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2021-09-21 05:10

Newmont, Triumph Gold, Merck KGaA, Fresnillo – Bewährter Krisenschutz

  • Märkte
  • Gold
Bildquelle: pixabay.com

Der Leitindex DAX umfasst nach einer historischen Reform nun 40 Unternehmen, mit dem Ziel, die deutsche Wirtschaft umfassender zu präsentieren. Neben dem deutsch-französischen Flugzeughersteller Airbus spielen von nun an Unternehmen wie der Kochboxenlieferant Hellofresh, Porsche oder der Online-Modehändler Zalando in der Champions League. Der Start verlief holprig, was nicht an der Zusammensetzung, sondern vielmehr an der sich anbahnenden Krise in China, ausgelöst durch den chinesischen Immobilienkonzern Evergrande, lag. Anleger flüchten aus Aktien … und investieren in turbulenten Zeiten in Gold. Historisch hat sich dieses Szenario des Öfteren bewährt. Doch Gold befindet sich aktuell ebenfalls im Korrekturmodus, noch! Langfristig geht wohl kaum etwas am gelben Edelmetall vorbei.

Lesezeit: ca. Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: TRIUMPH GOLD CORP. | CA8968121043 , NEWMONT CORP. DL 1_60 | US6516391066 , MERCK KGAA O.N. | DE0006599905 , FRESNILLO PLC DL -_50 | GB00B2QPKJ12

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Inhaltsverzeichnis:


    Gary Cope, President und CEO, Barsele Minerals Corp.
    "[...] Wir sind überzeugt davon, dass wir bereits mit einem Bohrprogramm von rund 35.000 Metern große Potenziale heben könnten. Um dies zu finanzieren, benötigen wir aber eine Entscheidung. Glücklicherweise gibt es bereits Interessenten, die sich vorstellen können, Barsele gemeinsam mit uns voranzubringen. [...]" Gary Cope, President und CEO, Barsele Minerals Corp.

    Zum Interview

     

    Offene Flanken überall

    Die Rahmenbedingungen für einen nachhaltigen Anstieg des Goldmarktes könnten nicht besser sein. Auf der einen Seite steht die stark wachsende Inflation, die jedoch von den Notenbanken weltweit als vorübergehend angesehen wird und zu Gunsten von Wachstum und der Schaffung von Arbeitsplätzen vernachlässigt wird. Mitte dieser Woche tagt die US-Notenbank, ein Herunterfahren der Stimulus-Maßnahmen oder gar eine mögliche Zinsanhebung sind jedoch nicht zu erwarten. Vielmehr wird weiterhin munter Geld gedruckt und in den Markt, flankiert als Corona-Hilfen, gepumpt. Dadurch sind riesige Spekulationsblasen an Anleihe- Aktien- und Immobilienmärkten entstanden, die, wie schon bei der Finanzkrise 2008 zu sehen war, jederzeit platzen können.

    Ein ähnliches Szenario wie vor dreizehn Jahren mit dem Lehman- Skandal könnte uns nun erneut in China bevorstehen. Im Blickpunkt steht Evergrande, der zweitgrößte chinesische Immobilienentwickler, der einen gewaltigen Schuldenberg in Höhe von 300 Mrd. USD aufgebaut hat und jetzt zahlungsunfähig sein könnte. Wie hiesige Gazetten vermelden, stehen die fälligen Zinsen für Kredite am 20.9. auf der Kippe. In erster Linie wären von einer Pleite hauptsächlich chinesische Banken betroffen, jedoch dürfte diese wie ein Virus die globalen Aktienmärkte befallen.

    Gold als Rettungsanker

    Wie auf dem Wochenmarkt, wird der Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt. So auch beim Edelmetall Gold. Nach dem Hoch des vergangenen Sommers bei über 2.050 USD korrigiert der Preis aufgrund der Erholung der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie. Aktuell ist eine Unze für rund 1.750 USD zu haben. Aus charttechnischer Sicht könnte sogar noch einmal ein Kurs unter dem alten Jahrestief bei 1.680 USD über die Ticker laufen, was antizyklisch auf lange Sicht ein Top-Einstieg wäre. Um mit einem Hebel am steigenden Goldpreis zu profitieren, bieten sich Goldminenaktien als Depotbeimischung an. Die größten Goldproduzenten wie Barrick Gold, Newmont oder Fresnillo sollten dabei auf jeder Watchlist stehen.

    Neben den Giganten erscheinen nach der Korrektur auch Bergbauexplorationsunternehmen wie Triumph Gold langfristig interessant. Obwohl die Entwicklung der Kandier, die ein zu 100% im Besitz befindliches, großflächiges Landpaket im bergbaufreundlichen Yukon bewirtschaften, mehr als zufriedenstellend verläuft, kann man Unternehmensanteile derzeit mit einem Discount von mehr als 60% im Vergleich zum Hochpunkt des vergangenen Jahres erwerben. Das Core-Projekt Freegold Mountain befindet sich etwa 200 km nordwestlich der Stadt Whitehorse und 70 km nordwestlich von Carmacks innerhalb des produktiven Kupfer-Gold-Gürtels Dawson Range im Südwesten von Yukon. Die Liegenschaft beinhaltet die drei Mineralienlagerstätten Nucleus, Revenue und Tinta Hill. Das Unternehmen besitzt zudem 100% der Kupfer-Gold-Grundstücke Big Creek und Tad/Toro, in der Nähe des Freegold Mountain-Projekts.

