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07.09.2021 | 06:20

Digitalisierung erobert nicht nur den DAX: Hellofresh, Zalando, AdTiger

  • Online Business
  • Online Werbung
  • Digitalisierung
  • Wachstum
  • dax
Bildquelle: pixabay.com

Digitalisierung ist auf dem Vormarsch. In unserem Leben, am Aktienmarkt und auch im DAX. So bekommt der deutsche Leitindex nach mehr als 30 Jahren ein neues Gesicht. Zum 20. September 2021 wird er von 30 auf 40 Unternehmen ausgestockt. Mit den Neulingen zieht auch mehr Digitalisierung in den Elite-Index ein. So steigen unter anderem der Kochboxenlieferant Hellofresh und Online-Modehändler Zalando auf. Beide Unternehmen profitieren vom Trend zur Digitalisierung und sind in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Analysten sehen weiterhin Potenzial. Von Milliarden-Umsätzen ist der 'Hotstock' AdTiger noch entfernt, doch bietet der Fokus auf Online-Werbung spannende Perspektiven.

Lesezeit: ca. 3 Minuten. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: HELLOFRESH SE INH O.N. | DE000A161408 , ZALANDO SE | DE000ZAL1111 , ADTIGER CORP.LTD. | KYG009701064

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Christoph Möltgen, CIO, Berner SE
"[...] Der Besuch eines Vertriebsmitarbeiters bei einem Kunden mit dem Ziel, möglichst viele Aufträge an Land zu ziehen, wird aber im direkten Face-to-Face-Vertrieb mehr und mehr an Bedeutung verlieren. [...]" Christoph Möltgen, CIO, Berner SE

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Der Autor

Fabian Lorenz

Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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AdTiger optimiert Online-Werbung bei Google, TikTok und Co.

Online-Werbung gehört inzwischen wohl zu jeder Werbekampagne. Gerade um eine junge konsumfreudige Zielgruppe zu erreichen, ist Werbung auf TikTok, Snapchat & Co. ein Muss für jedes Unternehmen. Gleichzeitig lässt sich auf den Plattformen jedoch auch viel Werbebudget verbrennen. Dies will AdTiger verhindern. Der Spezialist für digitales Marketing optimiert insbesondere für asiatische Unternehmen Kampagnen auf den weltweit größten Social-Media-Plattformen wie Facebook, Google, Snapchat, und Twitter sowie den wichtigsten chinesischen Medienplattformen. Mit Hilfe der eigenen Plattform AdTensor, sie nutzt Algorithmen und künstliche Intelligenz, werden die Anzeigen automatisch und in Echtzeit optimiert und verwaltet, um das höchste Konversionspotenzial zu generieren und die Monetarisierung zu maximieren. AdTensor verbindet sich mit den Plattformen der Media-Publisher und sammelt dabei die Nutzerdaten über eine API-Verbindung. So können Verhaltensmuster analysiert und genutzt werden. Die Leistungen scheinen bei Kunden gut anzukommen: 2020 wurde AdTiger bei den 20. IAI International Advertising Awards als das am schnellsten wachsende digitale Marketingunternehmen des Jahres ausgezeichnet.

Derzeit forciert das Unternehmen das Wachstum in den ASEAN-Staaten wie Indonesien, Singapur und Vietnam und vor allem in China. Gleichzeitg investiert man in eigene Apps. Dafür hat AdTiger die Investmentgesellschaft Quindao gegründet. Aufgrund der Investitionen in die regionale Expansion und die App-Aktivitäten ist der Gewinn im ersten Halbjahr um rund 41% gesunken. Dabei soll es sich jedoch um ein einmaliges Ereignis handeln. Daher bietet die Aktie als 'Hotstock' entsprechende Chancen. Der Wert ist an seiner Heimatbörse in Hong Kong unter dem Symbol 1163 und auch in Frankfurt gelistet. Die Marktkapitalisierung beträgt rund 520 Mio. HKD, das sind umgerechnet 56 Mio. EUR.

