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21.10.2025 | 03:45

KI-Hausse und DAX Dauer-Feuerwerk! Weitere 100 % mit NetraMark, Bayer und Novo Nordisk

  • Künstliche Intelligenz
  • Medizin
  • Medikamentenforschung
  • BioTech
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Bildquelle: pixabay.com

Pfiffige Anleger haben schon Wind davon bekommen! Künstliche Intelligenz revolutioniert die Arzneimittelforschung und drückt die Entwicklungskosten radikal. Algorithmen entdecken dabei molekulare Muster, die selbst erfahrene Forscher übersehen würden und beschleunigen so den Weg vom Labor zum Patienten. Ob in der Onkologie, bei seltenen Krankheiten oder Stoffwechselstörungen, big data-gestützte Modelle erlauben heute präzisere Wirkstoffprognosen und realitätsnähere Simulationen klinischer Ergebnisse. Wer KI versteht, kann vom nächsten Biotech-Boom ordentlich profitieren. Man muss nur den Mut aufbringen, endlich dabei zu sein!

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: NETRAMARK HOLDINGS INC | CA64119M1059 , BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017 , EVOTEC SE INH O.N. | DE0005664809 , NOVO NORDISK A/S | DK0062498333

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Inhaltsverzeichnis:


    Bayer – Der Katzenjammer geht weiter

    Am 11.11. ist Faschings-Anfang aber auch der Q3-Reporting-Tag für Bayer. Die Leverkusener äußerten sich in den letzten Quartalen wieder etwas zuversichtlicher, nachdem die Klagewelle zu Glyphosat langsam abebbt und die Restrukturierung im Pharmabereich langsam Gestalt annimmt. Noch verharrt die Aktie bei etwa 27,50 EUR auf die nächsten Impulse. Sie könnten von den jüngsten KI-Entwicklungen im Konzern kommen, Anleger wollen im nächsten Ausblick sehen, wie es hier weitergeht. Aktuell investieren die Leverkusener ganze 1,2 Mrd. EUR in ihre KI-Strategie. Im Pharmabereich arbeitet Bayer mit ConcertAI zusammen, um mithilfe von KI die klinische Entwicklung in der Onkologie zu beschleunigen. In der Agrarsparte kooperiert Bayer mit Iktos, um neue, nachhaltige Pflanzenschutzmittel durch KI-gestütztes molekulares Design zu entwickeln. Auch im Radiologiegeschäft werden große Daten-Modelle benutzt: Gemeinsam mit Rad AI erweitert Bayer seine Calantic™-Plattform um intelligente Analyse- und Workflow-Tools. Zudem brachte Bayer zusammen mit EY US die generative KI-Lösung „E.L.Y.“ für Agronomie-Anwendungen auf den Markt. Die Analysten auf der Plattform sind wieder etwas besser gestimmt. Immerhin 7 von 22 Experten muten der Bayer-Aktie eine Erholung bis 28,50 EUR zu, mehr aber auch nicht.

    Medizin trifft KI - NetraMark startet in eine neue Ära der Präzisionsmedizin

    Das kanadische Unternehmen NetraMark gilt unter Branchen-Insidern zunehmend als Vorreiter in der Nutzung erklärbarer Künstlicher Intelligenz zur Revolutionierung der medizinischen Forschung. Mit seiner weiterentwickelten Plattform NetraAI 2.0 will das Unternehmen neue Maßstäbe in der Präzisionsmedizin setzen. Ziel ist es, komplexe Patientendaten nicht nur zu analysieren, sondern in verstehbare, klinisch relevante Muster zu übersetzen. Dabei werden sogenannte NetraPersonas gebildet, Gruppen von Patienten mit ähnlichen biologischen Merkmalen und Therapieansprachen. Diese Technologie ermöglicht es, Behandlungsstrategien individueller zu gestalten und die Erfolgsraten klinischer Studien signifikant zu steigern.
    Besonders im Bereich seltener und schwer behandelbarer Erkrankungen zeigt NetraAI 2.0 sein Potenzial. In Kooperation mit der renommierten Mayo Clinic konzentriert sich NetraMark aktuell auf die Erforschung von Glioblastomen, einer der aggressivsten Formen von Hirntumoren. Durch die Analyse von Proteomik-Daten aus dem Nervenwasser sollen bislang unbekannte Biomarker identifiziert werden, um Rückfälle besser zu verstehen und neue Therapieansätze zu entwickeln. Begleitend dazu unterstützt die Plattform auch kardiologische Studien im Kindesalter und hilft, Patientengruppen für den Einsatz von L-Citrullin zu definieren. Diese Fähigkeit, sowohl Transparenz als auch erklärbare Ergebnisse zu liefern, hebt NetraMark deutlich von anderen KI-Anbietern ab. Strategisch arbeitet das Unternehmen eng mit Regulierungsbehörden wie der FDA zusammen, um Zulassungsprozesse zu beschleunigen und Standards für erklärbare KI in der Medizin zu etablieren. Gleichzeitig stärkt die Kooperation mit internationalen Forschungseinrichtungen die Position NetraMarks auf dem globalen Markt. Analysten sehen in der Verbindung von medizinischer Expertise und maschinellem Lernen enormes Wachstumspotenzial. Nach einer 25 %-Konsolidierung beträgt die Marktkapitalisierung aktuell 114 Mio. CAD. Ein wahres Schnäppchen im Sektor-Vergleich!

