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05.09.2023 | 06:45

Goldrausch-Stimmung bei NVIDIA und Desert Gold - Betongold Aktie Vonovia bröckelt

  • Gold
  • KI
  • Immobilienmarkt
Bildquelle: NVIDIA

Börsenliebling NVIDIA verhält sich nach einem moderaten Rückgang wieder bullish. Über 50 % der NVIDIA-Käufe stammen von S&P 500 Schwergewichten wie Microsoft, Google und Amazon. Alles Unternehmen, die massiv in GPUs investieren, um KI-Modelle zu entwickeln. Die steigende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) und die verstärkte Verwendung von GPUs in dieser Branche tragen ebenso zur gesteigerten Nachfrage nach Gold und anderen Rohstoffen bei, die in der Herstellung von GPUs verwendet werden. Desert Gold, ein Explorations- und Entwicklungsunternehmen in Mali, profitiert von diesem Trend. Ihr Hauptprojekt, das SMSZ-Projekt, erstreckt sich über 440 km² und verfügt über nachgewiesene und angezeigte Goldressourcen von 8,47 Mio. t mit einem Gehalt von 1,14 g/t Gold. Im ehrwürdigen Betongold-Immobilienmarkt kommt es derzeit zu starken Verwerfungen. 31 % des Projektentwicklungsvolumens in Deutschland erfährt Verzögerungen im Wohnungsbau. Was Investoren jetzt unternehmen sollten, um ihr Depot zu sichern.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: NVIDIA CORP. DL-_001 | US67066G1040 , DESERT GOLD VENTURES | CA25039N4084 , VONOVIA SE NA O.N. | DE000A1ML7J1

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Inhaltsverzeichnis:


    Matthew Salthouse, CEO, Kainantu Resources
    "[...] Wir haben eine klare Strategie, um das Staatsrisiko in Papua-Neuguinea zu neutralisieren. [...]" Matthew Salthouse, CEO, Kainantu Resources

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    NVIDIA Aktie nach moderatem Rückgang: Softwarebranche und KI-Sektor weiter auf Wachstumskurs

    Laut einer Umfrage von 39 Analysten wird die Aktie von NVIDIA derzeit von 37 Analysten zum Kauf empfohlen, während 2 Experten empfehlen, die Aktie zu halten. Das durchschnittliche Kursziel für die NVIDIA-Aktie beträgt 621,92 USD, der aktuelle Aktienkurs liegt bei 491,41 USD. Diese Schätzungen deuten auf ein erhebliches Wachstumspotenzial hin.

    Rosige Zeite für AI generell und Unternehmen wie NVIDIA speziell prognostiziert auch Stefan Slowinski, Global Head of Software Research bei der BNP Paribas Exane im Interview mit BNN Bloomberg. Die Nachfrage erklärt er wie folgt:

    Laut Slowinski sind über 50 % der NVIDIA-Käufe von sogenannten Hyperscalern getätigt, darunter Microsoft, Google, Oracle und Amazon. Diese Unternehmen investieren massiv in GPUs, um große Sprachmodelle zu entwickeln, die sowohl ihre eigenen Dienste als auch Unternehmenskunden unterstützen sollen. Dieser Trend wird voraussichtlich das Wachstum von Unternehmen wie Alphabets Google ankurbeln, das ebenfalls in den KI-Bereich investiert.

    Slowinski hebt die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) für Google hervor. Auf der aktuellen Google Cloud-Konferenz in San Francisco wurde betont, wie entscheidend KI für das Cloud-Geschäft ist. Google plant, neue Produkte und Dienstleistungen mit KI-Technologie einzuführen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Dies könnte dazu beitragen, dass Google im kommenden Jahr höhere Gewinne aus dem Cloud-Geschäft erzielt. Die Auswirkungen dieser KI-Initiativen auf den Aktienkurs von Google werden von der gesamten Branche gespannt verfolgt.

    NVIDIA ist der Darling der Investoren und die Vorzeige-Aktie beim Boom-Thema KI. Der Analyst von Rosenblatt Securities, Hans Mosesmann, prognostiziert der Aktie sogar einen Kurs von 1.100 USD. Der 6-Monats-Rating-Trend der NVIDIA Aktie zeigt ebenfalls in Richtung "Kaufen", was das Vertrauen der Experten in die zukünftige Entwicklung der Aktie unterstreicht.

