Menü

Aktuelle Interviews

Nadine Deuring, Co-Founder, Lyght Living

Nadine Deuring
Co-Founder | Lyght Living
Reuterstraße 79, 12053 Berlin (D)

mail@lyght-living.com

Das Sofa auf Zeit - wie zwei Gründerinnen gegen Ikea und Zalando antreten


Tripp Keber, Co-Founder, Dixie Brands, Inc.

Tripp Keber
Co-Founder | Dixie Brands, Inc.
3400 One First Canadian Place, M5X 1B4 Toronto (CAN)

Dixie Brands Co-Founder Tripp Keber über die rasende Entwicklung der Cannabis Industrie


Christoph Möltgen, CIO, Berner SE

Christoph Möltgen
CIO | Berner SE
Bernerstraße 6, 74653 Künzelsau (D)

presse@berner-group.com

+49 7940 121-0

Berner SE CIO Christoph Möltgen: 'Beratung steigt, Ordertaking sinkt!'


12.09.2019 | 11:05

MagForce AG – hoffnungsvolle Fortschritte in der Krebstherapie

  • Medizin

Die MagForce AG aus Berlin ist nach eigenen Angaben ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Nanomedizin mit Fokus auf der Krebstherapie. Die von ihr entwickelte NanoTherm Therapie ist für die lokale Behandlung von nahezu allen soliden Tumoren geeignet. Die Behandlung erfolgt durch Wärme, die durch Aktivierung von injizierten superparamagnetischen Nanopartikeln erzeugt wird. Die Bestandteile dieser Therapie haben die EU-weite Zertifizierung für die Behandlung von Gehirntumoren. Ziel der neuartigen Krebstherapie ist es, sich neben den konventionellen Therapieverfahren, wie beispielsweise Chirurgie, Strahlen- und Chemotherapie, als weitere Säule in der Krebstherapie zu etablieren. Laut verfügbaren Daten zeigt die NanoTherm-Therapie vielversprechende Effektivität und ist darüber hinaus gut verträglich.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose


 

Fortschritte in den USA

Die MagForce AG hat bei der Zulassung zur Prostatabehandlung in den USA wichtige Fortschritte erreicht. Nachdem Anfang 2018 von der FDA die Genehmigung zur Durchführung einer Registrierungsstudie erfolgt ist, hat die MagForce AG Mitte 2018 den ersten Patienten einbezogen.

Mit Meldung vom vergangenen Monat hat die Gesellschaft den erfolgreichen Abschluss der ersten Studienphase bekannt gegeben. Im Rahmen dieser Studienphase wurden die Behandlungsprozesse erfolgreich etabliert, wobei nur geringe Nebenwirkungen bei den behandelten Patienten festgestellt wurden.

Untersuchungen in zweiter Studienphase

Bis zum kommenden Geschäftsjahr soll die Technologie in der zweiten Studienphase an bis zu 110 Patienten in drei urologischen Fachzentren untersucht werden. Im Rahmen der Registrierungsstudie soll dabei aufgezeigt werden, dass Prostatakrebspatienten länger in den so genannten aktiven Beobachtungsprogrammen bleiben können.

Ein langer Verbleib in solchen Programmen bedeutet einen stabilen Krankheitsverlauf, womit die Notwendigkeit von Behandlungen mit hohen Nebenwirkungen ausbleibt. Die Analysten von GBC Research erwarten die Marktzulassung für das dritte oder vierte Quartal in 2020. Entsprechend ist auch ab Ende 2020 mit einem Anstieg bei den Behandlungserlösen in diesem Bereich zu rechnen.

Weitere Behandlungszentren

Die MagForce AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 weitere Meilensteine in der Forcierung der Kommerzialisierung der eigenentwickelten Technologie bzw. in der Marktzulassung in den USA erreicht. Bei der in Europa zur Behandlung bösartiger Gehirntumore zugelassenen NanoTherm-Technologie wurde dabei die Expansionsstrategie weiter fortgesetzt.

Nachdem die mobile NanoTherm-Lösung im vergangenen Geschäftsjahr fertigentwickelt wurde, konnten zwischenzeitlich zwei Kooperationsvereinbarungen mit Behandlungszentren abgeschlossen werden. In der Eigenständigen Öffentlichen Klinik Nr. 4 im polnischen Lublin wurde im April 2019 erstmals die mobile Behandlungslösung installiert. Eine weitere Kooperation wurde mit der Parcelsus-Klinik in Zwickau abgeschlossen, bei der im zweiten Halbjahr 2019 ein weiteres mobiles Behandlungszentrum installiert wird.

