Menü schließen




27.11.2025 | 06:20

Alles stimmt! Niedrigere Kurse zum Einstieg nutzen bei Antimony Resources, Renk und Hensoldt!

  • Kritische Metalle
  • kritische Rohstoffe
  • Rüstungsindustrie
  • Verteidigung
Bildquelle: pixabay.com

Kommt nun der Frieden? Die Bemühungen, um den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden haben sich in den letzten Tagen stark intensiviert. Aber die Unbekannte bleibt Russland. Somit ist in nächster Zeit von einer der Nachrichten- oder Gerüchtelage geschuldeten Volatilität der Börsen auszugehen, das gilt insbesondere für Rüstungswerte. Rücksetzer laden zum Aufbau von Positionen ein. Darüber hinaus bleiben Spezialthemen wie kritische Metalle oder Rohstoffe, die für die Verteidigungsindustrie und andere gewichtige Branchen unverzichtbar sind, interessant. Hier sticht die unterbewertete Antimony Resources hervor.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 , HENSOLDT AG INH O.N. | DE000HAG0005 , RENK AG O.N. | DE000RENK730

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Antimony Resources – Großes, bislang zu wenig beachtetes Potenzial

    Die dominierende Rolle von China bei der Verfügbarkeit von kritischen Metallen und Rohstoffen ist Fakt. Exportbeschränkungen und eine stetig steigende Nachfrage verschärfen die Lage. Die westlichen Staaten suchen verzweifelt nach neuen nicht-chinesischen Bezugsquellen und sicheren Lieferketten. Die ansteigenden Preise kritischer Rohstoffe stellen zunehmend verarbeitende Industrien vor große Herausforderungen, während (angehende) Produzenten davon stark profitieren. In diesem Zusammenhang sticht die Aktie von Antimony Resources deutlich hervor.
    Antimony Resources konzentriert sich auf die Entwicklung seines Bald Hill Projekts in New Brunswick, Kanada. Die 1.100 Hektar große Fläche beherbergt das größte nordamerikanische Antimon-Vorkommen. Laut des zuletzt eingereichten NI 43-101-konformen technischen Berichts, existieren rund 2,7 Mio. t Gestein mit Gehalten von 3 bis 4 % Antimon. Das entspricht einem, auch im Weltmaßstab, großen Vorkommen von 81.000 bis 108.000 t reinen Metalls. Auf diese exzellente Nachricht, die das große wirtschaftliche Potenzial erahnen lässt, hat die Aktie zuletzt deutlich reagiert, dann aber wieder etwas an Boden verloren. Momentan beträgt der Kurs rund 0,44 CAD, womit die Gesellschaft mit moderaten 27 Mio. CAD bewertet ist.
    In der Vergangenheit hatten die Kanadier schon viele überzeugende Ergebnisse geliefert und Gehalte von 2,76 % bis hin zu 14,91 % Antimon nachgewiesen. Im Zuge des laufenden Bohrprogramms gelang es bestehende Zonen nach Norden und Süden auszuweiten. Mit Spannung können Anleger auf weitere Ergebnisse und Weiterentwicklungen durch ein zusätzlich geplantes Bohrprogramm warten. Antimon ist wichtiger Grundrohstoff für eine Reihe von Branchen, darunter in der Halbleiterindustrie und in der Militärtechnik. Zudem wird Antimon als Flammschutzmittel stark nachgefragt.
    In Bezug auf die gesteigerte Wahrnehmung der Aktie ist die Gesellschaft mit dem kürzlich erfolgten Listing am OTCQB Venture Market in den USA, der von der OTC Market Group betrieben wird, einen entscheidenden Schritt gegangen. Davon verspricht die Gesellschaft sich zu Recht, nun stärker auf das Radar internationaler Kleinanleger und Institutioneller Investoren zu kommen mit positiven Effekten für Liquidität und Kurs. Angesichts des auch im Weltmaßstab großen Potenzials des Projekts und in der schon jetzt zu erkennenden Werthaltigkeit ist die Aktie momentan unterbewertet.

