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07.06.2019 | 11:59

BASF, Lukoil, Saturn Oil & Gas – Erdöl sichert Alltag und Komfort

  • Erdöl
  • Chemie
  • Wirtschaft
Bildquelle: pixabay.com

Erdöl ist Energieträger und auch wichtiger Inhaltsstoff für eine schier unendliche Vielzahl von Alltagsprodukten. Pro Tag benötigt die weltweite Wirtschaft rund 100 Mio. Barrel Erdöl. Mehr als 40% wird als Treibstoff für den Straßenverkehr verwendet und rund 10% für Luftverkehr sowie Seeschifffahrt. Die chemische Industrie benötigt das schwarze Gold für die Herstellung von Polyvinylchlorid (PVC), Polyurethan und Polystyrol – Inhaltsstoffe für z.B. Schaumstoffe, Schläuche und Styropor.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Exploration und Förderung

Der Erdölförderung findet rund um den Globus statt. Vor 30 Jahren war es weit verbreitete Meinung, dass die weltweiten Erdölvorräte wahrscheinlich nur noch für drei Jahrzehnte reichen werden. Heute sind wir schlauer und es kam glücklicherweise anders. So steigerte z.B. der russische Erdölkonzern Lukoil im Jahr 2018 seine Förderrate um 3,4% auf 2,3 Mio. Barrel pro Tag und hält dadurch einen weltweiten Marktanteil von über 2%. BASF hat in 2017 mit der damaligen 100%igen Tochter Wintershall rund 165 Mio. Barrel Öläquivalent exploriert sowie produziert und damit einen Jahresumsatz von 3,24 Mrd. EUR erzielt. Seit 1. Mai 2019 hält BASF einen Anteil von 67% an dem Joint Venture Wintershall DEA.

Öl-Business kann sich lohnen

Der kanadische Öl-Produzent Saturn Oil & Gas konnte als Newcomer im ersten Q1/2019 eine lukrative Umsatzrendite einfahren. Mit 29 Bohrlöchern erzielte das Unternehmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres rund 4,6 Mio. CAD Umsatz und Nettoeinnahmen von 1,6 Mio. CAD. Kanada gehört zu den Ländern mit den strengsten Umweltauflagen und der Schutz der Natur steht daher im Fokus.

Ohne Erdöl geht nichts

Im Alltag finden wir Polyethlyn u.a. in Fernsehgehäusen, Eimer, Gießkannen und Staubsauger. In der Bekleidungsindustrie spielt Polyamid eine wichtige Rolle, denn dieser Inhaltsstoff für Synthetikfasern wird z.B. für Nylonstrumpfhosen benötigt. Reinigungs- und Waschmittel basieren üblicherweise auf Ethylenoxid. Für die Herstellung eines Fernsehers wird durchschnittlich 2,4 Liter Erdöl verwendet und für eine Nylonkrawatte 0,5 Liter. Ein Alltag ohne Erdöl ist daher nicht vorstellbar. Kursrückgänge beim Ölpreis und den Aktien von Öl-Produzenten können daher eine Einstiegschance sein.
(MH)


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Erdöl – Fossiler Energieträger, welcher als ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen in der Erdkruste vorkommt.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Wenn jemand vom größten Rohstoffmarkt der Welt spricht, dann meint er den Ölmarkt. Täglich werden weltweit knapp 100 Mio. Barrel des Schwarzen Goldes produziert und ausgeliefert, auch wenn Elon Musk immer noch felsenfest behauptet „Öl ist out!“ - Ihm speziell wäre anzuraten, sich einmal zu informieren, wieviel Ölprodukte in einem Tesla verbaut sind. Er wird bei über 300 Bauteilen landen, welche aus Ölderivaten gefertigt sind. Aber egal – die weltweite Nachfrage nach Öl hat laut British Petroleum, unzweifelhaft einer der großen Branchenvertreter, im Jahr 2019 seinen Gipfel erlebt. Der Energiekonzern prognostiziert in seinem jährlichen Energie-Ausblick eine global rückläufige Öl- aber eine robuste Gasnachfrage bis 2050. Gleichzeitig seien erneuerbare Energien in den nächsten 30 Jahren die am schnellsten wachsenden Energieträger. Hier dürfte sogar Elon Musk mit seinen Erwartungen wieder richtig liegen.

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