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28.12.2020 | 06:10

Nio, GS Holdings, Geely – es geht weiter!

  • Investments
Bildquelle: GS Holdings Limited

Chinas Wirtschaft wächst und wächst. Laut dem Centre for Economics wird das Reich der Mitte die USA bereits 2028 als größte Volkswirtschaft der Welt ablösen. Beschleunigend wirkt dabei, dass Asien schneller und besser aus der Corona- Krise kommt als Europa oder die USA. Somit begünstigen die wirtschaftlichen Auswirkungen neben den Chinesen auch die aufstrebenden Tigerstaaten wie Taiwan, Hongkong oder Singapur. Hier gibt es zahlreiche Unternehmen mit überproportionalen Wachstumschancen für die nächsten Jahre.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: SG1CF0000001 , US62914V1061 , KYG3777B1032

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Inhaltsverzeichnis:


    Gut positioniert

    Der rasch wachsende Wohlstand in Teilen Asiens verändert auch die Lebensmittelindustrie stark. So steigt die Nachfrage nach neuen Konzepten im Gastronomie- und Lifestylegewerbe. Genau hier setzt die in Singapur tätige Investment-Holdinggesellschaft GS Holdings an. Dabei trennt GS Holdings seine Geschäftsaktivitäten in 2 Bereiche. Der Bereich F&B Business beinhaltet Investments sowie das Management von Restaurants oder Cafés.

    Neben der Verwaltung werden hier außerdem neue Marken, Konzepte und Franchisemodelle entwickelt. Aktuell betreibt GS in Singapur drei Food-Courts in Bukit Batok und Sungei Kadut Way, ein Halal-Restaurant in Singapur sowie ein berühmtes Chicken- Reis- Restaurant unter der Marke "Sing Swee Kee". Neben Swing Swee Kee ist die stark wachsende Marke „Raffles Coffee“ ein weiteres Zugpferd im Franchise-Portfolio.

    Zwei Standbeine

    Der zweite Bereich, BOP, kümmert sich um das Branding, den Betrieb und Dienstleistungen für die F&B und Gesundheitsbranche. Die Tochtergesellschaft Wish Hospitality zählt hier zu den größten Anbietern in Singapur. Neben Managementaufgaben zählen die operative Unterstützung, das Recruitment sowie Mitarbeiterschulungen zu den Angeboten. Das Segment BOP hat bereits in die Wachstumsmärkte nach Brunei, Malaysia und Indonesien expandiert. Die Aktie der GS Holding wird seit Anfang Dezember 2020 auch in Deutschland gehandelt.

    Smarte Partnerschaft

    Große Ehre für den chinesischen Elektroautohersteller Geely. Kein geringerer als das deutsche Aushängeschild Daimler hat mit den Chinesen ein Joint Venture gegründet und die Produktion des Kleinwagens Smart nach China verlegt. Obwohl die Fertigung schon auf Elektomotoren für die Form Fortwo und Forfour umgestellt wurde, wird der Smart aktuell noch mit Partner Renault in Frankreich und Slowenien gefertigt. Ab 2022 wird bis auf die Design- Abteilung dann alles nach China gezogen.

    Auf die nächste Stufe

    Die zukünftig in China produzierten Smarts sollen dabei komplett auf eine bei Geely in Entwicklung befindliche Elektro-Plattform aufsetzen. Wie Smart- Markenchef Lescow der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verriet, soll es sich beim ersten chinesischen Modell um ein kompaktes SUV handeln. Zudem sollen mit den Chinesen „verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Reichweiten“ entwickelt werden. Auch wurde von Lescow ausgegeben, dass die Marke „mehr Premium“ ausstrahlen solle und durchaus gehobenere Ansprüche erfüllen müsse. Ein Wechsel hin zu einer Luxusmarke sei jedoch kein Thema.

    Starke Aussichten

    Weiter für die Aktie positiv gestimmt ist das Gros der Analysten. So hob Macquarie seine Prognosen an und erhöhte das Kursziel von 14,5 HKD auf 28,4 HKD. Die Einstufung lautet nun „kaufen“. Die Gründe liegen unter anderem in den besser als erwarteten Preistrends, einen soliden Produktzyklus einschließlich der neuen Generation Boyue und Emgrand sowie der steigenden Ertragsdynamik des Unternehmens. Zudem sehen die Experten allgemein eine weiter stark steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen. Neben Geely ist auch die Konkurrenz weiter auf Expansion getrimmt. So will Nio spätestens im zweiten Halbjahr 2021 den europäischen Markt anpeilen.

    Neue Modelle ab Januar

    Um den Konkurrenten wie Tesla, Xpeng oder Tesla weiter auf den Pelz zu rücken kommt der in Shanghai sitzende Elektroautobauer Nio zudem mit einer Produkterweiterung um die Ecke. So soll am 9. Januar 2021, dem Nio Day, das erste Elektro-Limousinen-Modell vorgestellt werden. Wie aus früheren Pressemeldungen bereits bekannt ist, soll die Elektro-Limousine zwei Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse enthalten. Neben den Limousinen werden laut Firmenangaben jedoch auch weitere Modelle entwickelt. So plant Nio, pro Jahr mindestens ein neues Modell auf den Markt zu bringen. Zudem wird der Einsatz von Batteriewechselstationen weiter angekurbelt.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war mehr als drei Jahre CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und lange im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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