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06.08.2025 | 04:45

Unvermeidbar: HighTech und KI brauchen strategische Metalle! Kursaufschläge bei Siemens Energy, Nordex und Power Metallic

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Bildquelle: pixabay.com

Die Verfügbarkeit strategischer Metalle ist geopolitisch riskant, denn China kontrolliert bei den meisten dieser Rohstoffe den Weltmarkt, von der Förderung bis zur Weiterverarbeitung. Die EU und die USA stehen zunehmend vor dem Problem, dass geopolitische Konflikte und Exportrestriktionen schnell zu Lieferengpässen und Preissprüngen führen können. Die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg haben die Abhängigkeit der westlichen Industrieländer schmerzhaft offengelegt. Zudem wächst die Nachfrage nach strategischen Metallen rasant. Experten rechnen etwa bei Lithium bis 2050 mit einer Verzwanzigfachung des Bedarfs. Wer langfristig Innovationsfähigkeit und Wohlstand sichern will, braucht deshalb unabhängige Bezugsquellen und neue Akteure auf dem Rohstoffmarkt. Wir schauen uns um!

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: POWER METALLIC MINES INC. | CA73929R1055 , NORDEX SE O.N. | DE000A0D6554 , SIEMENS ENERGY AG NA O.N. | DE000ENER6Y0

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Inhaltsverzeichnis:


    Power Metallic Mines – Die nächsten Schritte sind klar definiert

    Genau hier bietet sich mit Power Metallic Mines aus Kanada eine zukunftsstarke Investmentchance. Das Unternehmen fokussiert sich auf strategisch bedeutende Explorationsprojekte und befindet sich in einer besonders vielversprechenden Wachstumsphase. In den vergangenen Wochen hat Power Metallic Mines einen wichtigen Fund von hochreinem Lithium auf seinem Hauptprojektgebiet im Nordwesten Ontarios gemeldet, ein Meilenstein für die Versorgung der nordamerikanischen Batterieindustrie. Parallel dazu veröffentlichte das Unternehmen eine neue Ressourcenschätzung, die das Potenzial der Lagerstätte um über 40 % nach oben korrigiert.

    Power Metallic meldet jüngst vielversprechende Ergebnisse aus der mineralogischen Analyse der „Lion“-Zone. Das kanadische Labor IOS Geosciences untersucht über 100 Gesteinsproben, um das metallurgische Potenzial zu bewerten. Erste Erkenntnisse zeigen: Die Kupfermineralisierung liegt vor allem in Chalkopyrit und Cubanit vor, beides gut zu verarbeitende Sulfidminerale, vergleichbar mit denen aus dem Sudbury-Becken. Besonders erfreulich ist, dass die hochpreisigen Platingruppenelemente (PGEs), wie etwa Froodit, Stannopalladinit und Merenskyit, überwiegend in direkter Verbindung mit Kupfermineralen auftreten. Das spricht für eine hohe Rückgewinnung der PGEs bei konventioneller Flotation im Kupferkonzentrat. Die Lagerstätte weist zudem Ähnlichkeiten zu bekannten polymetallischen Lagerstätten wie Norilsk und Sudbury auf. Die mineralogischen Untersuchungen sollten bis Ende Sommer abgeschlossen sein, erste metallurgische Tests starten noch vor Beginn des Winterbohrprogramms. Erste Ergebnisse werden Anfang 2026 erwartet.

    Power Metallic Mines verkörpert Innovationskraft, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Zukunft, ein Investment in die Unabhängigkeit kritischer Rohstoffe und eine stabile Industrie der kommenden Dekaden. Bei Kursen um 1,22 CAD jetzt nach der Konsolidierung wieder hochinteressant!

