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26.02.2021 | 05:10

Varta, Nevada Copper, Xiaomi – Elektromobilität & Innovation: Power-Duo für steigende Kurse!

  • Kupfer
Bildquelle: pixabay.com

Der Branche Elektromobilität werden glänzende Perspektiven bescheinigt. Eng damit verknüpft ist die Frage nach intelligenten und effizienten Formen der Energiespeicherung. Innovationen sind oft das Zünglein an der Waage, um Wettbewerber hinter sich zu lassen und höhere Margen und Gewinne einzufahren. Nicht vergessen werden sollten die „Zutaten“ zum Erfolg. Das sind Rohstoffe wie u.a. Kupfer. Wir stellen Ihnen drei Power-Aktien für Ihr Depot vor.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: CA64128F1099 , DE000A0TGJ55 , KYG9830T1067

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Inhaltsverzeichnis:


    VARTA AG – Wert und Preis

    In den letzten Wochen erreichte die Aktie im Handelsverlauf mit 181,20 EUR ein neues Allzeithoch. Noch Mitte Februar notierten die Anteilscheine bei über 160 EUR. Nach der Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres am 18. Februar, fiel die Aktie jedoch stark. In Summe wurden die Analysten skeptischer. Es gibt keinen Experten mehr, die die Aktien zum Kauf empfiehlt. Also: Halten oder Verkaufen?

    Auf den ersten Blick passen das Zahlenwerk und die Reaktion von Kurs und Analysten nicht zusammen. Der Batterieproduzent hat das beste Geschäftsjahr seiner 135-jährigen Unternehmensgeschichte hingelegt. Die starke Marktposition bei Mikrobatterien, welche u.a. in kabellosen Kopfhörern eingesetzt werden, bescherte dem Unternehmen hohe Zuwächse. Der Umsatz stieg, auch in Folge einer Akquisition, um 140% auf 870 Mio. EUR an. Ohne diesen Zukauf hätte das Plus immerhin noch beachtliche 47% betragen. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) legte um 145% auf 239 Mio. EUR zu. Sowohl Umsatz als auch Gewinn übertrafen die Analystenprognosen und die vom Unternehmen selbst formulierten Ziele.

    Wo also kommt die Skepsis her? Zunächst muss man schlichtweg die extrem starke Performance mit einem Kursplus von bis zu 50% der Aktie seit Jahresbeginn sehen, die dann aber in Kursregionen führte, die als überzogen einzustufen sind. Nun handelt die Aktie aber wieder ungefähr bei dem Ausgangsniveau bei aktuell rund 116 EUR. Anstoß der Analysten waren niedriger als erwartete Unternehmensziele für das laufenden Geschäftsjahr. Der Technologie- und Innovationsführer will einen Umsatz von 940 Mio. EUR erzielen – Analysten hatten mehrheitlich über 1 Mrd. EUR erwartet – und die bereinigte EBITDA-Marge um auf bis zu 30% steigern. D.h. im besten Fall würde Varta dann 2021 einen operativen Gewinn von 282 Mio. EUR einfahren. Dieser in Aussicht gestellte Zuwachs von 18% ist den Marktteilnehmern wohl zu wenig. Aber es wäre nicht das erste Mal, dass Varta die Prognosen nach oben hebt. Dann sollte der Kurs auch wieder steigen.

    NEVADA COPPER CORP – leichte Verzögerungen beim Hochfahren der Produktion

    Ende letzter Woche veröffentliche Nevada Copper neue Informationen zur Produktion der Untertagemine seines Pumpkin Hollow Projekts. Nevada Copper ist ein aufstrebender Kupferproduzent im US-Bundesstaat Nevada. Das Pumpkin Hollow Kupfer Projekt weist beträchtliche Reserven und Ressourcen an Kupfer, Gold und Silber auf. Neben der Untertagemine ist ein Tagebauprojekt im Entwicklungsstadium.

