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16.10.2025 | 06:15

Europa baut die Drohnenmauer – Hersteller wie Volatus Aerospace werden enorm profitieren!

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  • Drohnentechnologie
  • Rüstung
Bildquelle: pixabay.com

Die Welt rüstet auf. Die NATO hat beschlossen ab 2035 jährlich 5 % ihres BIP in Verteidigung und sicherheitsrelevante Infrastruktur zu investieren! Das heißt mehr als 300 Mrd. EUR werden dann pro Jahr dafür aufgewendet. Große Summen werden in Luftabwehr, Cyberabwehr, KI und Drohnenabwehr fließen. Die zunehmenden Luftraumverletzungen, vermutlich durch russische Drohnen, fordern nicht nur die leidtragenden osteuropäischen Staaten, sondern die ganze NATO, zum Handeln auf. Welche Unternehmen stehen auf der Gewinnerseite?

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: VOLATUS AEROSPACE INC | CA92865M1023 , RHEINMETALL AG | DE0007030009 , THYSSENKRUPP AG O.N. | DE0007500001

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Inhaltsverzeichnis:


    Volatus Aerospace: Bestens positioniert!

    Der Krieg in der Ukraine verdeutlicht, dass neue Technologien, vor allem Drohnen, die Spielregeln verändert haben. Nicht nur bewaffnete Drohnen sind bedeutsam, sondern auch wirksame Abwehrsysteme. Zudem finden Drohnen breite Verwendung, von Aufklärung und Überwachung bis hin zu zivilen Aufgaben.
    Ein potenzieller Profiteur der Gesamtlage ist die Gesellschaft Volatus Aerospace. Die Kanadier haben langjährige und umfangreiche Erfahrungen mit Drohnen, welche zur Überwachung von Infrastruktur wie Brücken oder Pipelines, aber auch im automatisierten Grenzschutz eingesetzt werden. Know-how und Genehmigungen, wie etwa für Beyond-Visual-Line-of-Sight-Operationen, Nachtflüge oder Operationen in kontrollierten Lufträumen heben die Kanadier deutlich positiv von vielen Start-ups ab. Dieser Fundus ist ein schlagkräftiges Argument, um auch im militärischen Bereich zum Zuge zu kommen.
    Differenzierungsmerkmal ist zudem, dass die Kanadier Kunden nicht nur die Hardware anbieten, sondern auch Service und Ausbildung. Dieses Gesamtpaket überzeugt, insbesondere Ausbildung für Drohnenpiloten in der eigenen Volatus Academy kommt gut an. Volatus konnte in der Vergangenheit bereits mehrere Aufträge aus NATO-Ländern gewinnen, oft damit verbunden auch Ausbildungspakete.
    Technologisch vorn präsentiert sich das Unternehmen beim Einsatz von Drohnen mit hochwertigen Sensoren – die u. a. für die Gewinnung qualitativ hochwertiger Luftaufnahmen eingesetzt werden. Aber auch Frachtdrohnen gehören zum Spezialgebiet von Volatus Aerospace. Das Produkt Aero2 ist in einer Kooperation zwischen Volatus und Dufour Aerospace entstanden. Weitere Kooperationen existieren mit MatrixSpace (Radartechnologie), Kongsberg Geospatial (Luftraummanagement) und Ondas Holdings (autonome Grenzsicherung). Dank dieser Verbindungen hat Volatus Zugang zu komplementären und bewährten Technologien ohne selbst hohe Aufwendungen für Eigenentwicklungen stemmen zu müssen. Bei einem aktuellen Kurs von 0,84 CAD besitzt die Gesellschaft einen Wert von gut 500 Mio. CAD. Die Aktie bleibt aussichtsreich.

