Menü schließen




02.08.2019 | 06:00

Softline AG – deutlicher Umsatz- und Ergebnisanstieg?

  • Software
  • Beratung
  • Cloud
Bildquelle: pixabay.com

Die Softline AG aus Leipzig ist ein etabliertes IT-Beratungsunternehmen, das Dienstleistungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie anbietet. Vom Hauptsitz aus koordiniert die Muttergesellschaft der Gruppe die Gesellschaften in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Großbritannien. Seit der Neuausrichtung im Jahr 2010 fokussiert sich das Unternehmen auf den Ausbau des IT-Consulting- und Service-Geschäfts der Gruppe. Der Schwerpunkt der Tätigkeiten liegt in den Bereichen Software Asset Management (SAM), Informations- und IT-Sicherheit, Cloud & Future Datacenter sowie Digital Workplace, mit dem Ziel Compliance, Kontrolle und Kosteneinsparungen für die Kunden zu generieren. Der IT-Spezialist verfügt über einen Erfahrungsschatz aus mehr als 2.000 umgesetzten Projekten.

Lesezeit: ca. 1 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: DE000A2DAN10

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Beeindruckende Wachstumsrate

    Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 hat die Softline-Gruppe den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 8,0% von 24,10 Mio. EUR auf 26,02 Mio. EUR deutlich gesteigert und damit den Wachstumstrend der Vergangenheit erneut bestätigt. Der Anstieg der Umsatzerlöse resultierte hierbei insbesondere aus dem Geschäftsbereich Consulting, der im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 9,9% von zuvor 11,70 Mio. EUR auf 12,86 Mio. EUR erzielte.

    Darüber hinaus konnte zum Ende des Geschäftsjahres 2018 der Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahr um 49,3% von zuvor 15,60 Mio. EUR auf 23,3 Mio. EUR massiv gesteigert werden.

    Positive Geschäftsentwicklung

    Die positive Umsatzentwicklung der vergangenen Geschäftsperiode hat sich auch in der operativen Ergebnisentwicklung widergespiegelt. So konnte mit 0,81 Mio. EUR ein operatives Ergebnis (EBITDA) auf nahezu Vorjahresniveau erreicht werden. Das Betriebsergebnis sowie der Umsatz lagen damit im Rahmen der angepassten Umsatz- und Ergebnis-Guidance des Unternehmens.

    Laut Unternehmensangaben haben Investitionen in den Personalstamm und in die zukünftige Geschäftsentwicklung sowie ergebnisbelastende Einmaleffekte einer besseren Ergebnisentwicklung entgegengewirkt.

    Fairer Wert von Softline steigt

    Die Softline-Gruppe strebt auch im laufenden Geschäftsjahr die Fortsetzung des eingeschlagenen Wachstumskurses durch den Ausbau der Geschäftsaktivitäten in der DACH-Region sowie in Nord-, Ost- und Südeuropa mit der Fokussierung auf ihre Kernportfoliothemen an. Daher rechnet der IT- Konzern für das aktuelle Geschäftsjahr mit einem erneuten Umsatzanstieg auf ca. 27,0 bis 29,0 Mio. EUR.

    Hierbei soll ein EBITDA zwischen 1,10 bis 1,30 Mio. EUR erzielt werden. Auf Basis der zukünftigen Unternehmensentwicklung haben die Experten von GBC Research den fairen Wert der Softline-Gruppe von 12,90 EUR auf 13,30 EUR je Aktie erhöht. Auf Basis des aktuellen Kursniveaus bleiben die GBC Experten weiterhin beim Rating KAUFEN.

    Die vollständige Analyse von GBC ist hier erhältlich:
    more-ir.de/d/18563.pdf


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH behält sich im Übrigen vor, künftig entgeltliche Auftragsbeziehungen mit dem Unternehmen oder mit Dritten in Bezug auf Berichte zu dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird einzugehen. Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von André Will-Laudien vom 27.08.2026 | 04:00

    KI, E-Mobilität und Robotik – Die 150 % Gewinner lauten Mercedes-Benz, BYD, Xpeng und Strategic Resources

    • Energiewende
    • Digitalisierung
    • E-Mobilität
    • KI-Rechenzentren
    • Software
    • Automobilindustrie

