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Aktuelle Interviews

Jim Payne, CEO, dynaCERT Inc.

Jim Payne
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dynaCERT CEO Jim Payne über attraktive Wasserstoff-Möglichkeiten


Sebastian-Justus Schmidt, Vorstand und Gründer, Enapter AG

Sebastian-Justus Schmidt
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Enapter AG Vorstand und Gründer Sebastian-Justus Schmidt über die Zukunft von Wasserstoff


John Jeffrey, CEO, Saturn Oil & Gas Inc.

John Jeffrey
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Saturn Oil & Gas CEO John Jeffrey über die Zukunft des Unternehmens und ESG


21.09.2020 | 04:50

Daimler, Nikola, dynaCERT: Wer Liefern kann, macht das Geschäft!

  • Wasserstoff
Bildquelle: pixabay.com

Wasserstoff ist die bessere Batterie - Kein anderes Thema, wie das des Wasserstoffs lässt die Wogen an der Börse so stark schlagen wie zuletzt. Die Anhänger von sauberer Luft, CO2-Reduktion und andauernder Treibhausgas-Diskussionen sehen in der Batterie nur einen vorübergehenden Hype, den v.a. Tesla in Gang gesetzt hat. Längst weiß man in der Industrie, dass die Batterie immer „unsauber“ bleiben wird, denn allein deren Produktion und anschließende Entsorgung verbrauchen ein Vielfaches an Ressourcen im Vergleich zu längst verfügbaren Technologien wie z.B. die Wasser-Elektrolyse, also die Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Betrachtet man den Treibstoff Diesel, mit einem Anteil im Transport von über 90%, so lässt sich durch den Einsatz dieser hochreaktiven Elemente ein wesentlich effizienterer und umweltschonender Verbrennungsprozess gestalten. Der energetische Wirkungsgrad der Elektrolyse von Wasser liegt bei über 70%. Dass also Unternehmen wie Tesla und Nikola sich aktiv um diese Erkenntnisse bemühen, ist angesichts weitläufiger Nachhaltigkeits-Diskussionen unabdinglich. Aber auch Daimler erklärte jüngst, dass man den verschlafenen Trend zur E-Mobilität nicht so einfach stehen lassen will und auf die Zukunftstechnologie Wasserstoff setzen wird.

Lesezeit: ca. 3 Minuten. Autor: André Will-Laudien

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Sebastian-Justus Schmidt, Vorstand und Gründer, Enapter AG
"[...] Warum soll denn ein modularer Elektrolyser mehr kosten als ein Motorrad? [...]" Sebastian-Justus Schmidt, Vorstand und Gründer, Enapter AG

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Der Autor

André Will-Laudien

Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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Deutsche Automobilindustrie kontert mit Wasserstoff

Daimler geht einen hybriden Weg und möchte den gängigen Diesel-LKW mittelfristig durch einen Brennstoffzellen-LKW ersetzen. Jüngst hatte man auch einen batteriebetriebenen LKW vorgestellt, angesichts einer maximalen Reichweite von 500 km ist dieser für den Gütertransport über die Straße aber ungenügend. Die Lösung lautet: Brennstoffzelle und Batterie, durch den Einsatz von flüssigem Wasserstoff. Damit will man zum einen die maximale Reichweite auf 1.000 km ausdehnen und zum anderen mehr Laderaum mit höherer Zuladung ermöglichen.

Ganz im Sinn der Spediteure, die ihren Flotten einen besseren Klima-Fußabdruck verleihen wollen und trotzdem viel Waren transportieren können. Die Börse belohnte die aktuellen Diskussionen um diese Antriebstechnik mit einer 3-Monatsperformance von knapp 24% auf über 45 EUR.

Hype auf sandigem Boden

Mit dem entliehenen Vornamen des Erfinders und Elektroingenieurs Nikola Tesla (geb. 1856) versucht der US-Konzern Nikola Motors die Erfolgsstory von Elon Musk zu kopieren. Nikola mit Sitz in Phoenix, Arizona stellt E-Nutzfahrzeuge auf Batterie- und auf Brennstoffzellenbasis her und arbeitet bei Letzteren mit dem norwegischen Wasserstoff-Unternehmen Nel Asa zusammen. Ein negativer Bericht eines bekannten Short-Seller Analysehauses brachte den Kurs von Nikola jüngst zum Einstürzen, während der schillernde Unternehmens-Gründer Trevor Milton weiterhin um seine Reputation kämpft. Wegbegleiter bezeichnen ihn als Genie – was die Fakten angeht, so steht die gute Vision neben dem Hang zur Übertreibung, was den Kurs von Nikola immer wieder in starke Wogen versetzt.

Ziel des Konzerns ist es ähnlich wie bei Daimler, die weltweiten LKW-Transporte sauberer und effizienter zu gestalten. Was bis jetzt sichtbar ist, ist eine lebendige Website mit tollen Produktankündigungen und vielversprechenden Kooperationen. Im Ulmer IVECO-Werk soll eine Produktionskapazität von bis zu 10.000 LKWs pro Jahr für den europäischen Markt entstehen. Alles schön und gut, aber der Nikola-Börsenkurs verlor über die letzten 3 Monate über 52%. Der Hype um die Nikola-Aktie scheint zu versanden.

Zur Stelle, wenn es um schnelle Erfolge zugunsten des Klimas geht

Bei Dynacert hingegen, könnte die 18%ige Korrektur der letzten 3 Monate eher ein Einstiegssignal sein, denn im Vergleich zu Daimler oder Nikola ist das Produkt HydraGEN bereits verfügbar und senkt bei dessen Einbau den durchschnittlichen Diesel-Verbrauch um bis zu 19%. Der Wirkungsgrad in der Ausbeute des Treibstoffs erhöht sich durch die Einbringung von zusätzlichem Sauer- und Wasserstoff in den Verbrennungsvorgang merklich.

