Menü

Aktuelle Interviews

Matthew Salthouse, CEO, Kainantu Resources

Matthew Salthouse
CEO | Kainantu Resources
3 Phillip Street #19-01 Royal Group Building, 048693 Singapore (SGP)

info@krl.com.sg

+65 6920 2020

Interview Kainantu Resources: „Wir haben den Schlüssel zu Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum“


Justin Reid, President und CEO, Troilus

Justin Reid
President und CEO | Troilus
36 Lombard Street, Floor 4, M5C 2X3 Toronto, Ontario (CAN)

info@troilusgold.com

+1 (647) 276-0050

Interview Troilus Gold: „Wir sind überzeugt, dass Troilus mehr als nur eine Mine ist“


John Jeffrey, CEO, Saturn Oil + Gas Inc.

John Jeffrey
CEO | Saturn Oil + Gas Inc.
Suite 1000 - 207 9 Ave SW, T2P 1K3 Calgary (CAN)

info@saturnoil.com

+1-587-392-7900

Saturn Oil + Gas CEO John Jeffrey: 'Die Akquisition hat die Förderung um 2.000% erhöht'


02.02.2021 | 04:50

Nikola, Saturn Oil & Gas, Exxon Mobil – Vorsicht, Explosionsgefahr!

  • Investments
Bildquelle: Saturn Oil & Gas Inc.

Aktien steigen aus unterschiedlichsten Gründen. Wie wir seit spätestens vergangener Woche wissen, kann eine Gruppe vieler, vorrangig jüngerer Community-Mitglieder, Unternehmen, wie am Beispiel Gamestop zu sehen, teilweise mehrere hundert Prozent in die Höhe schießen. Daneben gibt es natürlich auch andere Gründe, die fundamental absolut nachvollziehbar und gerechtfertigt sind. Im Gegensatz zu den „Reddit-Aktien“ dürfte hier das neu erreichte Kursniveau gehalten werden.

Lesezeit: ca. 3 Minuten. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA80412L1076 , US6541101050 , US30231G1022

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


 

Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

Mehr zum Autor


Der Ölpreis und die Zukunft

Es ist noch kein Jahr her, als dem Öl-Preis ein Megacrash erschütterte. Nach seinem Hoch im Januar 2020 bei 70,27 USD fiel das schwarze Gold im Zuge der Corona-Krise und den ausgerufenen Lockdowns bis Mitte April auf Sage und schreibe 17,00 USD. Danach setzte eine massive Erholung ein. Aktuell sind wir zwar noch nicht bei den Vorkrisenniveaus angelangt, allerdings ist bei aktuellen Kursen um die 56,00 USD ein klarer Aufwärtstrend erkennbar. Doch wie geht es weiter?

Laut den Analysten von JP Morgan befindet sich der Ölpreis in einem Superzyklus, der bis 2025 andauern und uns Kurse bis zu 190,00 USD pro Barrel bescheren wird. Als Begründung sieht Christyan Malek, Öl-Researchleiter EMEA bei JP Morgan folgendes Szenario: Der Ölmarkt könnte 2021/2022 in ein Angebotsdefizit drehen, was den Brent-Preis enorm antreiben würde. Dies wiederum werde die Produzenten motivieren, mehr Rohöl zu fördern. Das Defizit, schätzt Malek, könnte dennoch bis 2025 6,8 Mio. bpd erreichen. Dies könnte dazu führen, dass die Preise auf 100,00 USD oder mehr ansteigen werden.

Hauptprofiteur des Superzyklus

Sollte das von JP Morgan besprochene Szenario eintreffen und sich der Ölpreis in den nächsten vier Jahren mehr als verdreifachen, sind natürlich die großen Ölkonzerne wie Exxon Mobil, der im Jahr 1999 durch den Zusammenschluss der beiden Konzerne Exxon und Mobil Oil entstand, sowie BP Shell oder Total die ersten Profiteure. Ein Unternehmen, dass gegenüber den großen Playern noch einen Vorteil besitzt und deswegen wie ein Hebel auf weiter steigende Ölpreise wirkt, ist die Aktie des Ölproduzenten von Saturn Oil & Gas. So produzierten die Kanadier im Jahre 2019 ein Barrel für läppische 12,00 USD, die Konkurrenz um die oben genannten Erdölgiganten haben Produktionskosten von durchschnittlich mehr als 30,00 USD in der Bilanz stehen.

Auf der Zielgeraden

Geht es nach dem CEO von Saturn Oil & Gas, John Jeffrey, sollen es bei den Kosten von rund 12 USD pro Barell auch bleiben. Diese sind laut dem erfahrenen Firmenlenker einfacher und kostengünstiger zu erreichen, indem man Konkurrenten akquiriert, als selbst Erdöl zu fördern. So wurde bereits im vergangenen Jahr begonnen, geeignete Übernahmeziele zu identifizieren. Im Augenblick laufen diverse Due Diligence-Prüfungen. Ein Abschluss einer Akquisition kann laut unternehmensnahen Kreisen in den nächsten Wochen bevorstehen.

