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Jared Scharf, CEO von Desert Gold Ventures, über Westafrika und sein Potenzial


07.05.2020 | 05:50

Daimler, dynaCERT, NEL, Tesla - wer verdoppelt den Aktienkurs in 2020?

  • Umweltschutz

In den vergangenen Wochen haben viele Fahrzeuge stillgestanden. Trotz des Rückganges des Verkehrs ging die Schadstoffbelastung an den Messstationen in deutschen Innenstädten nicht zurück, wie in den Medien berichtet wurde. Losgelöst von dieser Erkenntnis bringen Politiker eine Abwrackprämie ins Spiel, die den Fahrzeugabsatz ankurbeln soll. In erster Linie zielt die Umverteilung von Steuergeldern darauf ab, dass fahrtüchtige Autos verschrottet und anschließend mit staatlichem Zuschuss neue Elektroauto gekauft werden. Vor dem Hintergrund, dass der Energie-Mix nur zu einem Anteil aus erneuerbaren Energien besteht und es noch keine Lösung für die Entsorgung von Lithium Batterien gibt, ist die Umweltbilanz bedenklich. Es gibt Dinge, die man Kindern nicht erklären kann oder auch gar nicht erst versuchen sollte.

Lesezeit: ca. 3 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Unmoralische Angebote

„Autokauf mit staatlicher Prämie!“ Klingt verlockend, ist es aber eigentlich nicht. Wenn der Staat mit Subventionen aktiv wird, dann ist es nicht das Geld des Staates, sondern das Geld der Bürger. Der Umverteilungsmechanismus des Staates beeinflusst den Markt, der eigentlich keinen Bedarf für eine Handlung sieht. Durch unterschiedliche Steuern werden die Kassen der öffentlichen Hand wieder gefüllt. Im Fall der Elektroautos ist der Markt besonders hartnäckig und das wahrscheinlich aus gutem Grund.

Solange die Ökobilanz von Elektroautos keinen Vorteil bietet, kann der zuverlässige Verbrennungsmotor auch weiter rollen. Letztlich muss der Strom irgendwo herkommen. Ein Elektroauto mit Lithium Batterie, das mit Strom aus Gas- und Kohlekraftwerken aufgeladen wird, ist moralisch genauso sinnvoll wie die Bestellung einer veganen Pizza mit Salami und Schinken.

Schutz der Umwelt geht vor

Der Ausstoß des Treibhausgases CO2 ist in Deutschland im vergangenen Jahr um 4,6% zurückgegangen. Die Bundesrepublik ist für rund 25% des Gesamtausstoßes in der Europäischen Union (EU) verantwortlich. Insgesamt konnte die Statistikbehörde Eurostat einen Rückgang der CO2-Belastung in der EU von 4,3% ermitteln. Im Zusammenhang mit der Corona Pandemie ist zu erwarten, dass in 2020 ein höherer Rückgang zu verzeichnen ist. Erfreulich ist aus deutscher Sicht, dass ein überdurchschnittlicher Wert erreicht wurde.

Ob die Einsparungen jedoch eine Wirkung auf das Klima haben, das weiß niemand. Sicherlich ist der Schutz der Umwelt gut und wichtig. Viele Maßnahmen sind auch sichtbar und messbar. Die Vorstellung jedoch, dass der Mensch das Klima in irgendeine Richtung drehen kann, klingt irgendwie verrückt. Das Klima ändert sich seit Millionen von Jahren, schon bevor es SUVs und Sportwagen gab.

Menschen haben andere Sorgen

Ob sich Menschen mit Existenzsorgen im Corona Umfeld und Kurzarbeitergeld auf dem Konto für eine Neuanschaffung eines Autos entscheiden werden, das wird sich spätestens zeigen, wenn Daimler und Tesla die Ergebnisse des zweiten Quartals 2020 veröffentlichen werden.

Nachrüsten statt abwracken

Technologien der Zukunft, die einen echten Mehrwert für eine moderne Gesellschaft bieten können, basieren auf Wasserstoff als Katalysator oder Speicher. dynaCERT hat mit einer Wasserstoff-Technologie zur Nachrüstung von Dieselmotoren jeglicher Art eine Lösung gefunden, die jetzt und heute den Ausstoß von NOx um bis zu 88% reduziert. Der Ausstoß von Feinstaub geht ebenfalls um bis zu 55% zurück und beim CO2 konnte ein Rückgang von bis zu 10% gemessen werden. Einen spürbaren Vorteil bietet die Einsparung beim Treibstoffverbrauch von bis zu 19%.

