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26.08.2020 | 05:50

B2Gold, Barrick, Blackrock Gold - wer verdoppelt seinen Wert am schnellsten?

  • Gold
Bildquelle: pixabay.com

Seitdem Warren Buffett mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway bei Barrick eingestiegen ist, hat bei Anlegern und Medienvertretern tendenziell eine Meinungsänderung zu der ältesten Währung der Welt stattgefunden. In der Vergangenheit hat der US-Starinvestor kein Geheimnis daraus gemacht, dass seiner Ansicht nach, der Aufwand der Goldgewinn und die anschließende Überwachung gewissermaßen verrückt seien. Mittlerweile scheint das Orakel aus Omaha jedoch zu der Erkenntnis gekommen zu sein, dass man auf dem aktuellen Preisniveau als Produzent viel Geld verdienen kann und die Nachfrage nach dem Edelmetall aufgrund der Maßnahmen der Zentralbanken auch in Zukunft stabil bleiben wird.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Mario Hose
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Inhaltsverzeichnis:


    Goldangebot wird sinken

    Der Goldmarkt gewinnt zunehmend an Bedeutung. Während die Notenbanken rund um den Globus gemeinsam mit der Politik durch Maßnahmen den sozialen Frieden wahren, wurde die Geldmenge deutlich erhöht. Ein wesentlicher Vorteil von Gold ist hingegen, dass es nicht gedruckt werden kann und im Jahr 2020 sogar der historische Höhepunkt der Produktion erreicht sein wird. Die Experten von Barrick gehen davon aus, dass in diesem Jahr ca. 118 Mio. Unzen produziert werden und die jährliche Fördermenge bis 2029 auf unter 65 Mio. Unzen sinken wird. Die Reserven der größten Produzenten sind bereits seit 2012 um ca. 34% gesunken.

    Exploration sorgt für Nachschub

    Produzenten wie B2Gold und Barrick können im Rahmen des aktuellen Goldpreises eine hohe Gewinnmarge erzielen. Der Nachteil ist jedoch zugleich, dass jede Unze nur einmal verkauft werden kann. Aus diesem Grund müssen diese Unternehmen fortlaufend darauf achten, dass die Menge der Reserven zukünftige Umsätze sichert. In diesem Zusammenhang kommen Explorationsunternehmen wie Blackrock Gold ins Spiel. Das Unternehmen hat Liegenschaften im US-Bundesstaat Nevada und sucht nach Goldvorkommen. Sobald eine kritische Menge des Edelmetalls nachgewiesen werden kann, nimmt das Interesse der großen Produzenten an einer Übernahme zu.

    Finanziell gut ausgestattet

    Blackrock Gold hat seit Juni 2020 insgesamt ca. 12 Mio. CAD frisches Kapital eingesammelt, um die Gebiete in Nevada zu erkunden. Zu den prominentesten Investoren gehört der Rohstoffexperte Eric Sprott, der mit 5 Mio. CAD eingestiegen ist. Vor rund 100 Jahren erlebte der Bundesstaat bereits einen Gold- und Silber-Hype. Aufgrund dieser Historie können die Unternehmen in der heutigen Zeit noch Planungen vornehmen. Die Region um den Ort Tonopah gehört zu den attraktivsten Silber-Gebieten in Nordamerika.

    Erfolgreiches Bohrprogramm weckt Erwartungen

    Im Rahmen des aktuellen Bohrprogramms konnte Blackrock bereits mehrere interessante Entdeckungen vorweisen. Das Bohrloch TW20-001 konnte 965 g/t Silberäquivalent über 29 Meter nachweisen und eine weitere neue Vene mit einem Gehalt von 2.198 g/t Silberäquivalent über 3 Meter. Insgesamt sind in der Region Tonopah 15.000 Meter Bohrungen geplant, um ein Silberäquivalent von 2,5 bis 6,0 Mio. Tonnen und einer Konzentration von 1.300 bis 2.100 g/t nachzuweisen.

    Mehrere Mio. Unzen Gold

    Auf dem Projekt Silver Cloud wurden bereits vier Zielgebiete identifiziert und wo ab September rund 3.500 Meter mit bis zu 14 Bohrungen erreicht werden sollen. Das Unternehmen geht davon aus, dass das Gebiet ein Potenzial von mehreren Mio. Unzen Gold hat. Mit einem Börsenwert von rund 120 Mio. CAD kann das Unternehmen noch ausreichend Potenzial bei weiteren Entdeckungen vorweisen und somit die Attraktivität für potenzielle Investoren steigern. Barrick hat mittlerweile eine Marktkapitalisierung von 68 Mrd. CAD und B2Gold von 6,8 Mrd. CAD erreicht.


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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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