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16.07.2019 | 04:45

dynaCERT Inc., NEL ASA, TESLA Inc. - wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

  • Elektromobilität
  • Wasserstoff
  • Diesel
Bildquelle: pixabay.com

Deutschland ist das Land der Autobauer und der Zuliefererindustrie. Seit Jahrzehnten besetzen die Fahrzeuge ‚Made in Germany‘ mit ihren Top-Marken bei Qualität und Image die Weltspitze. Wie es in Zukunft weiter geht, das ist momentan die Frage, die viele Menschen beschäftigt. Seit TESLA die deutschen Autobauer mit Visionen vor sich hertreibt und China als wichtiges Exportland auf Elektromobilität setzt, müssen die Vorstände in München, Stuttgart und Wolfsburg sich dem Trend beugen und ebenfalls Modelle mit Batterien anbieten. Aber warum das alles?

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Zukunftschancen der Elektromobilität

Die deutschen Ingenieure und Maschinenbauer genießen weltweit großes Ansehen. Leistungsstarke und qualitativ hochwertige Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren zu fertigen bedarf viel Erfahrungen und Knowhow. Mit der Einführung der Elektromobilität in China werden die Karten unter den Fahrzeugbauern neu gemischt.

Während die Werbung für die Batterie betriebenen Fahrzeuge Klimaschutz suggeriert, mehrt sich zunehmend die Kritik, dass die Natur durch die Einführung der Elektromobilität großen Schaden nimmt. In einer Geschäftswelt, in der wir nun mal leben, geht es primär um den Absatz von neuen Modellen. Die neuen Elektroautos fahren in den reichen Industrieländern und die alten Benziner und Diesel Autos dann in den ärmeren Entwicklungsländern - aus denen die Rohstoffe wie Kobalt für die neue Fahrzeuggeneration kommen und die Natur dort entsprechend belasten.

Wie viel CO2 produziert Deutschland?

Die Atmosphäre der Erde besteht zu 78,08% aus Stickstoff und zu 20,95% aus Sauerstoff. 0,93% der Atmosphäre bestehen aus Dämpfen und Spurengase, wovon 0,04% CO2 sind. Der von Menschen zu verantwortende CO2-Anteil an der Atmosphäre wird auf 0,0012% geschätzt.

Vor dem Hintergrund der politischen CO2-Debatte in Deutschland und der damit in Verbindung gebrachten Einführung einer CO2-Steuer bleibt zu erwähnen, dass die Menschen und Unternehmen hierzulande rund 0,00003% CO2 in der Atmosphäre verursacht haben. Drei (3) Gasmoleküle von 10.000.000 Gasmoleküle in der Erdatmosphäre sind aus Deutschland - was nicht nichts ist, aber auch nicht viel.

Welche Zukunft hat Wasserstoff?

Das norwegische Traditionsunternehmen NEL hat sich das Thema Wasserstoff ganz groß auf die Fahne geschrieben. Neben der Entwicklung und Herstellung von Anlagen für die Wasserstoff Produktion, wird Wasserstoff auch über die eigenen Tankstellen in einigen Industrienationen rund um den Globus bereits angeboten.

Wasserstoff ist hochexplosiv und der Umgang muss entsprechend sorgfältig ablaufen.

NEL weist derzeit eine Bewertung von 900 Mio. EUR Marktkapitalisierung vor. Im ersten Quartal 2019 machte NEL bereits rund 12,2 Mio. EUR Umsatz und rund 5,1 Mio. EUR Verlust. In 2018 lag der Umsatz bei 48,9 Mio. EUR und 18,8 Mio. EUR Verlust. In 2017 lag der Umsatz bei 30,2 Mio. EUR sowie 5,2 Mio. EUR Verlust. Die Umsätze steigen, aber die Verluste auch und zwar überproportional.

Welche Vorteile hat Wasserstoff mit Diesel?

Die Alternative zum kompletten Umstieg auf einen reinen Wasserstoff-Antrieb bietet das kanadische Unternehmen dynaCERT mit der preisgekrönten Lösung HydraGEN - Wasserstoff mit Diesel.

Das Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, bei dem die Verbrennung bei Diesel-Motoren durch die Zugabe von Wasserstoff auf Bedarf verbessert wird. Die Verbrennung wird nicht nur sauberer mit weniger Schadstoffemissionen, sondern der Treibstoffverbrauch geht zurück, da der Wirkungsgrad verbessert wird.

