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02.12.2025 | 06:20

Aufgepasst! Kurskorrektur nutzen bei Almonty Industries, Rheinmetall und Renk!

  • kritische Rohstoffe
  • Kritische Metalle
  • Verteidigung
  • Rüstung
  • Wolfram
Bildquelle: pixabay.com

Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft EY-Parthenon und der Dekabank werden die direkten Verteidigungsinvestitionen der europäischen Nato-Staaten bis 2035 auf 2,2 Billionen EUR steigen. Auf Basis dieses enormen Nachfrageschubs prognostizieren Unternehmen und Analysten ein starkes Wachstum mit anziehenden Margen. Die mittel- und langfristigen Perspektiven sind somit positiv. Eine mögliche Kurskonsolidierung ist eine gute Chance, um billig ein paar Stücke einzusammeln. Ein weiteres spannendes Investmentumfeld sind kritische Metalle, die u.a. für die Verteidigungsindustrie unverzichtbar sind. Hier sticht der Wolframproduzent Almonty Industries positiv hervor.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 , RHEINMETALL AG | DE0007030009 , RENK AG O.N. | DE000RENK730

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Inhaltsverzeichnis:


    Almonty Industries – Global bedeutender Wolfram-Player

    Wolfram ist ein strategisches Metall, welches durch seine Härte und Hitzebeständigkeit unverzichtbar für die Rüstungsindustrie, Luftfahrt und Hochtechnologie ist. Da rund 80 % des Marktes von China, Russland und Nordkorea dominiert werden und die Preise seit geraumer Zeit steigen, besitzt Almontys Sangdong-Mine, die in Kürze in Produktion gehen wird, geopolitisches Gewicht. Bei voller Produktionsauslastung soll Sangdong über 80 % der westlichen Nicht-China-Produktion abdecken. Zudem existieren langfristige Abnahmeverträge mit attraktiven Preisuntergrenzen.
    Schon heute können die Kanadier Ihr Know-how bei der Wolframproduktion unter Beweis stellen. In Portugal produziert die Panasqueira‑Mine seit vielen Jahren das kritische Metall. Aktuell wird das neue Produktionsniveau „Level 4“ vorbereitet, womit Fördervolumen, auch durch höhergradiges Material sowie Minenlaufzeit steigen.
    Durch die jüngste Übernahme des Wolframprojekts Gentung Browns Lake in den Vereinigten Staaten baut die Gesellschaft ihre Position als weltweit führender nicht-chinesischer Anbieter von Wolframkonzentrat nochmals aus. Das Projekt befindet sich in einem historischen Wolframgebiet im US-Bundesstaat Montana und könnte bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 in Produktion gehen, mit einem erwarteten Output von rund 140.000 MTU Wolframoxid pro Jahr. Das Volumen der Akquisition belief sich auf rund 9,75 Mio. USD.
    Für weitere Zukäufe hat sich Almonty bereits umfangreiche Maßnahmen gesichert, sodass finanzielle Mittel bei Bedarf zügig abgerufen werden können. Bei Kursen von knapp 7 CAD ist die Gesellschaft mit 1,5 Mrd. CAD bewertet. Die Analysten von Oppenheim Research formulieren ein Kursziel von 12 USD, die Experten von Sphene Capital sogar von 13,50 CAD.
    Anleger können sich auf spannende Unternehmensausblicke und ein Update von CEO im Rahmen des nächsten International Investment Forum (www.ii-forum.com) am 3. Dezember um 16:00 Uhr CET freuen.

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    • Rheinmetall – Unter den TOP 10 in Europa

    Die Rüstungswerte setzen nach einer kurzen Phase der Stabilisierung die Korrektur fort. Einen Kurszuwachs von über 100% seit Jahresbeginn nutzen Anleger vor dem Hintergrund der voranschreitenden Bemühungen den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden für Gewinnmitnahmen.
    Laut des Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri liegen die Deutschen gemessen am Umsatz auf Platz 6 in Europa. 2024 erlöste der Konzern 9,8 Mrd. EUR, im laufenden Jahr sollen es bis zu 12,7 Mrd. EUR werden bei einer leicht steigenden operativen Marge von 15,5 %. 2030 peilt Rheinmetall einen Umsatz von 50 Mrd. EUR an. Die operative Marge soll dann bei über 20 % liegen.
    Aktuell ist der Konzern bei Kursen um die 1.400 EUR mit 67 Mrd. EUR bewertet. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten beträgt 2.220 EUR, ein Upside von mehr als 50 %! Die Experten der Citigroup stufen das aktuelle Kursniveau bei Rüstungsaktien als Einstiegschance ein.

    Renk – Umsatzverdreifachung bis 2030?

