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25.08.2025 | 04:45

100 % mit NATO-Aufträgen aus der Luft! Airbus, Globex Mining, Boeing und Lufthansa

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Bildquelle: pixabay.com

Der Wahnsinn geht weiter! NATO-Mitgliedsstaaten haben neue Planungsziele für Rüstung und Kapazitäten beschlossen und die Vorgaben für die Luft- und Raketenabwehr laut Generalsekretär Mark Rutte um etwa 30 % erhöht. Rutte sagte dazu: „Wir benötigen mehr Ressourcen, Truppen und Fähigkeiten, um auf jede Bedrohung vorbereitet zu sein.“ Bundeskanzler Friedrich Merz betonte, Deutschland stelle alle nötigen Mittel bereit, um die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas auszubauen. Für große Rüstungsvorhaben, insbesondere im Luftfahrtbereich, sind laut Experten enorme Investitionen und weitreichende Zukäufe nötig. Europaweit sollen bis 2030 rund 300 Mrd. EUR in die Luftstreitkräfte investiert werden. Anleger sollten jetzt wichtige Weichen stellen, um von der Orderflut in der Luft zu profitieren.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: GLOBEX MINING ENTPRS INC. | CA3799005093 , LUFTHANSA AG VNA O.N. | DE0008232125 , BOEING CO. DL 5 | US0970231058 , AIRBUS | NL0000235190

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Inhaltsverzeichnis:


    Fan Xian Yong, CEO, The Place Holdings
    "[...] Das Management-Team der an der SGX notierten The Place Holdings besteht aus Veteranen in der Immobilienentwicklung und der Medienbranche [...]" Fan Xian Yong, CEO, The Place Holdings

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    Airbus und Boeing – NATO-Wünsche treffen auf voll Auftragsbücher

    Airbus kann für die kommenden Jahre mit einer deutlichen Steigerung an NATO-Aufträgen rechnen, besonders im Rahmen der Modernisierung und Erweiterung europäischer Streitkräfte. Allein für die aktuelle Modernisierung der NATO-AWACS-Flotte investiert die NATO rund eine Milliarde Euro, wobei Boeing als Hauptauftragnehmer agiert. Zusätzlich gab es in den letzten Monaten massive Bestellungen von F-35-Kampfjets bei Boeing, zum Beispiel 35 Einheiten für Deutschland in einem Zehn-Milliarden-Euro-Paket sowie Großaufträge aus Finnland und Polen. Airbus profitiert ebenfalls, vorrangig über die Pariser Luftfahrtmesse 2025, wo mehr als 250 Flugzeuge bestellt und Vorverträge abgeschlossen wurden, unter anderem durch europäische Staaten, Saudi-Arabien und Vietnam. Für große Rüstungsvorhaben, insbesondere im Luftfahrtbereich, sind laut Experten enorme Investitionen und weitreichende Zukäufe nötig. Die Branche wird also wegen der hohen Cash-Zuflüsse auch starke Konsolidierungen durch Übernahmen erleben. Die US-Regierung unter Präsident Trump fordert von europäischen NATO-Partnern mittelfristig bis zu fünf Prozent des BIP für Verteidigungsausgaben vorzusehen, was die Auftragslage für internationale Hersteller weiter antreiben wird.

    Insgesamt rechnen Airbus und Boeing bei Umsetzung der neuen NATO-Ziele mit Aufträgen im mittleren bis hohen zweistelligen Milliardenbereich. Dabei gewinnen technologische Innovationen und die Integration neuer Systeme weiter an Bedeutung. Mit einer Umsatz-Schätzung von 75 Mrd. EUR und einem aktuellen KGV von 28 für 2025 steht Airbus mit vollen Auftragsbüchern an seiner Kapazitätsgrenze. Aktuell befindet sich der Kurs an der alten technischen Schwelle bei etwa 180 EUR. Weitere Anschluss-Käufe dürften bei Überwindung des alten Hochs bei 187,20 EUR folgen. Analysten auf der Plattform LSEG erwarten im Schnitt von 198,50 EUR. Boeing wird mit einem geschätzten Umsatz von 86 Mrd. USD in 2025 erst in 2026 den Turnaround erreichen. Seit Jahren durchläuft der Konzern ein hartes Sanierungs-Programm. Im Zuge der Rüstungs-Euphorie ist der Traditionskonzern aus Seattle aber schnell wieder von 130 auf 230 USD gestiegen. Die 12-Monats-Kusziele der Analysten rangieren im Schnitt bei 254 USD – nicht mal 10 % Potenzial. Europäische Anleger dürften Airbus bevorzugen, da hier bis 2030 jährliche Gewinnsprünge von 15 % zu erwarten sind.

