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16.12.2022 | 05:30

Altech Advanced Materials, BYD, Apple Aktie - mit dieser Innovation wird Deutschland Energietreiber

  • Elektromobilität
  • Apple
  • Erneuerbare Energien
Bildquelle: Fraunhofer

Deutschland ist bekannt für sein Ingenieurwesen. Mit Altech Advanced Materials bahnt sich eine neuartige Batterie ihren Weg, die alle bisherigen Speicherkapazitäten übertrumpft. Zusammen mit dem Fraunhofer IKTS geht das Heidelberger Unternehmen neue Wege. Auch BYD plant ein weiteres Batteriewerk, allerdings in den USA. Bisher hält sich der chinesische Autobauer dort im Konsumentenmarkt zurück, setzt lieber auf elektrische Busse. Doch schon bald wird sein internationales Portfolio um eine weitere EV-Marke verstärkt. Warm anziehen muss sich demnächst Apple. Die EU verlangt zur Einhaltung des Wettbewerbsrechtes vom Konzernz aus Cupertino die Öffnung seiner iPhone und iPad Systeme ebenfalls für andere App-Shops. Was das für den Umsatz bedeutet, erfahren Sie hier.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: Altech Advanced Materials AG | DE000A31C3Y4 , BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296 , APPLE INC. | US0378331005

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Inhaltsverzeichnis:


    Jerre Foo, Corporate Development Executive, Silkroad Nickel
    "[...] China hat sich zur Produktionshauptstadt der Welt entwickelt, und aufgrund seiner Infrastruktur, Expertise und Fähigkeiten hat sich Silkroad Nickel strategisch positioniert, um mit chinesischen Unternehmen aus der Edelstahl- und Elektrofahrzeugindustrie zusammenzuarbeiten [...]" Jerre Foo, Corporate Development Executive, Silkroad Nickel

    Zum Interview

     

    Altech Advanced Materials - neue Batterie für Industrie 90% wirkungsvoller

    Das Heidelberger Unternehmen Altech Advanced Materials hat sich zum Ziel gesetzt, den Markt der Lithium-Ionen-Batterien für die Elektromobilität durch innovative und leistungsstarke Anodenmaterialien auf Basis von hochreinem Aluminiumoxid (HPA) zu übertrumpfen.

    Im Rahmen des Batterie-Joint-Ventures mit Fraunhofer plant die Altech Advanced Materials AG die Produktion von Batteriepacks, die speziell für den Betrieb mit erneuerbaren Energien in der gewerblichen und industriellen Netzinfrastruktur ausgelegt sind. cerenergy® ist die Technologieplattform des Fraunhofer IKTS für Keramik-basierte Hochtemperaturbatterien. Mit cerenergy® können Batterien entwickelt und hergestellt werden, die höhere Temperaturen aushalten und eine längere Lebensdauer haben als herkömmliche Batterien. Die neuen Batterien sind langlebiger, kostengünstiger und effizienter.

    Es wird erwartet, dass der weltweite Markt für Batteriespeichersysteme von 4,4 Mrd. USD im Jahr 2022 auf 15,1 Mrd. USD im Jahr 2027 und auf über 3.000 GW im Jahr 2050 ansteigen wird. Experten gehen davon aus, dass der Markt für Netzspeicher jährlich um ungefähr 28% wachsen wird.

    Die Vorteile der neuen Technologie überzeugen, denn Altech setzt in seiner Kooperation mit dem Fraunhofer IKTS auf die Verwendung verfügbarer und kostengünstiger Rohstoffe. Die Batterien sind unabhängig von den sie umgebenden Temperaturen, 100% recyclingfähig und besitzen einen Wirkungsgrad von über 90%.

    Uwe Ahrens, Vorstand, erläutert dazu: “Diese Batterie ist nicht brennbar. Wir arbeiten mit einem keramischen Feststoffzylinder. Weiterhin kommt Kochsalz anstelle von Lithium zum Einsatz. Allein aus dieser „Zutatenliste“ lässt sich ableiten, dass die Versorgung mit Grundstoffen bei unserem neuen Geschäftsfeld keine große Rolle spielen wird im Vergleich zu Kobalt, Lithium oder Kupfer in der Lithium-Ionen-Batterie. Zielgruppe für unsere Batterie wird zu Beginn die Industrie sein. Insgesamt ist das zukünftige Anwendungsfeld aber sehr groß, da einzelne Module zu je 10 kW flexibel zu Speichersystemen verbunden oder einzelne Module selbstständig in privaten Haushalten verwendet werden können.” Das ganze Interview finden Sie hier.

    BYD - weitere EV-Marke ergänzt Portfolio in 2023

    Der chinesische Autohersteller BYD Co. erwägt den Bau eines Batteriewerks in den USA, hat aber derzeit nicht vor, seine Elektroautos dort zu verkaufen. "Derzeit planen wir nicht, in den USA zu verkaufen, wir müssen erst besser verstehen, was die nächsten Schritte sind", sagt BYD Executive Vice President Stella Li. "Wir werden weiterhin in elektrische Schulbusse und Batteriekomponenten investieren, aber für Privatfahrzeuge haben wir noch keine Entscheidung getroffen.”

