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2020-04-16 05:48

Fresenius Peer: M1 Klinken mit Gewinnsprung in 2019 und positivem Ausblick

  • Kliniken
Bildquelle: pixabay.com

Im Geschäftsjahr 2019 hat die M1 Kliniken AG ihre Marktführerschaft in Deutschland im Bereich der Schönheitsmedizin weiter ausgebaut und die Auslandsexpansion forciert. Gleichzeitig wurde der Gewinn deutlich gesteigert. Damit verfügt die Gruppe über eine solide Basis, um erfolgreich aus der aktuellen Corona-Krise hervorzugehen. An den mittelfristigen Wachstumsplänen hält die Gesellschaft jedenfalls fest.

Lesezeit: ca. Lesezeit: ca. 1 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: DE000A0STSQ8

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Inhaltsverzeichnis:


    Gewinnsprung um nahezu 50%

    Im Geschäftsjahr 2019 hat M1 nach vorläufigen Zahlen den Konzernumsatz um 18% auf 77,2 Mio. EUR gesteigert. Wachstumstreiber war das Kernsegment "Beauty" mit einem Anstieg um nahezu 35%. Der operative Gewinn (EBIT) legte erneut überproportional zum Umsatz um 22% auf 7,9 Mio. EUR zu. Das Ergebnis vor Steuern stieg von 8,1 Mio. EUR auf 12,7 Mio. EUR. Hierin enthalten ist ein starkes Finanzergebnis von 4,8 Mio. EUR aus der Anlage der vorhandenen Liquidität.

    Der Konzernjahresüberschuss kletterte um 47% auf 9,7 Mio. EUR. Das Ergebnis je Aktie hat M1 damit auf 0,56 EUR (Vorjahr: 0,38 EUR) verbessert. Ende 2019 verfügte M1 über eine sehr solide Eigenkapitalquote von knapp 74%.

    M1 will Expansion fortsetzen

    Nach einer positiven Entwicklung bis Mitte März sind aufgrund der Corona-Pandemie die Klinik- und Praxisbetriebe für plastische und ästhetische Medizin von M1 noch bis mindestens zum 24. April 2020 geschlossen. Nach derzeitiger Planung rechnet der M1 Vorstand für das Gesamtjahr 2020 grundsätzlich mit einer Fortsetzung des Wachstumspfades, wobei eine konkrete Prognose nicht abgegeben werden kann.

    Aufgrund der sehr robusten Struktur des Geschäftsmodells, konnten im Gleichschritt mit den Betriebsschließungen auch wichtige Kostenpositionen reduziert werden. Des Weiteren nutzt M1 staatliche Programme der Kurzarbeit und verhandelt mit Lieferanten über die Reduzierung von Kosten. Auf Grundlage der hohen Finanzmittelposition ist die M1 damit gut gerüstet, die Schließungsperiode ohne langfristige Beeinträchtigungen zu durchlaufen.

    Mehr als 60 neue ambulante Fachzentren

    Intern laufen bereits die Planungen für die Wiedereröffnung. Das Management geht davon aus, dass nach Wiedereröffnung der Klinik- und Praxisbetriebe in überschaubarer Zeit die zuvor bestehenden hohen Auslastungswerte erreicht werden können. Wesentliche Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten der M1 werden im laufenden Jahr die Eröffnungen neuer ambulanter Fachzentren im In- und Ausland sein.

    Das Management plant weiterhin, bis Ende 2023 insgesamt 100 Fachzentren für ästhetische Medizin zu betreiben (Stand Ende 2019: 36). Damit sollten sich auch Umsatz und Gewinn von M1 in den kommenden Jahren deutlich positiv entwickeln.


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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

    Mehr zum Autor



    Lexikon:

    1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
    2. Eigenkapitalquote – Das Verhältnis vom Eigenkapital in Relation zum Gesamtkapital.
    3. Vorstand – Das eigenverantwortliche und geschäftsführende Organ einer Aktiengesellschaft ist der Vorstand.

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    Kommentar von Mario Hose vom 30.01.2020 | 07:20

    Nach M1 jetzt CR Capital mit Kurssprung: Wann reagiert MPH-Aktie?

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    Die M1 Klinken AG gehört neben Fresenius zu den wenigen börsennotierten Klinikbetreibern in Deutschland. Wobei M1 als Spezialist für Schönheitsmedizin im Selbstzahlermarkt aktiv ist und damit unabhängig von staatlichen Eingriffen agieren kann. Das Unternehmen befindet sich seit Jahren auf einem profitablen Wachstumskurs und Analysten sehen weiterhin großes Potenzial. Im Anschluss an die Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2018 haben gleich zwei Analystenhäuser ihre Kaufempfehlungen für die M1-Aktie erneuert und sehen jeweils mehr als 50 Prozent Kurspotenzial.

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