Nachhaltiger Break-even ab 2021

Die Experten von GBC erwarten in ihren Umsatzprognosen insbesondere ab dem kommenden Geschäftsjahr 2020 einen deutlichen Anstieg der kommerziellen Behandlungsumsätze in Europa. Die Erschließung des deutlich umfangreicheren Prostatasegments in den USA haben sie in ihren Prognosen ab Ende des kommenden Geschäftsjahres 2020 unterstellt.

Hier sollte die MagForce AG rasch auf eine höhere Anzahl an Behandlungen kommen. Dementsprechend sollte das Umsatzvolumen ab 2021 eine nennenswerte Größenordnung erreichen, mit einem dazugehörigen nachhaltigen Erreichen des EBITDA-Break-even.

Rating bleibt unverändert

Im Rahmen des aktualisierten DCF-Bewertungsmodells haben die Experten von GBC das Kursziel von 15,30 EUR auf 13,50 EUR gesenkt. Die Kurszielreduktion ist einerseits eine Folge der Verschiebung der Marktzulassung bei der Behandlung von Prostatakrebs in den USA.

Andererseits wurde für Europa eine etwas konservativere Umsatz- und Ergebnisplanung erstellt. Darüber hinaus liegt ein Verwässerungseffekt als Konsequenz der jüngst durchgeführten Kapitalerhöhung durch Ausgabe von 1,18 Mio. neuen Aktien zu 4,25 EUR je Aktie vor. Die Analysten bleiben aber weiterhin beim Rating KAUFEN.

Die vollständige Analyse von GBC ist hier erhältlich:
more-ir.de/d/18975.pdf


Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Kapitalerhöhung – Erhöhung des Eigenkapitals eines Unternehmens


Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar vom 20.09.2019 | 07:40

MPH Health Care AG – Diversifikation im Trend-Sektor Medizin

  • Medizin

Die MPH Health Care AG aus Berlin ist auf die Bereiche Pharma und Patientenversorgung spezialisiert. Der strategische Fokus der Unternehmensgruppe liegt auf den Therapiegebieten „chronische Erkrankungen“ und „Ästhetik“. Es ist davon auszugehen, dass diese Segmente an der zukünftigen Entwicklung des deutschen Gesundheitsmarktes partizipieren und entsprechendes Wachstum generieren. Über die börsengelistete Tochtergesellschaft HAEMATO AG wird dabei der Speciality Pharma-Bereich mit sehr wachstumsstarken Therapiegebieten abgedeckt. Das Kliniksegment mit dem Geschäftsschwerpunkt Schönheitschirurgie ist in der Tochtergesellschaft M1 Kliniken AG gebündelt. Seit dem Geschäftsjahr 2015 ist die CR Capital Real Estate AG in den MPH-Konsolidierungskreis einbezogen. Die MPH-Gruppe wird das Knowhow der CR-Gruppe für den Aufbau von Gesundheitsimmobilien nutzen.

Zum Kommentar

Kommentar vom 06.09.2019 | 07:41

M1 Kliniken AG – Wachstum im Beauty Markt

  • Medizin

Die M1 Kliniken-Gruppe betreibt medizinische Fachzentren für ästhetische und plastische Chirurgie an Standorten in bevölkerungsreichen Gebieten innerhalb Deutschlands. In diesem Bereich deckt das Unternehmen ein hochspezialisiertes Spektrum an schönheitsmedizinischen Behandlungen ab, die durch erfahrene Ärzte in höchster Qualität und zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen durchgeführt werden. Die Tochtergesellschaft M1 Aesthetics GmbH ist auf den Einkauf und die Distribution pharmazeutischer, medizinischer und medizintechnischer Produkte für die ästhetische Medizin, plastische Chirurgie und kosmetische Dermatologie spezialisiert.

Zum Kommentar

Kommentar vom 07.08.2019 | 11:10

Besser als Fresenius - Analysten sehen über 50% Kurspotenzial bei M1 Kliniken

  • Gesundheit
  • Medizin
  • Kliniken

Die M1 Klinken AG gehört neben Fresenius zu den wenigen börsennotierten Klinikbetreibern in Deutschland. Wobei M1 als Spezialist für Schönheitsmedizin im Selbstzahlermarkt aktiv ist und damit unabhängig von staatlichen Eingriffen agieren kann. Das Unternehmen befindet sich seit Jahren auf einem profitablen Wachstumskurs und Analysten sehen weiterhin großes Potenzial. Im Anschluss an die Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2018 haben gleich zwei Analystenhäuser ihre Kaufempfehlungen für die M1-Aktie erneuert und sehen jeweils mehr als 50 Prozent Kurspotenzial.

Zum Kommentar