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02.02.2021 | 04:50

Nikola, Saturn Oil & Gas, Exxon Mobil – Vorsicht, Explosionsgefahr!

  • Investments
Bildquelle: Saturn Oil & Gas Inc.

Aktien steigen aus unterschiedlichsten Gründen. Wie wir seit spätestens vergangener Woche wissen, kann eine Gruppe vieler, vorrangig jüngerer Community-Mitglieder, Unternehmen, wie am Beispiel Gamestop zu sehen, teilweise mehrere hundert Prozent in die Höhe schießen. Daneben gibt es natürlich auch andere Gründe, die fundamental absolut nachvollziehbar und gerechtfertigt sind. Im Gegensatz zu den „Reddit-Aktien“ dürfte hier das neu erreichte Kursniveau gehalten werden.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA80412L1076 , US6541101050 , US30231G1022

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Inhaltsverzeichnis:


    Der Ölpreis und die Zukunft

    Es ist noch kein Jahr her, als dem Öl-Preis ein Megacrash erschütterte. Nach seinem Hoch im Januar 2020 bei 70,27 USD fiel das schwarze Gold im Zuge der Corona-Krise und den ausgerufenen Lockdowns bis Mitte April auf Sage und schreibe 17,00 USD. Danach setzte eine massive Erholung ein. Aktuell sind wir zwar noch nicht bei den Vorkrisenniveaus angelangt, allerdings ist bei aktuellen Kursen um die 56,00 USD ein klarer Aufwärtstrend erkennbar. Doch wie geht es weiter?

    Laut den Analysten von JP Morgan befindet sich der Ölpreis in einem Superzyklus, der bis 2025 andauern und uns Kurse bis zu 190,00 USD pro Barrel bescheren wird. Als Begründung sieht Christyan Malek, Öl-Researchleiter EMEA bei JP Morgan folgendes Szenario: Der Ölmarkt könnte 2021/2022 in ein Angebotsdefizit drehen, was den Brent-Preis enorm antreiben würde. Dies wiederum werde die Produzenten motivieren, mehr Rohöl zu fördern. Das Defizit, schätzt Malek, könnte dennoch bis 2025 6,8 Mio. bpd erreichen. Dies könnte dazu führen, dass die Preise auf 100,00 USD oder mehr ansteigen werden.

    Hauptprofiteur des Superzyklus

    Sollte das von JP Morgan besprochene Szenario eintreffen und sich der Ölpreis in den nächsten vier Jahren mehr als verdreifachen, sind natürlich die großen Ölkonzerne wie Exxon Mobil, der im Jahr 1999 durch den Zusammenschluss der beiden Konzerne Exxon und Mobil Oil entstand, sowie BP Shell oder Total die ersten Profiteure. Ein Unternehmen, dass gegenüber den großen Playern noch einen Vorteil besitzt und deswegen wie ein Hebel auf weiter steigende Ölpreise wirkt, ist die Aktie des Ölproduzenten von Saturn Oil & Gas. So produzierten die Kanadier im Jahre 2019 ein Barrel für läppische 12,00 USD, die Konkurrenz um die oben genannten Erdölgiganten haben Produktionskosten von durchschnittlich mehr als 30,00 USD in der Bilanz stehen.

    Auf der Zielgeraden

    Geht es nach dem CEO von Saturn Oil & Gas, John Jeffrey, sollen es bei den Kosten von rund 12 USD pro Barell auch bleiben. Diese sind laut dem erfahrenen Firmenlenker einfacher und kostengünstiger zu erreichen, indem man Konkurrenten akquiriert, als selbst Erdöl zu fördern. So wurde bereits im vergangenen Jahr begonnen, geeignete Übernahmeziele zu identifizieren. Im Augenblick laufen diverse Due Diligence-Prüfungen. Ein Abschluss einer Akquisition kann laut unternehmensnahen Kreisen in den nächsten Wochen bevorstehen.

    Intern hat man sich bei Saturn Oil & Gas bereist für eine höhere Spielklasse aufgestellt. So holte man mit Wendy Woolsey eine neue Finanzchefin. Woolsey kann 25 Jahren Erfahrung in der Ölindustrie aufweisen. Für den Bereich Merger & Akquisition wurde zudem der renommierte Manager Jean-Pierre Colin als Strategieberater angeheuert. Colin machte sich vor allem neben diversen Beratungsmandaten unter anderem der kanadischen Regierung vor allem durch den Verkauf seines Projektes Eleonor für mehr als eine Milliarde USD an Goldcorp Inc., heute bekannt unter Newmont Corporation, einen Namen.

    Für den Unternehmerfuchs bietet Saturn Oil & Gas eine einzigartige Chance, ein Akquisitionsvehikel für Öl und Gas aufzubauen, das anorganische Wachstumschancen und Renditen für seine Aktionäre und sonstigen wichtigen Stakeholder bietet. Aktuell liegt der Börsenwert der Kanadier bei 16,7 Mio. EUR. Sollte die erwartete Akquisition über die Bühne gehen, dürfte das Unternehmen vor einer Neubewertung stehen.

    Reddit und kein Ende

    Wo findet der nächste Short-Squeeze statt? Anleger auf der ganzen Welt sind auf der Suche nach der neuen Gamestop. Nach einer Verachtfachung versucht man, die Nachfolger zu finden, um zum einen den Hedgefonds das Leben schwer zu machen, und hauptsächlich natürlich, um horrende Gewinne einsacken zu können. Eine Aktie, die immer wieder in Zusammenhang mit einem Short-Squeeze genannt wird ist das Papier des LKW-Bauers Nikola. In der Tat beträgt die Short-Quote im Augenblick knapp 40%. Die Aktie notiert bei 23,10 USD. Ein Ausbruch des seit Juni vergangenen Jahres ausgebildeten Abwärtstrend würde bei knapp 24,00 USD erfolgen. Das Hoch hatte der Spezialist für den Bau von LKWs mit Brennstoffzellentechnologie in 2020 bei 96,90 USD erreicht.


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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war mehr als drei Jahre CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und lange im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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