26.03.2026 | 04:15
DAX & Gold-Korrektur – Jetzt zugreifen! 100 % möglich bei SAP, Kobo Resources und Oracle
Hohe Volatilitäten prägen das Tagesgeschäft. Mit Androhung eines Bombardements der iranischen Atomkraftwerke gerieten die großen Aktienmärkte extrem unter Druck. So fiel der viel beachtete DAX 40-Index Hand in Hand mit der NASDAQ kurzzeitig auf unter 22.000 Punkte. Zur Erinnerung: Das Jahreshoch datiert vom Januar bei 25.508 Punkten. Auch litt der Goldpreis unter dem allgemeinen Trend zu Liquidität, es wurde alles verkauft, was nicht fest im Sattel saß. Doch seit Mittwoch gibt es erste Entspannungszeichen, die Rückkäufe setzen ein. Wir richten unseren Fokus auf die aussichtsreichen Projekte von Kobo Resources in der Elfenbeinküste und trauen auch den Cloud- und KI-Experten SAP und Oracle einen Turnaround in 2026 zu. Einer dieser Titel wird die 100 % in den nächsten 2 Jahren schaffen, so unsere Überzeugung. Natürlich haben sie freie Wahl, wie sie ihr Portfolio richtig aufstellen.
Lesezeit: ca. 5 Min.
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Autor:
André Will-Laudien
ISIN:
KOBO RESOURCES INC | CA49990B1040 | TSXV: KRI , SAP SE O.N. | DE0007164600 , ORACLE CORP. DL-_01 | US68389X1054
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Inhaltsverzeichnis:
"[...] Troilus hat das Potenzial, ein ganzer Gold-Gürtel zu sein. Alle unsere bisherigen Arbeiten deuten darauf hin und jede Bohrung lässt das Bild, das wir vom Troilus-Projekt haben, noch klarer werden. [...]" Justin Reid, President und CEO, Troilus
Der Autor
André Will-Laudien
Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.
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Kobo Resources – Bohrerfolge, neue Finanzierung, Ressource in Sicht!
Die Kapitalmärkte preisen in diesen Tagen ein steigendes Rezessionsrisiko ein. Für Investoren beginnt damit oft die Suche nach Alternativen. In Afrika könnte man in Sachen Edelmetalle fündig werden. Denn Westafrika entwickelt sich zunehmend zu einer strategisch bedeutenden Goldregion, wobei die Elfenbeinküste mit stabilen Wachstumsraten von rund 6 % pro Jahr und einem Bruttoinlandsprodukt von etwa 94,5 Mrd. USD zu den wirtschaftlich robustesten Märkten der Region zählt. Der Bergbausektor gewinnt kontinuierlich an Gewicht, da mehrere benachbarte Minen mittlerweile Ressourcen im Bereich von über 10 Mio. Unzen Gold aufweisen und damit die geologische Attraktivität des Umfelds bestätigen. Diese Kombination aus makroökonomischer Stabilität und Rohstoffpotenzial schafft ein günstiges Fundament für wachstumsorientierte Explorationsunternehmen.
Vor diesem Hintergrund positioniert sich Kobo Resources als früher Player in einem etablierten Goldgürtel mit klarer Skalierungsstrategie. Das Unternehmen verfolgt einen Entwicklungsansatz mit dem Ziel, Explorationsprojekte systematisch in definierte Ressourcen und langfristig in wirtschaftlich nutzbare Lagerstätten zu überführen. Entscheidend ist dabei die Nähe zu bestehender Infrastruktur, welche potenziell niedrigere Kapitalkosten und eine schnellere Erschließung ermöglicht.
Das Kernprojekt Kossou bildet das operative Zentrum der Aktivitäten und weist bereits eine substanzielle Explorationsbasis auf. Seit 2023 wurden dort über 40.000 Bohrmeter in mehr als 200 Bohrlöchern niedergebracht, ergänzt durch rund 7.000 Meter Trenching entlang einer über 9 km langen mineralisierten Struktur. Die jüngsten Bohrergebnisse bestätigen eine kontinuierliche Goldmineralisierung mit Intervallen von beispielsweise 13 m bei 1,77 g/t Gold sowie hochgradigen Abschnitten von 2 m mit mehr als 26 g/t Gold. Ein zentraler Werttreiber ist die geplante erste Ressourcenschätzung für Mitte 2026, die aus Kapitalmarktsicht häufig einen Bewertungswechsel auslöst. Parallel dazu erweitert das Unternehmen seine Pipeline durch das Kotobi-Projekt, auf dem bereits vier großflächige Goldanomalien identifiziert wurden und ein erstes Bohrprogramm vorbereitet wird. Diese Mehrprojektstrategie erhöht statistisch die Wahrscheinlichkeit zusätzlicher Entdeckungen und reduziert die Abhängigkeit von einem einzelnen Asset.