    Auf dem International Investment Forum am 08. Oktober war der Vortrag von CEO George Achilleos sehr stark besucht, seinen Ausblick auf die nächsten Monate gibt es hier.

    https://www.youtube.com/watch?v=5eyecoSqGxE

    Novo Nordisk und Evotec – Was sagen die Analysten?

    Bei Novo Nordisk und Evotec scheiden sich die Geister. Bei den Dänen gab es nach 3 aufeinanderfolgende Gewinnwarnungen zuletzt auch wieder Entspannung, das Management äußerte sich positiv, die Marge bis Ende 2025 wieder nach oben zu bringen. Die Analysten haben prompt auf diese Aussagen reagiert und wieder einmal nachgerechnet. Das Ergebnis: 17 von 29 Experten halten den Daumen nun wieder nach oben und sehen 12-Monatspotenzial von im Schnitt 456 DKK. Gestern sprang der Wert in einem positiven Umfeld um über 5 % auf 360 DKK – also noch ungefähr 100 DKK oder 25 % Luft nach oben. Wer zuletzt ausgestoppt worden ist, sollte daher an Rückkäufe denken. Die vielbeachteten Q3-Zahlen kommen übrigens am 5. November.

    Bei Evotec haben die Experten zwar noch nicht aufgegeben, die Kursziele wurden aber in den letzten Wochen wieder stark nach unten angepasst. In 2023 hätte das Management einer Übernahme bei 11,50 EUR zustimmen können, die Offerte wurde aber zurückgewiesen. Mittlerweile erwartet der Markt Umsätze von nur noch 780 Mio. EUR, auch hier wurden die Erwartungen drastisch nach unten korrigiert. Kein Wunder, dass der Titel nach dem Ausverkauf der letzten 3 Jahre erst mal unten bleibt. Aktuell steht der Kurs bei 6,65 EUR, die 9,26 EUR Konsens-Linie auf 12 Monate sind nicht unmöglich zu erreichen, denn immerhin haben die Hamburger mit ihrer Wirkstoff-Plattform viel Technologie zu bieten. Vielleicht kommt hier bald noch ein weiterer Raubfisch an die Nordsee?

    Seit Jahresanfang kann die Bayer-Aktie mit 43 % Plus durchstarten, das liegt aber am niedrigen Ausverkaufspreis von 18,50 EUR zum Jahreswechsel. Ähnlich stark trumpft die NetraMark-Aktie auf auch über 20 % stehen hier zu Buche. Wahrlich enttäuschend sind Novo Nordisk und Evotec mit satten zweistelligen Verlusten. Ob hier der Turnaround noch kommt? Quelle: LSEG vom 20.10.2025

    Künstliche Intelligenz etabliert sich als Schlüsselfaktor für den medizinischen Fortschritt, von der Wirkstoffsuche bis zur Patientenansprache. NetraMark überzeugt mit datenbasierten Modellen, welche Krankheitsmuster schneller identifizieren und klinische Prozesse optimieren. Evotec nutzt KI, um Partnerschaften mit Pharma-Giganten zu vertiefen und die Pipeline an präzisen Therapeutika zu erweitern. Bayer setzt auf digitale Plattformen, um Forschung und Zulassungsprozesse zu verschlanken und könnte damit Effizienzpotenziale heben. Novo Nordisk bleibt ein Schwergewicht im Adipositas-Segment, nach einer zwischenzeitlichen 70%-Korrektur lockt jetzt die Turnaround-Phantasie.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    André Will-Laudien

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Strommangel, kritische Metalle und die nächsten Technologie-Hürden. Aktuell steuern wir wohl in ein fragiles Umfeld aus hoher Inflation, geopolitischem Druck und steigenden Zinsen. Notenbanken können sich von ihrer Hauptaufgabe der Geldwertstabilität kaum wegbewegen, während alternative Währungen und Zahlungssysteme Zweifel an der Fiat-Welt heraufbeschwören. Alle genannten Sektoren sind eng miteinander verwoben, da komplexe KI-Systeme für ihr Training und den verlässlichen Betrieb riesige Mengen an fälschungssicheren, transparenten Daten benötigen. Die Blockchain-Technologie bietet hierfür die perfekte Infrastruktur, indem sie Daten dezentral speichert, die Herkunft von Informationen kryptografisch absichert und so Manipulationen effektiv verhindert. Zudem ermöglicht das dezentrale Netzwerk das Teilen von enormen Rechenkapazitäten, wodurch das Monopol großer Rechenzentren aufgebrochen und KI-Entwicklung demokratisiert wird. Voraussetzung für ein Ineinandergreifen sämtlich nötiger Komponenten ist eine gute Infrastruktur. Dazu gehören am Startpunkt der Produktionskette vor allem kritische Metalle. Investoren müssen heute also multidimensional denken, um ihrem Depot sowohl Drive als auch Sicherheit zu bescheren.

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