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19.01.2026 | 04:00

Explosive Mischung: Kritische Metalle und E-Mobilität! BYD, Mercedes-Benz, Graphano Energy und Renk im Fokus

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Bildquelle: pixabay.com

Die E-Mobilität in Deutschland erhält in 2026 jetzt frischen Schwung: Denn der CDU-Teil der Bundesregierung will die Kaufprämie für Elektroautos neu auflegen und das auch rückwirkend für die seit Jahresbeginn zugelassenen Stromer. Noch gibt es Redebedarf bei der SPD wegen anderer Themen. Wir Bürger kennen die nervenaufreibende Kompromissfindung in Berlin, wenn ein neues Gesetz erst mit 5 anderen Zugeständnissen an den Koalitionspartner verabschiedet werden kann. So funktionieren Große Koalitionen, langsam und zäh. Egal, das Publikum hat sich an diese Faschingsveranstaltung gewöhnt, für uns Börsianer gilt es, auf die möglichen Effekte solcher Subventions-Entscheidungen zu blicken. Nach Schätzungen des Bundes-Umweltministeriums sollen die finanziellen Mittel für rund 800.000 E-Autos reichen, also rund 1,6 % aller zugelassenen PKWs auf unseren Straßen. Mit der neuen Förderung will Berlin besonders Haushalten mit geringem und mittlerem Einkommen die Antriebswende erleichtern. Einem geschenkten Gaul schaut niemand ins Maul! Wie geht es den Automobilwerten an der Börse?

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: Graphano Energy Ltd. | CA38867G2053 , BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296 , RENK AG O.N. | DE000RENK730 , MERCEDES-BENZ GROUP AG | DE0007100000

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Inhaltsverzeichnis:


    BYD drückt aufs Tempo, Mercedes verteidigt Premium-Ansatz

    Das SetUp könnte unterschiedlicher nicht sein. Während BYD ins Jahr 2026 klar als Turnaround-Story startete, wird Mercedes-Benz eher als defensiver Premium- und Dividendenwert wahrgenommen. Nach einer rund 40%igen Korrektur in 2025 notiert BYD im Bereich um 10,70 EUR, womit das erwartete KGV 2026e auf der Plattform LSEG bei etwa 11 liegt. Damit ist der Titel deutlich günstiger bewertet als in den Vorjahren. Mercedes-Benz dagegen ist mit einem einstelligen KGV von etwa 8 bis 9 unterwegs, wächst kaum, kann aber immerhin seine europäischen Marktanteile in etwa halten. Anders BYD: Operativ wachsen die Chinesen als vertikal integrierter EV-Konzern weiter im niedrigen zweistelligen Prozentbereich und adressiert in erster Linie das weltweite Mittelpreissegment im Bereich E-Fahrzeuge. Den Bau von Verbrennern hat BYD bereits in 2022 eingestellt. Mercedes fokussiert sich dagegen auf margenstarke Premium- und Luxusmodelle und erzielt dabei trotz rückläufiger Ergebnisse in 2025 noch immer robuste zweistellige Renditen im Pkw-Geschäft. Ein zentraler Hebel für BYD ist der Start der Fahrzeugproduktion in Ungarn ab Mitte 2026, wodurch die bislang fälligen 17,4% EU-Strafzölle auf die in China gefertigten Elektroautos entfallen. Mercedes setzt im Gegenzug stärker auf Modellzyklen und die schrittweise Elektrifizierung der gut laufenden Kernbaureihen, etwa mit dem neuen elektrischen CLA, der als Top-Wachstumstreiber im Premium-EV-Segment gilt.

    Während BYD seinen Marktanteil in Europa bereits über die 1%-Marke geschoben hat und bis 2026 die Zahl der EU-Vertriebspunkte verdoppeln will, leiden die Stuttgarter unter schwächerer Nachfrage in China. Vor 10 Jahren hatte man das Asien-Wachstum als Säule des Konzerns bezeichnet. Das BYD-Management peilt für Europa ein Umsatzwachstum von über 20% pro Jahr an, womit die Region zum nächsten Wachstumsanker avancieren könnte. Mercedes zeigt dagegen rückläufige Volumina und Gewinne in 2025, hofft aber auf eine Margenerholung 2026, gestützt durch ein fokussiertes Portfolio und weiterer Kostensenkungs-Programme. Die Jahreszahlen von Mercedes gibt es schon am 12. Februar, BYD wird erst Mitte März reporten. Anleger sollten beide Aktien allokieren, denn garantiertes Wachstum und hohe Dividende aus einem Sektor gibt es selten als günstiges Package!