    Globex Mining – Verstärkung im Management-Team beflügelt

    In diesem Umfeld zeigt sich Globex Mining aus Quebec als einer der spannendsten Rohstoffwerte auf dem Kurszettel. Denn in Zeiten knapper Metalle und geopolitischer Unsicherheiten gerät die überzeugende Historie seit den 80iger Jahren zunehmend ins Blickfeld. Die Liegenschaften befinden sich allesamt in Nordamerika, überwiegend Quebec. Damit profitiert das Unternehmen von stabilen Rahmenbedingungen wie eine verlässliche Energieversorgung, moderne Infrastruktur, eine bergbaufreundliche Gesetzgebung und gute Beziehungen zu den indigenen Gemeinden der Region. Unter der Leitung von CEO Jack Stoch hat Globex inzwischen über 250 Projekte aufgebaut, viele davon mit historischen oder aktuellen Ressourcenschätzungen nach NI 43-101, sowie mehr als 100 Royalty-Verträge. Hinzu kommt eine solide Finanzbasis von rund 25 bis 30 Mio. CAD an liquiden Mitteln und Aktienbeständen, bei völliger Schuldenfreiheit.

    Um das weitere Wachstum voranzutreiben, wurde das Managementteam verstärkt. Jack Stoch übernimmt die Rolle des Executive Chairman und CEO, während sich David Christie als President und COO in der operativen Führung stark macht. Christie bringt fast vier Jahrzehnte Erfahrung im Rohstoffsektor mit, darunter führende Positionen bei Orford Mining, Eagle Hill Exploration und Osisko Mining. Er war maßgeblich an Kapitalfinanzierungen, Übernahmen und Fusionen beteiligt und verfügt zudem über langjährige Erfahrung als Analyst für Edelmetallaktien. Seine Kombination aus geologischer Expertise, Finanz-Know-how und strategischem Weitblick gilt als großer Zugewinn für Globex. Mit diesem Führungsduo ist das Unternehmen bestens gerüstet, um den Wert für Aktionäre weiter auszubauen und neue Chancen im internationalen Rohstoffmarkt zu erschließen. Mit einem Börsenwert von rund 46,5 Mio. EUR erscheint das Unternehmen im Verhältnis zu seinen Projekten und Finanzreserven stark unterbewertet. Unter dem Strich sollte auch nicht vergessen werden, dass die ständige Präsenz von geopolitischen Konflikten den Goldpreis weiter hoch halten dürfte. Hier ist Jack Stoch mit über seine Liegenschaften exzellent positioniert. Derzeit günstig einsammeln!

    Hören Sie CEO Jack Stoch zu den aktuellen Projekten von Globex Mining. (The Market Online).

    Lufthansa – Nach Jahren der Krise wieder im Steigflug

    Die Lufthansa Group treibt ihre Flottenmodernisierung konsequent voran und hat bis zum Jahr 2030 insgesamt 75 hochmoderne Airbus A350 bestellt, welche ab 2028 sukzessive ausgeliefert werden. Hinzu kommen weitere Bestellungen und Optionen bei Boeing und Airbus, darunter 34 Boeing 787-9, 20 Boeing 777X, viele Schmalrumpfflugzeuge sowie Frachter für die Cargo-Sparte. Diese Modernisierung sichert Lufthansa nachhaltige CO₂-Einsparungen und ein Premium-Reiseerlebnis für die Kunden. Der Vorstand betont, damit der größten Flotteninvestition der Konzerngeschichte einzuleiten und Lufthansa an der Spitze der europäischen Luftfahrtbranche zu halten.

    Die letzten Quartalszahlen untermauern die proklamierte Strategie: In Q2-2025 steigerte Lufthansa ihren Umsatz um 3% auf 10,3 Mrd. EUR, das operative Ergebnis stieg um 27% auf 871 Mio. EUR. Besonders profitabel entwickelten sich die Bereiche Technik und Fracht, während sich das Passagiergeschäft um weitere 4% erholen konnte. Trotz globaler Unsicherheiten und gestiegener Kosten durch Löhne und Klimaschutzmaßnahmen bleibt die Prognose für 2025 positiv, wie CEO Carsten Spohr bekräftigt. Investoren können nun wieder mehr erwarten. Die effizienten und modernen Jets, ein robustes Geschäftsmodell, kontinuierliche Ergebnisverbesserungen und innovative Premiumangebote machen Lufthansa wieder zu einem Gewinnbringer im Depot. Mit über 40 % Aufschlag zum Jahresanfang hat der Kurs klar die 8 EUR-Marke hinter sich gelassen. Die Analysten auf der Plattform LSEG sind noch nicht ganz so zuversichtlich, denn das gewichtete 12-Monats-Kursziel liegt nur bei 7,69 EUR. Dennoch mit KGV 2025e von 5,3 und einem Kurs-Buch-Verhältnis von 0,8 kann mittelfristig wenig schief gehen.

    Seit Jahresanfang konnten Rüstungsaktien sehr viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Renditen liegen in unserer Peergroup zwischen 10 und 40%. Als Klassenbester sticht die Lufthansa heraus, die Krise der letzten 5 Jahre scheint überstanden. Quelle: LSEG vom 23.08.2025

    Airbus und Boeing können für die kommenden Jahre mit einer deutlichen Steigerung an NATO-Aufträgen rechnen, besonders im Rahmen der Modernisierung und Erweiterung europäischer Streitkräfte. Auch die Lufthansa baut ihre Kapazitäten konsequent weiter auf, denn der Flug-Tourismus hat das vor Corona-Niveau aus 2018 wieder erreicht. Für die westliche Industrie besteht die Herausforderung in der Sicherung wichtiger Rohstoffquellen. Globex Mining steht dabei mit über 250 Projekten in Nordamerika im Fokus.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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