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26.08.2019 | 16:21

Baumot, dynaCERT, NEL - Kraftfahrtbundesamt erteilt grünes Licht

  • Wasserstoff

Energie und Mobilität sind die Themen der Zukunft, die momentan am häufigsten diskutiert werden. Politik und Wirtschaft bieten dabei den Rahmen für Kunden und Investoren. Vor diesem Hintergrund spielt das Kraftfahrt-Bundesamt in Deutschland eine wichtige Rolle, denn die Entscheidungen dieser Institution zur „Allgemeinen Betriebserlaubnis“ sind die Grundlage für den Zugang zu einem lukrativen Massenmarkt. Während sich Baumot und dynaCERT auf das Thema Nachrüstung von Dieselmotoren fokussieren, entwickelt NEL die Infrastruktur für die Herstellung und den Vertrieb von Wasserstoff, damit die Voraussetzung für eine flächendeckende Elektromobilität mit Brennstoffzellen irgendwann überhaupt möglich ist. Aber wer hat den größten Absatzmarkt?

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

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Frühe Marktphase der Brennstoffzelle

Die norwegische NEL hat sich in Investorenkreisen im Zusammenhang mit Wasserstoff einen Namen gemacht. Die Entwicklung von Produktionsanlagen zur Herstellung von Wasserstoff sowie der Aufbau eines Tankstellennetzes mit NEL Technologien locken Spekulanten an.

Die Produktion von Wasserstoff und der anschließende sichere Verkauf sind Voraussetzung für Kundeninteresse. Derzeit befindet sich die Technologie noch in einer frühen Marktphase und der Verkauf von Fahrzeugen mit Brennstoffzellen hat noch keine beachtliche Größenordnung erreicht.

Reinigung von Abgasen

Die deutsche Baumot hat sich auf die Reinigung von Abgasen von Verbrennungsmotoren fokussiert und bietet Fahrzeugbesitzern entsprechende Lösungen zur Nachrüstung an. Das Unternehmen hat eine nervenaufreibende Zeit hinter sich, denn bis vor Kurzem vertrat der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) die Ansicht, dass Neuanschaffungen besser seien, als nachzurüsten. Erst auf Druck aus eigenen Reihen hat das ihm untergeordnete Kraftfahrt-Bundesamt kürzlich mit der Erteilung von Allgemeinen Betriebserlaubnissen von Nachrüstanlagen begonnen.

Verhinderung von Abgasen durch Wasserstoff

Die kanadische dynaCERT hat heute den Markt über den Erhalt einer Allgemeinen Betriebserlaubnis durch das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt für die innovative Wasserstoff Technologie informiert. Das Gerät von dynaCERT sorgt dafür, dass die Emission von Schadstoffen bei der Verbrennung reduziert wird und ist seit diesem Jahr serienmäßig erhältlich. Ab sofort kann die Technologie nun auch in Deutschland und der EU verkauft werden.

Der Erhalt einer Allgemeinen Betriebserlaubnis ist von großer Bedeutung für einen Zulieferer. Besonders von dem Hintergrund, dass dynaCERT die Wasserstoff Technologie zur Nachrüstung für bereits vorhandene Dieselmotoren anbieten kann, bedeutet enormes Marktpotenzial. Eigentümer von Bussen und LKW können mit dieser Technologie nicht nur etwas für den Umweltschutz tun, sondern auch Geld sparen und einen Wettbewerbsvorteil gewinnen.

Bedeutung für Umweltschutzziele

Enrico Schläpfer, Vice President of Global Sales von dynaCERT, fasst die Bedeutung für die Kunden, das Unternehmen und die Umwelt zusammen: „dynaCERT ist der erste Hersteller eines Produkts für den Automobilzubehörmarkt, das europaweit Wasserstoff und Sauerstoff in der Brennkammer von Dieselmotoren verwenden darf. Damit haben wir Automobilgeschichte geschrieben! Mit der ABE-Homologation in Deutschland hat dynaCERT einen historischen Meilenstein in der Speditionsbranche gesetzt.

In den vergangenen 26 Monaten haben unsere Teams in Deutschland und Kanada in Zusammenarbeit mit dem TÜV Nord und dem TÜV Süd ihre Ziele erreicht. In Deutschland ist dynaCERT nun gut aufgestellt, um die HydraGEN-Technologie auf dem europäischen Markt effektiv zu positionieren und zu vermarkten.

Mit der HydraGEN-Technologie können sich die Regionalregierungen zur Unterstützung des Klimaschutzes an ihren nationalen Umweltzielen orientieren. Mit der verfügbaren HydraGEN-Technologie ist Europa dem Erreichen der ehrgeizigen Ziele des Übereinkommens von Paris einen Schritt nähergekommen.“


Lexikon:

  1. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
  2. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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In Europa rückt Wasserstoff als Energieträger in den Mittelpunkt der Diskussionen und bietet damit eine umweltfreundlichere und praktikablere Alternative zur Batterie als Energiespeicher in der Mobilität. Die Herstellung von Batterien ist eine Umweltsünde par excellence. Rohstoffe müssen aufwendig abgebaut werden, für die Herstellung wird jede Menge zusätzliche Energie benötig und am Ende des Lebenszyklus bleibt nicht wiederverwertbarer Sondermüll. Wasserstoff kann hingegen durch Elektrolyse mit CO2-neutralem Strom hergestellt und wieder in Strom gewandelt werden. Während in Frankreich die saubere Transformation der Mobilität gemeistert werden kann, befindet sich Deutschland in einer selbstverschuldeten und teuren Sackgasse.

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Die Aktien von Wasserstoffunternehmen erreichen ständig neue Höchststände und die Gewinne der Aktionäre nehmen auf dem Papier entsprechend zu. Buchgewinne sind etwas Feines, aber wehe, sie schmelzen dahin. In einem fallenden Markt zu verkaufen, ist in der Regel schwerer, als die entgangenen Gewinne von einem steigenden Aktienkurs zu verkraften. Vor dem Hintergrund, dass Wasserstoff als Energieträger noch eine Zukunftstechnologie ist, die von vielen politischen Faktoren abhängt, um wirklich einen umweltfreundlichen Mehrwert zu bieten, ist es ratsam nicht darauf zu hoffen, dass die Bäume endlos in den Himmel wachsen. Teilgewinne zu realisieren hat noch Niemandem geschadet. Der nächste große Trend hat bereits begonnen und es wird Zeit, sich zu positionieren.

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Die Wasserstoff-Industrie steht im Fokus von Investoren und der Energieträger schürt Hoffnung bei Politik und Wirtschaft. Während die Allgemeinheit noch mit den Corona Folgen zu kämpfen hat, ist an der Börse bei den Wasserstoff-Aktien bereits die Champagner-Laune zurückgekehrt. Jede Meldung mit Angaben zu Umsatz und Visionen wird frenetisch gefeiert und zieht durch Aktienkäufe eine Steigerung der Marktkapitalisierung nach sich. Skalierbare Geschäftsmodelle mit Fokus auf Umweltschutz sind gefragt und mit Lösungen lässt sich bekanntlich Geld verdienen.

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