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15.02.2021 | 05:20

BYD, Kodiak Copper, Geely – die Uhr tickt!

  • Kupfer
Bildquelle: pixabay.com

Die Elektromobilität steht immer noch am Anfang ihrer Entwicklung. Die Nachfrage nach mit Strom betriebenen Fahrzeugen wird in den nächsten Jahren explodieren. Damit steigt jedoch auch der Bedarf nach den benötigten Rohstoffen. Es droht eine extreme Knappheit bei manchen Gütern. Experten prognostizieren zum Beispiel, dass in den nächsten 25 Jahren mehr Kupfer abgebaut wird als in der ganzen bisherigen Menschheitsgeschichte. Der Kupferpreis schießt im Moment von Hoch zu Hoch. Profitieren Sie von einem Trend, der getrieben durch die neuen Technologien mit Sicherheit weiter Fahrt aufnehmen wird.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA50012K1066 , CNE100000296 , KYG3777B1032

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Inhaltsverzeichnis:


    Dringender Bedarf

    Die neuen Energien benötigen händeringend Kupfer. Wo Strom produziert und geleitet wird, findet sich Kupfer. Die Energiewende befeuert den hohen Bedarf nach dem roten Metall. Während Autos mit Verbrennungsmotoren 18-49 Pfund Kupfer enthalten, enthalten Hybrid-Elektrofahrzeuge zirka 85 Pfund. Batterie-Elektrofahrzeuge bringen es auf unglaubliche 183 Pfund Kupfer. Dagegen steht jedoch das Problem, das es im Moment relativ wenige Kupferprojekte gibt.

    Ein sehr aussichtsreicher Spieler am Kupfermarkt ist der Explorer Kodiak Copper aus British Columbia. Das 100% in Besitz befindliche Projekt MPD liegt im Quesnel Trough, wird von bereits produzierenden Minen wie Copper Mountain, Highland Valley und New Afton umschlossen und weist deshalb eine hervorragende Infrastruktur auf. Neben dem Projekt in British Columbia unterhält Kodiak Copper noch eine weiteres Kupferprojekt in Arizona mit sehr guter Infrastruktur.

    Erfolgversprechender Plan

    Einiges wird bei Kodiak Copper 2021 passieren. Los geht es bereits Mitte Februar. Hier werden sehnsüchtig die Ergebnisse der restlichen 5 Bohrlöcher aus dem 2020er Programm erwartet. Das Programm des vergangenen Jahres wurde Ende Dezember in der Gate-Zone mit 9 Bohrlöchern und insgesamt 6.698 Meter Bohrungen beendet. Die im September eingegangenen ersten Untersuchungsergebnisse waren geradezu bahnbrechend. Sollten die restlichen Ergebnisse ähnlich positiv verlaufen, dürfte dies auch der Markt honorieren.

    Nach den letzten Ergebnissen im Herbst konnte Kodiak Copper im Rahmen einer Privatplatzierung im Wert von 12,7 Mio. CAD Tech Resources als neuen Großaktionär willkommen heißen. Der größte Kupferproduzent Kanadas besitzt nun 9,3% an Kodiak. Mit insgesamt 14 Mio. CAD an Cash wurde für 2021 ein äußerst ambitioniertes Ziel ausgerufen. So wollen die Kanadier die Mittel für sage und schreibe 30.000 Bohrungsmeter sowie für weitere geophysikalische und geochemische Untersuchungen, Prospektierung und geotechnische Studien ausgeben. Für die zweite Jahreshälfte plant man zudem auf dem Kupfer-Gold-Porphyr-Projekt Mohave in Arizona weitere Erkundungen.

    Die Uhr tickt

    Nachdem der Aktienkurs nach den ersten erfolgreichen Ergebnissen auf über 3,35 CAD explodierte, trat seitdem eine Konsolidierung ein. Im Moment nimmt das Volumen in der Aktie wieder etwas zu. Der Kurs notiert aktuell bei 1,85 CAD, immer noch unter dem Niveau der Privatplatzierung, die bei 1,95 CAD erfolgte. Sollten in dieser oder nächster Woche positive Resultate hinsichtlich der restlichen 2020er Bohrungen vermeldet werden, dürfte der Aktienkurs weiter fester tendieren.

    Langfristig ist Kodiak zum einen aufgrund seiner aussichtsreichen Projekte als auch der äußerst interessanten Aktionärsstruktur gut aufgestellt. Gut aufgestellt ist auch der Elektroautobauer BYD. So zählen die Chinesen keinen geringeren als die Investorenlegende Warren Buffett mit seiner Gesellschaft Berkshire Hathaway zu Ihrer Aktionärsliste. Nun wird bekannt, dass Buffett einer der Gewinner der Elektroauto-Revolution ist. Neben BYD besitzt Berkshire Hathaway auch Anteile an General Motors. Buffetts Unternehmen hat mit den beiden Aktien in weniger als fünf Monaten einen Gewinn von 6 Mrd. USD erzielt. Ob die „Build your dreams“-Geschichte in 2021 weiterläuft, wird spannend.

    Beim Elektroauto-Absatz liegt Tesla mit 500.000 ausgelieferten Fahrzeugen 2020 mit deutlichem Abstand vorn. Auf Platz zwei folgt der chinesische Konzern SAIC, der im vergangenen Jahr 250.000 Elektroautos verkauft hat. VW auf Platz drei konnte die Zahl der verkauften reinen Elektroautos 2020 auf 213.600 mehr als verdreifachen. Dahinter folgen Hyundai mit 178.000 verkauften reinen Stromern und BYD mit 131.000 E-Auto-Verkäufen.

    Nachlassende Dynamik

    Betrachtet man die Auslieferungszahlen der Konkurrenz für 2021, erkennt man, dass die Wachstumsdynamik nachlässt. So hat der chinesische Automobilhersteller Geely Automobile insgesamt 56.326 Fahrzeuge abgesetzt. Dies entspricht zwar einem Plus von 40% zum Vorjahreszeitraum. Zum Vormonat mit 154.202 Einheiten wuchs der Absatz allerdings nur noch um rund 1%. Geely will im Geschäftsjahr 2021 insgesamt 1.530.000 Fahrzeuge absetzen, was einem Wachstum von rund 16% gegenüber dem im Jahr 2020 erreichten Gesamtabsatz entspricht.


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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war mehr als drei Jahre CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und lange im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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