    CEO Terry Lynch erläuterte die kommenden Projekte auf dem 15. Internationalen Investement Forum. Hier geht´s zum Video.

    https://youtu.be/t9XqrIzU6Fo

    Siemens Energy – Nun darf wieder Dividende bezahlt werden

    Siemens Energy ist ein Käufer von vielen Metallen und stark abhängig von funktionierenden Lieferketten. In 2024 und in diesem Jahr ist die Aktie der stärkste Wert im DAX, er hat sich insgesamt um über 1.200 % nach oben geschwungen. Geplagt von Refinanzierungsschwierigkeiten Ende 2023 sprang der Staat als Bürge ein, die Aktie notierte damals unter 8 EUR, im Juli erreichte der Titel ein neues Hoch bei 104,6 EUR. Siemens Energy darf seinen Aktionären für das laufende Geschäftsjahr wieder eine Dividende in Aussicht stellen. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat das Dividendenverbot aufgehoben, das im Zuge einer staatlichen Bürgschaft über 11 Mrd. EUR in 2023 verhängt worden war. Diese wurde im Juni durch eine Bankengarantie ersetzt, damit entfällt die Voraussetzung für das ursprünglich bis 2026 geplante Ausschüttungsverbot.

    Wie viel die Anteilseigner erhalten, will Siemens Energy im November festlegen. Angestrebt wird eine Ausschüttung von 40 bis 60 % des Nettogewinns, ausgezahlt wird traditionell nach der Hauptversammlung im Februar. Die Rückkehr zur Dividendenpolitik ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg der Sanierung. Noch vor zwei Jahren verweigerten Banken die alleinige Haftung, trotz voller Auftragsbücher. Auch Vorstandschef Christian Bruch und sein Team mussten seither auf Boni verzichten. Um das Management dennoch zu halten, hat der Aufsichtsrat bereits eine Sondervergütung für die Zeit nach Ablauf der Beschränkungen zugesagt. Nach den starken Kursgewinnen beträgt das KGV 2025/26e nun 33,7, der geplante Umsatz von 42,2 Mrd. EUR ist mit einem KUV 1,8 abgebildet. 15 von 24 Analysten auf der Plattform LSEG erwarten einen 12-Durchschnittskurs von 83,70 EUR. Die Q3-Zahlen kommen heute vorbörslich, erwartet wird ein Gewinn je Aktie von 0,43 EUR. Das wird spannend!

    Nordex – Nach zwei Jahren Turnaround wieder mit Marge

    Der Hamburger Windanlagenbauer Nordex ist ebenfalls ein großer Abnehmer von kritischen Metallen. Noch gibt es keine Lieferausfälle. Das Unternehmen performt derzeit blendend, schon 74 % Plus kann der Kurs nach 12 Monaten verbuchen. Nordex hat seine Zahlen bereits am 28. Juli berichtet. Im zweiten Quartal erreichte der Gewinn je Aktie 0,13 EUR. Getragen vom Windturbinenboom erhöhte sich der Auftragseingang um 81,7 % auf 2,3 GW, der Wert neuer Bestellungen erreichte 2,2 Mrd. EUR. Der Umsatz blieb mit rund 1,9 Mrd. EUR stabil. Besonders die Profitabilität verbesserte sich aber deutlich, denn das EBITDA kletterte um über 64 % auf 108,2 Mio. EUR und lieferte 5,8 % Marge. Der freie Cashflow verbesserte sich auf 145 Mio. EUR, die finanzielle Verfassung war selten besser.

    CEO José Luis Blanco zeigte sich zufrieden: „Wir setzen unseren positiven Kurs mit steigender Profitabilität und starkem Cashflow fort. Der stabile Auftragseingang bestätigt das Vertrauen unserer Kunden.“

    Das Management bestätigte den Ausblick und plant, Wachstum und Profitabilität weiter auszubauen. Der Auftragsbestand von 14,3 Mrd. EUR bietet hierfür eine solide Basis. Nordex will seine Marktposition im internationalen Windenergiesektor weiter stärken. Experten auf der Plattform LSEG können sich im Schnitt mit einem Kursziel von 23,20 EUR anfreunden. Nicht mehr viel Raum zum letzten Kurs von 21,90 EUR. Die große Bewegung scheint erledigt, heben sie ihren Stopp auf 19,90 EUR an und schauen sie ruhig zu, ob es noch weiter nach oben geht.

