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31.01.2022 | 05:08

Defense Metals, BYD, Daimler – Neue Entwicklungsphase erreicht!

  • Seltene Erden
  • Elektromobilität
  • Klimawende
  • Rohstoffe
Bildquelle: pixabay.com

Mit der Änderung des Klimaschutzgesetzes hat die Bundesregierung die Klimaschutzvorgaben verschärft und strebt das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045 an. Schon Anfang des nächsten Jahrzehnts sollen die Emissionen um 65% gegenüber 1990 sinken. Ein Schlüssel zur Umsetzung in die Praxis ist die Elektrifizierung des Verkehrs. Rund 14% der neu zugelassenen Fahrzeuge hatten 2021 einen rein elektrischen Antrieb. Damit stieg der Anteil der E-Autos auf deutschen Straßen fast um das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr an. Dadurch steigt die Nachfrage nach den benötigten Rohstoffen immer markanter. Bereits jetzt sind Nachfrageüberhänge zu erkennen.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: DEFENSE METALS CORP. | CA2446331035 , BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296 , DAIMLER AG NA O.N. | DE0007100000

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Inhaltsverzeichnis:


    Defense Metals – Flagschiff-Projekt übernommen

    Der große Plan der Politik ist, die Klimawende erfolgreich umzusetzen und damit den Ausbau von Erneuerbaren Energien sowie die Elektrifizierung des Verkehrs, weg vom fossilen Brennstoff hin zu mit Batterie betriebenen Fahrzeugen, voranzutreiben. Elektroautos, Solaranlagen und Windräder stehen somit im Mittelpunkt. Doch die Produktion könnte sich massiv verteuern, da die Preise für Kobalt, Kupfer, Lithium und Nickel steigen. Auch Seltenerdmetalle werden teurer, unterfüttert von einer stark wachsenden Nachfrage in diversen Industriezweigen.

    Seltenerdmetalle werden unter anderem bei der Produktion von Permanentmagneten benötigt, welche bei der Fertigung von Elektromotoren verbaut werden. Ebenso vorhanden sind die Metalle in Smartphones, Notebooks oder LED-Leuchten. Wichtige Bereiche sind zudem die Sicherheits- und Nuklear-Technologie sowie vor allem die Rüstungs-Industrie. Hersteller von Raketen, Düsentriebwerken für Kampfjets, Steuerungselektronik, Drohnen, Raumfahrzeugen, Satelliten, Hochtechnologiewaffen, aber auch Sprengstoffen benötigen Seltenerdmetalle. Ein Problem für die westlichen Industrienationen ist, dass mehr als 80% der Produktion aus China stammt. Bereits in der Vergangenheit schränkte das Reich der Mitte seine Exportmengen ein. Aufgrund des Handelsstreits mit den USA hat die Suche nach Vorkommen außerhalb Chinas bereits vor Jahren begonnen.

    Eines der aussichtsreichsten Vorkommen unterhält Defense Metals. Die Kanadier haben kürzlich 100% der Rechte an ihrem Projekt Wicheeda erworben. Das 2.008 Hektar große Seltenerdelement-Konzessionsgebiet liegt rund 80 km nordöstlich der Stadt Prince George in British Columbia. Geologisch gesehen liegt das Konzessionsgebiet im Foreland Belt und im Rocky Mountain Trench, einer wichtigen kontinentalen geologischen Struktur. Der Foreland Belt beherbergt einen Teil einer umfassenden Alkali-Vulkanprovinz, die sich von den kanadischen Kordilleren bis in den Südwesten der USA erstreckt und mehrere Carbonatit- und Alkali-Intrusivkomplexe enthält.

    Neben dem kompletten Erwerb war das Einreichen einer vorläufigen wirtschaftlichen Erstbewertung (PEA) ein weiterer Entwicklungsschritt. Zudem wurde die Führung des Unternehmens mit ausgewiesenen Fachleuten verstärkt, um die ehrgeizigen Ziele für das laufende Jahr zu erreichen. Dr. Luisa Moreno wurde in das Board of Directors berufen und wird nun in weiterer Folge die Funktion als President und Director des Unternehmens übernehmen. Zudem wird Dr. William H. Bird ebenfalls in das Board of Directors berufen.

    Für 2022 plant Defense Metals die Hochstufung und Erweiterung der Mineralressource sowie den Beginn von geotechnischen Untersuchungen. Die Bohrergebnisse, die für das erste Quartal 2022 hinsichtlich der Erweiterung und Definition der Ressource erwartet werden, bilden die Grundlage für weitere Ergänzungsbohrungen. Zudem soll eine vorläufige Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden, deren Fertigstellung dürfte sich jedoch über den Jahreswechsel hinaus erstrecken. Das Unternehmen bleibt im Hinblick auf den weiter steigenden globalen Bedarf an Seltenen Erden interessant. Der Börsenwert liegt aktuell bei 39 Mio. CAD.

    BYD – Nachfrage weiterhin hoch

    Das Wachstum in der Elektroautomobilbranche ist weiterhin hoch, dies konnten Anleger bei den zuletzt vermeldeten Zahlen von Tesla erkennen. Teslas Umsatz betrug im vierten Quartal 2021 rund 17,7 Mrd. USD. In Q4 2020 verzeichnete der Elektroautobauer noch einen Umsatz von 10,7 Mrd. USD.

    Stark gestiegen sind auch die Absatzzahlen des chinesischen E-Autobauers BYD im vergangenen Jahr. Insgesamt verdreifachte der Autokonzern seinen Absatz bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen (New Energy Vehicles, NEV) auf 603.783 Einheiten. Für 2022 sollen durch eine deutliche Ausweitung der Kapazitäten rund 1,2 Mio. NEVs über die Bänder rollen.

    Daneben wächst das von Warren Buffett finanzierte Unternehmen auch im Bereich der E-Busse. So wurde in den USA ein weiterer elektrischer Schulbus vorgestellt. Der neue „Type A“ kommt in drei Längenvarianten zwischen 7m und 8,1m und bietet Platz für bis zu 30 Schüler. Zum Vergleich ist der „Type D“ zwischen 10,7 und 12,1 m lang und für bis zu 84 Schüler geeignet.

    Daimler – Heißt jetzt Mercedes-Benz Group

    Die Konzentration auf das Geschäft mit PKWs und Vans und die Abspaltung der Sparte Daimler-Truck veranlasste die Stuttgarter, den Namen zu ändern. Ab 29.1. lautet der offizielle Name des Daimler-Konzerns nun „Mercedes-Benz-Group“. Die offizielle Umbenennung nebst Handelsregistereintrag erfolgt am Dienstag der kommenden Woche, am 1. Februar.

    Bei einem Online-Gespräch mit Journalisten zeigte sich Konzern-Chef Ola Källenius zuversichtlich für die Zukunft. So sieht er hohes Potenzial in selbstfahrenden Autos. „Autonomes Fahren ist ein unglaubliches Potenzial für die Zukunft", sagte Källenius. Er wies darauf hin, dass der Stuttgarter Hersteller hochautomatisiertes Fahren in Serien-Luxuslimousinen der S-Klasse ermöglichen werde und damit Branchenpionier sei. Dass Kunden künftig mehr davon haben wollten, sei für den Autobauer „glasklar".


    Die Elektroautomobilbranche wächst, was durch die stark steigenden Absatzzahlen von Tesla oder BYD belegt wird. Um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, wird sich dieser Trend in den nächsten Jahren verstärken. Dadurch benötigt die Industrie Rohstoffe wie Seltene Erden. Defense Metals besitzt eine Liegenschaft außerhalb Chinas und dürfte dadurch stark profitieren.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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