Menü

Aktuelle Interviews

Florian Renner, Vorstand, BENO Holding AG

Florian Renner
Vorstand | BENO Holding AG
Kreuzstraße 26, 82319 Starnberg (D)

ir@beno-holding.de

+49 89 20 500 410

BENO Holding Vorstand Florian Renner über hohe Margen im Immobilienboom


Ryan Jackson, CEO, Newlox Gold Ventures Corp.

Ryan Jackson
CEO | Newlox Gold Ventures Corp.
60 Laurie Crescent, V7S 1B7 West Vancouver (CAN)

info@newloxgold.com

+1 778 738 0546

Newlox-CEO Ryan Jackson über den Aufbau eines grünen Goldproduzenten mit einem schnellen Wachstumskurs


Nick Mather, CEO, SolGold PLC

Nick Mather
CEO | SolGold PLC
1 King Street, EC2V 8AU London (GB)

emichael@solgold.com.au

+44 20 3823 2125

Nick Mather, CEO von SolGold, über den Aufbau eines großen Gold- und Kupferbergbauunternehmens


09.09.2019 | 05:50

dynaCERT Inc., NEL AVA, Powercell Sweden - Wasserstoff spart Diesel

  • Wasserstoff
Bildquelle: pixabay.com

Am Beginn einer Innovation steht die Idee. Getrieben von Zielen und Visionen streben Unternehmer und Investoren gemeinsam dem Erfolg entgegen. Bei den börsennotierten Gesellschaften dynaCERT, NEL und Powercell Sweden war und ist es nicht anders. Sie sind alle drei in einer Nische tätig und fokussieren sich auf Lösungen im Bereich der Mobilität, um Probleme zu lösen oder Begehrlichkeiten zu wecken. Der Erfolg dieser Lösungen verspricht Skalierbarkeit und Renditen für Investoren – und es geht um den Schutz der Umwelt.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Mario Hose

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


 

Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor


Kraftfahrt-Bundesamt erteilt Segen

Es ist zwei Wochen her, als dynaCERT die Allgemeine Betriebserlaubnis des Kraftfahrt-Bundesamtes für ihre Wasserstoff-Technologie HydraGEN erhielt. Das Unternehmen hat es nach 15 Jahren und rund 50 Mio. CAD Entwicklungskosten geschafft, durch Wasserstoff den Verbrauch von Diesel bei Verbrennungsmotoren zu reduzieren.

HydraGEN ist seit diesem Jahr serienmäßig erhältlich und wird zur Nachrüstung angeboten. Anders als bei Abgasreinigungsanlagen von Wettbewerbern sorgt die Technologie des Unternehmens dafür, dass die Emission von Schadstoffen gar nicht erst entsteht.

HydraGEN wird Fachpublikum vorgestellt

Der Vorteil der Technologie von dynaCERT besteht darin, dass durch die Herstellung von Wasserstoff nach Bedarf und Zugabe durch die Luftzufuhr bei der Verbrennung im Dieselmotor der Wirkungsgrad erhöht wird. Als Nebeneffekt wird der Verbrauch von Treibstoff um circa 9% reduziert.

Die Emission von CO2 geht ebenfalls laut Hersteller um circa 10% zurück. Bis zu 88% weniger NOx- und bis zu 55% weniger Feinstaub-Emissionen wurden ebenfalls gemessen. Vom 26. bis 29. September 2019 wird die HydraGEN Technologie auf der Nutzfahrzeugmesse NUFAM in Karlsruhe vorgestellt.

Brückentechnologie vs. Ersatz

Die Lösung von dynaCERT ist im Vergleich zu den Innovationen von NEL und Powercell als Brückentechnologie zu betrachten. So setzten die HydraGEN Einheiten auf bereits vorhandene Diesel-Generatoren und -Fahrzeuge jeglicher Art auf. Die Nachrüstung ist relativ einfach und rentiert sich bereits innerhalb eines Jahres.

NEL und Powercell hingegen sind von einem vollständigen Ersatz und radikalen Umstieg abhängig. NEL ist als Zulieferer für Infrastruktur zur Herstellung und dem Verkauf von Wasserstoff davon abhängig, dass ein Wasserstoff Vertriebsnetz aufgebaut und auch benötigt wird. Als Hersteller von Brennstoffzellen ist Powercell davon abhängig, dass deren Technologien auch bei der Ausstattung von Fahrzeugen verbaut werden.