    Anfang Oktober wurden die Anteilsscheine von Renk noch bei rund 90 EUR gehandelt, aktuell wird lediglich die Hälfte des Preises aufgerufen. Das durchschnittliche Analystenkursziel von 67 EUR indiziert ein Aufwärtspotenzial von gut 40 %.
    Der zuletzt gemeldete Auftragseingang aus Osteuropa im hohen zweistelligen Millionenbereich, welcher Ersatzteile und Servicepakete für u. a. Kampfpanzer, Schützenpanzer und Haubitzen umfasst, wurde von der Börse ignoriert. Im laufenden Geschäftsjahr will der Konzern einen Umsatz von 1,3 Mrd. EUR und einen bereinigten operativen Gewinn von 210 bis 235 Mio. EUR erzielen. Die im Rahmen des Kapitalmarkttages veröffentlichen Mittelfristziele stellen ein beeindruckendes Wachstum in Aussicht. Für 2030 prognostiziert der Konzern Umsätze in einer Bandbreite von 2,8 Mrd. EUR bis 3,2 Mrd. EUR. Zusätzlich könnten noch bis zu 1 Mrd. Umsätze durch Akquisitionen dazukommen.
    Renk ist der beste Performer unter den deutschen Rüstungsaktien seit Jahresbeginn. Dies ist einerseits auf die im Vergleich zu den Wettbewerbern relativ günstige Unternehmensbewertung zurückzuführen, beruht aber auch auf der hervorragenden Marktstellung bei sicherheitskritischen Antriebssystemen für gepanzerte Fahrzeuge oder Schiffe. Als technologisch nahezu unersetzbarer Spezialanbieter mit quasi-monopolartigen Marktstellungen profitiert die Gesellschaft zudem von hohen Markteintrittsbarrieren.

    Fazit

    Kursrücksetzer bei Rüstungswerten stellen attraktive Einstiegsniveaus dar. Hier gehören Renk als Spezialanbieter und Rheinmetall als einer der größten europäischen Player auf die Favoritenliste. Noch attraktiver erscheint jedoch Almonty Industries. Die Kanadier positionieren sich als weltgrößter nicht-chinesischer Produzent des kritischen Rohstoffs Wolfram, welcher in Kürze in Südkorea und ab 2026 auch in den USA produzieren wird.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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    • Defense-Sektor
    • Rüstung
    • Künstliche Intelligenz

    Dass Aktien mit einem guten Lauf nicht unbedingt stoppen müssen, liegt auf der Hand. Oft werden neue Geschäftsmodelle erst über die Zeitachse interessant oder Unternehmen verändern ihre Ausrichtung, um für Investoren wieder ein attraktives Target darzustellen. Almonty Industries gilt als Vertreter kritischer Metalle. Die Aktie hat sich in den letzten 12 Monaten um 700 % nach oben bewegt. Mittlerweile hat sich im Konzern aber so viel bewegt, dass Analysten auch hier neu rechnen müssen. Der Antriebsspezialist Deutz richtet sich konsequent auf militärische Anwendungen aus und Infineon entdeckt seine Relevanz in der Lösung der Energieprobleme in Großrechenanlagen und in der E-Mobilität. Neue Konzepte, neue Bewertung – die Welt dreht sich weiter! Wo sollten Anleger jetzt noch einsteigen?

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    Das Börsenjahr 2026 beginnt mit einer Erkenntnis, die Industrieproduzenten weltweit den Angstschweiß auf die Stirn treibt: Wolfram, das Metall mit dem höchsten Schmelzpunkt, ist ausverkauft. Was bei Seltenen Erden im Vorjahr begann, setzt sich nun mit brutaler Härte bei jenem Stoff fort, ohne den kein Panzerstahl gehärtet, kein Smartphone vibriert und – was für die Weltwirtschaft am wichtigsten ist – kein Werkzeug industriell schneiden kann. In dieser angespannten Situation fungiert der schwedische Industriegigant Sandvik als der „Kanarienvogel in der Kohlemine“ – der Konzern signalisiert die Lage am Wolframmarkt vor allen anderen Marktteilnehmern. Die Abhängigkeit der Schweden von Wolframkarbid ist vollumfassend. Doch während die Industrie um Versorgungssicherheit ringt, erkennen smarte Investoren eine historische Parallele: Die Situation gleicht exakt dem Aufstieg von MP Materials im Sektor der Seltenen Erden. Der einzige Unterschied: Almonty Industries, der Besitzer der größten Wolfram-Mine außerhalb Chinas, wird noch zu einem Bruchteil dieser Bewertung gehandelt, obwohl das Unternehmen kurz davor steht, zum westlichen Wolfram-Monopolisten zu werden.

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    Antimon statt Abhängigkeit - Antimony Resources profitiert vom China-Risiko

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    Die geopolitischen Spannungen nehmen zu und mit ihnen rückt die Abhängigkeit des Westens von China bei kritischen Rohstoffen immer stärker in den Fokus. Metalle wie Antimon sind für Industrie, Technologie und Sicherheit unverzichtbar, werden in westlichen Gefilden jedoch kaum gefördert. Handelskonflikte und politische Risiken machen diese Konzentration zur strategischen Schwachstelle. Während USA und Europa dringend nach alternativen Lieferketten suchen, gewinnen spezialisierte Rohstoffunternehmen in stabilen Jurisdiktionen an Bedeutung. Antimony Resources könnte genau davon profitieren. Mit dem hochgradigen Bald-Hill-Projekt in Kanada positioniert sich das Unternehmen als potenzieller Baustein einer unabhängigen westlichen Antimonversorgung.

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