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Newlox-CEO Ryan Jackson über den Aufbau eines grünen Goldproduzenten mit einem schnellen Wachstumskurs


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09.11.2020 | 05:50

BioNTech, Defense Metals, Bayer - Antizyklisch Geld verdienen

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Es ist vollbracht. Nach zähem Ringen und viertägiger Stimmenauszählung wurde Joe Biden zum 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika erklärt. Die Twitter-Tiraden von Verlierer Donald Trump dürften somit Geschichte sein. Die Spuren, die Trump während seiner vierjährigen Herrschaft hinterlassen hat, dürfte die Regierung allerdings noch länger beschäftigen. Einiges, wie zum Beispiel der Austritt aus dem Klimaabkommen, kann schnell repariert werden. Dagegen wird Biden bei anderen Punkten des vom Vorgänger auferlegten „America first“- Programmes genau abwägen, was „in“ und was „out“ ist.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Stefan Feulner

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Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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USA gegen China geht in die nächste Runde

Die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Großmächten sind in der Trump-Ära auf ein historisches Tief gesunken. In den Medien konnte man vor allem Sanktionen gegen den Smartphone-Hersteller Huawei oder dem Verbot der chinesischen Social-Media-Plattform TikTok lesen. Die Folgen des schwellenden Handelsstreits betreffen aber weit mehr Branchen, bis hin zu den Rohstoffproduzenten.

Seltene Erden als Werkzeug im Handelsstreit

So verabschiedete die chinesische Regierung Anfang November ein Gesetz, welches Ihnen erlaubt, den Export von strategischen Materialien und Spitzentechnologie an bestimmte internationale Unternehmen zu verbieten. Infolgedessen könnte das Land Maßnahmen gegen eine Nation oder Region ergreifen, die Exportkontrollverfahren missbraucht. Auf dieser Liste sollten auch seltene Erden-Elemente (REE) stehen, bei denen der Marktanteil Chinas bei rund 80% liegt. Ein solches Verbot dürfte weitreichende Auswirkungen auf globaler Ebene haben. Selten Erden-Elemente werden für sämtliche Geräte benötigt, vom iPhone über das Elektrofahrzeug bis hin zum Kampfjet.

Alternativen müssen her

Um die Abhängigkeit zu verringern, versuchen die USA schon seit Jahren, Ressourcen auf der ganzen Welt außerhalb Chinas ausfindig zu machen und Partnerprogramme aufzubauen. In der Trump-Administration wurde schließlich der nationale Notstand in der Bergbauindustrie ausgerufen und eine Steigerung der Seltenerdmineralien gefordert.

Lebenszeichen aus Kanada

Das kanadische Mineralexplorationsunternehmen Defense Metals deckt genau diesen Bedarf und sollte von der Situation profitieren können. Der Schwerpunkt des 2016 gegründeten Unternehmens liegt auf den Erwerb von Minerallagerstätten, die Metalle und Elemente enthalten, welche bei der Herstellung erneuerbarer Energietechnologien, wie etwa Seltenerdmetallmagnete, eingesetzt werden.

Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Projekt Wicheeda in der Provinz British Columbia. Firmenangaben zufolge liegen die Mineralressourcen bei 4,9 Mio. Tonnen mit einem durchschnittlichen Gehalt von 3,02% LREO (leichte Seltenerdmetalle) und abgeleitete Mineralressourcen von 12,1 Mio. Tonnen mit einem durchschnittlichen Gehalt von 2,90% LREO.

Kapitalrunde erfolgreich

Ende Oktober konnten die Kanadier eine Privatplatzierung von 2.525.000 Einheiten für einen Bruttoerlös von 505.000 CAD abschließen. Durch den Zufluss kann das Unternehmen nun auf eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung für das Seltenerdprojekt Wicheeda hinarbeiten. Diese soll bereits im ersten Quartal 2021 abgeschlossen sein. Aktuell beträgt die Marktkapitalisierung lediglich 6,0 Mio. EUR. Das Thema seltene Erden bleibt weiterhin heiß, vor allem in Bezug auf den Nachfrageüberhang in der Elektroautobranche.