Investoren haben die Wahl

Für Investoren bieten diese drei Firmen unterschiedliche Profile. Bei dynaCERT geht es nur noch um Vertriebserfolge und entsprechende Umsätze sowie Gewinne. An der Börse ist dynaCERT momentan mit circa 90 Mio. EUR bewertet. NEL ist von anderen Unternehmen und bzw. von der öffentlichen Hand abhängig, die eine Wasserstoff Infrastruktur aufbauen wollen. Der Börsenwert von NEL beträgt derzeit rund 900 Mio. EUR.

Powercell kann mit seiner Technologie ebenfalls auch nur in Abhängigkeit von der Innovationsfreudigkeit von Fahrzeugherstellern und ihren Kunden wachsen sowie profitieren. Die Markkapitalisierung von Powercell Sweden beträgt rund 440 Mio. EUR. Es bleibt spannend.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor



Lexikon:

  1. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von André Will-Laudien vom 21.09.2020 | 04:50

Daimler, Nikola, dynaCERT: Wer Liefern kann, macht das Geschäft!

  • Wasserstoff

Wasserstoff ist die bessere Batterie - Kein anderes Thema, wie das des Wasserstoffs lässt die Wogen an der Börse so stark schlagen wie zuletzt. Die Anhänger von sauberer Luft, CO2-Reduktion und andauernder Treibhausgas-Diskussionen sehen in der Batterie nur einen vorübergehenden Hype, den v.a. Tesla in Gang gesetzt hat. Längst weiß man in der Industrie, dass die Batterie immer „unsauber“ bleiben wird, denn allein deren Produktion und anschließende Entsorgung verbrauchen ein Vielfaches an Ressourcen im Vergleich zu längst verfügbaren Technologien wie z.B. die Wasser-Elektrolyse, also die Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Betrachtet man den Treibstoff Diesel, mit einem Anteil im Transport von über 90%, so lässt sich durch den Einsatz dieser hochreaktiven Elemente ein wesentlich effizienterer und umweltschonender Verbrennungsprozess gestalten. Der energetische Wirkungsgrad der Elektrolyse von Wasser liegt bei über 70%. Dass also Unternehmen wie Tesla und Nikola sich aktiv um diese Erkenntnisse bemühen, ist angesichts weitläufiger Nachhaltigkeits-Diskussionen unabdinglich. Aber auch Daimler erklärte jüngst, dass man den verschlafenen Trend zur E-Mobilität nicht so einfach stehen lassen will und auf die Zukunftstechnologie Wasserstoff setzen wird.

Zum Kommentar

Kommentar von Mario Hose vom 10.08.2020 | 05:50

dynaCERT, NEL ASA, McPhy – braucht Wasserstoff den Atomstrom?

  • Wasserstoff

In Europa rückt Wasserstoff als Energieträger in den Mittelpunkt der Diskussionen und bietet damit eine umweltfreundlichere und praktikablere Alternative zur Batterie als Energiespeicher in der Mobilität. Die Herstellung von Batterien ist eine Umweltsünde par excellence. Rohstoffe müssen aufwendig abgebaut werden, für die Herstellung wird jede Menge zusätzliche Energie benötig und am Ende des Lebenszyklus bleibt nicht wiederverwertbarer Sondermüll. Wasserstoff kann hingegen durch Elektrolyse mit CO2-neutralem Strom hergestellt und wieder in Strom gewandelt werden. Während in Frankreich die saubere Transformation der Mobilität gemeistert werden kann, befindet sich Deutschland in einer selbstverschuldeten und teuren Sackgasse.

Zum Kommentar

Kommentar von Mario Hose vom 09.07.2020 | 05:50

Ballard Power, NEL ASA, Plug Power - was kommt jetzt nach Wasserstoff?

  • Wasserstoff

Die Aktien von Wasserstoffunternehmen erreichen ständig neue Höchststände und die Gewinne der Aktionäre nehmen auf dem Papier entsprechend zu. Buchgewinne sind etwas Feines, aber wehe, sie schmelzen dahin. In einem fallenden Markt zu verkaufen, ist in der Regel schwerer, als die entgangenen Gewinne von einem steigenden Aktienkurs zu verkraften. Vor dem Hintergrund, dass Wasserstoff als Energieträger noch eine Zukunftstechnologie ist, die von vielen politischen Faktoren abhängt, um wirklich einen umweltfreundlichen Mehrwert zu bieten, ist es ratsam nicht darauf zu hoffen, dass die Bäume endlos in den Himmel wachsen. Teilgewinne zu realisieren hat noch Niemandem geschadet. Der nächste große Trend hat bereits begonnen und es wird Zeit, sich zu positionieren.

Zum Kommentar