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10.09.2021 | 04:25

Nanorepro, XPhyto Therapeutics, BioNTech, Valneva – Die nächste Biotech-Welle rollt!

  • Biotechnologie
  • Impfstoff
Bildquelle: pixabay.com

Bislang können die Impfstoffhersteller ihre hohe Bewertung halten, denn die nächste Welle der Neuinfektionen rollt an. In Deutschland werden Tests ab Oktober gebührenpflichtig, damit verteuert sich das öffentliche Leben für diejenigen, die daran teilnehmen wollen. In Befragungen haben sich die Mehrheit der Bundesbürger für kostenpflichtige Tests ausgesprochen, wahrscheinlich sollte man hier die Grundgesamtheiten nach „Geimpft“ und „Ungeimpft“ trennen, um eine wirkliche Aussagekraft über die breite Meinung zu bekommen. Vier interessante Werte profitieren von der aktuellen Lage.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: XPHYTO THERAPEUTICS | CA98421R1055 , NANOREPRO AG | DE0006577109 , BIONTECH SE SPON. ADRS 1 | US09075V1026 , VALNEVA SE EO -_15 | FR0004056851

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Inhaltsverzeichnis:


    Evan Levine, CEO, PsyBio Therapeutics
    "[...] Wir arbeiten dazu eng mit dem psychologischen Institut der Universität von Miami zusammen. [...]" Evan Levine, CEO, PsyBio Therapeutics

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    Nanorepro – Mit dem Partner Viromed in die nächste Welle

    Nanorepro konnte in 2021 bereits stark von der Nachfrage nach Tests profitieren. Nun scheint sich ein Konsortium von Investoren zu positionieren. Nanorepros Partner, die Viromed-Gruppe, hat jüngst eine Minderheitsbeteiligung an den Marburgern gezeichnet. Das ist wohl der erste Schritt, die hohen Cashbestände von Nanorepro einer sinnvollen Verwendung zuzuführen.

    Die Viromed-Pläne aber gehen weiter, denn wie anschließend bekannt wurde, soll durch verschiedene Sachkapital-Einbringungen sogar die Mehrheit an Nanorepro erworben werden. Details zu den Plänen nannte Viromed jedoch noch nicht. Den letzten Daten zufolge ist die Viromed-Gruppe aktuell mit weniger als 30% beteiligt.

    Viromed ist ein wachstumsstarker Partner aus dem Umfeld von Klinikbetreibern und erweitert das Spektrum der Nanorepro erheblich. Das bringt wieder Phantasie für die Nanorepro-Aktie. Der Kurs stieg kürzlich bis auf 11,50 EUR und konsolidiert aktuell an der 9 EUR-Marke. Mittelfristig sollte es hier eine deutliche Aufwertung geben!

    XPhyto Therapeutics – Vertriebsstart für den neuen 25 Minuten-Test

    Bei XPhyto Therapeutics geht es mit den PCR-Tests gut voran. Die zuletzt vermeldete Markteinführung seines 25-minütigen COVID-19 PCR-Tests „COVID-ID Lab“ war erfolgreich. Im Rahmen des Pilotprojekts an den Testzentren in Berlin wurden die Arbeitsabläufe und Protokolle für den schnellen, effizienten und zuverlässigen Einsatz von COVID-ID Lab für den Einsatz optimiert. Diese technischen und operativen Erkenntnisse sind von entscheidender Bedeutung für die Produkteinführung und den weiteren Verkauf an bestehende und neue Kunden. Nun ist die Bahn frei für eine großangelegte Vermarktung.