Intern hat man sich bei Saturn Oil & Gas bereist für eine höhere Spielklasse aufgestellt. So holte man mit Wendy Woolsey eine neue Finanzchefin. Woolsey kann 25 Jahren Erfahrung in der Ölindustrie aufweisen. Für den Bereich Merger & Akquisition wurde zudem der renommierte Manager Jean-Pierre Colin als Strategieberater angeheuert. Colin machte sich vor allem neben diversen Beratungsmandaten unter anderem der kanadischen Regierung vor allem durch den Verkauf seines Projektes Eleonor für mehr als eine Milliarde USD an Goldcorp Inc., heute bekannt unter Newmont Corporation, einen Namen.

Für den Unternehmerfuchs bietet Saturn Oil & Gas eine einzigartige Chance, ein Akquisitionsvehikel für Öl und Gas aufzubauen, das anorganische Wachstumschancen und Renditen für seine Aktionäre und sonstigen wichtigen Stakeholder bietet. Aktuell liegt der Börsenwert der Kanadier bei 16,7 Mio. EUR. Sollte die erwartete Akquisition über die Bühne gehen, dürfte das Unternehmen vor einer Neubewertung stehen.

Reddit und kein Ende

Wo findet der nächste Short-Squeeze statt? Anleger auf der ganzen Welt sind auf der Suche nach der neuen Gamestop. Nach einer Verachtfachung versucht man, die Nachfolger zu finden, um zum einen den Hedgefonds das Leben schwer zu machen, und hauptsächlich natürlich, um horrende Gewinne einsacken zu können. Eine Aktie, die immer wieder in Zusammenhang mit einem Short-Squeeze genannt wird ist das Papier des LKW-Bauers Nikola. In der Tat beträgt die Short-Quote im Augenblick knapp 40%. Die Aktie notiert bei 23,10 USD. Ein Ausbruch des seit Juni vergangenen Jahres ausgebildeten Abwärtstrend würde bei knapp 24,00 USD erfolgen. Das Hoch hatte der Spezialist für den Bau von LKWs mit Brennstoffzellentechnologie in 2020 bei 96,90 USD erreicht.


Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

Mehr zum Autor



Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Erdöl – Fossiler Energieträger, welcher als ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen in der Erdkruste vorkommt.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von Carsten Mainitz vom 18.08.2021 | 05:08

wallstreet:online, Lang + Schwarz, Morphosys – Long oder short?

  • Broker
  • Investments

(Neo-) Broker und Wertpapierhandelsbanken erzielen seit mehreren Quartalen Rekordgewinne. Viele neue Anleger haben die Börse für sich entdeckt. Die Kurse scheinen nur eine Richtung zu kennen. Das führt in einem Umfeld mit niedrigen Zinsen und teilweise Null-Order-Gebühren zu einem nie dagewesenen Transaktionsvolumen. Wer sind die Gewinner?

Zum Kommentar

Kommentar von Carsten Mainitz vom 18.06.2021 | 05:08

MorphoSys, Biogen, Sierra Growth – wie geht es weiter?

  • Pharma
  • Investments
  • Rohstoffe

Mit Pharma-Aktien ist es so eine Sache: während Riesen wie Johnson & Johnson oder Novartis über ein großes Produktportfolio verfügen und Misserfolge einzelner Produkte ganz gut abfedern können, geht es bei kleineren, spezialisierten Unternehmen bei jeder Entwicklung oft um Leben oder Tod. Dies ließ sich gerade gestern an der CureVac-Aktie beobachten, nachdem ihr Corona-Impfstoffkandidat in der klinischen 2b/3-Phase lediglich auf eine Wirksamkeit von 47% kam. Binnen kürzester Zeit zerlegte es den Aktienkurs. Währenddessen überrascht Biotech-Pionier Biogen mit einer eigentlich ungerechtfertigten Kursrallye, die nach einem neuerlichen Rückschlag allerdings ein jähes Ende finden könnte. Anders sieht es bei MorphoSys aus. Deren geplante Übernahme von Constellation Pharmaceuticals hat die Aktie zunächst stark belastet, birgt aber interessantes Potenzial. Und in einem ganz anderen Umfeld bewegt sich das kanadische Mining-Unternehmen Sierra Growth, das im aktuellen Inflationsumfeld aber eine Top-Chance anzubieten hat und deshalb hier nicht unerwähnt bleiben soll.

Zum Kommentar

Kommentar von Carsten Mainitz vom 28.05.2021 | 05:08

wallstreet:online, flatexDEGIRO, Commerzbank – wer genau hinschaut…

  • Broker
  • Wachstum
  • Investments

Ein positives Börsenumfeld, niedrige Zinsen und der Aktienhandel zum Nulltarif sind die Gründe, welche die Kurse von Börsenmaklern und Brokern in den letzten Monaten von Allzeithoch zu Allzeithoch geschickt haben. Zwischenzeitliche Verschnaufpausen sind für die Gipfelstürmer gesund. Die jüngste Kapitalrunde beim nicht-börsennotierten Smart Broker Trade Republic mit einer Bewertung von über 4 Mrd. EUR, zeigt, welches Potenzial Investoren neuen Gebührenmodellen und einer aktiven Anlegerschaft zutrauen. Die drei folgenden Aktien sind unserer Meinung nach noch lange nicht ausgereizt.

Zum Kommentar