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18.02.2026 | 04:00

Unberechenbares Konfliktpotenzial macht Wolfram zum politischen Metall, bei Almonty stehen die Zeichen auf Sturm!

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Bildquelle: pixabay.com

Die Kapitalmärkte wirken derzeit wie ein Paradoxon: Rekordstände bei Indizes, ungewöhnlich hohe Volatilität und darüber eine Weltordnung, die sich schneller verschiebt als jede Bewertungskennzahl. Kriege sind zurück und bleiben, Handelsrouten werden politisch und fragil, Sanktionen ersetzen Diplomatie. In diesem Umfeld werden Rohstoffe wieder zu strategischen Waffen. Denn während Algorithmen noch Wachstumsraten extrapolieren, denken Regierungen bereits in Versorgungsszenarien nach dem Knall. In diesem Spannungsfeld verändert sich die Logik des Investierens. Es geht nicht mehr nur um Angebot und Nachfrage, sondern um Zugriff, Kontrolle und Verlässlichkeit. Wer liefert, wenn es ernst wird? Wer entscheidet, wer etwas und wie viel bekommt und wer wird vielleicht sogar ausgeschlossen? Genau hier entstehen die großen Kapitalbewegungen der kommenden Jahre, oft abseits der bekannten Mega-Caps. Ein Metall, das jahrelang kaum jemand beachtet hat, rückt plötzlich ins Zentrum technologischer und militärischer Interessen. Und ein Unternehmen, das lange unter dem Radar lief, wird still und leise zu einem strategischen Faktor. Almonty Industries ist ein Beispiel dafür, wie sich Geopolitik und Kapitalmärkte gerade neu miteinander verzahnen und für visionäre Investoren Traumrenditen schaffen.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072

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Inhaltsverzeichnis:


    Wolfram wird politisch und Almonty rückt ins Machtzentrum

    Es gibt Phasen an den Kapitalmärkten, in denen Preise willkürlich steigen, ohne dass sich an der Substanz viel ändert. Und es gibt Momente, in denen sich die Substanz selbst verändert. Wolfram befindet sich eindeutig in der zweiten Phase. Was jahrzehntelang ein kaum beachteter Spezialrohstoff war, ist heute ein sicherheitspolitischer Faktor geworden. Die Brisanz liegt nicht im Metall selbst, sondern hat mit geopolitischen Machtprojektionen zu tun. Wer reagiert schneller am Schaltpult, wer ist Aggressor oder Beschwichtigender? Donald Trump hat in Venezuela innerhalb von 24 Stunden neue Realitäten geschaffen und es kann täglich wieder passieren, an jedem beliebigen Punkt des Globus. In genau diesem Umfeld rückt Almonty Industries Inc. ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

    Politik wirkt als Katalysator für industrielle Zwänge

    Die weltpolitische Lage wirkt derzeit wie ein Brandbeschleuniger. Denn der schwelende Konflikt zwischen den USA und Iran, die anhaltenden Spannungen in Osteuropa und vor allem das latente Eskalationsrisiko zwischen China und Taiwan haben eines gemeinsam: Sie machen strategische Rohstoffe wieder zur Staatsangelegenheit. China kontrolliert über 80 % der weltweiten Wolframproduktion, ein fast unerträgliches Klumpenrisiko, das westliche Regierungen zunehmend unter Druck setzt. Unerwartete oder gelenkte Exportrestriktionen, Umweltauflagen und politisch motivierte Vertragslenkung verschärfen die Lage zusätzlich. Für Wolfram ist das alles besonders kritisch, weil es nicht substituierbar ist und direkt in Rüstung, Luftfahrt, Halbleiterfertigung und Hochpräzisionstechnologie eingesetzt wird. Was viele Investoren bislang übersehen: In einem geopolitischen Stressszenario wird Wolfram nicht mehr „gehandelt“, sondern gehortet. Wie soll ein Markt funktionieren, wenn eine Seite nicht mehr zum Tausch in der Lage ist?

    Von der Theorie zur Realität: Operative Fortschritte mit strategischer Tiefe

    Während politische Entscheidungsträger noch Strategiepapiere formulieren, liefert Almonty operativ bereits Fakten. Der erste Erztransport aus der Sangdong-Mine in Südkorea Anfang Februar 2026 war mehr als ein technischer Meilenstein. Er markierte den Übergang von der Planungs- und Aufbauphase in die direkte Produktionserweiterung und damit auch den Eintritt in eine völlig andere Bewertungskategorie. Sangdong ist eine der größten Wolfram-Lagerstätten außerhalb Chinas und besitzt eine bestehende Infrastruktur, was Anlaufrisiken deutlich reduziert. Mit dem Hochlauf der Produktion wird Almonty perspektivisch in der Lage sein, rund 40 % der nicht-chinesischen Wolframnachfrage zu bedienen. Dann wäre da noch Montana, ein Projekt, das am Markt noch gar keine pekuniäre Berücksichtigung gefunden hat.

    CEO Lewis Black wird bald wieder vor der Kamera stehen und ein Update zu Sangdong und Montana liefern. Am 25. Februar um 16:00 CET ist es soweit. Hier geht´s zur Anmeldung.

