Menü schließen




21.10.2025 | 05:10

NEO Battery Materials zündet die Batterie-Revolution im Westen!

  • Rüstungsindustrie
  • Batterie
  • Drohnen
Bildquelle: pixabay.com

Drohnen, Robotik und E-Mobilität verlangen Batterien mit mehr Reichweite, schnellerem Laden und geringeren Kosten. Zugleich bröckelt die Sicherheit chinesischer Lieferketten. Genau hier setzt NEO Battery Materials an. Mit Silizium-Anoden (NBMSiDE®) verspricht das Unternehmen bis zu 70 % höhere Energiedichte bei über 60 % niedrigeren Herstellungskosten und baut parallel eine westliche, verteidigungstaugliche Lieferkette auf. Jüngste Aufträge und Abnahmeverträge zeigen, dass die Kommerzialisierung Fahrt aufnimmt.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: NEO BATTERY MATERIALS LTD | CA62908A1003

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Von der Silizium-Anode zur Hochleistungsbatterie

    NEO Battery Materials positioniert sich als Innovator einer neuen Batteriegeneration. Das Ziel liegt darin, herkömmliche Graphit-Anoden in Lithium-Ionen-Zellen durch Silizium zu ersetzen. Das Verfahren ist nicht nur effizienter, sondern auch deutlich kostengünstiger. Eine spezielle Polymerbeschichtung stabilisiert die empfindlichen Siliziumpartikel, was zu einer erheblich höheren Zyklenfestigkeit und Lebensdauer führt. Damit wird die Technologie besonders für Anwendungen interessant, bei denen Energiedichte und Zuverlässigkeit entscheidend sind, etwa in Drohnen, unbemannten Systemen, Robotern oder Elektrofahrzeugen.

    Dass NEO seine Ankündigungen auch umsetzt, belegen handfeste Vertragsabschlüsse. So erhielt das Unternehmen einen mehrjährigen Auftrag über 4,5 Mio. CAD von einem asiatischen Drohnenhersteller, der bereits im militärischen Bereich tätig ist. Im Rahmen dieser Vereinbarung entwickelt NEO zwei Batterietypen für verschiedene Drohnenmodelle, von schweren Industriedrohnen bis zu Modellen für Verteidigungszwecke.

    Zudem wurde kürzlich eine mehrjährige Abnahmevereinbarung über 50 metrische Tonnen Silizium-Anodenmaterial mit einem nordamerikanischen Batteriehersteller geschlossen, der auf Verteidigungsanwendungen spezialisiert ist. Parallel dazu wird in einer gemeinsamen Entwicklungsvereinbarung an der Leistungssteigerung von Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Zellen gearbeitet. CEO Spencer Huh bezeichnet diese Kooperation als „wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer robusten nordamerikanischen Batterielieferkette“.

    Quelle: LSEG, Stand: 17.10.2025

    Geopolitik als Wachstumstreiber

    Ab November 2025 verschärft China die Exportregeln für Hochleistungsbatterien mit mehr als 300 Wh/kg sowie für deren Schlüsselkomponenten drastisch. Damit wird die globale Versorgung mit modernen Batteriematerialien erneut auf den Kopf gestellt, denn bereits heute stammen 70 bis 80 % der weltweiten Batteriekapazitäten aus China. Für Hersteller in den USA und Europa, die auf Hochleistungszellen angewiesen sind, bedeutet dies wachsende Unsicherheit. Gleichzeitig drohen neue Zölle im eskalierenden Handelskonflikt zwischen den USA und dem Reich der Mitte. Vor diesem Hintergrund gewinnen Unternehmen wie NEO Battery Materials an strategischer Bedeutung.

    Mit einer Wertschöpfungskette außerhalb Chinas und einer klaren Fokussierung auf Nordamerika, Südkorea und Europa könnte NEO zu einem entscheidenden Akteur in der westlichen Batterieversorgung werden. Der jüngste politische Rückenwind aus Washington, wo Initiativen wie die Beteiligung an MP Materials oder Lithium Americas eine Lokalisierung der Lieferketten fördern, spielt NEO dabei direkt in die Karten. Höhere Zölle auf chinesische Komponenten würden den Kostenvorteil der Silizium-Anoden-Technologie weiter verstärken und NEO als geopolitisch sichere Alternative etablieren, gerade für US-Automobil- und Drohnenhersteller, die ihre Abhängigkeit von chinesischen Lieferanten reduzieren wollen.

    Vertikale Integration und globale Expansion

    Während viele Wettbewerber noch um Fördermittel und Standorte kämpfen, hat NEO Battery Materials seine Kapazitäten bereits signifikant ausgebaut. Die Produktion von Silizium-Anodenmaterial stieg auf 4 t jährlich und soll bis Ende 2025 auf 20 t erhöht werden. Parallel entsteht in Windsor, Ontario, eine 240 t-Fabrik für die geplante Skalierung. In Südkorea verfügt das Unternehmen zudem über ein Industrieareal mit sechs Gebäuden, das direkt an die geplante Elektrodenfabrik grenzt und ohne Neubau in Betrieb gehen kann.