    Hensoldt – Nach Kursrückgang wieder attraktiv

    Vom Hoch Anfang Oktober haben sich die Anteilsscheine nahezu halbiert. Analysten trauen dem Titel auf Jahressicht jetzt wieder ein Aufwärtspotenzial von bis zu 40 % zu. Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Hensoldt von 93 auf 90 EUR gesenkt und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Hintergrund der Anpassung ist laut der Experten der mäßige Umsatzausblick und die EBITDA-Prognose für 2026. Optimistischer sind die Analysten der US-Bank Citigroup, welche als Kursziel 101 EUR formulieren. Kurzfristig sei das Wachstum weniger dynamisch und es werde mehr investiert. Am zugrundeliegenden Wachstumsszenario habe sich jedoch nichts geändert.
    Der Auftragseingang des Konzerns legte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 2,0 Mrd. EUR zu, damit beläuft sich der Auftragsbestand auf 7,1 Mrd. EUR. Der Umsatz kletterte um 12 % auf 1,5 Mrd. EUR. Das operative Ergebnis EBITDA legte in gleicher Größenordnung zu. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde leicht angepasst. Der Umsatz wird nun mit 2,5 Mrd. EUR am unteren Ende der Prognose-Spanne veranschlagt, die EBITDA-Marge dürfte einen Hauch besser als zuvor in Aussicht gestellt (ca. 18 %) ausfallen. Bis 2030 peilt HENSOLDT einen Umsatz von 6 Mrd. EUR bei einer EBITDA-Marge von mindestens 20 % an. Die Gesellschaft bringt momentan stattliche 8 Mrd. EUR auf die Börsenwaage.

    Renk – Sehr starke Wettbewerbsposition

    Renk ist ein global führender, technologisch nahezu unersetzbarer Spezialanbieter mit quasi-monopolartigen Marktstellungen bei sicherheitskritischen Antriebssystemen. Dazu gehören Antriebs- und Getriebesysteme für gepanzerte Fahrzeuge, Marineantriebe für Kriegsschiffe und Spezialschiffe sowie Hochleistungs-Gleitlager für Energie- und Industrieanlagen. Diese Märkte besitzen allesamt extrem hohe Markteintrittsbarrieren – ein großer Pluspunkt für Renk.
    Die Deutschen beliefern alle großen westlichen Militär- und Marineprogramme. Auf Basis dieser starken Marktstellung und der enorm steigenden Nachfrage kann für die Zukunft ein dynamisches Wachstum abgeleitet werden. Die Gesellschaft ist momentan mit rund 5 Mrd. EUR bewertet. Analysten formulieren im Durchschnitt ein Kursziel von 68 EUR, was einem Aufwärtspotenzial von rund einem Drittel entspricht. In den letzten Tagen konnten Insiderkäufe von Vorstand und Aufsichtsrat verzeichnet werden. Die Aktie von Renk bleibt einer der Top-Favoriten im Bereich der Verteidigungswerte.

    Fazit

    Sollten die Märkte volatil auf Entwicklungen in Bezug auf das vermeintliche Ende des Russland-Ukraine Kriegs reagieren, ergeben sich bei niedrigeren Kursen interessante Einstiegsniveaus bei Rüstungswerten. Aufgrund der herausragenden Wettbewerbsposition ist Renk gegenüber Hensoldt zu favorisieren. Ein spannendes Spezialthema mit viel Upside ist Antimony Resources. Die Kanadier verfügen über ein erstklassiges Asset, dessen wirtschaftliches Potenzial noch lange nicht im Aktienkurs eingepreist ist.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Armin Schulz vom 27.02.2026 | 05:20

    Mit Rio Tinto, Power Metallic Mines und Glencore in den Rohstoff-Superzyklus: Drei Aktien für ein Portfolio

