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13.04.2021 | 04:49

Barrick, BP, Scottie Resources - Rohstoffe kann man nicht drucken

  • Rohstoffe
Bildquelle: Scottie Resources

Die vergangene Woche stand im Zeichen der Rede von dem FED-Vorsitzenden Jerome Powell beim IWF. Powell bekräftigte, dass die Inflation, die kurzfristig einigen Anlegern Sorge bereitete, unter Kontrolle sei und keinen Anlass zur Sorge gebe. Er führte den Inflationsdruck vor allem auf die erhöhten Rohstoffpreise zurück. Man kann eben keine Rohstoffe drucken – im Gegensatz zum Papiergeld. Aus diesem Grund haben wir uns daher heute Rohstofftitel angesehen.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Armin Schulz
ISIN: CA81012R1064 , CA0679011084 , GB0007980591

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Inhaltsverzeichnis:


    Barrick Gold – Aktie auf dem Weg nach oben?

    Barrick Gold verfügt über eine prall gefüllte Kriegskasse um Übernahmen zu stemmen. Dazu gab es ein bemerkenswertes Interview mit CEO Mark Bristow, der angekündigt hat, dass die Quartalsdividende sicher sei, selbst wenn der Goldpreis auf 1.200 USD fallen sollte.

    Zusammen mit den Ergebnissen für das erste Quartal 2021 wurde ein Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, der große Fortschritte bei den Umsetzungen der ESG-Leistungen aufzeigt. Das Unternehmen sieht sich dort auf einem guten Weg.
    Am 9. April vermeldete das Unternehmen dann, dass die Porgera Mine wieder in Betrieb genommen werden kann, da man sich mit der Regierung von Papua-Neuguinea auf einen Rahmenvertrag einigen konnte. Dies ist als Erfolg zu werten, da sich die Regierung seit April 2020 weigerte den Pachtvertrag zu verlängern.

    Schaut man sich den Kursverlauf der Aktie an, so fällt auf, dass sich dieser, trotz des Ausstiegs von Warren Buffett, der sich im Februar von 100% seiner Barrick Gold Aktien trennte, besser entwickelt hat als der Goldpreis. Das werten wir als Zeichen der Stärke.

    Scottie Resources – chancenreiches Potenzial

    Es sollte mittlerweile bekannt sein wie chancenreich das „goldene Dreieck“ in British Columbia, Kanada, ist. Das ist nicht nur so daher gesagt, sondern durch die Konkurrenz belegt, die 16 km von der Blueberry Zone von Scottie Resources, Ländereien besitzt. Ascot Resources konnte sich erst Ende März 2021 frisches Kapital in Höhe von 55 Mio. CAD sichern.

    Frisches Kapital sollte Scottie Resources aktuell nicht brauchen, da etwa 2,8 Mio. CAD Cash vorhanden und das Unternehmen schuldenfrei ist. Während im Jahr 2020 Explorationsbohrungen von 7.000 m durchgeführt werden konnten, sollen diese im Sommer um fast 80% auf 12.500 m ausgebaut werden. Sollten dabei wieder so gute Ergebnisse erzielt werden, wie bei den vorangegangenen Bohrungen, kann ein positiver Newsflow die Aktie beflügeln.

    Nach dem Jahreshoch bei 0,53 CAD am 28.07.2020, getrieben durch den Goldpreis, fiel die Aktie auch wieder mit dem Goldpreis. Aktuell ist der Fall der Aktie seit dem 25. März gestoppt und es hat sich eine Seitwärtsphase zwischen 0,18 und 0,21 CAD gebildet. Der Goldpreis hat bei 1.680 USD ein Double-Bottom gebaut und ist von dort aus am 08.04.2021 nach oben aus der W-Formation ausgebrochen. Die Aktie von Scottie Resources hat diese Aufwärtsbewegung bisher noch nicht mitgemacht. Wer von einem steigenden Goldpreis ausgeht, sollte sich Scottie Resources auf die Watchlist legen.

    BP – Turnaround läuft

    2020 war für BP ein Jahr zum Vergessen. Es wurde ein riesiger Verlust von 20 Mrd. USD eingefahren, der vor allem auf den Crash des Ölpreises im April zurückzuführen ist. Zu diesem Zeitpunkt war der Ölpreis sogar negativ. Seitdem hat sich der Wert des schwarzen Goldes recht stetig nach oben bewegt und lag Freitag bei über 62 USD. Am Dienstag, vergangener Woche, konnte CEO Bernard Looney verkünden, dass sich das Geschäft im ersten Quartal sehr positiv entwickelt hat. Zusätzlich konnte das Ziel, die Nettoverschuldung auf 35 Mrd. USD zu senken, bereits vorzeitig erreicht werden.

    Bemerkenswert, dass bereits das erste Quartal gut verlief, da sich die Wirtschaft der USA und England im Zusammenhang mit den fortschreitenden Impfungen grade erst wieder langsam bessert. In Deutschland und vielen anderen Ländern wird aktuell noch deutlich weniger Öl verbraucht, als vor der Corona Zeit. Wenn sich das Leben im Laufe des Jahres aufgrund der Impfungen normalisiert, wird auch die Luftfahrt wieder mehr Kunden begrüßen dürfen und der Ölverbrauch sollte weiter anziehen.

    Die Aktie befindet sich seit dem 2. November in einem intakten Aufwärtstrend und hat auf aktuellem Kursniveau (etwa 3,44 EUR) noch immer einen Dividendenrendite von etwa 5%. Analysten von UBS, Goldman Sachs und Credit Suisse haben Kursziele zwischen 3,86 EUR und 5,41 EUR ausgegeben.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Armin Schulz

    Armin Schulz

    Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.

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