    Graphano Energy - Sicherheitspolitische Neubewertung des Rohstoffs Graphit

    HighTech hat einen großen Bedarf am Rohstoff Graphit, gerade wenn es um Energiespeicherung geht. Das kanadische Unternehmen Graphano Energy fokussiert sich auf die Exploration von natürlichem Graphit, einem kritischen Rohstoff für Batterien, Energiespeicher und sicherheitsrelevante Anwendungen. Derzeit entwickelt man drei Projekte in Québec. Das Flaggschiffprojekt Lac Aux Bouleaux liegt in direkter Nachbarschaft zur einzigen produzierenden Graphitmine Kanadas und umfasst ein großflächiges Explorationsareal mit nachgewiesener, oberflächennaher Mineralisierung. Bohrergebnisse lieferten dort unter anderem Abschnitte von 4,81 % graphitischem Kohlenstoff über 12,25 Meter sowie 6,63 % Cg über 7,07 Meter, was auf robuste Gehalte in wirtschaftlich relevanten Mächtigkeiten hinweist. Zusätzlich wurde ein luftgestütztes geophysikalisches Programm über rund 637 Quadratkilometer gestartet, um strukturelle Trends und neue Zielzonen systematisch abzugrenzen. Eine potenzielle Anbindung an eine bestehende Aufbereitungsinfrastruktur in der Region könnte die zukünftigen Investitionskosten signifikant senken.

    Mit der Standard Mine verfügt Graphano über ein Flaggschiff-Projekt mit bereits definierten Ressourcen von insgesamt rund 1,93 Mio. Tonnen mit durchschnittlichen Gehalten zwischen 6,27 % und 7,16 % Cg. Einzelne Bohrungen erreichten dort Spitzengehalte von bis zu 15,95 % Cg – famos! Für das laufende Jahr ist ein aktualisiertes Ressourcenmodell angekündigt, eine Machbarkeitsstudie soll folgen. Besonders dynamisch entwickelt sich das Black-Pearl-Gebiet mit 84 Claims auf etwa 4.149 Hektar, das bislang nur in Teilen exploriert wurde. Erstbohrungen bestätigten hochgradige Zonen mit 11,33 % Cg über 8,61 Meter sowie 17,9 % Cg in mehreren Kanalproben. Eine jüngst abgeschlossene luftgestützte Geophysik über 473 Kilometer identifizierte einen durchgehenden leitfähigen Trend von rund 1,2 Kilometern Länge sowie zahlreiche zusätzliche Zielbereiche.
    Vor dem Hintergrund wachsender nordamerikanischer Nachfrage und der Einstufung von Graphit als sicherheitsrelevanter Rohstoff gewinnt das Projektportfolio strategisch an Bedeutung. Staatliche Förderinstrumente und steuerliche Anreize in Québec verbessern die ökonomischen Rahmenbedingungen zusätzlich. Die Aktie ist in Kanada und Deutschland handelbar und weist trotz früher Projektphase ausreichende Liquidität auf. Mit Kursen von 0,14 bis 0,18 CAD Schwankungsbreite ist die Aktie (Kürzel: GEL) in 2026 gut gestartet, spekulative Anleger ergänzen ihr Portfolio um diesen interessanten Hebel aus dem Sektor kritischer Metalle.

    Renk – 15 % Wachstum mit KGV 36 bezahlt

    Energiespeicher-Systemen finden mittlerweile quer durch alle Branchen Anwendung. Beim Militär und mobilitätsorientierten Anwendungen geht es um Speichergröße, Belastbarkeit und Verlässlichkeit. Der Renk Konzern zählt zu den zentralen Anbietern hochspezialisierter Antriebslösungen für militärische Kettenfahrzeuge und profitiert strukturell von der weltweit steigenden Verteidigungsnachfrage. Ein wesentlicher operativer Impuls kommt aus den USA, wo Renk America einen Rahmenvertrag der U.S. Army mit einem potenziellen Gesamtvolumen von bis zu 75,5 Mio. USD über fünf Jahre erhalten hat. Inhaltlich umfasst der Liefervertrag technische Systemunterstützung für hydromechanische Getriebe auf Schlüsselplattformen wie Bradley, AMPV, MLRS und Paladin, welche weiterhin einen hohen Stellenwert in der Einsatzplanung der U.S. Army besitzen. Die schrittweise Beauftragung über die Laufzeit spricht für eine langfristige Auslastung der US-Organisation und stärkt die Visibilität des Servicegeschäfts.

    Parallel positioniert sich RENK strategisch in Deutschland und unterstreicht dies durch den Beitritt zur Initiative „Made for Germany“. Bis 2028 plant der Konzern Investitionen von bis zu 325 Mio. EUR am Standort Deutschland, was rund 40 % der gesamten, von der Initiative avisierten Investitionen der wachstumswilligen Mitgliedsunternehmen widerspiegelt. Der Kapitaleinsatz konzentriert sich auf Digitalisierung, Innovation, unbemannte Kettenfahrzeuge und den Kapazitätsausbau an den Standorten Augsburg und Rheine. Kapitalmarktseitig reflektiert die Aktie bereits einen erheblichen Teil des Wachstumsszenarios. Analysten erwarten laut Konsens eine Umsatzsteigerung von 1,34 Mrd. EUR auf rund 1,55 Mrd. EUR bis Ende 2026, nicht besonders viel für die zuletzt formulierte Offensive. Auf Basis der Schätzungen auf der Plattform LSEG wird das Unternehmen mit einem erwarteten KGV 2026e von etwa 36,4 und dem rund Vierfachen des Umsatzes bewertet. Das reflektiert hohe Erwartungen an eine noch steigende Auftragsdynamik und eine erfolgreiche operative Umsetzung. Ambitioniert!

