Menü

Aktuelle Interviews

Lewis Black, CEO, Almonty Industries

Lewis Black
CEO | Almonty Industries
100 King Street West, M5X 1C7 Toronto (CAN)

info@almonty.com

+1 (647) 438-9766

Interview mit Minenbetreiber Almonty Industries: „Wolfram macht E-Autos besser”


Nick Luksha, President, Prospect Ridge Resources

Nick Luksha
President | Prospect Ridge Resources
1288 West Cordova Street Suite 2807, V6C 3R3 Vancouver (CAN)

info@prospectridgeresources.com

Interview Prospect Ridge Resources: Diese Filetstücke schmecken dem Markt


Stefan Kempf, Vorstand, aifinyo AG

Stefan Kempf
Vorstand | aifinyo AG
Tiergartenstraße 8, 01219 Dresden (D)

ir@aifinyo.de

+49 351 896 933 10

Interview mit Stefan Kempf, Gründer und Vorstand des B2B-Fintechs aifinyo AG


16.06.2020 | 10:53

Barrick, Desert Gold, Endeavour Mining - Wer profitiert von der Gold Verknappung?

  • Gold
Bildquelle: pixabay.com

Die Produktion von Gold wird in diesem Jahr voraussichtlich ihren historischen Höhepunkt erleben und ab dann geht es mehr oder weniger dramatisch abwärts. Während die Förderung der größten Produzenten im Jahr 2009 noch bei unter 80 Mio. Unzen lag, ist sie seitdem nahezu linear auf die für das Jahr 2020 in Aussicht gestellte Menge von über 117 Mio. Unzen gestiegen. Im Jahr 2029 wird voraussichtlich nicht einmal mehr 55% dieser Menge erreicht - mit Folgen für den Goldpreis.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. | Autor: Mario Hose
ISIN: CA25039N4084 , CA0679011084 , KYG3040R1589

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


Nick Mather, CEO, SolGold PLC
"[...] Wir wussten, dass die Welt sich rasch elektrifiziert und urbanisiert und dafür erhebliche Mengen an Kupfer benötigt. [...]" Nick Mather, CEO, SolGold PLC

Zum Interview

 

Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor


Keine Förderung ohne Exploration

Wer Gold abbauen möchte, der muss es erstmal finden. Der Ursprung jeder Goldförderung ist die Exploration. Wenn das Gold im Boden entdeckt wurde, geht es im nächsten Schritt um die Ermittlung der Größe des Vorkommens. Das Ziel von Explorationsunternehmen ist üblicherweise die Entdeckung von Goldmengen im Boden, die eine Entwicklung des Projektes zu einer ökonomisch attraktiven Produktion ermöglichen.

Ersatz für abgebaute Reserven

Ohne Erfolge bei der Exploration wird kein Abbau möglich sein. Aus diesem Grund haben die großen Goldproduzenten oftmals die Explorationsszene im Auge, vor allem, wenn diese sich in der Nachbarschaft von produzierenden Minen befinden. Alles, was in der Goldmine abgebaut wurde, das ist logischerweise weg. Im Umkehrschluss sinken die Reserven der Produzenten mit jeder verkauften Unze. Dieses Szenario ist nicht abstrakt, sondern bereits Realität. Seit 2012 sind die Reserven der größten Produzenten von 967 Mio. Unzen um 34% auf 584 Mio. Unzen in 2019 gefallen. Die Höhe der Reserven betragen mittlerweile weniger als im Jahr 2007 – also vor dem ersten Gold-Boom im Zusammenhang mit der Finanzkrise.

Qualität hat seinen Preis

Eine große Belastung für die Produktion sind auch gestiegene Auflagen und Qualitätsansprüche im Zusammenhang mit der Imagepflege. Aufgrund von Unfällen und entstandenen Umweltschäden als Folge, haben die Produzenten und Behörden die Anforderungen und Ansprüche erhöht. Im Jahr 2000 hat es noch zehn Jahre gedauert, bis eine Entdeckung in Produktion gehen konnte und zehn Jahre später hat sich die Dauer auf 20 Jahre erhöht. Mittlerweile wird es voraussichtlich 30 Jahre dauern, bis eine Entdeckung in Produktion gehen wird.

