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Das Sofa auf Zeit - wie zwei Gründerinnen gegen Ikea und Zalando antreten


18.11.2019 | 05:50

Daimler, dynaCERT und Tesla - was müssen Investoren jetzt wissen?

  • Umweltschutz

Der Daimler Konzern setzt bei Mercedes-Benz in Folge des kostspieligen Umbaus den Rotstift an. 10% der Management Ebene wird eine Kündigung erhalten - also rund 1.100 Personen. Der CEO Ola Källenius wird in seiner Vorstellung bei den Einsparungen konkret und strebt eine Senkung der Personalkosten von über 1 Mrd. EUR bis 2022 an. Während in Stuttgart Krisenstimmung herrscht, scheint Berlin-Brandenburg in Champagner-Laune zu sein, denn Elon Musk hatte die Errichtung einer Gigafactory in der Region angekündigt. In diesem Zusammenhang bleibt ironischerweise zu erwähnen, dass Tesla ohne die Hilfe von Daimler nicht mehr existieren würde.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose


 

Wer einmal lügt…

Daimler hat Tesla gerettet, denn ohne den Einstieg des Stuttgarter Autobauers vor rund zehn Jahren hätte der Batterieautobauer später wohl niemals einen Kredit in Höhe von rund einer halben Milliarde USD von der US-Regierung bekommen. Diese staatliche Finanzhilfe war de facto Grundlage des Börsenganges im Sommer 2010. Subventionen haben einen wesentlichen Anteil am bisherigen Fortbestand von Tesla. Die Höhe der Steuergelder, die Berlin und Brüssel für die Errichtung einer Gigafactory in der Region der Bundeshauptstadt in Aussicht gestellt haben, ist bislang nicht bekannt.

Musk ist ein geschickter Geschäftsmann mit grenzwertigen Methoden. Wer den eigenen Aktienkurs mit falschen Behauptungen befeuert und damit die US-Börsenaufsicht SEC gegen sich hatte, dem ist auch Subventionspoker zuzutrauen. Täuschen gehört gewissermaßen zu Musk‘s Geschäftsmodell. Die Menschen in Berlin und Umgebung sollten sich also schon mal mental darauf vorbereiten, dass in Aussicht gestellte Zahlen nicht erreicht und Kosten überschritten werden - oder aus der Gigafactory am Ende gar nichts wird.

Klimaschutz zu Lasten der Umwelt

„Die Kostenbelastungen zur Erreichung der CO2-Ziele erfordern umfassende Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in allen Bereichen unseres Unternehmens. Dazu gehören auch die Verschlankung unserer Prozesse und Strukturen", erklärte Källenius. Absurd wäre vor diesem Hintergrund, wenn deutsche Steuerzahler durch staatliche Subventionen den ausländischen Konkurrenten Tesla am Leben halten.

Immer häufiger gibt es Probleme im Zusammenhang mit beschädigten Batterien. Zuletzt machte ein Unfall in Österreich Schlagzeilen, bei dem eine 600 kg schwere Batterie eines Teslas gebrannt hat und kein Recycling Unternehmen diesen gefährlichen Sondermüll annehmen wollte. Erst nach über vier Wochen und aufgrund öffentlichen Drucks nimmt sich Tesla nun selbst diesem Problem an. Die Branche hat also noch Potenzial beim Umgang mit Unfallfolgen.

Lösungen für jetzt und heute

Zahlreiche Erfolgsmeldungen kamen zuletzt vom Zulieferer dynaCERT. Das Unternehmen hat in Deutschland mit der Mosolf Group einen etablierten Partner gewonnen, der ein vielversprechendes Logistik-Netzwerk in Europa vorweisen kann. Die Wasserstoff-Technologie von dynaCERT macht die Verbrennung von Dieselmotoren sauberer. Durch die Zugabe von Wasserstoff während des Verbrennungsvorganges wird der Wirkungsgrad erhöht und der Verbrauch von Diesel geht je nach Nutzerprofil um bis zu 19,2% zurück. Darüber hinaus konnte nachgewiesen werden, dass die Emission der folgenden Schadstoffe zurückging: NOx bis 88,7%, CO bis zu 46,7%, CO2 bis zu 9,6% und Feinstaub bis zu 55,3%.

In Deutschland hat die Markteinführung durch die Allgemeine Betriebserlaubnis des Kraftfahrt-Bundesamtes bereits begonnen. CEO Jim Payne wird beim Deutschen Eigenkapital in Frankfurt vom 25. bis 27. November, 2019, und der Münchner Kapitalmarkt Konferenz am 10. und 11. Dezember, 2019, den institutionellen Investoren, Analysten und Medienvertretern Rede und Antwort stehen.


Lexikon:

  1. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Fachliteratur-Empfehlungen zum Verständnis:


Interessenskonflikt & Risikohinweis

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Kommentar vom 03.07.2019 | 21:15

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