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06.11.2020 | 04:50

NEL ASA, Velocity Minerals, Barrick Gold - die nächste Chance!

  • Gold
Bildquelle: pixabay.com

Der Markt macht, was er will. Sah man am Dienstag vor der mit Spannung erwarteten US-Wahl noch einen lang anhalten Zick-Zack-Kurs bei den Wahlergebnissen als Worst Case-Szenario an, zieht der Markt munter weiter. Allein beim Dax wurden, nachdem der Index am Mittwoch unter 12.000 tauchte, fast 700 Punkte gutgemacht. Das Wahlspektakel ist zwar immer noch nicht entschieden, dennoch steigen die Aktienmärkte, als gäbe es kein Morgen. Positiv ins Auge sticht, das Gold die wichtige Unterstützungszone gehalten hat und dynamisch Richtung Allzeithoch marschiert. Ein Ausbruch sollte eine Frage der Zeit sein.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Stefan Feulner
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Inhaltsverzeichnis:


    Goldminen explodieren

    Durch den steigenden Goldpreis profitieren zunächst die Goldminen der ersten Reihe wie Barrick Gold, Iam Gold oder Newcrest Mining überproportional. Sollte der Goldpreis nachhaltig über die alten Höchststände marschieren, liegt der Hebel eher bei den noch kleineren Produzenten. Äußerst interessant ist das kanadische Explorationsunternehmen Velocity Minerals. Die Kanadier sind auf die Entdeckung und Entwicklung von Goldvorkommen in Bulgarien fokussiert. Bulgarien ist das Land mit den größten Goldreserven Europas. Die Strategie des Unternehmens besteht darin, einen kostengünstigen Betrieb zu entwickeln, bei dem mehrere Projekte Goldkonzentrate zu einer bestehenden zentralen Verarbeitungsanlage liefern.

    Aussichtsreiche Bohrungen

    Das Flaggschiff-Projekt von Velocity Minerals ist dabei die 70 prozentige Beteiligung an Rozino. Hier konnte im vergangenen August eine Vormachbarkeitsstudie (PFS Pre-Feasibility Study) veröffentlicht werden. Der Produktionsstart zum Goldabbau könnte in 2022 erfolgen, mit einem internen Zinsfuß nach Steuer von 27%, pro Jahr! Gestern konnte Velocity einen weiteren Meilenstein vermelden. Neben Rozino scheint beim Projekt in Obichnik ein weiterer Coup gelungen zu sein. So wurden in der neuen Zone Premka lediglich zwei Bohrlöcher untersucht, beide sind hochgradig mineralisiert.

    Goldene Zukunft

    President und CEO von Velocity Minerals äußerte sich folgendermaßen: „Der hohe Erzgehalt der Goldmineralisierung stimmt uns sehr optimistisch, und in dieser Zielzone sind auch noch weitere Bohrungen vorgesehen. Wir konzentrieren uns nach wie vor auf den Aufbau eines Multi-Asset-Goldproduktionsprofils in Bulgarien und verfolgen eine sogenannte ‚Hub & Spoke'-Erschließungsstrategie. Angesichts der positiven Ergebnisse aus der aktuellen Vormachbarkeitsstudie für das Projekt Rozino werden wir unsere Explorationsbohrungen zur Erweiterung und Definition der Ressourcen bei Rozino sowie die Arbeiten in den Projekten Obichnik, Makedontsi und Iglika weiter fortsetzen."

    Zahlen schwach dank Nikola

    Ein boomendes Wasserstoffunternehmen schreibt tiefrote Zahlen. Wie ist das möglich? Im Falle der norwegischen Vorzeigefirma NEL ASA liegt es an der Beteiligung am US-Truckbauer Nikola, der sich immer noch gegen massive Betrugsvorwürfe wehren muss. Durch die negative Marktwertanpassung in Höhe von 513,3 NOK kam man im dritten Quartal auf ein EBITDA von - 42,1 Mio. NOK. Der berichtete EBIT betrug -116,3 Mio. NOK, während der Verlust vor Steuern wie beschrieben bei -628,6 Mio. NOK landete. Beim Umsatz konnten sich die Skandinavier mit 147,7 Mio. NOK etwa auf Vorjahresniveau (148,9 Mio. NOK) halten.

    Rosige Zukunft

    Einzig beim Auftragsbestand konnte NEL ASA den positiven Trend der Wasserstoffbranche aufzeigen. Mit einem Auftragsbestand in Höhe von 940,0 Mio. NOK toppte man den Vorjahresvergleichswert um satte 60%. Die Kassen sind mit 2,5 Mrd. NOK, umgerechnet rund 230 Mio. EUR, prall gefüllt um das weitere dynamische Wachstum zu finanzieren.

    Neuer Prestigeauftrag

    Anfang dieser Woche konnte NEL ASA einen bedeutenden Auftrag vermelden. Kein geringerer als der spanische Versorgerriese Iberdrola wählte die Norweger als bevorzugten Lieferanten für ein 20-Megawatt-Gründüngemittelprojekt in Spanien aus. Wie die Presse vermeldet soll die Anlage bereits 2021 an den Start gehen. Iberdrola, einer der größten Stromversorger weltweit will in Kooperation mit dem Düngemittelhersteller Fertiberia die größte, umweltfreundliche Wasserstoffanlage errichten.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war mehr als drei Jahre CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und lange im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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