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23.03.2026 | 04:00

Scharfe Korrektur bei DAX, NASDAQ, BTC, Gold und Silber – aber Almonty Industries zeigt Muskeln!

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  • Defense-Sektor
  • Rüstungsindustrie
  • Strategische Rohstoffe
  • Wolfram
Bildquelle: PIXABAY

17 % der LPG-Kapazitäten in Katar wurden in der letzten Woche auf 2 bis 3 Jahre hin zerstört. Was für ein Wahnsinn! Der Iran schießt auf kritische Infrastruktur westlicher Verbündeter, als Antwort auf die israelisch-amerikanische Aggression. Das bringt Horror-Vorstellungen aus der Corona-Pandemie wieder in den Vordergrund, als man den Zusammenbruch der weltweiten Lieferketten erleben dürfte - zumindest für einige Monate. Für die Kapitalmärkte heißt das Dauerstress-Modus, hohe Volatilitäten mit abwärts gerichtetem Trend. Selbst die sicheren Häfen wie Gold und Silber sind unter massivem Verkaufsdruck – vermutlich geht es um Liquiditätsnöte. Ein Rohstoff tendiert dennoch von Hoch zu Hoch: Wolfram. Das äußerst wichtige Veredelungsmetall für die Defense-Industrie erreichte Preise von bis zu 2.800 USD pro metrischer Tonne (APT). Es gibt einen Profiteur: Almonty Industries – bereits über 2.000 % gestiegen in den letzten 18 Monaten – wie geht es hier weiter?

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 | TSX: AII , NASDAQ: ALM , ASX: AII

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Inhaltsverzeichnis:


    Der geopolitische Hebel: Wenn Rohstoffe zur Sicherheitsfrage werden

    Die Welt erlebt gerade eine stille, aber fundamentale Verschiebung: Rohstoffe sind nicht mehr nur Handelsgüter, sondern strategische Waffen. Wolfram gehört zu den wenigen Metallen, die für moderne Verteidigung, Halbleiter und Hochleistungswerkstoffe unverzichtbar sind. Genau hier entsteht eine strukturelle Lücke, denn China kontrolliert weiterhin rund 80 % der globalen Produktion und hat Exportrestriktionen verschärft. In dieser Situation gewinnt jeder nicht-chinesische Produzent dramatisch an Bedeutung. Staaten beginnen, Versorgungssicherheit höher zu bewerten als kurzfristige Kosten. Das ist der Moment, in dem sich ein Rohstoffunternehmen von einem Zykliker zu einem geopolitischen Infrastrukturwert wandelt.

    Die Angebotslücke: Ein Markt ohne Ersatzteile

    Der Wolframmarkt befindet sich nicht in einem normalen Zyklus, sondern in einem strukturellen Defizit. Analysten erwarten eine deutliche Angebotsknappheit bei gleichzeitig wachsender Nachfrage aus Rüstung, Elektromobilität und Halbleiterindustrie. Viele bestehende Minen sind geologisch erschöpft oder wurden in Zeiten niedriger Preise geschlossen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Hochleistungsmaterialien rapide an. Dieser Angebotsengpass ist nicht kurzfristig lösbar, weil neue Minen Jahre oder sogar Jahrzehnte bis zur Produktion benötigen. Deshalb reagieren die Preise nicht wie in klassischen Rohstoffzyklen – sie steigen schneller und bleiben länger hoch.

    Der Produktionssprung: Vom Nischenplayer zum strategischen Lieferanten

    Mit der Inbetriebnahme der Sangdong-Mine begann für Almonty eine völlig neue Phase. Die Anlage wurde so konzipiert, dass sie ihre Produktion in mehreren Stufen massiv ausweiten kann. Vor kurzem ist die erste Phase in Betrieb gegangen, wodurch die Mine nach Jahrzehnten wieder aktiv ist. Die zweite Ausbaustufe soll die Produktionskapazität nahezu verdoppeln, dieser Wachstumsschritt ist nicht linear, sondern exponentiell. Genau deshalb sprechen Analysten von einem „Produktionssprung“, der die Unternehmensgröße innerhalb weniger Jahre vervielfachen kann.

    Der Margenmotor: Ein Geschäftsmodell für jedes Preisniveau

    Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil liegt in der Kostenstruktur. Selbst bei sehr niedrigen Wolframpreisen wäre die Produktion profitabel, während steigende Preise zu überproportionalen Margen führen. Analysten erwarten, dass die Produktionskosten bis 2028 zu den niedrigsten weltweit gehören werden. Das bedeutet: Das Unternehmen ist nicht nur ein Profiteur hoher Preise, sondern ein Überlebenskünstler in schwachen Marktphasen. Diese Kombination ist im Rohstoffsektor selten.

    Die strategische Zukunft: Der Aufbau einer westlichen Lieferkette

    Das wirklich Besondere ist nicht die aktuelle Produktion, sondern die langfristige Rolle im globalen Rohstoffsystem. Regierungen und Industrien suchen gezielt nach Lieferanten außerhalb geopolitischer Risikoregionen. Wolfram ist dabei ein Schlüsselrohstoff für Verteidigungssysteme, Raketen und Hochleistungslegierungen. Mit neuen Projekten und Verarbeitungsanlagen entsteht eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette – vom Erz bis zum High-Tech-Material. Diese Integration erhöht die Versorgungssicherheit und schafft langfristige Preisstabilität. Damit verändert sich die Wahrnehmung des Unternehmens: vom Bergbauunternehmen zum strategischen Industriepartner.

    IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk im Gespräch mit Christopher Ecclestone von Hallgarten & Company über die strategische Bedeutung der Straße von Hormus und den Nahostkonflikt mit den Effekten für Lieferketten und die weltweite Rohstoff-Versorgung. Hier geht´s zum Video.

    https://youtu.be/GXdeK0pIB8w

    Der Analystenblick: Klare Aufwärts-Strategie implementiert

    Die Experten führender Researchhäuser sind sich ziemlich einig. So lauten die Kursziele auf 12 Monate z. B. bei Bank of America auf 27,50 CAD, bei der deutschen GBC auf 28,60 CAD und Cantor Fitzgerald hat sogar genug Gründe gefunden, warum es auch auf 36,00 CAD gehen kann. Das aktuelle Jahreshoch von 30,58 CAD wurde Mitte März erreicht, damit sind einige der genannten Marken bereits erreicht. Doch was passiert, wenn der Wolframpreis nach der Verfünffachung weiter zulegt und die Straße von Hormus womöglich über Monate unbefahrbar bleibt? Ein Alptraum-Szenario für die Welt, aber Ostern und Weihnachten zugleich für Almonty-Aktionäre. Aktuell gibt es eine kleine Konsolidierung, die den Kurs wieder auf 22,50 CAD zurückgeführt hat. Eine neue Chance tut sich auf.

    Die Aktie von Almonty kann auch mal konsolidieren. Technisch wunderbar, denn das untere Bollinger Band wirkt nun stützend und die überhitzten Indikatoren kühlen sich ordentlich ab. Quelle: LSEG vom 22.03.2026

    Fazit: Eine kleine Verschnaufpause ist kein Beinbruch

    Anleger sollten jetzt etwas Geduld mitbringen, denn die Reise von Almonty Industries ist sehr schnell vonstatten gegangen und braucht jetzt Zeit zum Luftholen. Die aktuelle Korrektur ist auf die Gesamtmarkt-Verfassung zurückzuführen, immerhin ist der vielbeachtete CNN Business Fear & Greed-Index am Freitag auf einen Wert von 15 (Range: 0 bis 100) zurückgefallen und zeigt nun „Extreme Fear“ an. Die Märkte werden also in nicht absehbarer Zeit eine Drehung vollziehen. Der Top-Favorit Almonty kann dann mit neuer Indikatorenlage wieder voll durchstarten. Rechnen Sie damit, dass die Experten schon bald wieder ihre Kursziele nach oben anpassen müssen! Die Zeit drängt!


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

    Mehr zum Autor



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    Der Rüstungsboom ist intakt, doch an der Börse weht inzwischen ein anderer Wind. Nach den starken Kursgewinnen der vergangenen Jahre werden Anleger wählerischer. Das zeigt sich bei Rheinmetall und Renk, deren Aktien trotz langfristig hoher Nachfrage unter Druck geraten sind. Gleichzeitig bleibt mit Almonty Industries ein Unternehmen im Fokus, das an einer anderen Stelle der Wertschöpfungskette ansetzt. Für die südkoreanische Wolframmine Sangdong gibt es grünes Licht für den kommerziellen Betrieb der Aufbereitungsanlagen. Wolfram gilt als strategisch wichtiger Rohstoff für die Rüstungs- und Hightechindustrie und Almonty will sich als größter westlicher Lieferant in einem stark konzentrierten Markt positionieren. Wo bieten sich jetzt die größten Chancen?

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    Strommangel, kritische Metalle und die nächsten Technologie-Hürden. Aktuell steuern wir wohl in ein fragiles Umfeld aus hoher Inflation, geopolitischem Druck und steigenden Zinsen. Notenbanken können sich von ihrer Hauptaufgabe der Geldwertstabilität kaum wegbewegen, während alternative Währungen und Zahlungssysteme Zweifel an der Fiat-Welt heraufbeschwören. Alle genannten Sektoren sind eng miteinander verwoben, da komplexe KI-Systeme für ihr Training und den verlässlichen Betrieb riesige Mengen an fälschungssicheren, transparenten Daten benötigen. Die Blockchain-Technologie bietet hierfür die perfekte Infrastruktur, indem sie Daten dezentral speichert, die Herkunft von Informationen kryptografisch absichert und so Manipulationen effektiv verhindert. Zudem ermöglicht das dezentrale Netzwerk das Teilen von enormen Rechenkapazitäten, wodurch das Monopol großer Rechenzentren aufgebrochen und KI-Entwicklung demokratisiert wird. Voraussetzung für ein Ineinandergreifen sämtlich nötiger Komponenten ist eine gute Infrastruktur. Dazu gehören am Startpunkt der Produktionskette vor allem kritische Metalle. Investoren müssen heute also multidimensional denken, um ihrem Depot sowohl Drive als auch Sicherheit zu bescheren.

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