Menü schließen




19.06.2026 | 05:10

Kupfer ist heiß! Power Metallic Mines laut Analysten mit fast 200 % Kurspotenzial, wie stark ist die Belastung für BMW und BYD?

  • Polymetallische Vorkommen
  • Kupfer
  • Rohstoffproduktion
  • Investments
  • Kupferpreisanstieg
  • Automobilbranche
Bildquelle: pixabay.com

Immer mehr Studien warnen vor einem massiven Kupferengpass in der Zukunft. Dabei werden die Prognosen immer heikler, sodass die Einschätzung der International Energy Agency, dass bis 2030 eine Versorgungslücke von 5,9 Mio. Tonnen entsteht, schon konservativ erscheint. Der Aufbau einer Mine dauert 15 bis 20 Jahre. Die Angebotsseite kommt wegen der rasant gestiegenen Nachfrage nicht hinterher. Der Ausbau moderner Stromnetze, das rasante Wachstum der Rechenzentren, KI und die fortschreitende Elektromobilität verschärfen die Situation. Dies ist am Rekordpreisniveau des Industriemetalls bereits abzulesen. Während Autobauer wie BMW und BYD ächzen, befindet sich Power Metallic Mines auf der Gewinnerseite. Die Kanadier verfügen über eine der größten polymetallischen Lagerstätten Nordamerikas, welche sich durch hochgradige Kupfer-Mineralisierungen und eine erstklassige Metallurgie auszeichnet. Nach Einschätzung von Analysten könnten sich die Anteilsscheine in Zukunft fast verdreifachen.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: POWER METALLIC MINES INC. | CA73929R1055 | TSXV: PNPN , OTCBB: PNPNF , BAY.MOTOREN WERKE AG ST | DE0005190003 , BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Power Metallic Mines – Einer der Großen der Branche steigt ein, etliche Katalysatoren voraus

    Die Marktsituation spielt den Kanadiern massiv in die Karten. Es zeichnet sich eine langanhaltende und strukturelle Nachfrage nach Kupfer ab. Die Beschleuniger sind Technologie und Elektromobilität. Das Außergewöhnliche ist ein großes, qualitativ erstklassiges polymetallisches Asset in Kanada, welches das Potenzial besitzt zu einer wichtigen langfristigen Versorgungsquelle westlicher Industrien zu werden.
    Das Nisk-Projekt im kanadischen Québec umfasst 313 km² und konnte in der Vergangenheit deutlich erweitert werden. Hervorragende Bohrergebnisse prägen seit langem den Newsflow, aber auch die erstklassige Metallurgie mit sehr hohen Kupferrückgewinnungsraten sticht hervor. Der Nachweis hoher Kupfermineralisierungen in den Zonen Nisk und Lion und deren Erweiterung prägen das Bild. Aber auch das vielversprechende Zielgebiet Tiger steht im Fokus. Neben Kupfer liefern die Zonen ebenso gute Mineralisierungen von Platin, Palladium, Gold und Silber.
    Das laufende Bohrprogramm wird sicherlich wichtige News liefern. Als wesentliche Katalysatoren, die sprunghaft zu einer deutlich höheren Bewertung führen könnten, sind die für Sommer in Aussicht gestellte erste Ressourcenschätzung sowie die für Dezember avisierte vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) einzustufen. Mit diesen Daten ergeben sich belastbarere Bewertungsmaßstäbe für das Projekt und das Unternehmen. Es wäre nicht überraschend, wenn die indizierten Projektwerte deutlich über der aktuellen Marktkapitalisierung von 260 Mio. CAD liegen würden. Aber auch das in Aussicht gestellte Listing an der Nasdaq sollte positive Impulse verleihen.
    Jüngst schloss die Gesellschaft eine Kapitalerhöhung über 28,2 Mio. CAD zu einem Preis von 1,25 CAD ab. Als besonderes Highlight sticht der Einstieg des bekannten Rohstoffinvestors Eric Sprott hervor. Der Nettoerlös aus der Kapitalmaßnahme soll insbesondere in die Weiterentwicklung des NISK-Projekts sowie in die Explorationslizenz in Saudi-Arabien fließen.
    Aktuell notiert die Aktie mit 1,10 CAD etwas unter dem Platzierungspreis der letzten Maßnahme. Der Einstieg von Eric Sprott im größeren Umfang kann als wirklicher Ritterschlag gewertet werden. Die Analysten von GBC formulieren ein Kursziel von 3 CAD!

