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03.06.2020 | 09:44

BP, Saturn Oil & Gas, Shell - Umsatz und Gewinn steigen deutlich

  • Erdöl
Bildquelle: pixabay.com

Der Ölpreis gewinnt weiter an Fahrt und notiert noch immer rund 40% unter dem Level von Januar 2020. Jetzt sind die richtigen Aktien gefragt. Neben den bekannten großen Ölproduzenten wie BP und Shell, gibt es auch erfolgreiche Produzenten, die noch nicht so bekannt sind, aber durchaus Potenzial vorweisen. In der vergangenen Nacht hat der junge kanadische Ölproduzent Saturn Oil & Gas die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres veröffentlicht. Aufgrund der Corona Pandemie hatte das Unternehmen die Veröffentlichung verschoben, was derzeit keine Besonderheit ist und von offizieller Seite mit verlängerter Frist ermöglicht wird.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Erster Jahresgewinn in der Unternehmensgeschichte

Laut Jahresabschluss konnte Saturn Oil & Gas den Umsatz mit Öl von 4,5 Mio. CAD in 2018 auf 18,3 Mio. CAD in 2019 steigern, was einem Anstieg von über 300% entspricht. Erstmalig in der Geschichte des Unternehmens konnte ein Jahresgewinn ausgewiesen werden. Das Adjusted EBITDAX erreichte sogar einen Wert von 12,7 Mio. CAD. Unterm Strich verdiente Saturn Oil & Gas mehr als 820.000 CAD, im Vorjahr wurde noch ein Verlust von 1,5 Mio. CAD ausgewiesen. Das Unternehmen ist offensichtlich auf der Erfolgsspur.

Senkung der Förderkosten

Im vergangenen Jahr hat Saturn Oil & Gas die durchschnittliche tägliche Förderung von 233 Barrel in 2018 auf 766 gesteigert. Im Durchschnitt erzielte das Unternehmen in 2019 einen Verkaufspreis von 65,47 CAD pro Barrel, gegenüber 48,52 CAD im Vorjahreszeitraum. Darüber hinaus konnte ein Operating Netback von 51,84 CAD pro Barrel erzielt werden. Im Vorjahr lag dieser Wert u.a. aufgrund des niedrigen Ölpreises bei 30,22 CAD pro Barrel.

Reserven wurden ausgebaut

In 2019 hat Saturn Oil & Gas 17 erfolgreiche horizontale Bohrungen in der Viking Formation niedergebracht. Die Kosten für die Durchführung und Fertigstellung beliefen sich auf 17,53 Mio. CAD bzw. im Durchschnitt auf 1,03 Mio. CAD pro Bohrung. Trotz der Förderung des Rohöls konnte die Summe der nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven (NPV-10) von 91,37 Mio. CAD auf 111,65 Mio. CAD gesteigert werden, was einem Wert von 0,47 CAD pro Aktie entspricht. An der Börse konnte sich der Aktienkurs bereits auf das Niveau der Pre-Covid-19 Zeit erholen und ging gestern beim Stand von 0,135 CAD und einem Börsenwert von 31,67 Mio. CAD aus dem Handel. Im Oktober 2018 notierte die Aktie bereits bei 0,30 CAD.

Gutes Erdöl aus Kanada

Neben der positiven wirtschaftlichen Entwicklung setzt sich das Management von Saturn Oil & Gas auch mit Themen des Umweltschutzes auseinander und stellt ESG in den Vordergrund der Aktivitäten. Investoren, die davon ausgehen, dass Erdöl auch in den kommenden Jahren für ein sicheres Leben in einer modernen Gesellschaft benötigt wird und sich zugleich in Kanada, in einem Land positionieren möchten, das Menschenrechte und Umweltschutz respektiert, die sollten sich die Aktie von Saturn Oil & Gas genauer anschauen.

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Erdöl – Fossiler Energieträger, welcher als ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen in der Erdkruste vorkommt.
  3. Jahresabschluss – Ein Kaufmann muss nach § 242 HGB zum Ende eines Geschäftsjahres einen Jahresabschluss erstellen.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar von André Will-Laudien vom 07.10.2020 | 06:10

BP, Royal Dutch Shell, Saturn Oil & Gas: Der Rebound mit Ansage!

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Wenn jemand vom größten Rohstoffmarkt der Welt spricht, dann meint er den Ölmarkt. Täglich werden weltweit knapp 100 Mio. Barrel des Schwarzen Goldes produziert und ausgeliefert, auch wenn Elon Musk immer noch felsenfest behauptet „Öl ist out!“ - Ihm speziell wäre anzuraten, sich einmal zu informieren, wieviel Ölprodukte in einem Tesla verbaut sind. Er wird bei über 300 Bauteilen landen, welche aus Ölderivaten gefertigt sind. Aber egal – die weltweite Nachfrage nach Öl hat laut British Petroleum, unzweifelhaft einer der großen Branchenvertreter, im Jahr 2019 seinen Gipfel erlebt. Der Energiekonzern prognostiziert in seinem jährlichen Energie-Ausblick eine global rückläufige Öl- aber eine robuste Gasnachfrage bis 2050. Gleichzeitig seien erneuerbare Energien in den nächsten 30 Jahren die am schnellsten wachsenden Energieträger. Hier dürfte sogar Elon Musk mit seinen Erwartungen wieder richtig liegen.

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Kommentar von Mario Hose vom 24.09.2020 | 12:34

BP, Saturn Oil & Gas, Shell: Citigroup und Goldman Sachs sehen Ölpreis bei 60 USD

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Die Öl-Produzenten stehen möglicherweise vor einem spannenden Turnaround. Die Experten von Citigroup und Goldman Sachs sehen den Ölpreis in 2021 bereits wieder bei 60,00 USD pro Barrel oder sogar darüber. Gestützt werden die Aussagen der Analysten, dass das aktuelle Überangebot bis dahin abgebaut ist. Die Erholung der Volkswirtschaften rund um den Globus wird bis Jahresende 2021 die Nachfrage nach Erdöl wieder auf das Niveau von vor der Corona Pandemie bringen.

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Kommentar von Mario Hose vom 18.05.2020 | 11:53

BP, Chevron, ENI, Saturn Oil & Gas, Shell, Total - was Investoren jetzt wissen müssen

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Vor rund einem Monat haben die Marktteilnehmer rund um den Globus gelernt, dass am Verfallstermin der WTI-Kontrakte bei null nicht das Ende eines Preisrutsches erreicht sein muss. Wer meinte, dass ein Fass der US-Sorte WTI zu 0,01 USD, es sind immerhin 159 Liter Rohöl, am Verfallstermin ein besonderes Schnäppchen sein müsste und zu griff, dem wurde eine kostspielige Lektion erteilt. Der Verfallstermin am 20. April 2020 geht mit einem erstmalig negativen Settlement-Preis von -37,63 USD in die Geschichtsbücher ein. Die USA ist bekanntermaßen das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und um ein Kapitel reicher.

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