Finanziell plant das Unternehmen eine Kapitalaufnahme von bis zu rund 5,5 Mio. CAD zur Finanzierung weiterer Bohrprogramme und regionaler Expansion. Mit etwa 118 Mio. ausstehenden Aktien und einer Marktkapitalisierung von rund 35 Mio. CAD befindet sich Kobo Resources weiterhin in einer frühen Bewertungsphase, in der Explorationserfolge einen überproportionalen Einfluss auf den Unternehmenswert haben können. Auf Sicht von 12 bis 18 Monaten ist die Aktie jetzt hochinteressant, denn es stehen Bohrergebnisse an, danach folgt eine Ressourcendefinition! Die Zeichen stehen auf Sturm!
IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk im Gespräch mit CEO Edward Gosselin über die Perspektiven für Kobo Resources in der Elfenbeinküste. Hier geht´s zum Video…
SAP – Viel zu weit gefallen
Das deutsche IT-Vorzeigeunternehmen SAP aus Walldorf hat eine lange Abschlagsserie hinter sich. Noch im Juni 2025 stand der Wert bei knapp 275 EUR, bis Anfang der Woche fiel der Titel auf 146 EUR zurück, fast ohne Gegenwehr. Internationale Investoren begrüßen zwar die recht guten Zahlen, bemängeln jedoch das viel zu kleine Wachstum im Cloudbereich. Ebenso kann die KI-Entwicklung im Hause SAP mit der aktuell vorherrschenden Dynamik nur schlecht mithalten. Dennoch: Bei einem geschätzten 2026er Gewinn je Aktie von 7,19 EUR nach 6,14 EUR in 2025 impliziert dies aktuell nur ein KGV 20,8 bei einem Umsatz- und Gewinnzuwachs von 10 bzw. 17 %. Bereits am 23. April wird SAP die Zahlen für das erste Quartal vorlegen. Dann sollte auch klar sein, ob die Erwartungen für 2026 erfüllt werden können. 26 von 37 Analysten auf der Plattform LSEG halten den Daumen nach oben und erwarten einen 12-Monats-Durchschnitts-Zielkurs von 239 EUR – immerhin gut 60 % über dem aktuellen Niveau!
Oracle – Hohe Verschuldung bremst die Gewinndynamik
Nach einem rasanten Höhenflug im Zeichen der Künstlichen Intelligenz erleben Oracle-Investoren nun ein böses Erwachen: Der Kurs rauscht um satte 60 % in die Tiefe. Dabei hatte Larry Ellisons Software-Imperium eigentlich starke Cloud-Zahlen vorgelegt. Doch die massiven Investitionen und damit wachsende Schuldenlast werfen zunehmend Schatten auf die Bilanz. Noch 2025 galt Oracle als einer der großen Gewinner des globalen KI-Fiebers. Getrieben wurde der Boom vor allem von der Nachfrage nach Cloud-Kapazitäten sowie von generativer KI – jener Technologie, die selbstständig Texte, Bilder oder Code erschaffen kann, anstatt nur Daten zu analysieren. Oracle schien prädestiniert für diesen Trend, positionierte sich als High-End-Anbieter für datenintensive KI-Anwendungen und lieferte Kunden alles aus einer Hand. Geballte Rechenleistung, Speicherplatz, Netzwerke und GPU-Power, alles eingebettet in ein stabiles Ökosystem aus Datenbanken und Business-Software.
Bis Herbst 2025 schoss die Aktie um über 200 % auf 345 USD, dann kippte die Stimmung. Die Begeisterung über das Wachstum wich der Sorge, dass Oracle sich mit seinen Cloud-Großprojekten übernimmt. Die Nachfrage war kaum noch zu bedienen, weshalb der Konzern gezwungen war, milliardenschwere Rechenzentren hochzuziehen. Und Infrastruktur dieser Größenordnung gibt’s eben nicht zum Schnäppchenpreis. In drei Jahren summieren sich die Ausgaben auf rund 80 Mrd. USD, ein Fünftel der gesamten Marktkapitalisierung. Parallel dazu stieg die Nettoverschuldung auf 125 Mrd. USD, die Risikoprämien am Anleihemarkt zogen kräftig an. Entsprechend hagelte es Abstufungen von Analystenseite. Doch inzwischen kehren erste Optimisten zurück: Das durchschnittliche Kursziel liegt wieder bei 249,50 USD, rund 100 USD über dem aktuellen Niveau, und 31 von 44 Analysten empfehlen mittlerweile den Einstieg. Für Larry Ellison, den leidenschaftlichen Segler und Daueroptimisten, dürfte das ein Hoffnungsschimmer sein, aber Geduld bleibt gefragt.

Gold erreichte im Januar Spitzenwerte von über 5.400 USD – wer hätte das gedacht? Getragen von geopolitischen Unsicherheiten und der physischen Knappheit des kleinen Bruders Silber ging es allein in 2026 um über 25 % nach oben. Jetzt zur Iran-Krise zählen wieder andere Faktoren, nämlich Liquidität. Profis sind daher über den Rücksetzer auf rund 4.200 USD zu Wochenanfang nicht überrascht. Auch die HighTech-Werte gerieten unter die Räder. Wer sein Portfolio nun mit neuen Titeln bereichert, könnte in 2027 als Sieger dastehen, denn Kobo Resources, SAP und Oracle sind analytisch sehr günstig bewertet.
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