    Die tiefgreifende Verschmelzung von Künstlicher Intelligenz, Robotik und E-Mobilität definiert die industrielle Landschaft der Gegenwart völlig neu. Angeführt wird diese technologische Revolution von visionären Unternehmen, welche herkömmliche Branchenregeln gezielt aushebeln. So transformiert der chinesische Pionier XPeng sein Geschäftsmodell gezielt in Richtung „Physical AI“, um Autos künftig in einer perfekten Symbiose mit humanoiden Robotern verschmelzen zu lassen. Gleichzeitig drängt der weltweite Branchenprimus BYD mit einer beispiellosen Skalierungsoffensive auf den europäischen Markt, während etablierte Luxushersteller wie Mercedes-Benz die emotionale Brücke zwischen High-Performance-Software und legendärer Fahrkultur schlagen. Doch inmitten dieses rasanten Wettlaufs um die technologische Krone wird eine fundamentale Wahrheit oft übersehen: Ohne die Absicherung der zugrundeliegenden Rohstoffketten steht die gesamte Hightech-Maschinerie still. An dieser entscheidenden Stelle positioniert sich der Rohstoff-Spezialist Strategic Resources Inc., der mit seinem kanadischen BlackRock-Projekt über eine bereits genehmigte Schlüsselmine verfügt. Es lohnt sich genauer nachzurechnen.

    Zum Kommentar

    Kommentar von André Will-Laudien vom 20.08.2026 | 04:00

    Mit KI-Daten zur autonomen Trägerrakete! SpaceX, Deutsche Telekom, Aspermont und Vodafone im Steigflug

    • Big Data
    • Telekommunikation
    • Weltraumtechnik
    • Künstliche Intelligenz
    • B2B-Modelle
    • Software

    Die Verschmelzung von Künstlicher Intelligenz und gigantischen Datenströmen revolutioniert die globale Infrastruktur im Eiltempo von der Erdoberfläche bis in den Orbit. An der Spitze dieser technologischen Evolution fliegt das Raumfahrtunternehmen SpaceX, das mit seiner Telco-Sparte Starlink „Direct to Cell“ die weltweite Konnektivität völlig neu definiert und Satellitendaten in Echtzeit für autonome Flugsysteme nutzt. Ein entscheidendes Rädchen für das globale Mobilfunk-Backbone im All ist die Deutsche Telekom, die durch KI-gestützte Netzinfrastrukturen und starke Partnerschaften die Brücke zwischen terrestrischen Netzen und dem Weltraum schlägt. Auch der britische Telekommunikationsriese Vodafone zeigt, wie er die smarte Auswertung massiver Datenmengen mittels Big-Data-Analysen die Effizienz globaler Datenverbindungen maximiert. Von dieser digitalen Disruption im Netzsektor profitiert auch die rohstofffokussierte B2B-Plattform Aspermont, die als absoluter Profiteur im Spannungsfeld zwischen Bergbau und Künstliche Intelligenz agiert. Das Medienhaus monetarisiert seine jahrzehntealten Datenbestände im Mining- und Energiesektor durch maßgeschneiderte Lösungen. Für Investoren ein sehr lukratives und innovatives Investitionsfeld.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Jens Castner vom 14.08.2026 | 09:00

    Apple, Volatus Aerospace, innoscripta: Ein Gigant und zwei Aufsteiger mit Vervielfachungspotenzial

    • Technologie
    • Drohnen
    • KI
    • Software
    • Verteidigung
    • Investments
    • Nebenwerte
    • Apple
    • Volatus Aerospace
    • innoscripta
    • Tesla
    • SAP
    • Magnificent 7
    • Waldbrände
    • Strategie

    Wird ein Unternehmen an der Börse für das bewertet, was es herstellt – oder für das, was Anleger in ihm sehen wollen? Bei Apple sorgt das margenstarke Servicegeschäft für hitzige Debatten, ob der Kern der Erfolgsgeschichte eigentlich eher Software oder Hardware ist. Volatus Aerospace, ursprünglich ein kanadischer Drohnen-Dienstleister, steht genau vor diesem Sprung: weg vom margenschwachen Flugbetrieb, hin zu einer Software- und KI-Plattform für Drohnenabwehr und Verteidigungstechnologie. Und innoscripta zeigt, welche Wachstumsraten in der Softwarebranche möglich sind. Ein Blick auf drei sehr unterschiedliche Unternehmen und die Frage, wo die größte Bewertungslücke zwischen Geschäftsmodell und Aktienkurs klafft.

    Zum Kommentar