Eine im August eingegangene Kooperation zwischen dynaCERT und Alltrucks GmbH & Co. KG, ein Joint Venture der führenden Automobil- und Nutzfahrzeugzulieferer Bosch, Knorr-Bremse und ZF, trat am 1. September 2020 in Kraft. An das Netzwerk von Alltrucks sind bereits 700 Werkstätten in 12 Ländern angeschlossen. Infolge dieser Kooperation haben Werkstätten für Nutzfahrzeuge, die sich am Alltrucks-Netzwerk beteiligen die Chance, als Weiterverkäufer, Installationsbetriebe und Serviceanbieter von dynaCERT‘s Produktlinie HydraGEN aufzutreten.

Klimadebatten scheitern oft am Handlungswillen

Während Politiker sich immer wieder in endlose Klimadebatten um die Maßnahmen im Kampf gegen die schleichende Erderwärmung begeben, haben einzelne Unternehmen – ob groß oder klein – bereits verfügbare Systeme entwickelt, welche gerade im schnell zugänglichen Bereich des öffentlichen Transports, des Überland-Güterverkehrs und der stationären Energiesysteme im Bergbau sichtbare Erfolge zu verzeichnen. dynaCERT arbeitet hier mit vielen Kooperationspartnern daran, die Wasserstofftechnik schnell und flächendeckend einzuführen.

Im Bergbau beispielsweise findet die Arbeit teilweise in schwer zugänglichem Gelände statt. Der Einsatz von Diesel geht vom simplen Stromaggregat, über schwere Erdbewegungs-Maschinen bis hin zu kilometerlangen Transportbändern für Gestein. Cleantech ist hier an erster Stelle gefragt, denn man befindet sich meist in schönster natürlicher Umgebung, die es nachhaltig zu schützen gilt. Die Wasserstoff-Technologie ist für dynaCERT kein Marketing-Thema sondern Bestandteil einer verfügbaren Produktpalette, welche die Elektrolyse mit destilliertem Wasser zum Bestandteil hat.

Die Aktie von dynaCERT ist an der TSX in Kanada notiert und wird in Deutschland sehr liquide gehandelt. Im Umfeld aller Wasserstoff-Aktien ist dynaCERT einer der wenigen Unternehmen, das mit einer einfachen Lösung aufwarten kann, welche auch von öffentlichen Institutionen schnell und kostengünstig umgesetzt werden kann. Im Hinblick auf die kommenden Monate dürfte die Aktie erneut Aufmerksamkeit auf sich lenken, denn heute fragen nachhaltig orientierte Anleger: Wer kann liefern? dynaCERT kann - eine Investition die Diesel einspart, Feinstaub um 55% vermindert und die Emissionen von Treibhausgasen merklich reduziert. Die Marktkapitalisierung liegt bei runden 150 Mio. EUR – ein Bruchteil der noch mit Forschungen beschäftigten Konkurrenz.


Der Autor

André Will-Laudien

Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

Mehr zum Autor



Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
  3. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar von Stefan Feulner vom 18.01.2021 | 04:50

Enapter, NEL ASA, Bayer – die Zukunft kann kommen!

  • Wasserstoff

Ohne Zweifel wird Wasserstoff einer der wichtigsten Energieträger der nächsten Jahrzehnte werden. Laut einer Studie der Hydrogen Council wird sich die Wasserstoffnachfrage bis 2050 verachtfachen. Wasserstoff könnte demnach ein Fünftel des globalen Endenergieverbrauchs ausmachen. Die Bewertungen einiger notierter Werte sind aufgrund der sehr positiven Zukunftsprognosen bereits in schwindelerregenden Höhen gestiegen. Zudem läuft im Moment ein harter Kampf um die besten Technologien und Patente. Einige der bekannten Unternehmen werden auf der Strecke bleiben, Neue werden aufrücken.

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Kommentar von Stefan Feulner vom 13.01.2021 | 05:20

NEL ASA, dynaCERT, Everfuel – Platzt die Wasserstoffblase?

  • Wasserstoff

Die Bewertungen der meisten Wasserstoffaktien schießen in unermessliche Höhen. Gegenüber den aktuellen Bilanzkennzahlen erscheint dies irrational und nicht gerechtfertigt. Einzig die Zukunftsprognosen in Bezug auf Umsatz und Gewinn werden als Maßstab genommen. Vieles erinnert an das Jahr 2000 und den 'Neuen Markt', als Aktien wie Gigabell oder Metabox in den Orbit bugsiert wurden, um kurze Zeit später wie Sternschnuppen vom Himmel zu fallen.

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Kommentar von Mario Hose vom 22.12.2020 | 06:05

Daimler, dynaCERT, Tesla, Volkswagen - staatlich subventionierte Aktiengewinne

  • Wasserstoff

Die deutsche Energiewende und die Veränderung in der Mobilität kann in einem Satz zusammengefasst werden: maximaler Aufwand für minimalen Erfolg. Während der Einfluss der deutschen Bevölkerung auf die globalen Umweltveränderungen marginal ist, ist hingegen die finanzielle Belastung enorm. Die Einführung der Batterie-Autos war bereits gescheitert und ist nun erst dank beispielloshoher Prämien bei einer Neuanschaffung ins Laufen gekommen. Das ursprüngliche Verkaufsargument, dass die Batterie-Autos die Umwelt schonen, ist kläglich gescheitert. Die Bundesregierung bemüht sich nun in Schadensbegrenzung und spricht die Subventionsjäger an. Die Anschaffung wird nun obendrein mit einer staatlich subventionierten Ladesäule versüßt. Spekulanten reiben sich die Hände.

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