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28.08.2019 | 14:50

Evotec, Mologen, Noxxon – welche Aktie lohnt sich für Investoren?

  • Biotech
Bildquelle: pixabay.com

Die Biotech-Branche ist ein spannendes Feld. Sie kann Wunder bewirken, aber bis dorthin auch gigantische Summen verschlingen und Investoren fordern. Am besten eignen sich für Investoren börsennotierte Biotech-Firmen, die bereits schon eine gewisse Wegstrecke zurückgelegt haben und an etwas ‚Heißem‘ dran sind. Oder ein breites Portfolio vorweisen können. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich mal drei deutschen Unternehmen Evotec, Mologen und Noxxon anzuschauen.

Lesezeit: ca. 1 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: DE000A2LQ900

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Inhaltsverzeichnis:


    Biotech-Unternehmen mit Historie

    Evotec aus Hamburg kann auf eine mehr als 25-jährige Unternehmensgeschichte zurückschauen. Der Fokus von Evotec liegt in der frühen Wirkstoffforschung und belegt weltweit eine führende Position bei der first-in-class Wirkstoffforschung und -entwicklung. Mehr als 2.800 Mitarbeiter arbeiten laut Unternehmen an 14 Standorten in Deutschland, Frankreich, Italien, der Schweiz, UK und in den USA.

    Evotec bietet den Kunden Leistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Wirkstoffforschung an. Das Vorantreiben von Innovationen durch unterschiedliche Kooperations- und Beteiligungsmodelle hat sich bewährt, um neue, innovative Ansätze zu fördern. Evotec ist quasi ein Biotech Blue Chip.

    Auf drastischem Sparkur

    Mologen aus Berlin wurde 1998 gegründet und beschäftigte bis vor kurzem rund 50 Mitarbeiter - momentan wird die Belegschaft auf rund ein Drittel reduziert. Als international tätiges biopharmazeutisches Unternehmen ist Mologen auf die Erforschung und klinische Entwicklung innovativer Medikamente in den Bereichen Onkologie und Infektionskrankheiten spezialisiert. Mit den patentierten Technologien und Produktentwicklungen ist Mologen auf DNA-basierte Medikamente und zellbasierte Therapien fokussiert.

    Am morgigen Tag, 29. August 2019, findet die Hauptversammlung von Mologen statt. Die Aktie befindet sich im dramatischen Sturzflug, weil möglicherweise eine Kapitalmaßnahme ins Haus steht oder generelle Ängste und Zweifel am Fortbestand des Unternehmens bestehen, die durch die monatliche Burnrate von rund 1 Mio. EUR begründet sind. Wer dem Insolvenzrisiko aus dem Weg gehen möchte, der sollte Mologen erstmal meiden und die Nachrichtenlage weiterverfolgen.

    Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Merck

    Spannend ist im Vergleich die Berliner Noxxon Pharma. Mit einem Börsenwert von rund 6 Mio. EUR kann Noxxon bereits sehr interessante Ergebnisse der Phase 1 des Wirkstoffes Nox-12 gegen Bauspeicheldrüsenkrebs und Darmkrebs vorweisen. Das Unternehmen arbeitet in der Studie mit Merck zusammen und diese Unterstützung ist viel wert. Die Phase 2 wird im Jahr 2020 beginnen. Noch aussichtsreicher ist Nox-12 in der Wirkstoffklasse gegen nicht behandelbaren Gehirntumor und vor allem auch bei Kindern.

    Ein Studienbeginn mit dem Uniklinikum Heidelberg steht nach unseren Informationen kurz bevor. Möglich machten es vorangegangene sehr vielversprechende Test mit Tieren. Aufgrund des fortgeschrittenen Entwicklungsstadiums des Unternehmens, kann es jederzeit zu überraschenden Nachrichten kommen, die einen großen Einfluss auf den aktuellen Preis von rund 0,50 EUR haben können.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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