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09.09.2019 | 05:50

dynaCERT Inc., NEL AVA, Powercell Sweden - Wasserstoff spart Diesel

  • Wasserstoff
Bildquelle: pixabay.com

Am Beginn einer Innovation steht die Idee. Getrieben von Zielen und Visionen streben Unternehmer und Investoren gemeinsam dem Erfolg entgegen. Bei den börsennotierten Gesellschaften dynaCERT, NEL und Powercell Sweden war und ist es nicht anders. Sie sind alle drei in einer Nische tätig und fokussieren sich auf Lösungen im Bereich der Mobilität, um Probleme zu lösen oder Begehrlichkeiten zu wecken. Der Erfolg dieser Lösungen verspricht Skalierbarkeit und Renditen für Investoren – und es geht um den Schutz der Umwelt.

Lesezeit: ca. 1 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: NO0010081235 , CA26780A1084 , SE0006425815

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Inhaltsverzeichnis:


    Kraftfahrt-Bundesamt erteilt Segen

    Es ist zwei Wochen her, als dynaCERT die Allgemeine Betriebserlaubnis des Kraftfahrt-Bundesamtes für ihre Wasserstoff-Technologie HydraGEN erhielt. Das Unternehmen hat es nach 15 Jahren und rund 50 Mio. CAD Entwicklungskosten geschafft, durch Wasserstoff den Verbrauch von Diesel bei Verbrennungsmotoren zu reduzieren.

    HydraGEN ist seit diesem Jahr serienmäßig erhältlich und wird zur Nachrüstung angeboten. Anders als bei Abgasreinigungsanlagen von Wettbewerbern sorgt die Technologie des Unternehmens dafür, dass die Emission von Schadstoffen gar nicht erst entsteht.

    HydraGEN wird Fachpublikum vorgestellt

    Der Vorteil der Technologie von dynaCERT besteht darin, dass durch die Herstellung von Wasserstoff nach Bedarf und Zugabe durch die Luftzufuhr bei der Verbrennung im Dieselmotor der Wirkungsgrad erhöht wird. Als Nebeneffekt wird der Verbrauch von Treibstoff um circa 9% reduziert.

    Die Emission von CO2 geht ebenfalls laut Hersteller um circa 10% zurück. Bis zu 88% weniger NOx- und bis zu 55% weniger Feinstaub-Emissionen wurden ebenfalls gemessen. Vom 26. bis 29. September 2019 wird die HydraGEN Technologie auf der Nutzfahrzeugmesse NUFAM in Karlsruhe vorgestellt.

    Brückentechnologie vs. Ersatz

    Die Lösung von dynaCERT ist im Vergleich zu den Innovationen von NEL und Powercell als Brückentechnologie zu betrachten. So setzten die HydraGEN Einheiten auf bereits vorhandene Diesel-Generatoren und -Fahrzeuge jeglicher Art auf. Die Nachrüstung ist relativ einfach und rentiert sich bereits innerhalb eines Jahres.

    NEL und Powercell hingegen sind von einem vollständigen Ersatz und radikalen Umstieg abhängig. NEL ist als Zulieferer für Infrastruktur zur Herstellung und dem Verkauf von Wasserstoff davon abhängig, dass ein Wasserstoff Vertriebsnetz aufgebaut und auch benötigt wird. Als Hersteller von Brennstoffzellen ist Powercell davon abhängig, dass deren Technologien auch bei der Ausstattung von Fahrzeugen verbaut werden.

    Investoren haben die Wahl

    Für Investoren bieten diese drei Firmen unterschiedliche Profile. Bei dynaCERT geht es nur noch um Vertriebserfolge und entsprechende Umsätze sowie Gewinne. An der Börse ist dynaCERT momentan mit circa 90 Mio. EUR bewertet. NEL ist von anderen Unternehmen und bzw. von der öffentlichen Hand abhängig, die eine Wasserstoff Infrastruktur aufbauen wollen. Der Börsenwert von NEL beträgt derzeit rund 900 Mio. EUR.

    Powercell kann mit seiner Technologie ebenfalls auch nur in Abhängigkeit von der Innovationsfreudigkeit von Fahrzeugherstellern und ihren Kunden wachsen sowie profitieren. Die Markkapitalisierung von Powercell Sweden beträgt rund 440 Mio. EUR. Es bleibt spannend.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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