    Doch 2023 will der Konzern eine neue Elektroauto-Marke für den privaten sowie professionellen Gebrauch auf den Markt bringen. Die neue Marke wird eine Ergänzung zu Yangwang sein, einer Premiummarke, die im ersten Quartal 2023 auf den Markt kommen soll und im vergangenen Monat angekündigt wurde. BYD hat sich in diesem Jahr dazu entschieden, Benzinfahrzeuge aus seinem Portfolio zu entfernen. Dadurch konnte das Unternehmen von staatlichen Förderungen der chinesischen Regierung profitieren, die speziell für Elektrofahrzeuge gewährt wurden.

    Der Autohersteller, der auch Plug-in-Hybridautos herstellt, war in den ersten vier Novemberwochen die meistverkaufte Automarke in China, wie Vermittlungsdaten zeigen, und übertraf damit Volkswagen.

    Apple - EU verlangt Öffnung für externe App-Stores auf iPhone und iPads

    Bisher galt das System Apple als closed shop. Doch damit ist bald Schluss, denn laut Bloomberg wird das Unternehmen alternative App-Stores auf seinen iPhones und iPads in Europa zulassen, um das Wettbewerbsrecht einzuhalten, gegen das es zuvor Einspruch erhoben hat.

    Das Apple iPhone mit Apps, bald mit Drittanbieter-Stores. Quelle: Unsplash.com

    Die Öffnung für externe App-Stores könnte zu einem Umsatzrückgang für das schnell wachsende Dienstleistungsgeschäft von Apple darstellen. Denn Konkurrenten wie Amazon, Meta und Microsoft stünden bereits in den Startlöchern. Laut einer Studie von Sensor Tower, einem Unternehmen für mobile Analysen, wurden im vergangenen Jahr Transaktionen im Wert von 10 Mrd. USD über den App Store getätigt. Davon profitieren vorrangig die App-Hersteller, da sie mindestens 70% der Gelder erhalten. Denn Apple verlangt bis zu 30% Gebühren für In-App-Käufe anderer Anbieter.

    Die Durchsetzung des Gesetzes über digitale Märkte der Europäischen Union wird voraussichtlich Mitte 2024 beginnen. Das Gesetz verlangt von großen Technologieunternehmen, ihre Systeme für Wettbewerber zu öffnen, in der Hoffnung, die Auswahl für die Verbraucher zu vergrößern. Den großen "Gatekeepern", wie das Gesetz sie nennt, drohen bei Verstößen Geldstrafen von bis zu 10% des weltweiten Jahresumsatzes.


    Nie war die Energiewende-Situation so angespannt wie heute. Umso erfreulicher, dass in Deutschland die nächste Generation der Industrie-Batterien entwickelt wird, die 90% leistungsfähiger ist als herkömmliche Modelle. Dank der neuartigen Ummantelung sind die Energiebündel zudem auch unabhängig von Außentemperaturen einsetzbar. Auf Batterieproduktion setzt auch BYD in den USA. So zurückhaltend sie dort im Konsumentenmarkt für EVs auftreten, so forsch sind sie im hauseigenen Portfolio, der in 2023 um eine weitere Marke ergänzt wird. Über Ergänzung können sich ab 2024 auch Europäische App-Emtwickler freuen: Apple muss laut Wettbewerbsregelung Stores von externen App-Anbietern zulassen, die für iPhone- und iPad-Anwendungen gedacht sind. Wie stark sich das auf mögliche Umsatzeinbußen auswirkt, bleibt abzuwarten.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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    Lexikon:

    1. Elektrofahrzeuge – Fahrzeuge, welche durch elektrische Energie angetrieben werden.
    2. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
    3. Vorstand – Das eigenverantwortliche und geschäftsführende Organ einer Aktiengesellschaft ist der Vorstand.

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    Die Zukunft ist elektrisch. Mit dem wachsenden Bestand an Elektrofahrzeugen gewinnen auch die Technologien rund um die Stromspeicherung enorm an Bedeutung. Diese sind das Rückgrat einer zuverlässigen, umweltfreundlichen Energielandschaft – sie speichern Energie aus erneuerbaren Quellen und stellen sicher, dass der Strom auch dann fließt, wenn Sonne und Wind gerade Pause machen. Ein solcher Fortschritt verspricht nicht nur einen kleineren ökologischen Fußabdruck, sondern auch eine neue Ära der Energieunabhängigkeit. Wir haben uns drei Unternehmen herausgesucht, die bei der Elektrifizierung helfen.

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    Die Suche nach einer emissionsfreien Energiezukunft ist eines der dringendsten Unterfangen unserer Zeit. Angesichts zunehmender klimatischer Herausforderungen und der wachsenden Notwendigkeit, den globalen Kohlenstoffausstoß drastisch zu reduzieren, rücken innovative Energielösungen in den Fokus der wissenschaftlichen und öffentlichen Aufmerksamkeit. Im Herzen dieser energiewirtschaftlichen Revolution stehen drei Schlüsseltechnologien: Fusionsreaktoren, erneuerbare Energien und Wasserstoff. Diese drei Technologiefelder bilden die Eckpfeiler einer emissionsfreien Energiezukunft. Sie versprechen nicht nur eine nachhaltige Energieversorgung, sondern auch die Transformation unserer Energiesysteme hin zu größerer Effizienz, Sicherheit und Klimaverträglichkeit.

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