    Seit Jahresanfang boomen Siemens Energy und Nordex an den Börsen. Nach einer stärkeren Konsolidierung macht sich Power Metallic nun auch wieder auf in Richtung alter Höchstkurse. Quelle: LSEG vom 05.08.2025

    Politisch stabile Förderländer bleiben ein zentrales Thema für Rohstoffinvestoren. Nordamerika gewinnt mit seinen umfangreichen Ressourcen zunehmend an Bedeutung. Unter der aktuellen US-Regierung werden Bergbaugenehmigungen deutlich beschleunigt, auch Kanada treibt Projekte schneller voran. Erneuerbare-Energiefirmen wie Siemens Energy und Nordex sind auf verschiedene kritische Metalle angewiesen, deren verlässliche Versorgung entscheidend ist. Power Metallic Mines bietet mit seinem Projekt eine vielversprechende Quelle für diese Metalle und könnte bald eine wichtige Rolle in der Branche spielen.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Täglich prasseln eine Vielzahl von News auf die Kapitalmärkte ein. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf internationalen Krisen, welche wiederum hohe Implikationen auf die Ökonomien der Staaten haben. So rücken Zonen mit großen fossilen Energiereserven in den Vordergrund, ebenso werden seit Monaten Knappheits-Szenarien bei kritischen Metallen diskutiert und entsprechend neu bewertet. Hightech- und KI-Aktien leben vom stetigen Zufluss an Rechenpower und sind auf den versprochenen Ausbau der elektrischen Infrastruktur angewiesen. Dazu braucht es eine Vielzahl von Rohstoffen aus dem Metallbereich. Power Metallic Mines hat sich mit seinem NISK-Projekt perfekt in das aktuelle Geschehen eingebracht, hingegen Oracle und SAP sind getrieben von ihren Cloud- und Datenmodellen, die durch KI in Missgunst geraten. Hier muss sich zeigen, ob auf der Ertragsseite ein Revival im Sinne der Analysten-Schätzungen stattfinden kann. Die Überzeugungsarbeit ist nicht leicht, wir analysieren die Begleitumstände.

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    Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten haben die Rohstoffmärkte spürbar unter Spannung gesetzt. Innerhalb kurzer Zeit kletterte der Ölpreis auf mehr als 115 USD je Barrel und erreichte damit ein Niveau, das seit Jahren kaum noch zu sehen war. Treiber dieser Bewegung sind vor allem zunehmende Risiken für den globalen Energiehandel, nachdem sich die Lage rund um den Persischen Golf weiter zugespitzt hat. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Transportrouten für Energie weltweit. Etwa 20 % des international gehandelten Rohöls passieren täglich diese Meerenge, weshalb jede Störung dort unmittelbare Auswirkungen auf Preise und Versorgungserwartungen hat. Am gestrigen meldete sich US-Präsident Donald Trump und warnte den Iran eindringlich, die internationalen Handelswege zu beeinträchtigen. Binnen 4 Stunden brach der Ölpreis um ganze 30 USD nach unten. Knappheit ja – Volatilität extrem! Das gilt auch für den Wolfram-Preis, der seit Jahresanfang nun weitere 100 % zugelegt hat. Wir bieten spannende Einblicke.

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    Die Verwerfungen an den Märkten kommen nicht von ungefähr. Nicht nur dass die extrem aggressive Außenpolitik des US-Präsidenten andere Staaten in die Ecke drängt, nein – durch tatsächliche Eingriffe in fremde Staatssysteme verschieben sich Machtgrenzen und globale Lieferverhältnisse. China hat auf diesen Imperialismus längst reagiert und internationale Handelsabkommen für kritische Metalle aufgekündigt. Mit der ad hoc-Verteuerung von Öl rücken natürlich neue Themen auf den Plan, die den Osten und Westen wieder in eine schwierige Rolle zwängen. Mega-Öllieferanten aus dem Nahen Osten sind aktuell nicht in der Lage ihre Quoten zu liefern, Russland ist sanktioniert, was also bleibt, sind die USA und Kanada. Eine Goldgrube für deren Produzenten, die nun Vollgas geben können. Auch bei Silber scheint auch ein wichtiger Punkt erreicht zu sein. Die großen Shorts von Januar sind wohl gedeckt, aber die Nachfrage geht hier industriell durch die Decke. Anleger sollten auf aussichtsreiche Projekte wie z. B. Silver Viper blicken, denn sie beliefern alla Long die Besteller rund um den Globus.

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