    Desert Gold sorgt für den wertvollen Rohstoff in KI GPUs

    Halbleiter sind aus der globalen Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Der Aufstieg der Künstlichen Intelligenz festigt diese Position. Ein jüngster Indikator dafür ist der unaufhaltsame Aufstieg der NVIDIA Aktie und deren Finanzbericht vom 24. August 2023. Die Bestandteile von GPUs werden durch Aluminium und Kupfer zusammengehalten, wobei Gold, Silber, Zink und Zinn für Schalter und Verbindungen verwendet werden. Rohstoff-Lieferanten wie Desert Gold profitieren demnach ebenfalls vom Boom der Künstlichen Intelligenz.

    Desert Gold ist ein Explorations- und Entwicklungsunternehmen mit dem Fokus auf der Erforschung von Goldvorräten im afrikanischen Mali. Mali ist ein Binnenstaat in Westafrika mit einer Fläche von etwa 1,24 Mio. km² und einer Bevölkerung von rund 19,55 Mio. Menschen.
    Desert Golds Hauptprojekt, das SMSZ-Projekt, erstreckt sich über 440 km² in Mali und liegt über einem 38 km langen Abschnitt der Senegal Mali Shear Zone. Diese Zone ist mit vier erstklassigen Goldminen verbunden und verfügt über nachgewiesene und angezeigte Mineralressourcen von 8,47 Mio. t mit einem Gehalt von 1,14 g/t Gold, was insgesamt 310.300 Unzen Gold entspricht. Mit über 20 offenen Goldzonen und ungetesteten Zielen ist das SMSZ-Projekt eines der größten Goldexplorationsprojekte in Westafrika mit Potenzial für bedeutende Goldablagerungen.

    Kürzlich hat das Desert Gold Team genau in diesem Gebiet eine neue Zone mit Goldvorkommen entdeckt. Diese Zone liegt ungefähr 500 m südlich von der aktuellen Goldlagerstätte "Süd-Mogoyafara". Diese Lagerstätte enthält geschätzte 412.800 Unzen Gold. Die neue Zone, die das Explorationsteam untersucht, ist rund 400 m lang und 50 bis 75 m breit.

    Jüngst hat sich das Team von Desert Gold professionelle Unterstützung geholt. Herr Doug Engdahl unterstützt den Vorstand. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Unternehmensleitung und über mehr als 15 Jahre geologische Expertise, sowohl im Junior- als auch im Bergbau- und Erkundungssektor in Nordamerika und Afrika. Seine umfangreiche Erfahrung in der Mineralerkundung konzentriert sich auf Datenkompilation und -interpretation, die Generierung von Bohrzielen und das Management von Bohrprogrammen sowie auf Ressourcen- und Bergbau-Modellierung mit Schwerpunkt auf Strukturgeologie und Ressourcenberechnungen. Investoren dürfen also gespannt sein, wie die Expertise von Herrn Engdahl das Voranschreiten von Desert Gold beschleunigt.

    Betongold Aktie Vonovia im Sinkflug

    Immobilienkonzerne wie Vonovia, Adler Group oder Deutsche Wohnen stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Gestiegene Baukosten aufgrund des Ukraine-Kriegs, Lieferengpässe, und die rasant ansteigenden Zinsen der Europäischen Zentralbank machen es den Unternehmen schier unmöglich, neue Wohnungen entstehen zu lassen, oder Bestandsimmobilien zu sanieren.

    Bei der angespannten Marktlage verhalten sich auch potenzielle Käufer zurückhaltend, was den operative Cashflow der Konzerne schrumpfen lässt. Große Immobilien-Deals sind selten geworden, was weitere Unsicherheit auf dem Immobilienmarkt schürt. Laut Informationen des Analysehauses Bulwiengesa erstreckte sich das gesamte Projektvolumen in Deutschland bis Ende Juni auf etwa 183 Mio. m², die verschiedene Bereiche wie Wohnungsbau, Logistik und Handel abdeckten und sich in verschiedenen Stadien von Planung, Bau oder Fertigstellung befanden. Die Daten verraten zudem, dass bei ca. 31 % dieses Projektentwicklungsvolumens Verzögerungen aufgetreten sind, was insbesondere für den Wohnungsbau ein besorgniserregendes Signal darstellt.