Welches Potenzial bietet die Nachrüstung?

dynaCERT hat in 2019 das Produkt HydraGEN zur Marktreife gebracht und erst kürzlich einen relevanten Vertriebserfolg von 100 verkauften Geräten verkündet, der im Idealfall mit einer Werkserrichtung in Mexiko und bis zu 1 Mio. abgesetzten Geräten enden kann – eine Absichtserklärung wurde bereits unterzeichnet, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

An der Börse ist das Unternehmen momentan rund 85 Mio. EUR wert. Sobald immer mehr Betreiber von Bus- und Lkw-Flotten bei dynaCERT bestellen, steigt das Vertrauen in die Technologie. Eine Nachrüstung, die Treibstoff spart und sich amortisiert, die Umwelt schont und quasi sofort einsatzbereit ist.

Der Großhandelspreis in Kanada beträgt für das HydraGEN Gerät rund 6.000 CAD und dürfte eine entsprechende Gewinnmarge enthalten.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Interessenskonflikt & Risikohinweis

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Kommentar von André Will-Laudien vom 21.09.2020 | 04:50

Daimler, Nikola, dynaCERT: Wer Liefern kann, macht das Geschäft!

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Wasserstoff ist die bessere Batterie - Kein anderes Thema, wie das des Wasserstoffs lässt die Wogen an der Börse so stark schlagen wie zuletzt. Die Anhänger von sauberer Luft, CO2-Reduktion und andauernder Treibhausgas-Diskussionen sehen in der Batterie nur einen vorübergehenden Hype, den v.a. Tesla in Gang gesetzt hat. Längst weiß man in der Industrie, dass die Batterie immer „unsauber“ bleiben wird, denn allein deren Produktion und anschließende Entsorgung verbrauchen ein Vielfaches an Ressourcen im Vergleich zu längst verfügbaren Technologien wie z.B. die Wasser-Elektrolyse, also die Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Betrachtet man den Treibstoff Diesel, mit einem Anteil im Transport von über 90%, so lässt sich durch den Einsatz dieser hochreaktiven Elemente ein wesentlich effizienterer und umweltschonender Verbrennungsprozess gestalten. Der energetische Wirkungsgrad der Elektrolyse von Wasser liegt bei über 70%. Dass also Unternehmen wie Tesla und Nikola sich aktiv um diese Erkenntnisse bemühen, ist angesichts weitläufiger Nachhaltigkeits-Diskussionen unabdinglich. Aber auch Daimler erklärte jüngst, dass man den verschlafenen Trend zur E-Mobilität nicht so einfach stehen lassen will und auf die Zukunftstechnologie Wasserstoff setzen wird.

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  • Elektromobilität

Die Mobilität der Zukunft wird vielfältig sein. Neben den Verbrennungsmotoren werden auch Fahrzeuge mit Elektromotoren das zukünftige Alltagsbild bestimmen. Diese politisch motivierte Entwicklung wird durch Subventionen und Prämien in verschiedenen Bereichen unterstützt. Investoren, die sich an diesem Trend beteiligen möchten, haben die Gelegenheit die Aktien von Unternehmen zu kaufen, die Teil dieser Entwicklung sein werden. Neben den bekannten Autoherstellern, werden aber auch Zulieferer und Anlagenbauer von diesem Trend profitieren.

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Kommentar von Mario Hose vom 10.08.2020 | 05:50

dynaCERT, NEL ASA, McPhy – braucht Wasserstoff den Atomstrom?

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In Europa rückt Wasserstoff als Energieträger in den Mittelpunkt der Diskussionen und bietet damit eine umweltfreundlichere und praktikablere Alternative zur Batterie als Energiespeicher in der Mobilität. Die Herstellung von Batterien ist eine Umweltsünde par excellence. Rohstoffe müssen aufwendig abgebaut werden, für die Herstellung wird jede Menge zusätzliche Energie benötig und am Ende des Lebenszyklus bleibt nicht wiederverwertbarer Sondermüll. Wasserstoff kann hingegen durch Elektrolyse mit CO2-neutralem Strom hergestellt und wieder in Strom gewandelt werden. Während in Frankreich die saubere Transformation der Mobilität gemeistert werden kann, befindet sich Deutschland in einer selbstverschuldeten und teuren Sackgasse.

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