Menü

Aktuelle Interviews

Jared Scharf, CEO, Desert Gold Ventures Inc.

Jared Scharf
CEO | Desert Gold Ventures Inc.
4770 72nd St, V4K 3N3 Delta (CAN)

jared.scharf@desertgold.ca

Jared Scharf, CEO von Desert Gold Ventures, über Westafrika und sein Potenzial


Stephan Dorfmeister, Finanzressort, Deep Nature Project GmbH

Stephan Dorfmeister
Finanzressort | Deep Nature Project GmbH
Untere Hauptstraße 168, 7122 Gols (AT)

office@deep-nature.at

+43 681 10139055

Deep Nature Project GmbH setzt wie Aurora Cannabis und Canopy Growth auf Wertschöpfung


Florian Kappert, Geschäftsführer, Bilendo GmbH

Florian Kappert
Geschäftsführer | Bilendo GmbH
Sendlingerstraße 27, 80331 München (CH)

info@bilendo.de

+49 89 244132100

Bilendo GmbH Geschäftsführer Florian Kappert über Factoring mit GRENKE und mehr


19.06.2019 | 10:23

Crescent Point Energy, Husky Energy, Saturn Oil & Gas – Grünes Licht für Trans-Mountain-Pipeline

  • Erdöl
  • Kanada
  • Politik

Erdöl zu produzieren ist ein lukratives Geschäft. Es kann Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz schaffen und Investoren eine ordentliche Rendite bescheren. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Zugang zum Markt, also zu den Abnehmern gesichert ist. Und genau hier drückte in Kanada in den vergangenen Jahren mächtig der Schuh. Mit wachsenden Produktionsraten und gleichbleibenden Transportmöglichkeiten, kam es zu einer klassischen Flaschenhals Situation – die nun gelöst zu sein scheint.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose


 

Highflyer Saturn Oil & Gas

Das junge Wachstumsunternehmen Saturn Oil & Gas ist in der kanadischen Öl-Hauptstadt Calgary beheimatet und gehörte in 2018 zu den besten Öl-Aktien. 150% Rendite waren vom Tief bei 0,12 CAD bis zum Hoch bei 0,30 CAD möglich. Das Unternehmen hatte viel vor und es auch umgesetzt. Im ersten Quartal 2019 erwirtschaftet das Unternehmen 4,6 Mio. CAD Umsatz und unterm Strich blieb 1,6 Mio. CAD hängen. Die Gebiete des Unternehmens sind in der Provinz Saskatchewan, die den Ruf genießt, besonders aufgeschlossen gegenüber Rohstoffunternehmen zu sein. Geographisch und aufgrund der Produktionsmenge von rund 1.000 Barrel pro Tag genießt Saturn eine gewisse Flexibilität beim Zugang zum Markt und kann das Erdöl per Tankwagen in verschiedene Richtungen veräußern. Trotzdem wurde das Unternehmen mit der Konkurrenz in Sippenhaft genommen und es kam zu einem dramatischen Kursverfall auf unter 0,10 CAD, der nun zu Ende zu sein scheint und ein Turnaround einsetzt.

Zugang zum Markt

Von Saturn’s Flexibilität können die Riesen Crescent Point Energy mit rund 175.000 BOE pro Tag und Husky Energy mit rund 300.000 BOE pro Tag nur träumen. Diese Unternehmen sind auf eine stabile Infrastruktur angewiesen, damit der Absatz zum Markt funktioniert. Weltweit werden täglich rund 100 Mio. Barrel Erdöl verbraucht. Für die kanadischen Exporteure ist es daher wichtig global flexibel aufgestellt zu sein, da der Heimatmarkt die geförderte Menge allein nicht verbrauchen kann. Neben Tankwagen und Zügen werden vor allem Pipelines für den Export in die benachbarte USA verwendet.

Premierminister Justin Trudeau erteilt grünes Licht

Kanada wird nachgesagt, dass es als Land mit den strengsten Auflagen in der Rohstoffförderung, zu den umweltfreundlichsten Produktionsländern der Welt zählt. Die Politik steht jedoch auch in der Verantwortung die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu sichern. Vor diesem Hintergrund hat die kanadische Regierung am Dienstag einer Erweiterung der Erdölpipeline Trans Mountain zugestimmt. Bereits in diesem Sommer soll mit den Arbeiten begonnen werden, um zukünftig die Exportkapazitäten von Edmonton, Alberta, in den Hafen von Vancouver, British Columbia, auf 890.000 Barrel pro Tag zu verdreifachen. Die Regierung ist der Ansicht, dass die notwendigen Sicherheitsanforderungen erfüllt sind und zudem die Unabhängigkeit des Landes von den USA durch die Exportmöglichkeit nach Asien verringert wird.