    Alle Produktionsstandorte in Europa, Asien und den USA zusammengefasst, entsteht ein geografisch diversifizierter Anbieter in genau den Regionen, in welchen Versorgungssicherheit politisch gewollt ist. Die Kombination aus Geschwindigkeit, Standortqualität und politischer Relevanz ist im Rohstoffsektor selten und wird vom Markt bislang nur teilweise eingepreist. Die Almonty-Aktie zeigt aber mit täglich mehr als 1 Mio. gehandelter Aktien, wo die Musik spielt.

    Management, Militär und Märkte: Ein logisches Zusammenspiel

    Ein Detail, das vielen Anlegern vielleicht noch nicht bewusst ist, betrifft die personelle Ausrichtung des Unternehmens. Almonty hat gezielt ehemalige hochrangige Militärs in Schlüsselpositionen geholt. Das ist kein PR-Manöver, sondern Ausdruck eines tiefen Verständnisses für die neue Rohstoffrealität. Denn kritische Metalle werden zunehmend als Sicherheitsgüter betrachtet, nicht mehr nur als Inputfaktoren der Industrie. Wer in diesem Umfeld langfristige Lieferverträge, staatliche Abnahmegarantien und politische Unterstützung sichern will, muss die Sprache der Sicherheitspolitik sprechen. Almonty tut genau das und positioniert sich damit strategisch weit über das klassische Profil eines Minenbetreibers hinaus.

    Der Preis als Signal: Warum 1.200 USD je MTU erst der Anfang sein könnten

    Der Wolframpreis gemessen am Grundstoff APT ist in den vergangenen zwölf Monaten von rund 300 USD auf etwa 1.200 USD je metrischer Tonnen-Einheit (MTU) gestiegen. Diese Entwicklung ist keine spekulative Übertreibung, sondern Ausdruck eines strukturellen Mangels. Spotbestände sind niedrig, chinesische Exporte rückläufig und die Nachfrage aus der Verteidigungs- und Hightechindustrie wächst beständig weiter. Wolfram ist extrem unelastisch, d.h. es gibt keine Alternativen, keine schnellen Kapazitätserweiterungen und kaum neue Projekte weltweit. Für Almonty ist diese Preissituation ein massiver Margenhebel. Der Clou: Während der Projektentwicklung wurden noch deutlich niedrigere Preisannahmen unterstellt, heute eröffnen sich aber völlig neue Ertragsperspektiven. Prognosen von Researchhäusern wie Sphene Capital gehen bereits von Nettomargen von bis zu 60 % in den kommenden Jahren aus. Zahlen, die im Bergbausektor außergewöhnlich sind und eher an Softwareunternehmen erinnern. Und dann wäre da noch das Molybdän, das in schon absehbarer Zeit die nächste Hexenjagd einleiten könnte.

    Fazit: Analystenziele als Zwischenstation, nicht als Endpunkt

    Die jüngsten Kurszielanhebungen sprechen eine klare Sprache: DA Davidson sieht die Aktie inzwischen bei rund 18 USD, Oppenheimer bei etwa 22 CAD, Sphene Capital bei über 20 CAD. Doch all diese Bewertungen basieren auf Modellen, welche geopolitische Eskalationen, staatliche Eingriffe und strategische Vorratslogik nur unzureichend abbilden können. Historisch betrachtet, laufen Analysten solchen strukturellen Umbrüchen meist hinterher. So auch in diesem Fall!

    Almonty Industries ist längst mehr als ein Small Cap mit Rohstoff-Fantasie à la 2022. Das Unternehmen entwickelt sich aktuell zu einem strategischen Eckpfeiler westlicher Rohstoffsouveränität. Mit operativer Substanz, politischem Rückenwind und einem Marktumfeld, das eher von Knappheit als von Zyklik geprägt ist. Vor diesem Hintergrund erscheinen die aktuellen Kursziele weniger als ambitioniert, sondern eher als Momentaufnahme in einem sich neu ordnenden Markt. Wer Wolfram heute noch rein betriebswirtschaftlich betrachtet, könnte die eigentlichen Hebel übersehen: Macht, Sicherheit und Verfügbarkeit.

    Die extreme Hartnäckigkeit des Kursanstiegs der Almonty-Aktie kommt nicht von ungefähr. Während einige Anleger noch auf Altgewinnen der vergangenen Monate sitzen, sehen gerade viele neue Käufer das Potenzial, dass aus den jüngsten politischen Tendenzen und der Preisentwicklung von Wolfram erwächst. Quelle: LSEG vom 17.02.2026

    Die letzte Konsolidierung Anfang 2026 erweist sich im Nachhinein wiederum als perfekter Nachkaufpunkt für die Almonty-Aktie. Die Nachfrage in diesem Titel ist mittlerweile überbordend. Wegen der extremen Ausrichtung auf kritische Teile der militärischen Versorgungsketten, kann ein mögliches Interesse von höchster Stelle nicht mehr zu 100 % verneint werden.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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