    "Wir sind mit den Ergebnissen des Pilotprojekts äußerst zufrieden. Die gewonnenen praktischen Erkenntnisse, von Schulungsprotokollen bis hin zu effizienten Arbeitsabläufen, sind notwendig, um das Wachstum unseres Vertriebs zu beschleunigen. Diese Ergebnisse zeigen den Erfolg unserer Geschäftsstrategie in der schnellen Point-of-Care-Diagnostik", so Wolfgang Probst (COO). Parallel zum Pilotprojekt werden mit Partnern Konzepte und Serviceleistungen entwickelt, um modulare Test- und Hygienelösungen für größere Veranstaltungen wie Konzerte, Sportveranstaltungen und Konferenzen anzubieten. Das kommt hinsichtlich der Diskussion über die Anwendung der 3G- oder 2G-Regel genau zur richtigen Zeit, denn in Baden-Württemberg können öffentliche Veranstaltungen nur noch mit einem aktuellen PCR-Test besucht werden. XPhyto ist mit seinem kostengünstigen 25min-Test hier zur Stelle, denn auch andere Behörden und Regierungen werden die Umstellung von Antigen- hin zu PCR-Tests in den nächsten Monaten vollziehen. Partner in diesem Geschäftszweig ist die Beovita GmbH & Co. KG.

    XPhyto könnte mit seinem Timing für den Vertriebsstart im Spätsommer nicht besser liegen. Die Aktie hat zuletzt etwas konsolidiert und befindet sich mit 1,60 CAD nun in einer charttechnisch sehr interessanten Kaufzone. Sie wird auch in Deutschland mit guten Umsätzen gehandelt. Im Bereich 1,05 bis 1,25 EUR lohnt ein mittelfristiger Einstieg – denn die Pipeline des Unternehmens ist prall gefüllt.

    BioNTech – Booster-Impfungen sorgen für hohen Auftragseingang

    Die Verfügbarkeit von Corona-Impfstoffen steigt nach Einschätzung von Experten weiter deutlich an. Bis Ende 2021 werden 12 Milliarden Dosen produziert sein. Dabei kommen die Entwickler von den verschiedensten Kontinenten. Rund die Hälfte davon geht auf das Konto chinesischer Vakzine, die andere Hälfte produzieren westliche Hersteller. Jeder dritte Mensch auf der Erde ist vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

    Momentan gibt es bei den Impfstoffen sogar Überschüsse, denn die Regierungen wollen für die potentiellen Mutanten im Herbst gewappnet sein und Booster-Impfungen anbieten. USA, Kanada, die EU und Großbritannien werden Ende September über so viele Impfdosen verfügen, dass sie ohne weiteren Schaden für eigene Impfkampagnen rund 500 Millionen Dosen an andere Staaten weitergeben könnten. Für 2022 rechnet Pfizer-Vorstandschef Albert Bourla mit einer weiteren Produktionssteigerung auf vier Milliarden Dosen des Impfstoffes Comirnaty. Ein großer Teil wird nun bereits in ärmere Länder geliefert, auch hier besteht für 2022 eine ausreichende Marktversorgung, aktuell ist die Nachfrage nach einer Impfung mangels staatlicher Maßnahmen aber niedrig.

    Die BioNTech-Aktie schwimmt immer noch oben auf der Welle auch wenn der Kurs vom Hoch im August nun 28% abgegeben hat. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis beträgt etwa 6 und das KGV 2021 stellt sich auf 8,5. Die Relationen sind jetzt wieder attraktiv, in Schwäche sollte man daher einsteigen.

    Valneva – Neue Ideen aus Frankreich

    Die Aktie der französisch-österreichischen Biotech-Firma Valneva SE hat sich auf Monatssicht nahezu verdoppelt. Hintergrund ist die zunehmende Hoffnung, dass der Corona-Impfstoff des Unternehmens noch in diesem Jahr eine Zulassung erhält. Vielleicht zu spät fragen sich viele Anleger?

    Der Impf-Höhepunkt dürfte im Herbst erst mal überschritten sein und Firmen wie BioNTtech oder Moderna haben ihre Ware bereits an den Mann gebracht. Doch diese Sichtweise könnte im Fall Valneva zu kurz greifen. Denn deren Impfstoff, der in Großbritannien gerade in einer Phase-3-Studie untersucht wird, ist der einzige in Europa, der auf der klassischen Methode der Totviren basiert. So wie man es seit Jahren bei Impfungen gegen Grippe oder Hepatitis kennt. Er könnte ein Renner werden, da man gerade die bislang wegen ihrer Skepsis gegenüber den neuen mRNA-Impfstoffen noch nicht geimpften Menschen für sich gewinnen könnte.

