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Jared Scharf, CEO von Desert Gold Ventures, über Westafrika und sein Potenzial


29.04.2020 | 05:50

Ballard Power, dynaCERT, NEL ASA - wer hat die lukrativste Wasserstoff Technologie?

  • Wasserstoff

Die Wirtschaft rund um den Globus befindet sich in der Wartestellung. Sobald die Verbreitung des Corona Virus keine allgemeine Gefahr mehr darstellt oder das gesellschaftliche Verständnis für Einschränkungen schwindet, beginnt das wirtschaftliche Wettrennen um Kunden und Marktanteile. In den vergangenen Wochen haben die Unternehmen die Gelegenheit gehabt, sich zu besinnen und zu orientieren. Sobald die Restriktionen für den allgemeinen Markt schwinden, wird sich zeigen, wer seine Hausaufgaben gemacht hat und welcher Wirtschaftsraum sich noch Subventionen leisten kann.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Wasserstoff-Technologie zur Nachrüstung

dynaCERT ist der Newcomer der Wasserstoff Szene, mit einer Technologie, die mittlerweile mehrfach mit Preisen gekrönt wurde. Seit 2019 arbeitet das Unternehmen an der Produkteinführung seiner Innovation. Die Technologie trägt den Namen HydraGEN und kann in verschiedenen Größen den Kunden angeboten werden. Die Größe der HydraGEN Einheit ist abhängig von der Verwendung, je größer der Verbrennungsmotor, desto größter die Einheit von dynaCERT zur Nachrüstung.

HydraGEN macht Diesel grün

Der Vorteil von HydraGEN ist, dass die Einheit Wasserstoff aus destilliertem Wasser auf Bedarf erzeugt und dem Dieselmotor während des Verbrennungsvorgangs als Katalysator hinzugibt. Der Wirkungsgrad des Motors wird dadurch erhöht und der Treibstoffverbrauch geht um bis zu 20% zurück. Darüber hinaus wird der Ausstoß von Schadstoffen deutlich reduziert. Messungen zufolge, konnte ein Rückgang beim NOx-Wert von bis zu 88% verzeichnet werden. Die Emission von Feinstaub geht um bis zu 55% und CO2 um bis zu 10% zurück.

Prominente Investoren an Bord

Mit der Innovation von dynaCERT müssen vorhandene Fahrzeuge nicht ersetzt werden und der Markt ist mit rund einer Mrd. Dieselmotoren entsprechend groß. Das hat auch einer der größten europäischen Automobil-Logistiker verstanden. Die Mosolf Group arbeitet seit vergangenem Jahr eng mit dynaCERT zusammen und mit dem Einstieg von Eric Sprott, der im Rahmen einer Finanzierungsrunde 14 Mio. CAD investierte, kam ein weiterer prominenter Marktteilnehmer an Bord.

CEO Jim Payne hat gestern im Rahmen der 29. MKK Konferenz von der GBC AG das Unternehmen vorgestellt und die Präsentation ist über den folgenden Link verfügbar: webcasts.eqs.com/mkk2020dynacert/de

Investitionsbedarf belastet Ausbau

Das kanadische Unternehmen Ballard Power entwickelt seit mehr als drei Jahrzehnten Brennstoffzellen, um Wasserstoff als Energieträger ohne CO2-Ausstoss zu nutzen. Die Lösungen von Ballard Power kommen mittlerweile in vielen Bereichen der Logistik und Energieversorgung zum Einsatz. Ähnlich wie beim Anlagenbauer NEL ASA muss eine Investitionsbereitschaft des Kunden oder Staates bestehen, um den Aufbau einer Wasserstoff Infrastruktur zu realisieren.

In Deutschland gibt es bereits ein Tankstellennetz für Benzin und Diesel, dass aus über 14.000 Niederlassungen besteht. Der Aufbau eines vergleichbaren Netzes mit Wasserstoff würde voraussichtlich deutlich über 20 Mrd. EUR kosten. Mit einem modernen Netz allein ist es allerdings nicht getan, dann die Kunden brauchen auch wettbewerbsfähige Fahrzeuge mit Brennstoffzellen.

Aufholpotenzial für den Newcomer

Vor dem Hintergrund, dass die Bekämpfung der Corona Pandemie die Haushaltslage der öffentlichen Hand massiv belastet hat, ist davon auszugehen, dass die Lösung von dynaCERT, bestehend auf vorhandene Fahrzeuge und dem Tankstellennetz auf absehbare Zeit einen Wettbewerbsvorteil hat. Unterm Strich ist jedoch jede Lösung gut und wichtig, die zum Umweltschutz beiträgt. Im Vergleich fallen die Börsenbewertungen jedoch noch unterschiedlich aus, denn Ballard Power ist mit 2,3 Mrd. EUR, dynaCERT mit 150 Mio. EUR und NEL ASA mit 1,5 Mrd. EUR bewertet. Ein mögliches Aufholpotenzial ist offensichtlich.

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
  2. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

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Kommentar von André Will-Laudien vom 21.09.2020 | 04:50

Daimler, Nikola, dynaCERT: Wer Liefern kann, macht das Geschäft!

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Wasserstoff ist die bessere Batterie - Kein anderes Thema, wie das des Wasserstoffs lässt die Wogen an der Börse so stark schlagen wie zuletzt. Die Anhänger von sauberer Luft, CO2-Reduktion und andauernder Treibhausgas-Diskussionen sehen in der Batterie nur einen vorübergehenden Hype, den v.a. Tesla in Gang gesetzt hat. Längst weiß man in der Industrie, dass die Batterie immer „unsauber“ bleiben wird, denn allein deren Produktion und anschließende Entsorgung verbrauchen ein Vielfaches an Ressourcen im Vergleich zu längst verfügbaren Technologien wie z.B. die Wasser-Elektrolyse, also die Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Betrachtet man den Treibstoff Diesel, mit einem Anteil im Transport von über 90%, so lässt sich durch den Einsatz dieser hochreaktiven Elemente ein wesentlich effizienterer und umweltschonender Verbrennungsprozess gestalten. Der energetische Wirkungsgrad der Elektrolyse von Wasser liegt bei über 70%. Dass also Unternehmen wie Tesla und Nikola sich aktiv um diese Erkenntnisse bemühen, ist angesichts weitläufiger Nachhaltigkeits-Diskussionen unabdinglich. Aber auch Daimler erklärte jüngst, dass man den verschlafenen Trend zur E-Mobilität nicht so einfach stehen lassen will und auf die Zukunftstechnologie Wasserstoff setzen wird.

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Kommentar von Mario Hose vom 10.08.2020 | 05:50

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Kommentar von Mario Hose vom 09.07.2020 | 05:50

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Die Aktien von Wasserstoffunternehmen erreichen ständig neue Höchststände und die Gewinne der Aktionäre nehmen auf dem Papier entsprechend zu. Buchgewinne sind etwas Feines, aber wehe, sie schmelzen dahin. In einem fallenden Markt zu verkaufen, ist in der Regel schwerer, als die entgangenen Gewinne von einem steigenden Aktienkurs zu verkraften. Vor dem Hintergrund, dass Wasserstoff als Energieträger noch eine Zukunftstechnologie ist, die von vielen politischen Faktoren abhängt, um wirklich einen umweltfreundlichen Mehrwert zu bieten, ist es ratsam nicht darauf zu hoffen, dass die Bäume endlos in den Himmel wachsen. Teilgewinne zu realisieren hat noch Niemandem geschadet. Der nächste große Trend hat bereits begonnen und es wird Zeit, sich zu positionieren.

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