Kauf am Boden

Nach den teilweise heftigen Kursverlusten der vergangenen Wochen trauten sich die ersten Insider auf das Parkett und kauften in großem Stile Aktien des Pharma- und Agrarriesen Bayer. So wurden neben dem Firmenlenker Werner Baumann zwei weitere Spitzenmanager auf der Käuferseite gesichtet. Nachdem Baumann mit Gattin Aktien im Gegenwert von rund 2,45 Mio. EUR erwarben, gönnten sich Finanzchef Wolfgang Nickl und der für das Geschäft mit Gesundheitsprodukten zuständige Heiko Schipper Papiere für 154.000 EUR und 309.000 EUR. Obwohl der Glyphosat-Vergleich immer noch in der Schwebe ist, ist dies kein schlechtes Zeichen für eine Bodenbildung des arg gebeutelten Bayer-Kurses.

Kurz vor der Explosion

In wenigen Tagen dürfte es soweit sein. Dann kommen die Daten der abschließenden klinische Studienreihe zum Corona-Impfstoffprogramm des Mainzer Unternehmens BioNTech. Die Charttechnik sieht so aus, als würde dies ein voller Erfolg. Nach einem Abtauchen des Kurses und Test der Unterstützungszone bei knapp 75,00 EUR ging es mit großer Dynamik wieder gen Norden. Aktuell notiert das Papier bei 92,00 USD, nicht weit entfernt vom All Time High bei 97,26 USD. Somit läuft die Berichterstattung fast parallel zur Markttechnik. Eine Erfolgsmeldung und der Aktienkurs marschiert in dreistellige Gefilde.


Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar von Stefan Feulner vom 25.11.2020 | 05:50

Moderna, Triumph Gold, BioNTech – Auf Gewinner setzen!

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Gold hat den Ausbruch nicht geschafft - vorerst. Durch die Entscheidung der Amerikaner pro Joe Biden sowie die sehr erfolgreichen Entwicklungen hinsichtlich eines Impfstoffes gegen das Corona-Virus ging das gelbe Edelmetall erst einmal auf Talfahrt. Die Korrektur kann durchaus noch ein Stück weitergehen. Allerdings waren diese Rücksetzer in der Vergangenheit lukrative, antizyklische Einstiegschancen. Deswegen sollte man die Zeit jetzt nutzen, genauer auf aussichtsreiche Goldminen zu schauen.

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Kommentar von Stefan Feulner vom 20.11.2020 | 05:10

BioNTech, Saturn Oil & Gas, Moderna – diese Aktien werden explodieren!

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Jetzt geht es Schlag auf Schlag mit den Neuigkeiten im Wettlauf gegen die Corona-Pandemie. Die ersten Auslieferungen des Impfstoffes sollen laut BioNTech, als auch dem US- Konkurrenten Moderna bereits Ende diesen beziehungsweise Anfang nächsten Jahres erfolgen. Ein erster Schritt in die Normalität, auch wenn der BioNTech- Chef Ugur Sahin mit einem normalen, gesellschaftlichen Leben frühestens Ende 2021 rechnet. Dann dürften, sollte alles glatt verlaufen, arg gebeutelte Branchen eine nie dagewesene Renaissance erleben und deren Aktienkurse förmlich abheben.

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Kommentar von Nico Popp vom 18.11.2020 | 06:05

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Erfolgreiche Unternehmen machen die Dinge oftmals anders, als die Konkurrenz. Manchmal dauert es eine Weile, bis ein Ansatz, der am Anfang noch belächelt wird, erst Zustimmung erhält und dann kopiert wird. Beispielsweise hat sich SIXT schon früh als Mobilitätsdienstleister verstanden. Der Autovermieter agiert in vielen Bereichen und bietet auch Leasing und Gebrauchtwagen an. Zwar ist das Geschäft an den Flughäfen weitgehend zum Erliegen gekommen, doch gilt SIXT zu Recht als flexibel genug, um neuen Anforderungen gerecht werden zu können. Beispielsweise hat das Unternehmen nach Ausbruch der Pandemie seinen Fuhrpark drastisch reduziert. Auch in Zukunft investiert SIXT in digitale Geschäftsmodelle, wie etwa ein monatlich kündbares Auto-Abo. Dieser Ansatz führt dazu, dass die Aktie nach einem Einbruch im März inzwischen wieder vergleichsweise gut dasteht. Das Unternehmen ist kein Krisengewinner, aber Zukunft hat es trotzdem.

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