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25.02.2025 | 04:45

CDU gewinnt, die Börse feiert! Achtung bei Nel ASA, First Nordic Metals, Xiaomi und Agnico-Eagle

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Bildquelle: pixabay.com

Neben ständigen neuen Hochs bei den Aktien-Indizes konnte auch Gold neue Bestmarken von über 2.950 USD erreichen. Nachdem die Tech-Indizes im Verlauf des Februars neue Höchststände erklommen hatten, kommt es jetzt zu einer kleinen Korrektur. Von einer Trendwende will noch niemand sprechen, dafür sind die Rückkäufe immer noch zu präsent. Bestperformer wie Palantir oder Nvidia müssen kurzfristig mal Federn lassen, gefragt sind aktuell wieder niedrig bewertete Titel und Rüstungsaktien. Star-Aktie im DAX 40-Index bleibt die Rheinmetall-Aktie mit über 800 % Plus seit Februar 2022, auch in diesem Jahr brilliert der Wert schon wieder mit einem Anstieg von mehr als 50 %. Wir zeigen einige Chancen auf.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: FIRST NORDIC METALS CORP | CA33583M1077 , NEL ASA NK-_20 | NO0010081235 , XIAOMI CORP. CL.B | KYG9830T1067 , AGNICO EAGLE MINES LTD. | CA0084741085

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Inhaltsverzeichnis:


    Gold – Gewinner der weltweiten Geldentwertung

    In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten und steigender Inflation rückt Gold immer wieder in den Fokus von Anlegern. Es hat den Ruf eines der ältesten Wertaufbewahrungsmittel der Menschheitsgeschichte, denn es gilt als sicherer Hafen und stabiler Schutz vor Währungsabwertungen. Doch was macht Gold so wertbeständig? Gold kann nicht künstlich hergestellt oder unbegrenzt vermehrt werden wie Papiergeld. Die globale Goldproduktion wächst nur langsam, bestehende Minen suchen immer wieder neue Liegenschaften für die Verlängerung ihrer Laufzeiten. Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium gelten seit Jahrhunderten als sichere Häfen und behalten auch in Krisenzeiten ihren Wert. Ein Punkt kommt in der globalen Finanzblase immer wieder zur Geltung: Anders als bei Aktien oder Anleihen gibt es bei physischem Gold kein Emittentenrisiko – es kann nicht pleitegehen. Gestern erreichte der Goldpreis mit 2.956 USD ein neues Allzeithoch. Wo sollten sie jetzt investieren?

    First Nordic Metals Corp. – Mit Agnicos Hilfe zum Gold-Blockbuster

    Agnico Eagle ist ein führendes Goldunternehmen, das durch eine Kombination aus strategischem Wachstum, Risikominimierung und Effizienz beeindruckt. Die Mehrheit der Minen befindet sich in stabilen Regionen wie Kanada, Finnland und Australien. Dadurch minimiert Agnico Eagle politische und regulatorische Risiken, die in anderen Ländern häufig auftreten können. Unweit von Agnicos Liegenschaften in Schweden stoßen wir auf den kanadischen Explorer First Nordic Metals (FNM), hervorgegangen aus Barsele Minerals. Die Hauptprojekte der Kanadier befinden sich in der Bergbauregion Västerbottens Län in Nordschweden, 600 km nördlich von Stockholm und umfassen insgesamt 104.000 Hektar Fläche mit einer Gesamtlänge von etwa 100 km. Das Flaggschiff-Projekt „Barsele“ befindet sich am westlichen Ende des proterozoischen "Skellefte-Trends", einem produktiven Gürtel mit vulkanogenen Massivsulfid-Lagerstätten, der sich mit der "Gold-Linie" in Nordschweden überschneidet. Dieses Projekt ist seit längerem in einer Joint Venture-Struktur mit den Besitzverhältnissen 55 % Agnico-Eagle und 45 % FNM organisiert. Es hat eine Größe von knapp 25.000 Hektar, bisher wurden 165.000 m gebohrt, die Finanzierung kam mit 55 Mio. USD von Agnico.

    Das neue Management unter Präsident Adam Cegielski und CEO Taj Singh vermutet große Vererzungen in den noch unexplorierten Zonen. Was bei einem Marktwert von knapp 135 Mio. CAD noch gar nicht in die Bewertung einbezogen wurde, sind die Projekte in Paubacken, Storjuktan und Klippen. Hinzu kommt das riesige Oijärvi-Projekt in Finnland, das bislang erst bis zu einer Tiefe von 215 m erforscht wurde. Nun haben die Diamantbohrungen auf dem hochprioritären Ziel Aida auf dem Projekt „Paubacken“ im Bezirk Vasterbotten in Nordschweden begonnen. Das Explorationsziel liegt etwa 40 km südlich des ressourcenreichen Barsele-Projekts und Aida befindet sich etwa 4 km nördlich der in Betrieb befindlichen Mühle Svartliden, welche derzeit Erz aus Schwedens neuester Goldmine Fabodtjarn verarbeitet.

    Für das erste Quartal plant das First Nordic die Durchführung von Diamantbohrungen auf dem Zielgebiet Aida auf zunächst 5.150 m mit bis zu zwei Diamantbohrgeräten. Derzeit ist ein Bohrgerät im Einsatz, das von der in Finnland ansässigen Comadev Oy betrieben wird. Insgesamt 24 Diamantbohrlöcher sollen über 3 km des identifizierten strukturellen Korridors erprobt werden. Basierend auf dem Erfolg des Bohrprogramms im ersten Quartal erwartet First Nordic, dass weitere 5.000 bis 10.000 m Bohrungen auf Aida im Jahr 2025 durchgeführt werden, dafür ist man bereits voll finanziert.