    thyssenkrupp – Marinewerft notiert ab 20. Oktober an der Börse!
    Der Industriekonzern konkretisierte jüngst die Going-Public-Zeitschiene für Deutschlands größten Marineschiffbauer TKMS. Die Erstnotierung von TKMS im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse wird bereits am 20. Oktober stattfinden. Die Aktionäre des Industriekonzerns hatten im Sommer bereits der Verselbstständigung der Sparte thyssenkrupp Marine Systems auf einer außerordentlichen Hauptversammlung zugestimmt.
    thyssenkrupp-Aktionäre erhalten im Rahmen der Abspaltung für 20 thyssenkrupp-Aktien eine Aktie von TKMS, relevant als Zuteilungsstichtag ist der 17. Oktober. thyssenkrupp wird über eine neue Holding-Gesellschaft weiterhin die Mehrheit (51%) an TKMS halten. Seit August haben die Anteilsscheine von thyssen rund 30 % zugelegt und notieren momentan knapp unter der Marke von 13 Euro.

    Rheinmetall – Verschnaufpause auf hohem Niveau

    Auch die Luftverteidigung spielt beim deutschen Rüstungskonzern eine große Rolle. Zuletzt sicherte sich Rheinmetall einen Auftrag von mehr als 9 Mrd. Euro durch eine Großbestellung des Flugabwehrsystems Skyranger inklusive benötigter Fahrzeuge. Die Anteilsscheine konsolidieren aktuell im Bereich von 1.800 Euro. Mehrere Analysten sehen ein Aufwärtspotenzial von mehr als 20 % vom aktuellen Niveau aus. Die Experten der Deutschen Bank trauen dem Titel lediglich ein Plus von gut 10 % zu. Am 6. November wird es spannend – dann veröffentlicht der Konzern die Daten des dritten Quartals.

    Krieg als Sonderkonjunktur

    Von steigenden Rüstungsausgaben werden alle drei thematisierten Unternehmen profitieren. Drohnen sind ein neuer und enorm dynamischer Wachstumsbereich. Volatus Aerospace sitzt durch die langjährige Expertise in der Pole Position, um von steigenden Auftragsvolumina bei Drohnen zu profitieren. Rheinmetall deckt ein breiteres Spektrum ab, die Aktie ist jedoch bereits sehr gut gelaufen. Mit TKMS gelangt ein spannender Wert an die Börse.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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    Wird ein Unternehmen an der Börse für das bewertet, was es herstellt – oder für das, was Anleger in ihm sehen wollen? Bei Apple sorgt das margenstarke Servicegeschäft für hitzige Debatten, ob der Kern der Erfolgsgeschichte eigentlich eher Software oder Hardware ist. Volatus Aerospace, ursprünglich ein kanadischer Drohnen-Dienstleister, steht genau vor diesem Sprung: weg vom margenschwachen Flugbetrieb, hin zu einer Software- und KI-Plattform für Drohnenabwehr und Verteidigungstechnologie. Und innoscripta zeigt, welche Wachstumsraten in der Softwarebranche möglich sind. Ein Blick auf drei sehr unterschiedliche Unternehmen und die Frage, wo die größte Bewertungslücke zwischen Geschäftsmodell und Aktienkurs klafft.

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    Über Industrieanlagen in Deutschland taucht immer öfter eine Bedrohung auf, die europäische Sicherheitsbehörden zunehmend in Atem hält: Drohnen. Während man unbemannte Flugobjekte noch vor einigen Jahren als harmlose Spielerei abtun konnte, zeichnet das gezielte Ausspähen kritischer Infrastruktur mittels Profi-Drohnen heute ein völlig neues Bild. Allein im Jahr 2023 registrierten Behörden über deutschen Militärstandorten mindestens 446 Drohnensichtungen, während die Zahl der Zwischenfälle über kritischer Infrastruktur bis Ende 2025 laut Bundeskriminalamt auf weit über 1.000 Fälle anstieg. Wenn unbemannte Systeme unbemerkt Bundeswehr-Einrichtungen ausspähen oder Präzisionsdaten über Gaspipelines sammeln, ist Vorsicht angebracht – das galt schon vor dem Vorfall mit einer mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig. Wir beleuchten Lösungsansätze und stellen spannende Unternehmen vor.

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