    In den letzten 6 Monaten konnte die Aktie von Graphano Energy einen Zuwachs von fast 84 % erzielen, Mercedes-Benz immerhin mit plus 12 %. Noch im Turnaround befinden sich BYD. Renk hatte zwischen Oktober und November 2025 ganze 53 % verloren. Die Aktie kann sich nur zögerlich erholen, wir hatten frühzeitig gewarnt. Quelle: LSEG vom 18.01.2026

    BYD bietet als wachstumsstarker EV-Marktführer mit günstiger Bewertung und Europa-Expansion viel Potenzial, bleibt aber anfällig für China-Risiken und Margendruck. Die Renk Group überzeugt als Rüstungszulieferer mit programmiertem Wachstum und Kurszielen um 70 EUR, ist jedoch zyklisch und von Verteidigungsbudgets abhängig. Mercedes-Benz punktet mit hoher Dividendenrendite und niedrigem KGV, der Explorer Graphano Energy hat sich Graphit auf die Fahnen geschrieben und liegt im Rohstoff-Super-Zyklus goldrichtig.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    • Rüstungsindustrie
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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.

    Die Korrektur von Titeln aus der Rüstungsindustrie und verbundenen Branchen hat sich zuletzt verstärkt. Ein vermeintlich bevorstehendes Ende des Ukraine-Kriegs und gedämpftere Erwartungen für das mittelfristige Wachstum stehen im Raum. Nach Einschätzung vieler Analysten bieten sich nun jedoch wieder gute Kaufgelegenheiten für Rheinmetall & Co. Die strukturellen Treiber wie steigende Verteidigungsbudgets, geopolitische Spannungen und volle Auftragsbücher bleiben intakt. Ein Spezialwert ist Antimony Resources. Die Kanadier verfügen über das hochgradigste Vorkommen des kritischen Rohstoffs in Nordamerika. Antimon ist Schlüsselrohstoff für Munition, Elektronik und Rüstung. Die Bedeutung steigt enorm vor dem Hintergrund knapper globaler Verfügbarkeit und fragiler Lieferketten. In ihrer neuesten Studie bescheinigen die Analysten von GBC den Anteilsscheinen ein Kursziel von 3 CAD. Nach dem jüngsten Rücksetzer können Anleger die Aktie bei aktuell 0,61 CAD einsammeln - ein riesiges Potenzial!

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    Ein Sprichwort sagt, dass politische Börsen kurze Beine haben. Bekanntlich gibt es aber auch keine Regel ohne Ausnahme. Die Nervosität an den Börsen ist mittlerweile wieder gesunken. Der Iran-Konflikt und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Wirtschaft sind jedoch nicht wegzudiskutieren. Wie können Börsianer sich in diesem Umfeld positionieren? Rohstoffproduzenten generell und insbesondere solche, die kritische Rohstoffe produzieren, werden zu den Gewinnern gehören, egal wie sich die Börsen in den nächsten Quartalen entwickeln werden. Und hier sticht Almonty Industries hervor. Die Gesellschaft gehört zu den bedeutendsten Produzenten des kritischen Rohstoffs Wolfram. Wolfram ist in mehreren Industrien nicht mehr wegzudenken, ist kaum ersetzbar und der Markt hat sich fundamental geändert. Die Preise explodieren, Almonty Industries ist die einzige Antwort auf eine westliche Produktion außerhalb Chinas, welches den Markt mit 80 % dominiert. Die enorme geopolitische Bedeutung ist eine der zahlreichen Kaufargumente für die Aktie, der Analysten deutliches Upside bescheinigen.

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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.

    Der eskalierende Konflikt im Nahen Osten wirkt wie ein Brandbeschleuniger für die ohnehin fragilen Lieferketten weltweit und rückt kritische Rohstoffe abrupt ins Zentrum der Kapitalmärkte. Im Fokus steht dabei weniger der physische Metallfluss durch die Straße von Hormus als vielmehr ihre Rolle als Nadelöhr für rund 20 % des globalen Ölhandels, dessen Störungen die Energiepreise und damit die Kostenbasis der Industrieproduktion unmittelbar nach oben treiben. Bereits moderate Verwerfungen führen zu steigenden Frachtraten, höheren Versicherungsprämien und verlängerten Lieferzeiten: Ein toxischer Mix für just-in-time optimierte Industrien. Studien beziffern das Risiko einer nachhaltigen Störung auf Handelsvolumina von bis zu 1,2 Billionen USD jährlich, die ins Wanken geraten könnten. In dieser Gemengelage profitieren vor allem Unternehmen, die strategische Engpässe adressieren oder Teil der sicherheitsrelevanten Wertschöpfungskette sind. Antimony Resources Corp. rückt als potenzieller westlicher Lieferant eines kritischen Metalls in den Vordergrund, während Rheinmetall und Renk Group von steigenden Verteidigungsbudgets profitieren. LPKF Laser & Electronics adressiert den Chipmarkt mit neuen Ideen. Anleger sollten ihr Gespür befragen, was jetzt ins Depot gehört.

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