    Es steckt also viel Spekulation, aber eben auch reichlich Phantasie in der Aktie. Seit Sommer 2020 liegt die Aktie bereits 325% im Plus, da ist schon viel Hoffnung eingepreist. Wer eine Diversifikation zu den bekannten Namen sucht, ist aber in Valneva gut aufgehoben. Charttechnisch muss der Wert erst wieder über 25 EUR steigen, dann könnte es weiterlaufen.


    Die hier betrachteten Werte sind im Umfeld der Pandemie-Bekämpfung tätig. Die Impfstoff-Hersteller sind schon seit Monaten gefragt und konsolidieren jetzt auch stark. Test-Anbieter wie Nanorepro oder XPhyto könnten im Herbst eine ordentliche Renaissance erleben.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Lexikon:

    1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.

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    Kommentar von Armin Schulz vom 05.09.2022 | 06:00

    BioNTech, Cardiol Therapeutics, Formycon – Biotech-Aktien vor dem Comeback?

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    • Biotech
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    • Impfstoff
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    Die Angst vor der Rezession drückte die Märkte zuletzt wieder nach unten. Wer auf krisensichere Investments setzen möchte, sollte sich Biotech-Aktien ansehen. Die Bevölkerung wächst, die Menschen werden immer älter und entsprechend des Alters kommen mehr Krankheiten hinzu. Dieser Trend wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Daher sind die Erfolgsaussichten für diesen Sektor außerordentlich gut. An der Gesundheit kann man nicht sparen. Seit September 2021 haben die Aktien von Biotech-Unternehmen zudem stark konsolidiert. Teilweise erscheinen Aktien stark unterbewertet. Wir sehen uns heute drei interessante Unternehmen aus dem Biotech-Bereich an.

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    Kommentar von Fabian Lorenz vom 31.08.2022 | 05:15

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    Die Aktie von Nel ASA ist derzeit nichts für schwache Nerven. Das Wertpapier bewegt sich zwischen Wasserstoff-Euphorie und charttechnischem Abwärtstrend. Dabei waren die Nachrichten des Unternehmens und der Branche – wie dem Deal zwischen Plug Power und Amazon – zuletzt insgesamt positiv. Doch es gibt eine Giftpille. Dagegen könnte für Aktionäre von BioNTech die kommende Woche spannend werden. In Deutschland soll dann die Auslieferung des auf Virusvarianten angepassten Corona-Impfstoffes starten. Damit könnte auch die Aktie des deutschen Biotech-Flaggschiffs wieder durchstarten. Auch bei der Almonty-Aktie könnte bald der Knoten platzen. So nimmt die Diskussion um die Reduzierung der Rohstoffabhängigkeit von China Fahrt auf. Passend dazu meldet Almonty Fortschritte bei der Erschließung der Wolfram-Mine in Südkorea.

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    Kommentar von Stefan Feulner vom 23.08.2022 | 05:10

    Rekorde drängen zum Handeln – Desert Gold Ventures, ThyssenKrupp, BioNTech

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    Die Aussage kommt für viele wenig überraschend. So erklärte die Deutsche Bundesbank, dass die jährliche Inflation im Euroraum im letzten Quartal 2022 wahrscheinlich ein neues Rekordhoch erreichen wird, was die Folge von steigenden Rohstoffkosten und Versorgungsengpässen sein dürfte. Zudem hält es Bundesbank-Chef Nagel für möglich, dass die deutsche Wirtschaft im Winter in eine Rezession abrutscht. Somit dürfte es augenscheinlich sein, dass die Währungshüter vor allem im Euroraum das Rennen um die Teuerungsrate verloren haben. Weitere Zinserhöhungen dürften den Wachstumsmotor der Wirtschaft nur noch weiter abwürgen. Es ist Zeit, sich um langfristige Positionen im Edelmetallsektor zu kümmern.

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