    • Rio Tinto
    • Power Metallic Mines
    • Glencore
    • Eisenerz
    • Kupfer
    • Nickel
    • Platin
    • Palladium
    • Gold
    • Silber
    • Kobalt
    • kritische Rohstoffe
    • Rohstoffhändler

    Der Rohstoffhunger der Welt hat sich grundlegend gewandelt. Was lange als reine Energiewende-Erzählung galt, entpuppt sich als technologischer Tsunami, der Metalle in nie gekannter Breite verschlingt. Während sich die Märkte von der alten Abhängigkeit einzelner Rohstoffe lösen entsteht ein neues Ökosystem, in dem Unternehmen mit breit gefächerten Förderportfolios zur entscheidenden Größe werden. Die Anzeichen verdichten sich, dass 2026 zum Jahr der Differenzierung wird – und jene Konzerne bevorzugt, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufgestellt sind. Wir sehen uns Branchengrößen wie Rio Tinto, den vielversprechenden Explorer Power Metallic Mines und dem Rohstoffhändler Glencore in diesem neuen Umfeld genauer an.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Nico Popp vom 27.02.2026 | 05:00

    Westliche Antimon-Achse sorgt für Rendite: Wie Antimony Resources, United States Antimony und Hensoldt die Verteidigungsfähigkeit sichern

    • Antimon
    • Versorgungssicherheit
    • Kritische Metalle
    • Lieferketten
    • Verarbeitung
    • Rüstung

    Im aktuell geopolitisch angespannten Umfeld hat sich die Sicherung der globalen Lieferketten für kritische Mineralien zu einer Frage der nationalen Sicherheit entwickelt. Antimon bildet heute das Herzstück moderner Verteidigungstechnologie. Da die Dominanz Chinas in diesem Bereich über Jahrzehnte unangefochten blieb und das Land weitreichende Exportbeschränkungen erlassen hat, ist Handeln dringend geboten. Der Westen, angeführt von den USA und Kanada, baut derzeit eine autarke Versorgungskette auf, wie Analysten der Boston Consulting Group in ihrer Publikation zu Ökosystemen in der Lieferkette für kritische Mineralien betonen. Diese Kette erstreckt sich von der Exploration in Kanada über die industrielle Skalierung in den USA bis zur Endfertigung von Sensorsystemen in Europa und anderen Industrieländern. Antimony Resources, die United States Antimony Corporation und Hensoldt spielen eine kritische Rolle für die westlichen Verteidigung. Beratungsunternehmen wie PwC haben in ihrem Ausblick für das laufende Jahr darauf hingewiesen, dass in Nordamerika massive Summen in den Rüstungssektor fließen, um die Rohstoffsouveränität abzusichern. Wir erklären, wo für Anleger die größten Chancen entstehen.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Armin Schulz vom 25.02.2026 | 05:15

    Kanadas 81,8 Mrd. CAD Programm: Warum die neue Strategie Volatus Aerospace noch höher fliegen lassen wird

    • Volatus Aerospace
    • Drohnen
    • Drohnentechnologie
    • Drohnenpilotenausbildung
    • unbemannte Systeme
    • kommerzielle Anwendung
    • Rüstung
    • Rüstungsindustrie

    Es gibt Momente, in denen sich ein Sektor über Nacht fundamental verändert. In Kanada ist genau das passiert. Die Regierung in Ottawa hat mit der neuen Verteidigungsindustriestrategie nicht einfach nur ein weiteres Beschaffungsprogramm aufgelegt, sondern die Spielregeln neu geschrieben. 81,8 Mrd. CAD sollen fließen, aber die eigentliche Sensation steckt im Kleingedruckten. 70 % der Aufträge sollen künftig an kanadische Unternehmen gehen. Während die Öffentlichkeit auf die großen Namen schaut, hat sich im Hintergrund ein Unternehmen positioniert, das viele bisher übersehen haben. Volatus Aerospace aus Quebec ist der heimliche Gewinner dieser historischen Wende. Es hat ein Imperium aus Technologie, Infrastruktur und Aufträgen aufgebaut.

    Zum Kommentar