    https://www.youtube.com/watch?v=47K2ZeQN2ac&t=2s

    BMW – Heftige Gewinnwarnung ist auch ein Signal für die Branche

    Die jüngste Gewinnwarnung der Münchner hat die Kurse des ganzen Sektors unter Druck gesetzt. Verständlich, da die Bayern sich bisher vergleichsweise robust in einem schwierigen Marktumfeld behaupteten. Anleger erwarten nun ähnliche News von Mercedes & Co. Die Anteilsscheine haben nunmehr seit Jahresbeginn fast 40 % verloren.
    BMW senkte seine Jahresziele wegen der Krise am chinesischen Automarkt und der Folgen des Nahostkriegs deutlich. Für die EBIT-Marge wird nun lediglich ein Wert von 3 % in Aussicht gestellt. Die bisherige Spanne lautete 4 bis 6 %. Das bedeutet eine Halbierung vom oberen Wert der Range! Auch die Guidance für den Free Cashflow wurde massiv von 4,5 Mrd. EUR auf 2,5 Mrd. EUR zusammengestrichen. Kein Wunder, dass die Aktie zeitweise um über 10 % nachgab.
    Analysten senkten ihre Kursziele, kommen jedoch zu dem Ergebnis, dass die Anteilsscheine auf dem aktuellen Niveau von 60 EUR wieder kaufenswert sind. Die Experten der Deutschen Bank formulierten ein Kursziel von 90 EUR. J.P. Morgan ist mit 82 EUR etwas vorsichtiger.

    BYD – International top, aber...

    Was bedeutet der Anstieg des Kupferpreises für Hersteller von E-Autos? Ein typisches Elektroauto enthält schätzungsweise 70 bis 90 kg des Industriemetalls. Steigt Kupfer um 1.000 USD je Tonne, dann erhöhen sich die Materialkosten für ein Fahrzeug um 70 bis 90 USD. Das zeigt, dass sich der Kostenblock zwar erhöht, das Ausmaß aber bescheiden bleibt. Die Herausforderungen für die Chinesen liegen an anderer Stelle.
    Schon länger ist der starke Wettbewerb mit aggressiven Preiskämpfen im Heimatland im Gang. Das hinterlässt auch Spuren im Zahlenwerk, wie zuletzt aus den Quartalsdaten abzulesen war. Somit wird die Internationalisierung forciert. Außerhalb Chinas läuft es rund, insbesondere Europa sticht hervor. Aber auch Afrika zeigt eine enorme Dynamik. Hier beherrschen die Chinesen 35 % des Marktes nach lediglich 4 % im Jahr zuvor.
    Im laufenden Geschäftsjahr will BYD 1,3 Mio. Fahrzeuge außerhalb der Volksrepublik verkaufen. Das wäre ein Zuwachs von 25 %. Zuletzt bestätigte der Konzern, dass das neue Werk in Ungarn im vierten Quartal anlaufen soll. Damit können EU-Zölle auf chinesische Fahrzeuge umgangen werden.
    Ein großer Pluspunkt der Chinesen ist die strategische Aufstellung mit einer breiten Wertschöpfungskette mit eigener Batterieproduktion und Speichern. Bewertungstechnisch erscheinen die Anteilsscheine attraktiv. Das KGV für 2026 liegt bei 16,1 und jenes für 2027 bei 12,7. Analysten sind bullish und trauen der Aktie ein Aufwärtspotenzial von gut 50 % zu.

    Fazit

    Für angehende Kupferproduzenten wie Power Metallic Mines, sind steigende Kupferpreise ideal. Mehrere Katalysatoren sollten den Titel in den kommenden Monaten nach oben bewegen. Analysten formulieren für die Aktie ein Aufwärtspotenzial von fast 200 %. Die Autobranche sieht sich einer Reihe von Herausforderungen gegenüber. BYD wird von Analysten präferiert mit einem Upside von 50 %. BMW hat den Markt geschockt. Nach dem Kursrutsch häufen sich nunmehr die Kaufempfehlungen.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) derzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen hält bzw. halten und auf deren Kursentwicklungen spekulieren. Sie beabsichtigen insofern Aktien oder andere Finanzinstrumente der Unternehmen zu veräußern bzw. zu erwerben (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.
    Es besteht insofern ein konkreter Interessenkonflikt bei der Berichterstattung zu den Unternehmen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.
    Es besteht auch aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.
    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Lars Winter vom 15.09.2026 | 05:00

    Power Metallic Mines, Oracle und Adobe: Drei interessante Aktien vor der Neubewertung?

