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17.04.2026 | 04:45

Für die nächste Goldrally gut gerüstet: Newmont, Barrick und Lahontan Gold

  • Nevada
Bildquelle: pixabay

Nach einer überraschenden Korrektur dreht der Goldpreis langsam wieder nach oben. Experten sagen im laufenden Jahr sogar deutlich höhere Kurse für das Edelmetall von über 6.000 USD voraus. Das macht auch Goldminen-Aktien wieder interessant. Neben den großen Platzhirschen Newmont und Barrick Gold sind auch kleinere Explorer einen Blick wert. Spannend ist die Börsenstory von Lahontan Gold. Die Kanadier befinden sich am Übergang vom Explorer zum Entwickler und sind ein potenzieller Übernahmekandidat.

Lesezeit: ca. 7 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF , NEWMONT CORP. DL 1_60 | US6516391066 , BARRICK MINING CORPORATION | CA06849F1080 | NYSE:B , TSX: ABX

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Inhaltsverzeichnis:


    Drei Aktien für den nächsten goldenen Bullenmarkt

    Viele Gold-Anleger haben sich in den vergangenen Wochen wohl verdutzt die Augen gerieben. Ausgerechnet in einer Phase geopolitischer Eskalation geriet der Preis des krisenfesten Edelmetalls unter Druck. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hätte eigentlich die Flucht in den sicheren Hafen auslösen und die Preise steigen lassen müssen. Stattdessen ging es bergab – von fast 5.600 USD bis auf 4.100 USD. Die Erklärung liegt aber weniger in der Geopolitik als vielmehr in der Zinslandschaft. Steigende Renditen bei US-Staatsanleihen, getrieben von der Angst vor einer restriktiveren Geldpolitik, setzten Gold kurzfristig unter Druck. Der Ölpreisanstieg schürte obendrein Inflationssorgen, was die Notenbanken aus Sicht des Marktes womöglich zu einer härteren Gangart zwingt. Hinzu kommen Zwangsliquidationen, die oft unterschätzt werden. Denn in angespannten Marktphasen verkaufen Investoren liquide Assets wie goldgedeckte ETFs, um sogenannte Margin Calls in anderen Anlageklassen zu bedienen. Gold wird dann nicht aus Überzeugung verkauft, sondern aus Notwendigkeit.

    Doch der Zinseffekt ist selten von Dauer. Bei anhaltender geopolitischer Unsicherheit kehrt die Nachfrage nach sicheren Häfen in der Regel zurück. Gold wird dann wieder nachhaltig anziehen. Auch die Inflation ist langfristig eigentlich eher ein Goldkurstreiber. Selbst bei höheren Zinsen bleibt Gold für viele Anleger ein zentraler Schutzmechanismus gegen Kaufkraftverlust. Gerade Privatinvestoren reagieren sensibel auf steigende Preise und greifen dann verstärkt zu physischen Edelmetallen oder entsprechenden Anlageprodukten. Analysten erwarten deshalb langfristig weiter steigende Goldpreise. Im Mittel liegen die Schätzungen der Banken für den Goldpreis im laufenden Jahr zwischen rund 5.000 USD (Bank of America) und 5.400 USD je Unze (Goldman Sachs). Noch optimistischer ist JPMorgan. Die US-Investmentbank hält bis Jahresende Goldpreise von 6.300 USD je Unze für möglich. Diese Prognose bis Silvester erscheint aus heutiger Sicht zwar ambitioniert, aber keineswegs ausgeschlossen. Zumal sich der Preis für das Edelmetall in den vergangenen Wochen stabilisiert hat und wieder langsam die Marke von 5.000 USD je Unze ins Visier nimmt. Mit steigenden Goldpreisen werden auch Gold-Aktien für Anleger wieder interessant.

    Goldfieber in Nevada

    Wer nach aussichtsreichen Gold-Aktien sucht, kommt am amerikanischen Wüstenstaat Nevada nicht vorbei. Der US-Bundesstaat ist nicht für das Spielerparadies Las Vegas bekannt, sondern gilt auch als das Herz der globalen Goldindustrie und als eines der produktivsten Goldreviere der Welt. Über 200 Mio. Unzen wurden dort bereits gefördert. Die Region ist politisch stabil, infrastrukturell erschlossen und reich an großen Lagerstätten und steht deshalb seit Jahrzehnten im Fokus der großen Platzhirsche der Goldbranche.

