zu investieren.“

GBC Research erhöhte Kursziel

Die Aktie von dynaCERT kann heute im Handelsverlauf in Deutschland auf zuletzt 0,378 EUR zulegen und dies entspricht einem Anstieg von 9,88% bzw. 0,034 EUR im Vergleich zum Vortag. Auch die Aktie des Wasserstoff-Unternehmens NEL ASA legte zum Wochenbeginn um 1,56% auf 0,779 EUR zu. Auch Ballard Power kann auf Tradegate einen Kursanstieg von 3,09% auf zuletzt 5,81 EUR verzeichnen. dynaCERT ist mit einem Börsenwert von 127 Mio. EUR im Vergleich zu Ballard Power mit 1,3 Mrd. EUR und NEL ASA mit 927 Mio. EUR noch ein Leichtgewicht. Die Analysten von GBC Research haben in ihrer Studie in der vergangenen Woche ihr Kursziel für die dynaCERT Aktie von 1,90 CAD auf 2,00 CAD für 2020 erhöht.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Interessenskonflikt & Risikohinweis

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Kommentar von André Will-Laudien vom 08.04.2021 | 04:48

NEL, dynaCERT, Fuelcell Energy – Wasserstoff die zweite Welle!

  • Wasserstoff

Der Wasserstoff-Hype geht in die zweite Welle. Grund ist sicherlich die aktuelle Beschlussvorlage des Joe Biden-Pakets zugunsten der weltweiten Klimaziele. Diese beinhaltet eine Investitionssumme von mehreren hundert Milliarden US-Dollar zur Senkung der klimaschädlichen Emissionen. Ob hierbei stärker die Batterie- oder die Wasserstofftechnologie zum Zuge kommt, wird der Markt entscheiden, wichtig ist nur die schnelle Freigabe der Mittel für den Start der Forschungsprojekte. Die Zeit drängt, denn die Pandemie hat viele Branchen ins Abseits bugsiert, gerade die Transportbranche lebt vom Warenumsatz und der soll in Zukunft ohne negative Umwelteinflüsse von statten gehen.

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Kommentar von Carsten Mainitz vom 25.03.2021 | 05:10

Linde, Royal Helium, Air Liquide – Zwei Wasserstoff, ein Helium. Alles da für eine explosive Mischung!

  • Helium
  • Wasserstoff
  • Energie

Kernfusion ist das Stichwort der Zukunft. Technisch werden dabei zwei Wasserstoffatome zu einem Heliumkern verschmolzen. Was auf der Sonne im großen Maßstab problemlos möglich ist (tatsächlich werden dort jede Sekunde 564 Millionen Tonnen Wasserstoff zu Helium fusioniert), bleibt bei uns leider noch Zukunftsmusik. Das bedeutet: 1. Leider können wir noch keinen Strom aus Kernfusion erzeugen, darum müssen wir die Energiewende weiterhin mit etablierten nachhaltigen Technologien wie Wind-, Solar- und Wasserkraft schaffen. Dabei wird Wasserstoff als Energiespeicher und Übertragungsmedium eine herausragende Rolle spielen. Und 2. Helium wird auch auf absehbare Zeit nicht anders als durch klassische Förderung im industriellen Maßstab zu erzeugen sein. Folgende drei Unternehmen sollten kräftig von der Energiewende profitieren.

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Kommentar von Carsten Mainitz vom 24.03.2021 | 04:50

Siemens Energy, Enapter, ThyssenKrupp – Wasserstoff oder Batterie? Egal! Warum diese Unternehmen in jedem Fall profitieren werden!

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  • Investments

Die starken Kursschwankungen bei Wasserstoffaktien zeugen von einem aktuellen Glaubenskrieg rund um das häufigste Element auf unserem Planeten, das auch gleichzeitig das am einfachsten aufgebaute ist: ein Proton, ein Elektron. So schön simpel kann Perfektion sein. Und doch steckt darin das Potential unsere Gesellschaft von Grund auf zu ändern – die Sonne macht es vor. Zugegeben, aktuell stehen wir noch am Anfang dieser Entwicklung. Im kurzfristigen Fokus des Kapitalmarktes stehen eher die praktischen Anwendungsmöglichkeiten des Elements. Dabei blicken viele Investoren auf das Thema Mobilität. Was wird sich durchsetzen? Batterien? Oder doch Wasserstoff? Eine mögliche Antwort gab jüngst die VW-Nutzfahrzeug-Holding Traton SE: ein salomonisches „beides“. Batterien für den Langstreckenverkehr, Wasserstoff bspw. für Busse, die nicht lange zwischendurch nachladen können. Doch Wasserstoff kommt noch für viele weitere Anwendungsbereiche eine große Bedeutung zu. Darum wird die weltweite Nachfrage nach Wasserstoff als Energieträger in den nächsten Jahren in jedem Fall massiv zunehmen. So sieht Aurora Energy Research bis 2050 eine Verachtfachung der Wasserstoffnachfrage auf 2.500 TWh pro Jahr. Dies entspricht einem Jahresumsatz von mehr als 120 Mrd. Euro. Folgende Unternehmen dürften von dem Boom ganz unabhängig von der Entwicklung der Elektromobilität profitieren.

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