Sicherheit steht über Moral und Image

Auch aus dem Blickwinkel des Umweltschutzes ist der Transport von Erdöl in Pipelines sicherer als mit der Bahn. Makroökonomisch ist nicht zu leugnen, dass Erdöl für Sicherheit und Wohlstand von elementarer Bedeutung ist und eine moralische Abkehr von Investoren zwangsläufig zu einer Förderverknappung und anschließendem Preisanstieg führen wird. Der Rückzug aus dem Energiesektor von Banken und Fonds aus Imagegründen spielt am Ende des Tages den unabhängigen Investoren und Unternehmen in die Karten.


Lexikon:

  1. Fonds – Fonds werden von Kapitalanlagegesellschaften gegründeten, um Anlegern themenspezifisch Investitionsinstrumente zu bieten.
  2. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
  3. Erdöl – Fossiler Energieträger, welcher als ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen in der Erdkruste vorkommt.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar vom 03.06.2020 | 09:44

BP, Saturn Oil & Gas, Shell - Umsatz und Gewinn steigen deutlich

  • Erdöl

Der Ölpreis gewinnt weiter an Fahrt und notiert noch immer rund 40% unter dem Level von Januar 2020. Jetzt sind die richtigen Aktien gefragt. Neben den bekannten großen Ölproduzenten wie BP und Shell, gibt es auch erfolgreiche Produzenten, die noch nicht so bekannt sind, aber durchaus Potenzial vorweisen. In der vergangenen Nacht hat der junge kanadische Ölproduzent Saturn Oil & Gas die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres veröffentlicht. Aufgrund der Corona Pandemie hatte das Unternehmen die Veröffentlichung verschoben, was derzeit keine Besonderheit ist und von offizieller Seite mit verlängerter Frist ermöglicht wird.

Zum Kommentar

Kommentar vom 18.05.2020 | 11:53

BP, Chevron, ENI, Saturn Oil & Gas, Shell, Total - was Investoren jetzt wissen müssen

  • Erdöl

Vor rund einem Monat haben die Marktteilnehmer rund um den Globus gelernt, dass am Verfallstermin der WTI-Kontrakte bei null nicht das Ende eines Preisrutsches erreicht sein muss. Wer meinte, dass ein Fass der US-Sorte WTI zu 0,01 USD, es sind immerhin 159 Liter Rohöl, am Verfallstermin ein besonderes Schnäppchen sein müsste und zu griff, dem wurde eine kostspielige Lektion erteilt. Der Verfallstermin am 20. April 2020 geht mit einem erstmalig negativen Settlement-Preis von -37,63 USD in die Geschichtsbücher ein. Die USA ist bekanntermaßen das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und um ein Kapitel reicher.

Zum Kommentar

Kommentar vom 11.05.2020 | 05:50

BP, Crescent Point, Saturn Oil & Gas, Shell - die 300% Chance des Milliardärs?

  • Erdöl

Wenn namhafte Finanzhäuser und Milliardäre eine Meinung haben, dann findet dies im Markt oft Gehör, besonders dann, wenn es nicht dem aktuellen Mainstream entspricht. Je etablierter der Name oder desto größer das Bankkonto, umso mehr hat die Einschätzung Gewicht bei den Investoren. In den vergangenen Wochen hat sich der Ölpreis auch zu einem Spielball für die Politik entwickelt. Der Rückgang der Nachfrage nach Rohöl im Zusammenhang mit den Restriktionen zur Eindämmung der Verbreitung der Corona Pandemie, gepaart mit Ungereimtheiten innerhalb des OPEC+ Kartells, haben die Futures für die Ölsorte WTI am Verfallstag im April sogar in den negativen Bereich getrieben. Eine bespiellose Situation, die zugleich ein Fundament für die Schaffung von neuen Vermögen ist. Der Milliardär Naguib Sawiris und JP Morgen sind beim Thema Preisentwicklung einer Meinung und erwarten hohes Potenzial.

Zum Kommentar