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24.08.2020 | 05:50

Apple, Scottie Resources, Tesla - wo machen Investments jetzt Sinn?

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Die Aktien von den größten Unternehmen der Welt versprechen hohe Liquidität. Firmen mit Technologien stehen im Fokus der Investoren - vor allem bei der jungen Generation. So ist es kaum verwunderlich, dass die Maßnahmen der Notenbanken zu einer Flucht aus Geld in Aktien von Firmen führen. Unternehmensanteile, die sehr gut handelbar und mit Dividenden oder Gewinnen untermauert sind, können unterm Strich wertvoller sein, als die Anleihe eines stark verschuldeten Staates oder dessen Papiergeld, das quasi endlos vervielfältigt werden könnte. Immer spannender wird die Situation auf dem Rohstoffsektor, denn physisches Gold ist so gefragt, wie selten zuvor, aber die meisten Investoren haben diesen Sektor noch nicht im Fokus.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: US88160R1014 , US0378331005 , CA81012R1064

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Inhaltsverzeichnis:


    Jim Payne, CEO, dynaCERT Inc.
    "[...] Insgesamt wird unsere VERRA-Zertifizierung dynaCERT helfen, sich auf dem Markt zu differenzieren, seinen Ruf zu erweitern und neue Möglichkeiten für Wachstum und Nachhaltigkeit zu erschließen. [...]" Jim Payne, CEO, dynaCERT Inc.

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    Batterieautos sind Teil des Problems

    Elon Musk wird an der Börse gefeiert. So richtig erklären kann man es nicht. Wo würde das Unternehmen heute ohne Umweltprämien und Subventionen stehen? In Berlin wird die Schaffung von Arbeitsplätzen und Ansiedlung von weiteren Firmen durch das neue Tesla-Werk gefeiert, während andernorts die Lichter ausgehen. Die Batterie als Energiespeicher ist umstritten und der Energiemix in Deutschland nicht für Elektromobilität ausgelegt.

    Das Institut für Weltwirtschaft hat im Juni 2020 eine Studie veröffentlicht, die für jeden weiteren Stromverbraucher den Anstieg des CO2-Ausstoßes belegt. Während ein moderner Diesel bei 173 g CO2 pro Kilometer liegt, kommt ein Batterieauto auf 300 g CO2 pro Kilometer. Im Jahr 2019 hat Tesla pro Sekunde 780,06 USD Umsatz gemacht. Im Vergleich zum Spitzenreiter Volkswagen mit 9.202,88 USD pro Sekunde, ist dieser Wert sehr gering. Ob eine Innovation, die nur mit Steuergeldern reizvoll ist, auf Dauer überleben kann, ist zu bezweifeln.

    Goldene Zeiten haben begonnen

    Wer sich für die älteste Währung der Welt interessiert, sollte sich die Wertschöpfung anschauen. Scottie Resources aus Kanada besitzt die ehemals produzierenden Goldmine Scottie und weitere Grundstücke sowie die Option, Claims zu erwerben, die an das Goldminengrundstück Scottie angrenzen. Insgesamt besitzt das Explorationsunternehmen 24.589 Hektar an Liegenschaften im Goldenen Dreieck von British Columbia, das zu den produktivsten Mineralisierungsgebieten der Welt zählt.

    Bradley Rourke ist CEO des Unternehmens und gab kürzlich in einer Pressemitteilung Einblicke in die Unternehmensentwicklung: „Aufgrund unserer starken finanziellen Position, der günstigen Marktbedingungen und der Fülle an Bohrzielen haben wir beschlossen, die in diesem Sommer gebohrten Meter zu erhöhen. Die Hinzufügung eines zweiten Bohrgeräts ermöglicht es uns, neue aussichtsreiche Zonen zu testen und die Kosteneffizienz der Bohrung zusätzlicher Meter zu verbessern, da die gesamte Infrastruktur und das Personal bereits vorhanden sind.“

    Das Unternehmen hat nun ein zweites Bohrgerät auf sein Goldprojekt Scottie gebracht und wird dadurch die Anzahl der Bohrungen um 40% erhöhen, d.h. um zusätzliche 2.000 m für das Bohrprogramm. Insgesamt werden nun 7.000 m Bohrungen während der Sommersaison 2020 angestrebt. Das aktuelle Bohrprogramm wird an die erfolgreichen Arbeiten in der Saison 2019 anknüpfen, als Abschnitte von 7,44 g/t Gold auf 34,78 m bei der Ader Blueberry, 11,72 g/t Gold auf 10,95 m bei der in der Vergangenheit produzierenden Goldmine Scottie, und 73,32 g/t Gold auf 4,38 m bei der Ader Bend entdeckt wurden.

    Die Luft wird dünner

    Während die Investoren von Scottie Resources bei einem weiteren erfolgreichen Bohrprogramm wahrscheinlich einen höheren Aktienkurs erleben werden, müsste den Investoren von Apple langsam bewusst sein, dass die Bäume nicht mehr in den Himmel wachsen können. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen der globale Rückgang der Wirtschaft auf das Konsumentenverhalten haben wird. Immerhin handelt es sich bei den Apple Geräten um teure und qualitativ hochwertige Premium Produkte und die Lebensdauer könnte der ein oder andere Kunde in Zeiten der Corona Pandemie ausreizen - und auf eine Neuanschaffung verzichten.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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