    So deckt NEO künftig alle drei gängigen Batterieformate: Pouch-, zylindrische und prismatische Zellen ab und kann maßgeschneiderte Hochleistungsbatterien für Drohnen, KI-Elektronik, Energiespeicher und Elektrofahrzeuge liefern. Diese vertikale Integration, vom Material bis zur fertigen Zelle, bildet die Grundlage für NEOs eigene „Battery Innovation Platform“. Kooperationen mit Partnern wie Rockwell Automation und Linde Korea sichern das Wachstum ab.

    Fazit

    NEO Battery Materials vereint technologische Innovation mit politischem Timing. Eine Silizium-Anode, die bis zu 70 % mehr Energiedichte bietet und gleichzeitig um über 60 % günstiger produziert werden kann, trifft auf einen Markt, der dringend nach sicheren, leistungsfähigen und nicht-chinesischen Alternativen sucht. Mit Produktionsstandorten in Kanada und Südkorea, klaren Wachstumszielen und einem Auftragseingang von Millionenhöhe steht NEO an der Schwelle vom Entwickler zum Produzenten – und könnte sich zu einem der wichtigsten Batterietechnologie-Player des Westens entwickeln.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Stefan Feulner

    Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Armin Schulz vom 22.01.2026 | 05:30

    Die Gewinner der Entglobalisierung: Warum Almonty Industries, Rheinmetall und RENK Group jetzt im Fokus stehen

    • Almonty Industries
    • Rheinmetall
    • RENK Group
    • Wolfram
    • Molybdän
    • Sangdong
    • kritische Rohstoffe
    • Rüstung
    • Rüstungsindustrie
    • Getriebe

    Geopolitische Konflikte und Handelszölle beenden das Zeitalter globalisierter Lieferketten. Statt reiner Effizienz zählt nun strategische Resilienz. In diesem Umbruch definieren drei Unternehmen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, die Säulen künftiger Wertschöpfung. Ein Produzent kritischer Rohstoffe, ein Rüstungsgigant und ein Spezialist für Antriebstechnik. Ihre gemeinsame Basis ist die Antwort auf fragmentierte Märkte und das Streben nach technologischer Souveränität. Es lohnt sich, den Weg von Almonty Industries, Rheinmetall und RENK Group zu verfolgen.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 20.01.2026 | 05:00

    Never change a winning team! Dieses Erfolgstrio gehört in jedes Depot: Almonty Industries, TKMS und Rheinmetall

    • Wolfram
    • Kritische Rohstoffe
    • Rohstoffe
    • Rüstungsindustrie
    • Verteidigung

    Im angelaufenen Jahr bleiben die alten auch die neuen Favoriten: Rüstung und Rohstoffe. Geopolitische Spannungen und steigende Verteidigungsbudgets sowie die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen bestimmen das große Bild. Als Spiegelbild dieser Rahmenbedingungen sollten Rüstungsaktien und die Anteilsscheine von Rohstoffproduzenten weiter zulegen. Insbesondere Almonty Industries sticht positiv hervor. Steigende Wolframpreise wirken als enormer Hebel für den größten Wolframproduzenten außerhalb Chinas. Wann kommt der nächste Kursschub?

    Zum Kommentar

    Kommentar von André Will-Laudien vom 19.01.2026 | 04:00

    Explosive Mischung: Kritische Metalle und E-Mobilität! BYD, Mercedes-Benz, Graphano Energy und Renk im Fokus

    • E-Mobilität
    • Strategische Rohstoffe
    • Kritische Metalle
    • HighTech
    • Rüstungsindustrie

    Die E-Mobilität in Deutschland erhält in 2026 jetzt frischen Schwung: Denn der CDU-Teil der Bundesregierung will die Kaufprämie für Elektroautos neu auflegen und das auch rückwirkend für die seit Jahresbeginn zugelassenen Stromer. Noch gibt es Redebedarf bei der SPD wegen anderer Themen. Wir Bürger kennen die nervenaufreibende Kompromissfindung in Berlin, wenn ein neues Gesetz erst mit 5 anderen Zugeständnissen an den Koalitionspartner verabschiedet werden kann. So funktionieren Große Koalitionen, langsam und zäh. Egal, das Publikum hat sich an diese Faschingsveranstaltung gewöhnt, für uns Börsianer gilt es, auf die möglichen Effekte solcher Subventions-Entscheidungen zu blicken. Nach Schätzungen des Bundes-Umweltministeriums sollen die finanziellen Mittel für rund 800.000 E-Autos reichen, also rund 1,6 % aller zugelassenen PKWs auf unseren Straßen. Mit der neuen Förderung will Berlin besonders Haushalten mit geringem und mittlerem Einkommen die Antriebswende erleichtern. Einem geschenkten Gaul schaut niemand ins Maul! Wie geht es den Automobilwerten an der Börse?

    Zum Kommentar