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13.11.2019 | 07:07

CENIT ergänzt IBM und SAP - Umsätze legen zu

  • Software
Bildquelle: pixabay.com

Die CENIT AG aus Stuttgart ist als führender Beratungs- und Softwarespezialist für die Optimierung von Geschäftsprozessen in den Feldern Digital Factory, Product Lifecycle Management (PLM), SAP PLM, Enterprise Information Management (EIM), Business Optimization & Analytics (BOA) und Application Management Services (AMS) seit über 25 Jahren erfolgreich aktiv. Standardlösungen von strategischen Partnern wie DASSAULT SYSTEMES, SAP und IBM ergänzt CENIT um etablierte, eigene Softwareentwicklungen. Hierzu gehören u.a. die FASTSUITE Produktfamilie für Softwarelösungen im Bereich Digitale Fabrik, cenitCONNECT für Prozesse rund um SAP PLM, cenitSPIN als leistungsfähiger PLM Desktop, CENIT ECLISO für eine effiziente Informationsverwaltung sowie ECM Systemmonitor zur Überwachung der IBM ECM Anwendungen.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Internationaler Player aus Deutschland

Die CENIT AG ist laut eigenen Angaben weltweit an 17 Standorten in sechs Ländern mit über 750 Mitarbeitern vertreten. Diese arbeiten unter anderem für Kunden aus den Branchen Automobil, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Werkzeug- und Formenbau, Finanzdienstleistungen, Handel und Konsumgüter.

Umsätze legen über Vorjahr zu

Auch das dritte Quartal 2019 reiht sich in die bisherige Geschäftsentwicklung der CENIT AG ein, die von einem leichten Umsatzwachstum geprägt war. Insgesamt kletterten in den ersten neun Monaten 2019 die Umsatzerlöse um 2,3% von 123,31 Mio. EUR auf 126,16 Mio. EUR leicht, wobei es hervorzuheben ist, dass bei den besonders margenstarken Umsätzen mit Eigensoftware die Rückkehr zum Wachstumskurs gelungen ist. Die Umsatzdelle des vergangenen Geschäftsjahres wurde laut Einschätzung der Analysten von GBC Research mit Eigensoftwareumsätzen in Höhe von 11,31 Mio. EUR gegenüber im Vorjahreszeitraum von 10,46 Mio. EUR damit wieder vollständig geschlossen.

Fremdsoftware als Umsatzfundament

Etwas weniger dynamisch, jedoch von einem deutlich höheren Niveau kommend, erhöhten sich die Fremdsoftwareumsätzen gegenüber dem Vorjahr um 3,5% von 75,62 Mio. EUR auf 78,23 Mio. EUR. Insgesamt weist die CENIT AG, nach dem in 2017 erfolgten KEONYS-Erwerb, dem größten Reseller von Dassault-Software, einen nachhaltigen Anstieg der Fremdsoftware-Umsätze auf.

Starkes viertes Quartal wird erwartet

Mit Veröffentlichung der 9-Monatszahlen hat das CENIT-Management die bisherige Umsatz-Guidance, wonach Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau in Höhe von 170 Mio. EUR erwartet werden, bestätigt. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste die Gesellschaft im vierten Quartal Umsatzerlöse in Höhe von 43,84 Mio. EUR erwirtschaften. Angesichts der Tatsache, dass es sich hier um das mit Abstand stärkste Quartal innerhalb des Geschäftsjahres handelt, ist dieses Ziel laut Ansicht von GBC sehr gut erreichbar. Zum Vergleich: im letzten Quartal des Vorjahres hatte die CENIT AG Umsätze in Höhe von 46,68 Mio. EUR erlöst.

GBC Research bestätigt Rating

Das CENIT-Management hat allerdings die bisherige EBIT-Prognose nach unten reduziert. Während bislang ein EBIT in Höhe von etwa 10 Mio. EUR in Aussicht gestellt war, wird nunmehr mit einem EBIT in Höhe von 8 - 10 Mio. EUR gerechnet. Belastungen aus dem Ausbau der Vertriebsmannschaft sowie die nach wie vor etwas unter den Erwartungen liegenden Umsätze mit Eigensoftware haben das ursprüngliche Ziel als zu optimistisch erscheinen lassen. Auf Basis der leicht reduzierten Ergebnisprognosen für 2019 und des damit angepassten DCF-Bewertungsmodells haben die Experten von GBC ein neues Kursziel in Höhe von bisher 20,30 EUR auf 19,85 EUR ermittelt. Trotz leichter Kurszielreduktion bietet die CENIT-Aktie, beim aktuellen Aktienkurs in Höhe von 13,40 EUR, laut Analysten ein hohes Kurspotenzial und daher vergeben sie unverändert das Rating KAUFEN.

Die vollständige Analyse von GBC ist hier erhältlich:
more-ir.de/d/19303.pdf


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Software – Oberbegriff für unterschiedliche Arten von Programmen, die für den Betrieb von Computern notwendig sind.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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