    Trotz höherer Förderraten konnte aufgrund einer Reihe von ungeplanten Stillständen, u.a. durch mechanische Probleme, das ursprüngliche Ziel von rund 3.000 Tonnen pro Tag für die laufende Produktion nicht erreicht werden. Die durchschnittliche Förderrate im Februar lag bisher bei rund 1.600 Tonnen pro Tag. Die Nachrüstungsarbeiten zur Behebung der aufgetretenen Probleme werden binnen der nächsten Wochen abgeschlossen sein. In Q3 erwartet die Gesellschaft die Verarbeitung von deutlich höheren 5.000 Tonnen Erz pro Tag.

    Die Aktie gehört seit längerem zu den aktivsten 20 Papieren nach Handelsumsatz an der kanadischen Heimatbörse TSX-Venture. Die Gesellschaft ist aktuell 255 Mio. CAD wert. Analysten sehen vom jetzigen Kursniveau ein Aufwärtspotenzial von gut 50%.

    XIAOMI CORPORATION – Cool, oder?

    Die Xiaomi Corporation wurde 2010 gegründet und 2018 an der Börse Hongkong gelistet. Im Zentrum des Internetunternehmens stehen Smartphones und intelligente Hardware, die durch eine IoT (Internet of Things)-Plattform verbunden sind. Die Vision des Unternehmens vereint hohe Qualität und erschwingliche Preise. Dabei hat Xiaomi noch einen anderen hohen Anspruch und will mit seinen Kunden eine vertrauensvolle, sogar freundschaftliche Beziehung aufbauen und als das "coolste Unternehmen" gelten. Ein wahrlich besonderer Ansatz, der aber auch die Erfolge und die schnelle Marktdurchdringung der Produkte erklärt.

    Xiaomi ist die viertgrößte Smartphone-Marke der Welt. Noch beachtlicher: der Konzern hat die weltweit größte IoT-Plattform für Verbraucher aufgebaut. Hier sind mehr als 213 Mio. intelligente Geräte (ohne Berücksichtigung von Smartphones und Laptops) mit der Plattform verbunden. Weltweit sind die Produkte des Konzerns in über 90 Ländern verfügbar.

    Die Gesellschaft ist momentan mit umgerechnet 71 Mrd. EUR bewertet und weist ein 2021er KGV von 35 auf. Neben den Bereichen Smartphones und IoT ist die Gesellschaft in weiteren Feldern wie Lifestyle Produkte und E-Mobilität tätig. Anleger sollten sich Xiaomi genauer anschauen.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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    Der Bergbau steht weltweit vor einer Zäsur – immer mehr Vorkommen werden gebraucht, während die Globalisierung zunehmend an ihre Grenzen stößt und damit verschiedene, redundante Lieferketten nötig macht. In diesem Marktumfeld hat die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) ihre bisherige Rolle als reiner Rohstofflieferant abgelegt und entwickelt sich weiter. Exemplarisch für den Fortschritt im Land stehen die Erfolge von Barrick Mining oder auch Ivanhoe Mines. Deren Milliardeninvestitionen belegen, dass Skalierung auch in der DR Kongo möglich ist. Das geologische Potenzial des Landes hat durch die neuerliche Rekordproduktion der Kibali-Mine von Barrick Mining erneut für Aufmerksamkeit gesorgt. Während Großkonzerne mit Projekten in der DR Kongo erfolgreich sind, rücken verstärkt auch Junior-Explorer in den Fokus der Investoren. DRC Gold nutzt diese Dynamik und weist durch Bohrprogramme in unmittelbarer Nähe bestehender Projekte neue Ressourcen nach. Angesichts der schwindenden Reserven der großen Produzenten wie Barrick oder auch Ivanhoe bietet das kleine Unternehmen mit dem deutschen CEO Klaus Eckhof eine spannende Chance, um vom neuen Wachstum im Kongo zu profitieren.

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