    Für das Gesamtjahr ist ein vollständig durchfinanziertes Bohrprogramm über insgesamt 8.000m angesetzt, wobei vor kurzem die erste Phase eines Diamantbohrprogramms mit 19 Löchern und 6.615m auf der Freegold Mountain-Liegenschaft in den Gebieten Nucleus und Revenue abgeschlossen wurde. Dabei bediente sich das Management der Hilfe von künstlicher Intelligenz. Durch die kognitive KI-Analyse von Minerva Intelligence konnte das technische Verständnis für die Lagerstätten Nucleus und Revenue verbessert werden, indem sie das Vertrauen in bestehende Modelle stärkte und noch nicht ermittelte Grenzen der Mineralisierung identifizierte.

    Der Börsenwert des innovativen Goldexplorers liegt aktuell bei rund 22 Mio. EUR. Weitere positive Bohrergebnisse vorausgesetzt, steckt in Triumph Gold langfristig hohes Potenzial.

    Level up bei Merck

    Auch der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA geht neue Wege und investiert bis Ende 2025 deutlich mehr als 3 Mrd. EUR in Innovationen und Kapazitäten seines Unternehmensbereichs Electronics. Der Löwenanteil der ausgegebenen Gelder fließt dabei in das Wachstumsprogramm Level Up des Geschäftsbereichs Electronics. Dieser soll bis 2025 im Durchschnitt ein organisches Wachstum zwischen 3% und 6% pro Jahr aufweisen. Die Nachfrage nach Halbleiter- und Displaymaterialien wächst im Augenblick rasant. Besonders durch ein exponentielles Datenwachstum und stark wirkende Technologietrends wie dem Internet der Dinge und 5G wird diese beschleunigt. Dieses Momentum will Merck nutzen.

    "Mit Level Up erweitern wir unsere globalen Produktionskapazitäten und stärken Forschung und Entwicklung (F&E) und Innovation", sagte Kai Beckmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Electronics, laut einer Mitteilung. "Unsere hochattraktiven Wachstumsmärkte wie beispielsweise Halbleiter und OLED wachsen derzeit weiter zunehmend. Diese Dynamik erlaubt es uns, unsere Wachstumsperspektiven deutlich zu erhöhen."


    Hohe Inflation, aufgeblähte Immobilien- und Aktienmärkte und nun die Krise am chinesischen Immobilienmarkt. Die Voraussetzungen für einen langfristig steigenden Goldmarkt sind gelegt. Neben den größten Goldproduzenten ist ein Investment in den Minenexplorer Triumph Gold aussichtsreich. Merck KGaA investiert in Innovation und ist in aussichtsreichen Zukunftsmärkten bestens vertreten.


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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

    Mehr zum Autor



    Lexikon:

    1. 5G – 5G ist ein Standard für Mobiltelefone und mobiles Internet.
    2. Immobilienmarkt – Angebot und Nachfrage an Flächen werden auf dem Immobilienmarkt zusammengebracht.
    3. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.

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    Gestiegene geopolitische Risiken und Inflationsbefürchtungen haben nun eine Initialreaktion beim Gold hinterlassen. Wochenlang stand es regungslos bei 1.790 – 1.820 USD. Nun hat die Verschärfung des Russlands-Ukraine-Konflikts das Interesse an Edelmetallen aber merklich ansteigen lassen. Mit der gehaltenen Goldmenge des weltgrößten Gold-ETFs ging es erstmals seit zwei Wochen auch wieder bergauf. Sie legte seit Jahresanfang nämlich auf aktuell 981 Tonnen rund 3,7% zu. Auch der vielbeachtete ARCA NYSE GOLD BUGS Index bewegte sich mit +7,8% signifikant nach vorne. Wo liegen die größten Chancen im Goldmarkt?

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    Kommentar von Armin Schulz vom 17.01.2022 | 06:00

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    Für Gold-Investoren war 2021 ein sehr langweiliges Jahr. Nach dem Ausbruch 2020 auf 2.075 USD korrigierte der Rohstoff und schwankte 2021 zwischen 1.600 USD und 1.900 USD. Medial wurde Gold vom Bitcoin verdrängt und so gibt es im Goldbereich viele zum Teil deutlich unterbewertete Aktien. Ein ähnliches Schicksal hat Öl. Durch den Klimaschutz bekommt Öl das Image eines Umweltverschmutzers, dabei ist eine moderne Industriegesellschaft ohne Öl nach wie vor nicht möglich. Die großen Ölkonzerne investieren nicht mehr in die Erschließung neuer Vorkommen, um ihre Klimabilanz zu verbessern. Die Nachfrage steigt aber weiter an und wird auch in den kommenden Jahren hoch bleiben. Wir sehen uns drei Rohstoffunternehmen aus den beiden Branchen an.

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