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04.02.2021 | 05:10

BYD, REVEZ, Alibaba – Profitieren von der digitalen Transformation!

  • Asien
Bildquelle: pixabay.com

Alles wird digital, durch die Corona-Pandemie werden die Vorgänge noch beschleunigt. Online shoppen bei Amazon oder Zalando war bereits vor dem Ausbruch des Virus relativ normal. Jetzt kommen allerdings neue Dinge wie Homeschooling, Homeoffice oder Zoom-Konferenzen hinzu. Die Welt wird immer digitaler. Auch die Geschäftsmodelle der Unternehmen verändern sich. Seien Sie dabei und partizipieren Sie an der digitalen Transformation.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: SGXE83751573 , CNE100000296 , US01609W1027

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Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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Arbeiten mit der Zukunft

Absolut mit den Zukunftstechnologien arbeitet die in Singapur tätige REVEZ Corporation. Dabei sieht sich das Unternehmen selbst als kreativer Tech Hub, der sich darauf spezialisiert, innovative Konzepte und Lösungen für seine Kunden im gesamten asiatisch-pazifischen Raum zu liefern. Die Zusammenstellung dieses digitalen Hubs ist einzigartig. So besteht der „Revez-Hub“ aus vier unabhängigen Marken, die jedoch miteinander verknüpft sind, um die Synergien für die Breite Kundschaft zu heben. Die Schwerpunkte der vier vertikalen Marken REVEZ, Newood Design, IOIO Lab sowie AIAC decken die Themen Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT), Deep Tech in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Internet der Dinge (IOT), Industrieautomation, Cybersicherheit und MICE-Support ab.

Wachstum in allen Bereichen

Das börsennotierte Unternehmen, dass neben der Heimatbörse in Singapur auch in Deutschland gehandelt wird, hat eine Marktkapitalisierung von 28,6 Mio. EUR. Die Strategie des Unternehmens ist voll auf Wachstum ausgelegt. So wird neben dem organischen Wachstum auch Ausschau nach wertsteigernden Fusionen und Übernahmen gehalten.

„Build your dream“, Elon!

Der reichste Mensch der Welt ist der Tesla-Gründer Elon Musk bereits. Nun strebt der US- amerikanische Branchenprimus den Kauf von 20% des chinesischen Konkurrenten BYD an. Bezahlt werden soll die Transaktion zu 50% in bar, die andere Hälfte mit Tesla- Aktien. Die Gerüchte wurden auf diversen Onlineseiten gestreut. Dabei scheint das Interesse der Amerikaner weniger an den Modellen BYDs als vielmehr an deren Fertigungskapazitäten als Batteriehersteller zu liegen. BYD dementierte allerdings über chinesische Medien, frei nach Donald Trump: „Fake News!“.

Bussparte weiter im Aufwind

Nicht dementiert wird dagegen ein weiterer Auftrag, den BYD für emissionsfreie Elektrobusse aus den Vereinigten Staaten, genauer gesagt aus Massachusetts, erhielt. So baut das von Warren Buffets Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway unterstützte Unternehmen Elektrobusse für die Woods Hole, Martha’s Vineyard und Nantucket Steamship Authority. Die Steamship Authority plant den Einsatz von drei BYD-Elektrobussen des Modells K9M, um Gäste von den Parkplätzen zu den Fährterminals auf dem Festland in Hyannis und Woods Hole zu transportieren.

Starke Zahlen, schwammiger Ausblick

Starke Zahlen für das dritte Quartal lieferte der chinesische Internetgigant Alibaba. Der Umsatz wuchs im dritten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 37 Prozent auf 33,88 Mrd. USD. Das operative Ergebnis stieg um knapp 25% auf 7,51 Mrd. USD. Ebenfalls deutlich gesteigert wurde das Nettoergebnis um 56% auf 11,95 Mrd. USD. Besonders stark wuchs das Segment Cloud Computing. Hier wurde der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 50% auf knapp 2,47 Mrd. USD gehoben. Über den Zahlen schwebt allerdings immer noch die Untersuchung gemäß dem Antimonopolgesetz durch die chinesischen Regierungsbehörden. Im November wurde der Börsengang der Tochter Ant Group wenige Tage vor dem Start gestoppt. Nach einer Intervention der chinesischen Zentralbank wird die Firma vermutlich wichtige Bereiche ihres Geschäftsmodells einstellen oder abgeben müssen.

Stabilisierung des Aktienkurses

Aufgrund der Unsicherheiten gab Alibaba keinen Ausblick, lediglich das Umsatzziel soll eine Steigerung von rund 30% aufweisen. Charttechnisch findet im Moment eine Bodenbildung statt. Die Kurse notieren wieder oberhalb ihrer steigenden 200-Tagelinie. Gelingt der Ausbruch über die 225 USD-Marke, würde sich kurzfristig ein Kursziel von 235 USD ergeben. Auch wenn es regulatorisch mit Sicherheit noch einige Hürden zu überwinden gibt, gehen wir von keiner kompletten Zerschlagung des Internetgiganten aus und sehen in der Zukunft deutlich steigende Kurse.


Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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Lexikon:

  1. Börsengang – Der Hauptzweck eines Börsenganges ist die Eigenkapitalbeschaffung, häufig die größte Eigenkapitalaufnahme in der Unternehmensgeschichte.
  2. Künstliche Intelligenz – Die Automatisierung von intelligentem Verhalten und Maschinellen Lernen wird Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar von Nico Popp vom 21.12.2020 | 05:50

Samsung Electronics, AdTiger, Tencent: In asiatische Tiger investieren

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Asien ist längst Motor der Weltwirtschaft. Am deutlichsten wurde das im Sommer, als Bilder von feiernden Menschen ohne Maske in Wuhan die Runde machten, während hierzulande noch immer die Einschränkungen der Pandemie zu spüren waren. Auch aktuell sind die Unterschiede deutlich: Während in Deutschland der harte Lockdown herrscht, geht das Wirtschaftsleben in Asien weiter – nur teilweise unterbrochen von Einschränkungen. Auch beim Blick auf aussichtsreiche Unternehmen mehren sich asiatische Titel auf den Kauf-Listen professioneller Investoren. Warum? Viele Unternehmen Asiens sind technologisch weit vorne und nah an stark wachsenden Zukunftsmärkten. Nirgendwo sonst in der Welt wächst die Mittelschicht stärker als in Asien. Grund genug, sich Aktien aus der Region ganz genau anzusehen.

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