    Attraktiv bewerteter Platzhirsch

    Newmont ist ebenfalls in Nevada aktiv und unter den weltweiten Goldminenwerten die wohl direkteste Börsenwette auf den Goldpreis. Steigt der Preis je Unze, legen auch die Erlöse des Bergbauriesen unmittelbar zu. Die Kosten ziehen indes nur verzögert nach. Dieser operative Hebel sorgt dafür, dass die Gewinne und Cashflows von Newmont in einem Bullenmarkt überproportional wachsen. Mit der Übernahme von Newcrest Mining für fast 18 Mrd. USD hat sich der US-Konzern zudem endgültig an die Spitze der Produzenten katapultiert. Eine Goldproduktion von rund 5,6 Mio. Unzen im Jahr 2025 spricht eine klare Sprache. Kein anderer Wettbewerber kommt aktuell auf dieses Förderniveau. Die Wettbewerber Agnico Eagle Mines mit einem Produktionsvolumen von 3,5 Mio. Unzen und Barrick Gold mit 3,3 Mio. Unzen folgten Newmont im Vorjahr mit deutlichem Abstand. Zugleich wurde die Bilanz nach dem Mega-Deal konsequent bereinigt. Beteiligungsverkäufe und ein starker freier Cashflow haben die Schulden reduziert. Zuletzt stand wieder ein Netto-Cash-Polster von über zwei Mrd. USD auf der Habenseite. Das operative Risiko liegt aktuell auf der Kostenseite, denn steigende Förderkosten drücken die Margen. Doch solange der Goldpreis hoch bleibt, kann Newmont diesen Druck abfedern. Mit einem KGV von rund zwölf ist die Bewertung noch moderat für einen Profiteur eines möglichen Goldbooms und trotz der Kursverdopplung im Vergleich zum Vorjahr. Zusätzlichen Reiz liefert das neue Ausschüttungsmodell. Newmont will zunächst eine Netto-Cash-Reserve von drei Mrd. USD aufbauen und den darüber hinausgehenden freien Cashflow vollständig an die Aktionäre zurückfließen lassen. Eine Basisdividende von 1,04 USD je Aktie ergänzt durch Aktienrückkäufe ergeben ein dynamisches Renditemodell für Anleger.

    Qualitätswert für konservative Langfristanleger

    Ein weiterer Gewinner steigender Goldpreise ist Barrick Gold. Gemeinsam mit Newmont betreibt der Konzern in Nevada eines der produktivsten Goldnetzwerke der Welt. Doch im Vergleich zu Newmont fokussiert sich Barrick stärker auf Kapitaldisziplin und Rendite. Projekte werden nur umgesetzt, wenn sie auch bei konservativen Annahmen überzeugen.

    Die Produktion liegt mit rund 3,3 Mio. Unzen deutlich unter der von Newmont, doch die Margen sind solide. Der Konzern profitiert ebenfalls vom Goldpreis – allerdings weniger spektakulär, dafür berechenbarer. Für Anleger bringt das zwar weniger Fantasie, dafür mehr Stabilität. Barrick Gold ist kein Überflieger fürs Depot, sondern ein verlässlicher Cashflow-Lieferant im Goldsektor. Den soliden Qualitätswert können demnach auch konservative Langfristanleger gut beimischen.

    Highflyer für spekulative Goldanleger

    Anleger mit Mut, die im Goldminensektor nach mehr Pepp fürs Depot suchen, sollten sich die Aktie von Lahontan Gold näher anschauen. Der Small Cap aus Kanada kann ordentlich Musik machen in einem Goldbullenmarkt, wie die Kursentwicklung der vergangenen Monate anschaulich zeigt. Die Aktie hat sich auf Jahressicht auf einen aktuellen Kurs von 0,37 CAD mehr als verfünffacht. Im Hoch Mitte März lag der Kurs bereits bei 0,52 CAD. Die Korrektur beim Goldpreis ging auch an Lahontan Gold nicht schadlos vorbei und zeigt, dass die Story natürlich auch Risiken birgt. Das Geschäftsmodell von Lahontan verspricht aber viel Fantasie.

    Chart Lahontan Gold, Quelle: LSEG

    Das Unternehmen will historische Minen, die sich für einen kostengünstigen Tagebau eignen, reaktivieren. Angesichts des hohen Goldpreises und moderner Fördertechnik kann sich das durchaus wieder rechnen. Der potenzielle Kurstreiber und größte Fantasiebringer bei Lahontan ist die historische Santa-Fe-Mine im Walker-Lane-Trend. Dort wurden bereits zwischen 1988 und 1995 gut 360.000 Unzen Gold und beträchtliche Mengen Silber (über 700.000 Unzen) aus dem Gestein geholt. Die Infrastruktur vor Ort ist vorhanden, Genehmigungen zur Reaktivierung laufen. Schon im kommenden Jahr soll die Produktion wieder starten.