    • Rohstoff
    • Kupfer
    • Nickel
    • Gold
    • Goldminen
    • Silber
    • Edelmetalle
    • Metalle
    • Power Metallic Mines
    • Oracle
    • Adobe

    Unter Québecs Böden schlummern Kupfer und Edelmetalle, in Oracles Auftragsbüchern stapeln sich Milliardenverträge und Adobe verdient trotz KI-Sorgen prächtig. Doch an der Börse überwiegen die Zweifel. Genau das macht die drei Aktien interessant. Besonders viel Fantasie steckt in dem kanadischen Explorer Power Metallic Mines: Die erste Ressourcenschätzung für die Lion-Zone gibt der Hoffnung auf eine neue Mine mehr Substanz. Analysten trauen dem Hotstock mehr als Verdopplungspotenzial zu. Auch bei Oracle und Adobe fragen sich Investoren, ob der Markt die Risiken richtig erkennt oder die Chancen unterschätzt. Frische Zahlen und Nachrichten liefern womöglich neue Kaufargumente. Wir nehmen das Trio im Aktien-Check unter die Lupe.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Lars Winter vom 11.09.2026 | 05:00

    Standard Uranium, Volkswagen und Inditex im News-Check: Drei Aktien mit Zündstoff

    • Uran
    • Standard Uranium
    • Volkswagen
    • E-Autos
    • Automobilbranche
    • Autoindustrie
    • Elektromobilität
    • Inditex
    • Zara

    Ein Bohrkern kann bei einem kleinen Rohstoffsucher mehr bewegen als eine Milliarde zusätzlicher Umsatz bei einem Weltkonzern. Entscheidend ist, wie stark eine Nachricht die Erwartungen verändert. Der Uran-Explorer Standard Uranium sucht in Kanada nach dem großen Treffer, Volkswagen wagt einen tiefgreifenden Konzernumbau, und Zara-Mutter Inditex beweist, dass sich auch mit Mode gutes Geld verdienen lässt. Drei sehr unterschiedliche Geschichten – bei denen Anleger jetzt genauer hinsehen sollten. Wir stellen die Titel im Aktien-Check näher vor.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 11.09.2026 | 04:50

    Es ist real! Die Drohnen-Bedrohung nimmt zu! Volatus Aerospace, Rheinmetall und Deutz im Fokus

    • Drohnen
    • Drohnentechnologie
    • Drohnenabwehr
    • Drohnenpilotenausbildung
    • Ökosystem
    • Plattform-Ökonomie
    • Dual Use
    • Verteidigung
    • Militär
    • Rüstungsindustrie
    • Investments

    Die geopolitischen Verwerfungen ordnen den Verteidigungssektor neu. Was lange wie ein Szenario aus einem Film wirkte, ist längst Realität. Immer häufiger werden Drohnen über kritischer Infrastruktur, Flughäfen und militärischen Einrichtungen gesichtet. Das verdeutlicht die Bedeutung leistungsfähiger Drohnenabwehrsysteme. Volatus Aerospace ist eines der hochspezialisierten Defence-Tech-Unternehmen, die ein komplettes Ökosystem in der Schlüsselbranche anbieten. Der jüngste Großauftrag der kanadischen Regierung untermauert eindrucksvoll die Geschäftspotenziale. Zeitgleich sitzen etablierte Branchenriesen wie Rheinmetall auf Rekord-Auftragsbüchern, doch die Kurse korrigieren weiter. Die entscheidende Frage ist zunehmend, aus welchen Bereichen das Wachstum stammt und wie sich Margen entwickeln. Über einen strategischen Zukauf setzt der Traditions-Motorenbauer Deutz nun auch auf den Verteidigungssektor. Der Börse gefällt das. Welche Aktie hebt als Nächstes ab?

    Zum Kommentar