Der Wasserstoff wird an Bord aus destilliertem Wasser nach Bedarf produziert und wird dem Verbrennungsvorgang über die Luftzufuhr als Katalysator hinzugeführt. Durch die Erhöhung des Wirkungsgrades der Verbrennung wird der Dieselmotor erheblich ‚grüner‘ und das gute Stück muss schon gar nicht verschrottet werden.

Relationen auf dem Prüfstand

Wasserstoff als Energieträger ist im Vergleich zu Batterien sicherlich die saubere Variante, weil der Herstellungs- und Recyclingvorgang des Energiespeichers wegfällt, aber ähnlich wie beim Strom für Batterieautos mangelt es an Lade- bzw. Betankungsinfrastruktur. NEL hat sich in der Wasserstoffszene einen Namen gemacht, weil sie Komponenten für die Infrastruktur des Wasserstoff-Ökosystems entwickeln und herstellen.

Der Börsenwert von NEL beträgt momentan 1,47 Mrd. EUR und im Vergleich dazu hat dynaCERT mit einem Börsenwert von 138 Mio. EUR noch Aufholpotenzial. Der Batterieautobauer Tesla ist mit 128 Mrd. EUR Marktkapitalisierung fast viermal soviel wert, wie der vielseitige Autobauer Daimler mit 33 Mrd. EUR. In einer Geschäftswelt, in der wir leben, wird mit harten Bandagen gekämpft und so mancher CEO hat vielleicht besondere Anhänger. Es ist jedoch zugleich bedenklich, dass Innovationen, die das Leben angeblich verbessern sollen, Subventionen benötigen und es offensichtlich notwendig zu sein scheint, dass ein Umfeld der Panik und Angst konstuiert wird, um die Nachfrage anzukurbeln.

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
  2. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Interessenskonflikt & Risikohinweis

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Beyond Meat, Nikola, Newlox: Fleischersatz, Wasserstoff und Grünes Gold

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Das Streben nach einer besseren Welt gepaart mit wirtschaftlichem Erfolg motiviert Investoren rund um den Globus, sich an Innovationen und Geschäftsideen zu beteiligen. Oft sind es Themen, die Gesundheit fördern und die Umwelt schonen. Wer groß denkt und plant bekommt entsprechende Aufmerksamkeit. Aber jeder hat mal klein angefangen und deshalb dienen die Erfolgsgeschichten auch als Inspiration für junge und kleine Unternehmen mit guten Ideen.

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Kommentar von Mario Hose vom 25.05.2020 | 05:50

Daimler, dynaCERT, NEL, Nordex - wer bringt den Investoren nachhaltige Rendite?

  • Umweltschutz

Energie und Mobilität gehen Hand in Hand. Die Automobilbranche wird seit den 90er Jahren in Europa mit strengen Vorgaben sowie Auflagen zu Sparsamkeit beim Verbrauch und zur Reduktion von Schadstoffen reguliert. Objektiv betrachtet sind verschiedene Trends seitdem entstanden und werfen Fragen auf. Im Zeichen des Umweltschutzes wurde der Kohleausstieg beschossen, was zu einem Rückgang des CO2-Ausstoßes in Deutschland führen wird. Darüber hinaus wurde der Ausstieg aus der Atomenergie verabschiedet, eine Energiequelle, die keinen CO2-Austoß verantwortet, aber ein Entsorgungsproblem darstellt. Die Windbranche steuert ebenfalls auf eine Entsorgungskatastrophe zu, für die es bislang laut zuständigem Bundesamt noch keine Lösung gibt. Innovationen mit Wasserstoff bieten hingegen Lösungen, die zugleich lukrativ für Investoren sein können. Es wird spannend.

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Kommentar von Mario Hose vom 08.04.2020 | 08:50

dynaCERT, Norwegian Cruise Line, TUI - die Position in der neuen Welt

  • Umweltschutz

Die Welt gewinnt derzeit in rasanter Geschwindigkeit eine neue Normalität. Die Vorteile der Globalisierung sowie die Folge gehen einher und treffen die Gesellschaft mit voller Wucht. Politik und Wirtschaft rund um den Globus übernehmen Verantwortung, um die Situation mit Covid-19 zu lindern. Eine Pandemie ist jedoch erst dann vorbei, wenn ein Großteil der Bevölkerung bereits immun geworden oder ein Impfstoff zu Prävention verfügbar ist. Aktuelle Maßnahmen, wie Ausgangseinschränkungen, zielen darauf ab, die Verbreitungsgeschwindigkeit für Risikogruppen zu reduzieren, damit die Kapazitäten in den Krankenhäusern für Intensivpatienten ausreichend sind.

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