Menü

Aktuelle Interviews

Humphrey Hale, CEO, Managing Geologist, Carnavale Resources Ltd.

Humphrey Hale
CEO, Managing Geologist | Carnavale Resources Ltd.
Level 2, Suite 9 389 Oxford Street, WA 6016 Mount Hawthorn (AUS)

info@carnavaleresources.com

Interview Carnavale Resources: Gute Karten für den langfristigen Erfolg


Bill Guy, Chairman, Theta Gold Mines Limited

Bill Guy
Chairman | Theta Gold Mines Limited
Level 35 (ServCorp), Intl Tower One 100 Barangaroo Ave, 2000 NSW Australia (AUS)

info@thetagoldmines.com

+61 2 8046 7584

Interview Theta Gold Mines: Dieses Team hat schon 20 Minen in Produktion gebracht


David Mason, Managing Director, CEO, NewPeak Metals Ltd.

David Mason
Managing Director, CEO | NewPeak Metals Ltd.
Level 27, 111 Eagle Street, QLD 4000 Brisbane (AU)

info@newpeak.com.au

+61 7 3303 0650

Interview NewPeak Metals: Viele Chancen auf den großen Erfolg


06.06.2019 | 12:34

E.ON, EnBW, RWE – Atomkraftwerke für den Klimaschutz

  • Energie
  • Atom
  • Politik
Bildquelle: pixabay.com

Im Oktober 2010 hat die damalige Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke in Deutschland beschlossen und damit die Entscheidungen der Rot-Grünen Bundesregierung gekippt, die ein Ausstieg bis 2021 vorsah. Die Atomkraftwerke von E.ON, EnBW und RWE erhielten die Erlaubnis bis über das Jahr 2030 hinaus zahlreiche CO2-neutrale Kraftwerke zu betreiben. Am 15. März 2011 verhängte jedoch Bundeskanzlerin Angela Merkel in Folge eines Nuklearunfalls im 9.000 Kilometer entfernten Japan ein Moratorium, das zur Abschaltung von Atomkraftwerken in Deutschland führte und das Atomgesetz im August 2011 auf den Weg brachte. Die folgenschwere Abschaltung aller Atomkraftwerke bis 2022 wurde verabschiedet.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Mario Hose

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


Craig Taylor, CEO, Defense Metals Corp.
"[...] Im Sommer planen wir ein Bohrprogramm zur weiteren Aufwertung und Vergrößerung unserer Lagerstätte. [...]" Craig Taylor, CEO, Defense Metals Corp.

Zum Interview

 

Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor


Aktionäre erleiden massive Kursverluste

Die Planungssicherheit für die Betreiber von Atomkraftwerken wurde mit dem Moratorium von Kanzlerin Angela Merkel im März 2011 massiv verändert. Eine Laufzeitverkürzung von rund zehn Jahren hat dramatische Folgen für die betriebswirtschaftliche Planung und Unterhaltung von Kraftwerken. Die Aktien von E.ON und RWE notieren noch immer 50% unterhalb des Wertes vor dem Atom-Moratorium. Auch Städte und Gemeinden, die an den Versorgern beteiligt waren und deren Haushalt durch Dividendenkürzungen beeinflusst wurden, mussten Abstriche bei den Ausgaben vornehmen.

Energie Mix und ambitionierte Ziele

Der deutsche Strom besteht momentan zu rund 40% aus erneuerbaren Energien wie Solar, Wind und Wasser. Die übrigen 60% des Energie Mix wird zu rund 13% aus den CO2-neutralen sieben Atomkraftwerken, die noch bis 2022 am Netz sein werden, zu 24% aus Braunkohle und zu 13% aus Steinkohle bezogen. Vor dem Hintergrund, dass Deutschland den Ausstoß von Treibhausgasen, wie CO2, bis zum Jahr 2030 im Vergleich zum Jahr 1990 um 55% reduzieren will, werden die kritischen Stimmen im Zusammenhang mit dem Atomausstieg zunehmend lauter.

Wer soll das bezahlen?

Private Haushalte bezahlen mit rund 0,30 EUR pro Kilowattstunde Strom weltweit die höchsten Preise. Für den deutschen Mittelstand, Rückgrat der Wirtschaft und Jobgarant, wird die Energiewende auch zunehmend zu einem Standortnachteil. Je nach Anbieter hat sich der Strompreis für Großkunden in Deutschland seit 2016 verdoppelt. Vor dem Hintergrund, dass im Rahmen der Einführung der Elektromobilität zusätzliche Nachfrage auf den Markt kommen wird, ist mittlerweile höchstzweifelhaft, dass die Stromerzeugung mit dem Wegfall des CO2-neutralen Atomstroms einen Vorteil beim Ausstoß von Treibhausgasen bieten kann. Es wird spannend, wie die Politik in den kommenden drei Jahren bis zum Aus der Atomkraftwerke die Versorgungssicherheit gewähren und die Umsetzung der Elektromobilität begleiten wird, ohne dass es zum Blackout kommt bzw. wo soll der zusätzliche 'saubere' Strom bezahlbar herkommen?
(MH)


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor



Lexikon:

  1. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von Stefan Feulner vom 17.06.2021 | 05:10

Volkswagen, Defense Metals, Salzgitter AG – Katastrophale Folgen!

  • Energie
  • Rohstoffe

Der Nato-Gipfel in Brüssel zeigte die sich immer weiter verhärtenden Beziehungen zwischen den USA auf der einen - sowie China und Russland auf der anderen Seite. Dabei scheinen die Nato-Mächte zu unterschätzen, wie abhängig sie im Kontext der Energiewende etwa vom 'Reich der Mitte' sind. Durch die Kappung des Zugangs zu seltenen Mineralien, die für Elektrofahrzeuge, Windturbinen und Drohnen unerlässlich sind, droht den westlichen Staaten ein Engpass, der die Entwicklung neuer Technologien stark beeinflussen wird.

Zum Kommentar

Kommentar von Stefan Feulner vom 17.06.2021 | 05:10

Deutsche Bank, Enapter, LPKF – Profitieren Sie von der grünen Zukunft!

  • Wasserstoff
  • Energie

Das Boom-Thema des letzten Jahres, Wasserstoff, hat an der Börse erste Rückschläge zu verkraften. Die Branchenführer wie Nel Asa, Plug Power oder Ballard korrigierten im ersten Börsenhalbjahr scharf. Zu hoch waren die Bewertungen der Unternehmen um die grüne Zukunftsbranche. Trotzdem kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Dekarbonisierung und die Erreichung der Klimaziele ohne grünen Wasserstoff nicht möglich sind. Die Politik hat die Zeichen erkannt und gab erst im vergangenen Monat mehr als 8 Mrd. EUR an Fördermitteln frei. Nutzen Sie die zweite Welle.

Zum Kommentar

Kommentar von Stefan Feulner vom 01.06.2021 | 05:10

Nordex, GSP Resource, Intel, Freeport McMoRan – Achtung: es ist noch nicht zu spät!

  • Energie

Bereits vor Monaten haben wir Sie mehrmals auf den steigenden Kupferpreis infolge der erwarteten Knappheit aufmerksam gemacht. Aktuell notiert der Basispreis auf einem Zehnjahres-Hoch. Durch die enorme Nachfrage aufgrund der Energiewende, dürfte sich der Trend in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. Große Kupferproduzenten wie Freeport McMoRan, Glencore oder Copper Mountain konnten sich bereits vervielfachen. Doch es ist noch nicht zu spät, auf den laufenden Superzyklus aufzuspringen.

Zum Kommentar