Exploration profitiert vom Preisanstieg

Die rückläufigen Reserven der Produzenten lassen bei steigendem Goldpreis die Preise für die Übernahmen von Explorationsunternehmen steigen. Der Handlungsdruck der Produzenten nimmt fortlaufend zu. Das Explorationsunternehmen Desert Gold Ventures hat in Mali Projekte die eine Fläche von 400 km2 umfassen. Das Unternehmen befindet sich umgeben von den folgenden großen Minen: Fekola 7 Mio. Unzen, Gounkoto 4,4 Mio. Unzen, Loulo 9,8 Mio. Unzen, Sadiola 8,1 Mio. Unzen, Takakoto & Segala 3,3 Mio. Unzen und Yatela mit 3,5 Mio. Unzen.

Attraktive Übernahmepreise in Afrika

Zu den namhaften Nachbarn von Desert Gold gehören B2Gold, Barrick Gold, Endeavour Mining und Resolute. Weil das Explorationsunternehmen bereits mehrere Goldvorkommen entdecken konnte (2,04 g/t Au über 30 m, 3,03 g/t Au über 8 m und 6,28 g/t Au über 13 m), liegt nah, dass die Wahrscheinlichkeit einer Beteiligung oder einer Übernahme durch einen Produzenten aus der Region mit weiteren Erfolgen aus Bohrprogrammen steigt. Im Jahr 2018 wurde in Afrika bei Übernahmen im Durchschnitt 200,33 USD pro Unze im Boden bezahlt. Das Management strebt laut Präsentation auf der Webseite den Nachweis von bis zu sechs Millionen Unzen an.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor



Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von Stefan Feulner vom 19.11.2021 | 05:10

Moderna, Tembo Gold, Nvidia – Läuft!

  • Märkte
  • Gold

Die Corona-Pandemie erlebt aktuell in der vierten Welle ihren derzeitigen Höhepunkt in Bezug auf die Infektionszahlen. Dank der Auffrischungsimpfungen und der baldigen Zulassung der Vakzine für Kinder profitieren insbesondere die Impfstoffhersteller. In Folge der zerrissenen Lieferketten und der Halbleiterkrise verbuchen Chip-Hersteller Rekordergebnisse durch stark gestiegene Preise. Die Inflation in Kombination mit dem aktuellen Niedrigzinsniveau ist wiederum Futter für Gold-Unternehmen. Profitieren Sie von diesem Kreislauf.

Zum Kommentar

Kommentar von Stefan Feulner vom 18.11.2021 | 05:10

Siemens Healthineers, Troilus Gold, TeamViewer – es ist angerichtet

  • Märkte
  • Gold

Die Aktienmärkte laufen weiter nach oben. Der deutsche Leitindex DAX 40 markierte mit einem Stand von über 16.250 Punkten erneut ein neues Allzeit-Hoch. Auch wenn kleinere Korrekturen normal sind, gehen Marktkenner von einem nächsten Ziel in dem Bereich um 17.400 Punkte aus. Ebenfalls positiv verändert hat sich das Chartbild am Goldmarkt. Sollte die Marke von 1.900 USD je Unze geknackt werden, steht das Edelmetall vor dem Sturm auf die alten Höchstkurse.

Zum Kommentar

Kommentar von Armin Schulz vom 12.11.2021 | 06:26

Barrick Gold, Barsele Minerals, Newmont – Inflationsschutz für das eigene Vermögen

  • Barrick Gold
  • Barsele Minerals
  • Newmont
  • Gold
  • Goldmine
  • Kupfer

Die Inflation in den USA zieht weiter an. Waren es im September schon 5,4%, sind es im Oktober schon 6,2%. Damit wurden sogar die pessimistischen Experten überrascht, die nur von 5,8% ausgegangen sind. Als Gründe werden die Energiepreise und Lieferengpässe angegeben. In Deutschland sieht es nicht viel besser aus. Die Inflationsrate lag zuletzt bei 4,5%. Es heißt, dass diese Inflation nur vorübergehend so hoch sei. Doch schon seit Herrn Draghi sollte klar sein, dass die Zentralbanken eine Inflation begrüßen, denn so kann man die Druckerpresse länger laufen lassen. Als Anleger sollte man sein Geld schützen. Die Nachfrage nach physischem Gold ist im dritten Quartal um 18% angestiegen. Alternativ kann man in Goldunternehmen investieren, von denen wir drei analysieren.

Zum Kommentar