    Die derzeitige anspruchsvolle Phase der Preisfindung, in der es darum geht, einen angemessenen Spread zwischen den Anfangsrenditen neuer Immobilieninvestitionen und risikofreien festverzinslichen Staatsanleihen zu finden, wird voraussichtlich mindestens bis zum Ende des laufenden Jahres am Markt anhalten. Mieter dürften von dieser Entwicklung ebenfalls betroffen sein, da Immobilienunternehmen unter Finanzdruck geraten und versuchen könnten, die Mieten zu erhöhen, um ihre Kosten zu decken. Da hilft auch kein angedachter Mietendeckel der Sozialdemokratischen Partei in Deutschland, vielmehr würde so eine politische Maßnahme die Situation weiter verschärfen. Statt in Betongold sollten Investoren lieber einen analytischen Blick auf den Rohstoff oder die Halbleiterbranche werfen.


    Die NVIDIA-Aktie bleibt dank der starken Position im KI-Sektor und der hohen Empfehlungsrate der Analysten attraktiv. Das Unternehmen profitiert von der wachsenden Nachfrage nach GPUs in der KI-Branche und hat das Potenzial für weiteres Wachstum. Das Explorer- und Entwicklungsunternehmen Desert Gold profitiert als Rohstoff-Lieferant für die Halbleiterbranche von der steigenden Nachfrage nach KI-Technologie. Die Entdeckung neuer Goldvorkommen zusammen mit dem Neuzugang von Experte Doug Engdahl beschleunigt das Unternehmen in seinem Vorankommen. Betongold-Immobilienunternehmen wie Vonovia stehen vor Herausforderungen aufgrund gestiegener Baukosten und Zinserhöhungen. Investoren sollten die Entwicklung des Unternehmens in diesem anspruchsvollen Marktumfeld genau beobachten und alternative Anlagemöglichkeiten in Betracht ziehen.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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    Lexikon:

    1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
    2. Immobilienmarkt – Angebot und Nachfrage an Flächen werden auf dem Immobilienmarkt zusammengebracht.
    3. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
    4. Vorstand – Das eigenverantwortliche und geschäftsführende Organ einer Aktiengesellschaft ist der Vorstand.
    5. Software – Oberbegriff für unterschiedliche Arten von Programmen, die für den Betrieb von Computern notwendig sind.

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    Der Rohstoffmarkt ist im Jahr 2024 von hoher Volatilität geprägt, beeinflusst durch eine starke Nachfrage, Angebotsengpässe und technologische Umstellungen auf erneuerbare Energien, die beispielsweise Lithium und Kupfer verteuern. Außerdem machen Inflationssorgen Edelmetalle attraktiv als Inflationsschutz, während die Zinspolitik der Zentralbanken ebenfalls ein Faktor ist. Zudem sorgen geopolitische Spannungen für Störungen in Lieferketten und steigern so die Preise. In diesem Kontext gewinnen Investitionen in Rohstoffaktien zunehmend an Bedeutung. Diese Form des Investments erlaubt es, indirekt von den Preisschwankungen und dem Wertzuwachs von Rohstoffen zu profitieren, ohne physisch in die Rohstoffe selbst investieren zu müssen. Wir sehen uns daher heute drei Rohstoffunternehmen an und analysieren ihr Potenzial.

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    Die Suche nach Aktien mit Aufwärtspotenzial gleicht einer Schatzsuche in den Tiefen der Finanzmärkte. Sie kombiniert Analyse und Intuition, um Firmen mit starken Grundlagen, Innovation und gutem Marktumfeld für Wachstum zu finden. Dabei müssen Investoren Weitblick beweisen und viele Faktoren erkennen, die eine Aktie besonders machen. Wir haben uns drei Kandidaten herausgesucht, die in den letzten Monaten nicht herausgestochen haben, aber noch deutliches Nachholpotenzial aufweisen.

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    Die geopolitischen Unsicherheiten mit der Eskalation zwischen dem Iran und Israel verhalfen den Edelmetallen zu weiteren Kursschüben. So konnte sich Gold trotz technischer Überkauftheit nahe der Marke von 2.400 USD je Unze behaupten, Silber schloss die Woche mit einem erneuten Plus von rund 3 % ab. Im Schatten dessen schieben sich Industriemetalle nach einem schwachen Gesamtjahr 2023 weiter in den Mittelpunkt. Neben Kupfer konnte der für viele kohlenstoffarme Technologien wichtige Rohstoff Nickel in den vergangenen Monaten einen tragfähigen Boden bilden.

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