12.01.2026 | 05:10
Antimon statt Abhängigkeit - Antimony Resources profitiert vom China-Risiko
Die geopolitischen Spannungen nehmen zu und mit ihnen rückt die Abhängigkeit des Westens von China bei kritischen Rohstoffen immer stärker in den Fokus. Metalle wie Antimon sind für Industrie, Technologie und Sicherheit unverzichtbar, werden in westlichen Gefilden jedoch kaum gefördert. Handelskonflikte und politische Risiken machen diese Konzentration zur strategischen Schwachstelle. Während USA und Europa dringend nach alternativen Lieferketten suchen, gewinnen spezialisierte Rohstoffunternehmen in stabilen Jurisdiktionen an Bedeutung. Antimony Resources könnte genau davon profitieren. Mit dem hochgradigen Bald-Hill-Projekt in Kanada positioniert sich das Unternehmen als potenzieller Baustein einer unabhängigen westlichen Antimonversorgung.
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Autor:
Stefan Feulner
ISIN:
ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014
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Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Stefan Feulner
Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.
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Antimon - Unverzichtbarer Rohstoff im Spannungsfeld der Geopolitik
Antimon zählt zu den kritischsten Rohstoffen der modernen Industrie, steht bislang jedoch kaum im öffentlichen Fokus. Das Metall wird unter anderem in Flammschutzmitteln, Halbleitern, Batterietechnologien, Militäranwendungen, Legierungen sowie in der chemischen Industrie eingesetzt. Besonders in sicherheitsrelevanten Bereichen ist Antimon nicht ersetzbar. Entsprechend hoch ist seine strategische Bedeutung für Industrienationen.
Das Problem liegt darin, dass über 70 % der weltweiten Antimonproduktion aus China stammen und weitere signifikante Mengen aus politisch sensiblen Regionen wie Russland oder Tadschikistan. Für westliche Volkswirtschaften ergibt sich daraus eine massive Abhängigkeit von wenigen Lieferanten, die in Zeiten geopolitischer Spannungen zunehmend zum Risiko wird. Die USA und Europa haben Antimon daher offiziell als kritischen Rohstoff eingestuft. Der Ruf nach sicheren, transparenten und politisch stabilen Lieferketten wird lauter. Genau hier beginnt die Investmentstory von Antimony Resources.
Strategisch relevantes Asset mit Riesenpotenzial
Antimony Resources positioniert sich hier gezielt als nordamerikanische Antwort auf die Antimon-Abhängigkeit von China. Das kanadische Explorationsunternehmen konzentriert sich vollständig auf den Aufbau eines skalierbaren Antimonprojekts in einer erstklassigen Jurisdiktion. Herzstück ist das Bald-Hill-Projekt in New Brunswick in Kanada, das politisch stabil, bergbaufreundlich und infrastrukturell gut erschlossen ist.
Bei Bald Hill handelt es sich um eine hochgradige Antimon-Stibnit-Lagerstätte, die bereits historisch bekannt war und nun systematisch modern exploriert wird. Frühere Arbeiten, aktuelle Bohrprogramme und ein fertiggestellter NI-43-101-konformer technischer Bericht untermauern das Potenzial. Das Ziel des erfahrenen Managements um CEO Jim Atkinson ist mit dem Aufbau einer langfristigen, westlichen Antimon-Versorgungsquelle klar definiert.
Ein Jahr voller Meilensteine! Und 2026 verspricht noch mehr
2025 markierte für das mit lediglich 47,51 Mio. CAD bewertete Unternehmen ein operativ starkes Jahr. Im Januar sicherte sich das Unternehmen die Option auf das Bald-Hill-Projekt, im April startete die erste Bohrphase. Bis Juli wurden bereits 3.100 Bohrmeter niedergebracht, ergänzt durch ein umfassendes 3D-Modell der Lagerstätte.
Der veröffentlichte NI-43-101-Bericht weist ein konzeptionelles Potenzial von 2,7 Mio. Tonnen mit 3,0 – 4,0 % Antimon (Sb) aus, das entspricht bis zu 108.000 Tonnen enthaltenem Antimon. Parallel wurde das Projektgebiet durch zusätzliche Claims mehr als verdoppelt. Eine zweite Bohrphase mit weiteren 5.000 Metern folgte im Herbst, flankiert von Schürfgrabungen mit sichtbarem Stibnit über 150 Meter Streichlänge. Den finanziellen Rahmen sicherte eine 9,4-Mio. CAD-Finanzierung im Dezember.
Für 2026 plant Antimony Resources mit 10.000 weiteren Bohrmetern, aktualisierten 3D-Modellen, fortgeschrittenen metallurgischen Tests, ersten Stakeholder-Gesprächen mit Provinz- und Bundesbehörden sowie der Vorbereitung einer ersten Ressourcenschätzung und Umweltprüfung den nächsten Entwicklungsschritt.
Aktuelle Bohrergebnisse untermauern das Potenzial
Die Anfang Januar 2026 veröffentlichten Bohrergebnisse bestätigen eindrucksvoll die bisherige Strategie. Mehrere Bohrungen durchschnitten erneut massive, hochgradige Stibnit-Zonen. Hervorzuheben sind unter anderem 8,48 % Sb über 3,0 Meter sowie 2,07 % Sb über 27,05 Meter. Einzelne Intervalle erreichten sogar über 11 % Antimon.
Insgesamt wurden 2025 34 Bohrlöcher mit über 8.150 Meter niedergebracht. In 75 – 80 % der Bohrungen wurde hochgradige Antimonmineralisierung angetroffen. Die Main Zone erstreckt sich mittlerweile über mehr als 700 Meter Länge und reicht bis in Tiefen von über 400 Meter. Der durchschnittliche Gehalt liegt laut Management im Bereich von 4 – 5 % Antimon, ein Wert, der das Projekt auch international wettbewerbsfähig macht.

Fazit
Antimon zählt zu den strategisch wichtigsten Rohstoffen unserer Zeit und Antimony Resources ist dabei, sich als westliche Antwort auf die China-Abhängigkeit zu positionieren. Mit einem hochgradigen Projekt in einer erstklassigen Jurisdiktion, starken Bohrergebnissen, voller Finanzierung und klarer Roadmap für 2026 hat das Unternehmen operativ geliefert. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass institutionelle Investoren und das Management zusammen rund 40 % der Anteile halten, was ein starkes Vertrauenssignal und ein klares Bekenntnis zur eigenen Strategie bedeutet. Gelingt der nächste Schritt hin zu einer ersten Ressource, könnte der Markt das Potenzial neu bewerten. Für risikobewusste Anleger bleibt Antimony Resources Corp. damit eine spannende Story im Sektor kritischer Rohstoffe.
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