Hellofresh: DAX nur Zwischenstation

Hellofresh wächst seit Jahren rasant. Dass die Gastronomie während der Corona-Pandemie immer wieder geschlossen war, hat das Geschäft zusätzlich beflügelt. Der Aufstieg in den DAX ist das Ergebnis, soll jedoch nur eine Zwischenstation bleiben. Der Kochboxenversender will weiter wachsen und investiert daher in den Ausbau der Kapazitäten. Dies geht erstmal zu Lasten des Ertrags. Im zweiten Quartal des laufenden Jahres hat Hellofresh rund 1,55 Mrd. EUR (Q2 2020: 972 Mio. EUR) umgesetzt und damit leicht mehr als von Analysten durchschnittlich erwartet gemeldet. Auch das bereinigte EBITDA lag mit 158 Mio. EUR (Q2 2020: 154 Mio. EUR) leicht über den Analystenerwartungen von 155 Mio. EUR. Für das Gesamtjahr 2021 hat das Digitalunternehmen sogar die Umsatzprognose von bislang zwischen 35% und 45% auf 45% bis 55% angehoben. Doch nicht so beim Gewinn. Aufgrund der beschleunigten Erweiterung der Produktionskapazitäten sollen die Fulfilmentkosten im laufenden Jahr höher sein als ursprünglich angenommen. Daher wurde die Prognose für die bereinigte EBITDA-Marge im Gesamtjahr 2021 von 10% bis 12% auf 8,25% bis 10,25% reduziert. Damit liegt man unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen von 11,1%. Dennoch empfiehlt die Mehrzahl der begleitenden Analysten die Aktie von Hellofresh zum Kauf. Beispielsweise hat Kepler Cheuvreux das Kursziel für Hellofresh leicht von 102,70 auf 103,60 EUR angehoben. Den gesenkten Margenausblick sehen die Analysten gelassen. Auch die britische Barclays rät mit einem Kursziel von 100 EUR zum Einstieg.

Zalando: Netto-positive Auswirkung auf Mensch und Erde

Der zweite digitale DAX-Aufsteiger ist Zalando. Auch die im Jahr 2008 gegründete Online-Plattform für Mode und Lifestyle ist in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen. Inzwischen versorgt das Berliner Unternehmen über 45 Mio. aktive Kunden in 23 Ländern mit Produkten aus den Bereichen Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Kosmetik. Gerne verweist man auf die Version, der Starting Point for Fashion – die erste Anlaufstelle für Mode – und eine nachhaltige Plattform mit einer netto-positiven Auswirkung auf Mensch und Erde werden zu wollen. Neben dem eigenen Verkauf von eigenen und fremden Marken ist inzwischen der Marktplatz, auf dem sich regionale Händler präsentieren können, zum Wachstumsmotor von Zalando geworden. Langfristiges Ziel des Online-Händlers ist ein Marktanteil von 10% am gesamten europäischen Modemarkt. Diesen schätzt Zalando auf rund 450 Mrd. EUR. Die Analysten der RBC sind optimistisch, dass die Online-Plattform den Marktanteil weiter ausbauen kann. Auch bei den Marken-Partnerschaften sei man auf einem guten Weg. Die RBC empfiehlt die Zalando-Aktie mit "Outperform" und einem Kursziel von 121 EUR. Auch die Deutsche Bank hat nach den jüngsten Quartalszahlen die Kaufempfehlung und das Kursziel von 120 EUR erneuert.


Zalando und Hellofresh wachsen seit Jahren kräftig und wurden mit dem DAX-Aufstieg belohnt. Dies ist keine Garantie für eine erfolgreiche Zukunft, doch Analysten sind weiterhin optimistisch. AdTiger muss sich erst noch beweisen, ist mit Online-Werbung jedoch schonmal in einem hochspannenden Markt aktiv.


Der Autor

Fabian Lorenz

Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Bank – Das Kreditwesengesetz (KWG) regelt in Deutschland die erlaubten Geschäfte einer Bank.
  3. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar von André Will-Laudien vom 20.09.2021 | 04:44

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Kommentar von Fabian Lorenz vom 02.09.2021 | 05:53

Bis zu 50% Kurspotenzial: Analysten zu Hellofresh, Teamviewer und wallstreet:online

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  • Online Business
  • Digitalisierung

Rekordniveaus wohin man schaut: DAX, MDAX, TechDAX. Abgesehen von kleineren Korrekturen haben die vergangenen Monate Börsianern insgesamt viel Spass gemacht. Insbesondere Unternehmen, die von der Corona-Pandemie profitieren, gehörten zu den Highflyern. Dazu zählten nicht nur Impstoffhersteller wie BioNTech oder Moderna, sondern beispielsweise auch der Kochboxenversender Hellofresh, das Softwareunternehmen Teamviewer und die wallstreet:online. Letztere sind nicht nur Börsenportalbetreiber, sondern mischen mit ihrem Smartbroker den Markt der Online-Broker auf. Alle drei Unternehmen haben zwischenzeitlich auch konsolidiert – mal heftiger, mal weniger heftig – und werden von Analysten weiterhin empfohlen. Die Kursziele liegen bis zu 50% über den aktuellen Werten.

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