    Taj Singh, CEO von First Nordic, kommentierte: „Es ist eine aufregende Zeit auf dem Gold Line Gürtel. Bei Aida beginnen wir jetzt mit dem umfassendsten Diamantbohrprogramm, das jemals auf dem Gold Line-Gürtel außerhalb unseres Barsele-Projekts durchgeführt wurde.“ Das Aida-Bohrprogramm in Q1/2025 wurde so konzipiert, dass es auf der bekannten Mineralisierung aufbaut und seine Proben über eine Streichlänge von 3 km einsammelt, um die Größe, Geometrie und strukturelle Kontrolle der Mineralisierung innerhalb des Scherkorridors zu erkunden. Die Gesellschaft hat derzeit ausreichend Mittel in der Kasse, für die Erweiterung des Anlegerkreises soll eine geplante Notizaufnahme an der Nasdaq North in Schweden folgen. Wegen des guten Newsflows hat sich die FNM-Aktie in den letzten 3 Monaten glatt von 0,30 auf 0,60 CAD verdoppelt, das Unternehmen dürfte aber noch einige gute Meldungen auf Lager haben. Mit den anstehenden Bohrergebnissen sollte sich die Neubewertung rasch fortsetzen.

    First Nordic Metals wird am 25. Februar auf dem nächsten International Investment Forum von Präsident Adam Cegielski und CEO Taj Singh ertreten. Die Story bieten viel Gesprächsstoff. ** Kostenfreie Anmeldung unter diesem Link.

    Nel ASA und Xiaomi – Zweit Welten

    Für die vielbeachtete Aktie von Nel ASA wollen wir einen technischen Hinweis formulieren. Die Aktie hat nun nach 3 Jahren Abschwung ganze 84 % ihres Kurswertes verloren. Derzeit läuft ein Restrukturierungsprogramm, um die sinkenden Aufträge im GreenTech-Sektor auffangen zu können. Morgen am 26. Februar wird CEO Hakon Volldal zum Jahr 2024 berichten und gleichzeitig einen Ausblick auf 2025 bieten. Analysten erwarten einen Verlust je Aktie von 0,0469 NOK zu Q4, auf das Gesamtjahr bezogen soll der Umsatz bei 1,53 Mrd. NOK liegen. Es verbleibt schättungsweise ein Gesamtjahres-Verlust je Aktie von 0,17 NOK. Wegen der hohen Unsicherheit sollte man an dieser Stelle abwarten, bis sich erste positive Daten abzeichnen. Gewinn macht das Unternehmen vor 2028 aber wohl nicht. Sehr spekulativ!

    Diametral ist die Situation bei Xiaomi. Der chinesische Techkonzern hat in einem Jahr nun ganze 300 % zugelegt. Es laufen alle Geschäftsbereiche, auch in Europa ist man dick im Geschäft. Hier werden die Jahreszahlen 2024 am 18. März erwartet. Pro Aktie soll der Gewinn bei etwa 0,2354 CNY liegen. Xiaomi wächst mit konstant 20 % im Umsatz und hat derzeit nur ein KGV 2025e von 18,9 aufzuweisen. Der Telekom-Riese hat seine Bewertung in den letzten 3 Jahren auf etwa 158 Mrd. EUR verfünffacht. Wer hier investiert ist, sollte den Stopp eng nachziehen und ggf. sogar vor den Zahlen verkaufen, denn allein seit Mitte 2024 stehen 200 % Gewinn zu Buche. Das Klima unter Donald Trump könnte schnell frostiger werden, wenn der USA-China-Handelskrieg wieder auflebt.

    Im 12-Monats-Vergleich brillieren die Aktien von First Nordic Metals und Xiaomi mit Zugewinnen von gut 300 %. Agnico-Eagle hat einer der besten Performances unter den Gold-Produzenten verbuchen können. Und Nel ASA scheint wohl derzeit nicht im Rampenlicht zu stehen. Quelle: LSEG vom 24.02.2025

    Deutschland hat gewählt. Für die nächsten 4 Jahre scheint erstmal eine Schwarz-Rote-Koalition gesetzt. Dass die dringendsten Themen auch angegangen werden, bleibt nur zu hoffen, es könnte aber auch im Stillstand enden. Positive Bewegungen sind bei Agnico-Eagle, First Nordic und Xiaomi festzustellen. Nel ASA muss wohl erst noch eine harte Restrukturierung durchleben, um sich an die gesunkene Nachfrage nach Elektrolyseuren anzupassen.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Die Goldpreis-Korrektur, die das Edelmetall zeitweise unter die psychologisch wichtige Marke von 4.000 USD drückte, mag auf den ersten Blick wie ein Rückschlag wirken. Tatsächlich bietet genau diese Konsolidierungsphase für Anleger einen strategischen Einstiegsmoment. Denn der Kurssturz entpuppt sich als harter Stresstest, der solide Geschäftsmodelle von spekulativen Wetten trennt. Während schwächere Akteure unter dem Druck des schwachen Quartals leiden offenbaren sich bei Produzenten mit starken Bilanzen und niedrigen Förderschwellen nun klare Bewertungsvorteile. Der Fokus verschiebt sich daher von der reinen Preisentwicklung hin zur Qualität der jeweiligen Unternehmensstruktur. Wir analysieren den etablierten Branchenprimus Barrick Mining, den vielversprechenden Explorer Kobo Resources und den kleineren Goldproduzenten B2Gold.

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