    Goldpreis wird zum Gewinnhebel

    Die Ausgangslage wirkt vielversprechend. Rund 1,95 Mio. Unzen Goldäquivalent bilden die operative Produktionsbasis. Ein Großteil davon liegt in oxidiertem Material, was ideal ist für das kostengünstige Heap-Leach-Verfahren, das die Kanadier zur Förderung einsetzen. Die sogenannte Halden- oder Haufenlaugung ist ein in der industriellen Rohstoffgewinnung vielfach eingesetztes Verfahren, um mittels eines chemischen Lösungsprozesses beispielsweise Edelmetalle aus einem Erz zu gewinnen. Lahontan will damit die Kosten der Förderung niedrig halten und den Kapitaleinsatz überschaubarer machen. Bei den aktuellen Goldpreisen liegt der Projektwert deutlich über der Börsenbewertung. Und steigt der Goldpreis weiter, wächst der Hebel exponentiell.

    Erfolgreiche Kapitalmaßnahmen und Vertrauen durch Investoren

    Die jüngsten Kapitalmaßnahmen verliefen allerdings sehr erfolgreich, was für das Management rund um CEO Kimberly Ann spricht und zeigt, dass Investoren der Börsenstory und den Wachstumsplänen des Vorstands Vertrauen schenken. Erst vor wenigen Tagen hat Lahontan Gold die letzte Tranche einer Platzierung bei institutionellen und privaten Investoren erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt wurden rund 33 Mio. neue Aktien zu je 0,41 CAD ausgegeben und damit über 13,6 Mio. CAD eingesammelt. Dass die Kapitalmaßnahme zu Preisen über dem aktuellen Börsenkurs durchgeführt wurde, zeigt das Vertrauen des Marktes in das jetzige Bewertungsniveau. Zusätzlich zu den neuen Aktien wurden auch Optionsscheine ausgegeben, die zum Kauf einer Aktie zu 0,60 CAD innerhalb von zwei Jahren berechtigen und ein Signal sind, dass das Management an steigende Kurse glaubt. Sollte der Kurs über 1,00 CAD steigen (10 Tage in Folge), kann die Laufzeit verkürzt werden. Die Warrants sind ein zusätzlicher Anreiz für Investoren auf steigende Kurse, die dann wiederum auch Anlegern zugute kommen, die an der Kapitalmaßnahme nicht teilgenommen haben. Die frischen Finanzmittel von fast 14 Mio. CAD sollen nach Aussagen von Firmenchefin Kimberly Ann unter anderem in die Exploration und Weiterentwicklung des Santa-Fe-Projekts investiert werden, aber auch neue Bohrprogramme weiterer Projekte (West Santa Fe) finanzieren. Dank des jüngsten Platzierungserfolgs ist die Finanzierung bis mindestens 2027 und damit bis zur erhofften Produktionsentscheidung für Santa Fe gesichert.

    Übernahmefantasie

    Trotz aller Risiken hat die Börsenstory von Lahontan Gold hohen Reiz für spekulative Anleger. Lahontan befindet sich derzeit am Übergang vom Explorer zum Entwickler und damit auch zu einem potenziellen Übernahmekandidaten. Die Kanadier sitzen in einem der attraktivsten Golddistrikte der Welt und befinden sich damit auch im Jagdgebiet der großen Player. Das verleiht dem Pennystock zusätzlich noch Kursfantasie. Denn wiederbelebbare Projekte wie die Santa-Fe-Mine mit vorhandener Infrastruktur und fortgeschrittener Entwicklung sind selten und begehrt. Genau solche Assets haben die großen Minenkonzerne im Visier. Newmont oder Barrick Gold suchen händeringend nach neuen Projekten. Und da eigene Funde seltener werden, sind Übernahmen eine gute Option. Kleinere Explorer wie Lahontan Gold landen oft früher oder später auf den Einkaufslisten der Platzhirsche. Bei einer Übernahme wären deutlich höhere Kurse denkbar, vor allem je weiter das operative Geschäft von Lahontan voranschreitet.

    Fazit

    Die Aktie von Lahontan Gold bietet eine spannende Börsenstory im Goldminensektor und hat das Zeug zum Kursvervielfacher. Dennoch eignet sich der Hotstock im jetzigen Stadium nur für sehr spekulative Anlegernaturen, die mit volatilen Kursbewegungen umgehen können und bei Kursrücksetzern nicht gleich nervös werden, sondern diese eher zum Nachkauf nutzen.


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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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