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12.09.2019 | 11:05

MagForce AG – hoffnungsvolle Fortschritte in der Krebstherapie

  • Medizin
Bildquelle: pixabay.com

Die MagForce AG aus Berlin ist nach eigenen Angaben ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Nanomedizin mit Fokus auf der Krebstherapie. Die von ihr entwickelte NanoTherm Therapie ist für die lokale Behandlung von nahezu allen soliden Tumoren geeignet. Die Behandlung erfolgt durch Wärme, die durch Aktivierung von injizierten superparamagnetischen Nanopartikeln erzeugt wird. Die Bestandteile dieser Therapie haben die EU-weite Zertifizierung für die Behandlung von Gehirntumoren. Ziel der neuartigen Krebstherapie ist es, sich neben den konventionellen Therapieverfahren, wie beispielsweise Chirurgie, Strahlen- und Chemotherapie, als weitere Säule in der Krebstherapie zu etablieren. Laut verfügbaren Daten zeigt die NanoTherm-Therapie vielversprechende Effektivität und ist darüber hinaus gut verträglich.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Fortschritte in den USA

Die MagForce AG hat bei der Zulassung zur Prostatabehandlung in den USA wichtige Fortschritte erreicht. Nachdem Anfang 2018 von der FDA die Genehmigung zur Durchführung einer Registrierungsstudie erfolgt ist, hat die MagForce AG Mitte 2018 den ersten Patienten einbezogen.

Mit Meldung vom vergangenen Monat hat die Gesellschaft den erfolgreichen Abschluss der ersten Studienphase bekannt gegeben. Im Rahmen dieser Studienphase wurden die Behandlungsprozesse erfolgreich etabliert, wobei nur geringe Nebenwirkungen bei den behandelten Patienten festgestellt wurden.

Untersuchungen in zweiter Studienphase

Bis zum kommenden Geschäftsjahr soll die Technologie in der zweiten Studienphase an bis zu 110 Patienten in drei urologischen Fachzentren untersucht werden. Im Rahmen der Registrierungsstudie soll dabei aufgezeigt werden, dass Prostatakrebspatienten länger in den so genannten aktiven Beobachtungsprogrammen bleiben können.

Ein langer Verbleib in solchen Programmen bedeutet einen stabilen Krankheitsverlauf, womit die Notwendigkeit von Behandlungen mit hohen Nebenwirkungen ausbleibt. Die Analysten von GBC Research erwarten die Marktzulassung für das dritte oder vierte Quartal in 2020. Entsprechend ist auch ab Ende 2020 mit einem Anstieg bei den Behandlungserlösen in diesem Bereich zu rechnen.

Weitere Behandlungszentren

Die MagForce AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 weitere Meilensteine in der Forcierung der Kommerzialisierung der eigenentwickelten Technologie bzw. in der Marktzulassung in den USA erreicht. Bei der in Europa zur Behandlung bösartiger Gehirntumore zugelassenen NanoTherm-Technologie wurde dabei die Expansionsstrategie weiter fortgesetzt.

Nachdem die mobile NanoTherm-Lösung im vergangenen Geschäftsjahr fertigentwickelt wurde, konnten zwischenzeitlich zwei Kooperationsvereinbarungen mit Behandlungszentren abgeschlossen werden. In der Eigenständigen Öffentlichen Klinik Nr. 4 im polnischen Lublin wurde im April 2019 erstmals die mobile Behandlungslösung installiert. Eine weitere Kooperation wurde mit der Parcelsus-Klinik in Zwickau abgeschlossen, bei der im zweiten Halbjahr 2019 ein weiteres mobiles Behandlungszentrum installiert wird.

Nachhaltiger Break-even ab 2021

Die Experten von GBC erwarten in ihren Umsatzprognosen insbesondere ab dem kommenden Geschäftsjahr 2020 einen deutlichen Anstieg der kommerziellen Behandlungsumsätze in Europa. Die Erschließung des deutlich umfangreicheren Prostatasegments in den USA haben sie in ihren Prognosen ab Ende des kommenden Geschäftsjahres 2020 unterstellt.

Hier sollte die MagForce AG rasch auf eine höhere Anzahl an Behandlungen kommen. Dementsprechend sollte das Umsatzvolumen ab 2021 eine nennenswerte Größenordnung erreichen, mit einem dazugehörigen nachhaltigen Erreichen des EBITDA-Break-even.

Rating bleibt unverändert

Im Rahmen des aktualisierten DCF-Bewertungsmodells haben die Experten von GBC das Kursziel von 15,30 EUR auf 13,50 EUR gesenkt. Die Kurszielreduktion ist einerseits eine Folge der Verschiebung der Marktzulassung bei der Behandlung von Prostatakrebs in den USA.

Andererseits wurde für Europa eine etwas konservativere Umsatz- und Ergebnisplanung erstellt. Darüber hinaus liegt ein Verwässerungseffekt als Konsequenz der jüngst durchgeführten Kapitalerhöhung durch Ausgabe von 1,18 Mio. neuen Aktien zu 4,25 EUR je Aktie vor. Die Analysten bleiben aber weiterhin beim Rating KAUFEN.

Die vollständige Analyse von GBC ist hier erhältlich:
more-ir.de/d/18975.pdf


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Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Kapitalerhöhung – Erhöhung des Eigenkapitals eines Unternehmens

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